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Veröffentlicht am 06.11.2016

Eine wunderbare Geschichte voller Magie, Gefahr und Abenteuer!

Die Dämonenakademie - Der Erwählte
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Inhalt
Fletcher ist seit jeher eher ein Aussenseiter, wurde er doch als Findelkind vor den Toren des Dorfes Pelz abgeladen und hat nur dank einem mitleidigen Schmied überlebt. Als ein Soldat ihm ein Buch ...

Inhalt
Fletcher ist seit jeher eher ein Aussenseiter, wurde er doch als Findelkind vor den Toren des Dorfes Pelz abgeladen und hat nur dank einem mitleidigen Schmied überlebt. Als ein Soldat ihm ein Buch über Dämonenbeschwörung schenkt, ändert sich für den Jungen aber alles, denn es stellt sich heraus, dass ausgerechnet er Dämonen beschwören kann! Gemeinsam mit dem kleinen Salamander-Dämon Ignatius kommt er auf die Akademie der Dämonenbeschwörer, wo er zum Schlachtmagier ausgebildet wird. Doch auch dort hat er es nicht nur leicht, zum Glück stehen ihm der Zwerg Othello und die Elfe Sylva treu zur Seite.

Meine Meinung
Rein vom Klappentext her, hatte ich kein High Fantasy-Buch erwartet. Umso positiver überrascht war ich dann, als es sich als solches herausgestellt hat. Nach nur wenigen Seiten war ich bereits von dem Buch überzeugt, das passiert mir eher selten. Ja, es war sozusagen Liebe auf das erste Wort. Die Geschichte (ursprünglich auf Wattpad veröffentlicht) überzeugt ziemlich schnell mit einem tollen Schreibstil, genialen Figuren und einem wunderbaren Setting. Und nicht nur das, nein, hinten im Buch finden sich Zeichnungen zu ein paar der Dämonen. Ein kleines Extra für die Leser, etwas, dass ich immer sehr schätze!

Aber von Anfang an:
Die Geschichte beginnt mit einem Jagdausflug, auf dem wir direkt Fletcher kennen lernen und auch schon etwas über sein nicht immer einfaches Leben erfahren. Vor allem Didric, Sohn einer der reichsten Männer aus dem Dorf Pelz, macht unserem Protagonisten das Leben zur Hölle. So richtig. Didric ist ein echtes Ekelpaket! Als Fletcher dann an das Dämonenbuch gerät, versucht er sich aus Spass an einem der Sprüche und wider Erwarten beschwört er einen kleinen roten Salamander. Von da an geht es richtig rasant weiter. Fletcher kommt auf die Akademie und muss lernen, mit seiner Gabe umzugehen und natürlich muss er auch lernen, wer Freund und Feind ist - leider auch mal auf die harte Tour.

Der Autor hat eine wirklich gelungene Geschichte geschaffen, die Charaktere sind super authentisch, die Welt erklärt er häppchenweise und geschickt eingebaut, sodass man eigentlich gar nicht merkt, dass man was darüber lernt, und - was mir ganz besonders gefallen hat - versucht er auch, gewisse Werte zu vermitteln. Zwerge werden seit jeher unterdrückt, die Elfen bekämpft, aber Fletcher, selber Aussenseiter, freundet sich mit beiden Volksangehörigen der Akademie an, er behandelt Bedienstete mit Respekt und steht für das ein, was ihm wichtig ist und als recht erscheint. Toleranz ist hier gross gewichtet, was ich wirklich wirklich gelungen finde und auch wichtig! Ein Beispiel gefällig: Die Zwergenfrauen verdecken ihr Gesicht mit einem Schleier. Von allen werden sie deshalb schräg angeschaut, nur Fletcher wagt es, sie zu fragen, warum sie das tun, und die Antwort akzeptiert und respektiert er. Na, merkt ihr etwas? Hier will der Autor definitiv die Wogen glätten und Toleranz schaffen - und das auf eine tolle, verspielte und überhaupt nicht aufdringliche Art.

Das Buch ist mit seinen fast 500 Seiten nicht eins der Dünnsten, aber ich habe es regelrecht verschlungen. Schade, dass ich nun bis Mai 2017 auf Band 2 und bis Oktober 2017 auf den dritten Teil warten muss!

Setting
Fletchers Welt ist der unseren nicht unähnlich, zumindest was die Vegetation und die Art der Länder angeht. Aber sie ist noch so viel mehr, sie wird von Orks und Elfen und Zwergen bewohnt, über allem liegt der Äther, der voller Dämonen und anderer Kreaturen ist, es gibt von jeder Rasse Personen, die Magie beherrschen - kurz: es ist eine magische Welt, in der es viel zu entdecken gibt.

Von der Welt an und für sich habe ich jetzt nicht sooo viel mitbekommen, denn es wird nicht zu viel Zeit auf Beschreibungen der Natur verschwendet. Natürlich lernen wir Fletcher's Zuhause, das Dorf Pelz hoch im Norden kennen, und später die Akademie und die Hauptstadt Corcillum. Ganz besonders gut gefallen hat mir das Zuhause von Zwerg Othello - eine unterirdische Behausung, die ganz wunderbar bildlich erklärt wurde. Auch der Äther wird ganz kurz mal besucht, was ich sehr spannend fand.

Ganz besonders haben mir natürlich die Dämonen gefallen. Keine dunklen Schatten oder raffgierigen Wesen, sondern tierähnliche Wichtel. So gibt es zum Beispiel Kerfe, käferähnliche Dämonen, diverse Caniden (hundeähnlich und mit vier Augen oder aufrecht gehend), es gibt Minotauren und Greifen, Hydras, aber auch niedliche Dämonen wie Salamander und Otter. Dieses System mit den Dämonen hat mir wirklich ausserordentlich gut gefallen!

Der Krieg spielt in der Geschichte eine wichtige Rolle. Die Menschen und auch die anderen Rassen führen zum wiederholten Mal gegen die blutrünstigen Orks Krieg. Nur dass diese plötzlich organisierter vorgehen, als früher, was Bündnisse verlangt. Die Vorurteile unter den Rassen sind aber so gross, dass es auch untereinander zu Auseinandersetzungen kommt, so werden auch Elfen bekämpft und die Zwerge werden schlichtweg unterdrückt. Politik kommt auch nicht zu kurz, aber wo diese in anderen Büchern trocken und langweilig ist, ist sie hier relevant für das Geschehen und toll eingebaut.

Charaktere
Fletcher, ein 15-jähriger Junge, der als Waise vor den Toren Pelz' abgeladen und dann zum Glück von einem Schmied aufgezogen wurde. Sein Leben ist voller Entbehrungen und Schmach, er wird von fast allen ausgeschlossen und von einigen besonders gemein behandelt. Dennoch ist er ein für sein Alter sehr reifer und angenehmer Protagonist, tolerant, neugierig und sich selber treu. Sein Dämon ist Ignatius, ein dunkelroter Salamander, der Feuer speien kann.

Othello ist ein junger Zwerg und den Menschen gegenüber eher verschlossen. Kein Wunder, wurde er doch schon mehrfach aus keinem Grund verhaftet und verprügelt. Er öffnet sich aber recht schnell, als er merkt, dass ihm Fletcher nichts Böses will. Othello ist sehr pflichtbewusst, rational und versucht zu schlichten, wo er nur kann. Sein Dämon ist Solomon, ein Golem.

Sylva ist die erste Elfe seit Ewigkeiten, die wieder unter Menschen lebt. Sie ist die Tochter eines wichtigen Häuptlinges und durch sie soll eine neue Allianz geschaffen werden. Dieser Druck lastet schwer auf ihr und so ist es nicht verwunderlich, dass sie manchmal nicht so recht weiss, wo sie hingehört. Sie ist eine sehr aufgeweckt und direkte Person, die sich vor nichts und niemandem fürchtet. Ihr Dämon ist ein Canide namens Sariel.

Die Charaktere, die der Autor geschaffen hat, sind wunderbar authentisch. Es gibt eine unglaubliche Vielfalt an Charakteren, was ich bewundernswert finde, denn jeder ist toll herausgearbeitet. So gibt es zum Beispiel nicht nur das Ekelpaket Didric, der einfach ein verwöhnter Bengel ist, sondern auch die Zwillinge Isadora und Tarquin, die aus einem der mächtigsten Häuser der Welt stammen und die hinterhältiger und gefährlicher nicht sein könnten. Aber auch die Lehrer an der Akademie sind toll gelungen, so ist Dame Lovett zwar streng, aber doch sehr mütterlich, Arcturus ein fairer Patron und Raubler ein Fiesling, der etwas auszuhecken scheint. Alle Charaktere haben mich vollständig überzeugen können und ich bin gespannt, was da noch alles kommt.

Fazit
Ein wunderbares Abenteuer voller Magie, Intrigen und absolut gelungenen Charakteren. Mich hat "Der Erwählte" von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen und mich nicht mehr wieder freigelassen. Die Welt von Fletcher und den Dämonen ist aufregend und gefährlich und ich freue mich auf die Fortsetzung!

Veröffentlicht am 01.11.2016

Wow! Was für eine Fortsetzung!

Das Juwel - Die Weiße Rose
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Inhalt
Gemeinsam mit ihrem Geliebten Ash und ihrer besten Freundin Raven gelingt Violet die Flucht aus dem Juwel. Doch nur aus dem Juwel zu entkommen bedeutet nicht, dass sie jetzt sicher sind. So müssen ...

Inhalt
Gemeinsam mit ihrem Geliebten Ash und ihrer besten Freundin Raven gelingt Violet die Flucht aus dem Juwel. Doch nur aus dem Juwel zu entkommen bedeutet nicht, dass sie jetzt sicher sind. So müssen sich die drei auf Fremde verlassen, damit sie sich retten können. Auf der Flucht erfährt Violet, dass mehr in ihr steckt, als ihr bewusst war, und dass sie für den Widerstand immens wichtig ist. Nur mit ihrer Hilfe kann der Adel gestürzt und die Zukunft der Stadt verändert werden...

Meine Meinung
Genauso spannend wie in Band 1 geht es auch in "Die weisse Rose weiter". Violet und Ash sind gefangen genommen worden und alles scheint aussichtslos. Doch der Bund der Schwarze Schlüssel, ein Geheimbund, der sich dem Adel gegenüber stellt, hilft den beiden bei der Flucht. Glücklicherweise hat auch Raven - dank eines Elixiers - ihren Weg aus ihrem Haus gefunden und so befinden sich die drei Freunde plötzlich auf einer halsbrecherischen Flucht. Diese war so spannend aufgebaut, dass ich das Buch kaum aus den Händen legen konnte. Immer wieder passiert etwas, immer wieder hat man das Gefühl: jetzt sind sie gescheitert, doch dann geht es weiter und weiter und das alles in einem furchtbaren Tempo. Band 2 war für mich gefühlstechnisch eine reine Achterbahnfahrt.

Ganz besonders gefallen hat mir, dass Raven wieder einen sehr wichtigen Platz im Buch bekommen hat. Mit ihr habe ich so gelitten und gehofft, ich hatte richtig Angst um sie. Und genau das macht doch ein gutes Buch aus!? Man will es nicht weglegen, fiebert richtig mit und die Charaktere wachsen einem so ans Herzen, dass man Angst um sie hat.

Auch die Liebesgeschichte hat mir besser gefallen, als noch in Band 1. Hier bekommt sie endlich Tiefe und Glaubwürdigkeit und ja, doch, so hat das wirklich super gepasst. Dieser zweite Band hat mich definitiv aus den Socken gehauen, und auch wenn ich das Ende vorher geahnt habe, bin ich vollkommen geflasht.

Setting
Band 2 von "Das Juwel" spielt zu einem grossen Teil auf der Flucht. Wir verlassen den Kern der Stadt, das Juwel, und begeben uns in die Bank, in den Schlot, auf die Farm.

Das Setting hat mich vollkommen überzeugt und ich konnte alles bildlich vor mir sehen, was mir gut gefallen hat. Die Welt, die die Autorin geschaffen hat, ist eine ganz furchtbare, aber sie ist so gut umschrieben, dass sie während dem Lesen praktisch real ist. Ganz grosse Kunst, wenn ihr mich fragt!

Charaktere
Violet hat seit dem ersten Band eine ziemliche Wandlung durchschritten. Sie ist selbstbewusster und stärker, eine richtige Kämpfernatur geworden und für ihre 16 Jahre hat sie eine Reife erlangt, von der viele andere Buchcharaktere sich eine Scheibe abschneiden könnten. Solche Wandlungen schätze ich immer sehr.

Ash, den Gefährten, lernt man in diesem Band besser kennen. Seine Geschichte hat mich sehr berührt, was er alles erlebt hat, ist sehr authentisch rüber gekommen und ich habe mit ihm mitgefühlt. Er wird dadurch sehr viel greifbarer und sympathischer.

Raven's Geschichte hat mich wie gesagt am meisten mitgenommen. Ihr Herrin hat sie übel zugerichtet, hat an ihrem Gehirn herumoperiert, hat sie beinahe gebrochen und zu allem Übel ist sie auch noch schwanger und wird deswegen sterben. Meine Güte, was hab ich um sie gezittert und gebannt gelesen, wie es weiter geht! Für mich ist Raven DER Top-Charakter schlechthin.

Wie schon im ersten Teil kann ich die Charaktere nur loben. Sie alle sind einzigartig und wirklich gut ausgearbeitet. So gibt es zum Beispiel auch ein Mädchen, dass sich der guten Sache widersetzt, was ich super fand. Schliesslich ist es ja langweilig, wenn immer alles Friede Freude Eierkuchen ist, und jeder freiwillig mitmacht. Aber lest selbst und lasst euch überraschen.

Fazit
"Die weisse Rose" ist ein rasanter, fesselnder und unglaublich spannender zweiter Teil, der mich atemlos und geschockt zurücklässt. Ich wurde bestens unterhalten, habe gelitten und mitgefiebert und bin wirklich überaus begeistert von dieser Reihe!

Veröffentlicht am 06.10.2016

Must-Read für Potterheads: witzig, süss, perfekt

Fangirl auf Umwegen
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Inhalt
Luna ist Fangirl und Potterhead mit ganzer Seele. Als sie erfährt, dass es ein Gewinnspiel gibt, dessen Preis drei Wochen in der "Wizarding World of Harry Potter" bei einer Challenge ist, steht ...

Inhalt
Luna ist Fangirl und Potterhead mit ganzer Seele. Als sie erfährt, dass es ein Gewinnspiel gibt, dessen Preis drei Wochen in der "Wizarding World of Harry Potter" bei einer Challenge ist, steht für sie fest: sie muss dahin. Das Glück scheint für einmal auf ihrer Seite zu stehen, und so darf sie nach Orlando fliegen. Doch die Challenge fordert sie mehr, als gedacht, denn nicht nur ihr ganzes Fanwissen zu Harry Potter ist gefragt, sondern auch Geschick im Rätsel lösen und Geschwindigkeit gegenüber den anderen Teilnehmern. Zum Glück erhält sie Unterstützung von Leo... Leo, der sie total aus dem Konzept bringt...

Meine Meinung
"Fangirl auf Umwegen" war mein erstes Buch von der Autorin und wird definitiv nicht mein letztes gewesen sein. Schon nach den ersten paar Seiten hat sie mich mit ihrem herausragenden Schreibstil in den Bann gezogen. Mit viel Wortwitz, Schlagfertigkeit und einer Menge tollem Humor nimmt sie den Leser mit auf eine wunderbare Reise.

Als Potterhead sind die Universal Studios in Florida natürlich auch für mich ein Traumreiseziel. Leider hatte ich bis jetzt nicht das Glück, dorthin fliegen zu können. Umso schöner war es für mich, Luna dorthin zu begleiten. Die Idee mit der "Wizarding World" als Hauptschauplatz fand ich sehr gelungen. Auch die Challenge fand ich eine super Idee und toll umgesetzt. Gemeinsam mit den anderen Teilnehmern muss die Protagonistin Rätsel aus der Harry Potter-Welt lösen. Als Preisgeld winken 100'000.- Dollar, die für Luna, die aus eher bescheidenem Umfeld stammt, eine zusätzliche Motivation darstellen. Dennoch verliert sie nicht den Spass an der Sache. Hilfe bekommt sie von Leo, einem jungen Mann, der ihr zwar zu Beginn recht auf die Nerven geht, sie dann aber immer wieder überrascht. Natürlich bahnt sich zwischen den beiden etwas an und diese unterschwellige Lovestory hat mir gut gefallen.

Besonders der Humor in dem Buch hat mich sehr gut unterhalten und war ganz nach meinem Geschmack. Oft sind auch sehr aktuelle Themen angesprochen worden, was ich toll fand.

Setting
Die Geschichte spielt in der "Wizarding World of Harry Potter", einem Themenpark in Florida, USA. Wie der Name schon besagt, behandelt der Freizeitpark die Welt von Harry Potter. Dort gibt es Hogwarts, Hogsmeade und die Winkel- und Nocturngasse zu bestaunen. Für mich als Potterhead war das ein wunderbarer Ausflug und ich bin mir schmerzlich bewusst worden, dass ich die Bücher unbedingt mal rereaden muss, weil ich an Entzugserscheinungen leide ^^

Die Autorin hat es auf jeden Fall geschafft, die Ortschaft authentisch herüber zu bringen. Ich habe mich richtig mit der Protagonistin gefreut, all die Orte zu entdecken und habe mich dorthin versetzt gefühlt.

Charaktere
Luna, 18 Jahre jung und Fangirl mit ganzem Herzen. Genau so wie du und ich. Und so ist es nicht erstaunlich, dass ich sie sofort in mein Herz geschlossen habe. Luna stammt aus eher bescheidenen Verhältnissen und hat ihren Vater früh verloren, was sie sehr geprägt hat. Dies hat man die ganze Geschichte hindurch gut spüren können und hat für sie mich noch liebevoller gemacht.

Leo, 19 Jahre, mit blondem Haar und ockerfarbenen Augen - und einem Aussehen, Draco Malfoy nicht unähnlich. Natürlich war ich sofort hin und weg. Ich meine, halloho! DRACO! <3 ! Nun ist Leo aber so gar nicht wie Draco, sondern eher ein ruhig und doch aufgestellter Typ, der einige Geheimnisse hat und doch einfach super süss ist. Dass er nicht die Bad Boy-Rolle aufgedrückt bekommen hat, finde ich super.

Luna und Leo sind definitiv die wichtigsten Personen in "Fangirl auf Umwegen". Man lernt noch andere Charaktere kennen, auf die wird aber nicht allzu sehr eingegangen. Was die Geschichte aber auch überhaupt nicht nötig hat.

Fazit
Eine wunderbare, süsse, witzige Geschichte, perfekt für jeden Potterhead und jeden, der sich gerne verzaubern lässt.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Ein fesselnder Auftakt!

Ocean Rose. Erwartung
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Inhalt
Wie jedes Jahr verbringen Vanessa und Justine mit ihren Eltern die Ferien in Winter Harbor an der Küste. Als Justine bei einem tragischen Schwimmunfall stirbt, weiss Vanessa, dass sie nicht einfach ...

Inhalt
Wie jedes Jahr verbringen Vanessa und Justine mit ihren Eltern die Ferien in Winter Harbor an der Küste. Als Justine bei einem tragischen Schwimmunfall stirbt, weiss Vanessa, dass sie nicht einfach so weiter leben kann und etwas tun muss und so reist sie zurück ins Ferienhaus. Besonders von Caleb, dem Nachbarsjungen, mit dem Justine immer wieder angebändelt hatte, erhofft sie sich Antworten. Doch Caleb ist verschwunden, und so macht sich Justine mit dessen Bruder Simon auf die Suche. Als in Winter Harbor immer mehr Tote angespült werden, bemerken die beiden, dass mehr hinter Justines Tod steckt, als gedacht...

Meine Meinung
Ganz ehrlich? Das Buch war ein absoluter Coverkauf. Ich bin nämlich total verknallt in das Cover. Natürlich war ich da sehr gespannt auf die Geschichte dahinter. Und ich wurde nicht enttäuscht. Schon von der ersten Seite an hat mir das Buch gut gefallen. Der Schreibstil ist sehr angenehm und bringt genau die richtige Atmosphäre rüber, etwas, das mir sonst in Büchern oft fehlt.

Die Autorin erzählt die Geschichte von Vanessa, die vor fast allem Angst hat, und plötzlich ihre geliebte Schwester verliert. Sie will wissen, was genau hinter dem Tod von Justine steckt und so macht sie sich das erste Mal alleine auf den Weg, Antworten zu finden. Dabei findet sie nicht nur neue Freunde und die Liebe, sondern sie kommt auch einem unglaublichen Geheimnis auf die Spur.

Das Buch hat mich total in seinen Bann gezogen und ich habe nicht eine Kleinigkeit zu bemängeln. Für mich ist es ein sehr gelungenes Werk. Klar hat es ruhigere Passagen, aber auch diese habe ich gebannt verfolgt. Sehr geschätzt habe ich auch, dass die Liebesgeschichte eher zweitrangig war. Die Geschichte hat durchaus Krimifaktoren, was mir ebenfalls sehr gut gefallen hat.

Natürlich hat "Ocean Rose" auch fantastische, mysteriöse Elemente. Diese sind perfekt in die Geschichte eingebunden und auch wenn man immer mal wieder eine Vermutung hat, wird das "Geheimnis" doch erst recht spät und sehr schlüssig gelüftet.

Setting
Die Geschichte spielt mehrheitlich im Küstenörtchen Winter Harbor in Maine USA. Die Ortschaft wird zwar nur nebenbei beschrieben, ich habe mich aber immer sehr vor Ort gefühlt, mitten im Geschehen. Besonders die Stürme, die immer mal wieder aufgekommen sind, habe ich richtig "gefühlt". Die Autorin besitzt ein unglaubliches Talent, die richtige Atmosphäre so zu beschreiben, dass man sich richtig hineinfühlen kann.

Charaktere
Vanessa ist eine junge Frau, die aber von ziemlich vielen Ängsten geplagt wird. So hat sie sowohl vor der Dunkelheit, als auch vor dem Meer grössten Respekt. Sie ist eine eher ruhige, zurückgezogene Persönlichkeit und war mir sofort sympathisch, da sie nicht die typische Jugendbuchheldin ist. Ihre Gefühle und Gedanken konnte ich immer sehr gut nachvollziehen und die Wandlung, die sie durchmacht, hat mir gut gefallen.

Simon ist der ältere der beiden Nachbarsjungen von Vanessa. Er ist ein wenig nerdig, trägt eine Brille, interessiert sich für Wetterphänomene und Rudern. Zu Beginn fand ich ihn ein wenig unnahbar, habe ihn im Verlaufe der Geschichte aber schätzen gelernt. Mit seiner ruhigen, treuen und beschützerischen Art passt er super in seine Rolle.

Die Charaktere im Buch haben mich alle total überzeugen können. Sie sind allesamt Individuen mit ihren eigenen Geschichten. So zum Beispiel Justine, die aufgeweckte und etwas hyperaktive Schwester der Protagonistin, Caleb, der über beide Ohren in sie verliebt ist und wirklich alles für eine gemeinsame Zukunft tun würde, Mom, eine tüchtige Geschäftsfrau, die sehr unnahbar wirkt, Paige, Vanessa's neue, quirlige Freundin und deren sehr arrogante Schwester Zara. Mein Lieblingscharakter war aber Big Papa, der Vater von Vanessa und Justine. Er ist ein richtiger Papabär und seine Rolle hat mir besonders gefallen.

Fazit
Ein ruhiges aber doch sehr fesselndes und äusserst atmosphärisches Buch mit tollen Charakteren und einem unglaublichen Geheimnis. Der erste Band von Ocean Rose hat mich vollkommen in seinen Bann gezogen.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Eine wunderbare Geschichte

Malou. Diebin von Geschichten
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Inhalt
Malou Winters ist die Tochter einer Normalsterblichen und einer Romanfigur, besser gesagt eines Antagonisten. Diesem Umstand verdankt sie, dass sie Zugang zum literarischen Universum - dem Litersum ...

Inhalt
Malou Winters ist die Tochter einer Normalsterblichen und einer Romanfigur, besser gesagt eines Antagonisten. Diesem Umstand verdankt sie, dass sie Zugang zum literarischen Universum - dem Litersum - hat und dort als Anti-Muse jobben darf. Während die Musen dafür sorgen, dass Schriftsteller DIE Idee schlechthin bekommen, löscht Malou mit ihrem Kuss schlechte Ideen aus und sorgt so für das nötige Gleichgewicht. Als gleich zwei von Malou's Aufträgen tot aufgefunden werden, kommt ihr Scottland Yard auf die Spur. Fortan muss sie sich mit den Ermittlern Adams und Lansbury rumschlagen. Hilfe bekommt sie von ihrer Mutter, ihrem Kater Sheldon und ihrer besten Freundin Emma Holmes, einer begnadeten Detektivin. Doch dann tauchen weitere Tote auf..

Meine Meinung
Schon von der ersten Seite an hat mich "Malou" packen können. Ich habe mich schnell in die Geschichte eingefunden und war sehr neugierig, was da alles auf mich zu kommt. Schliesslich habe ich noch nie von einer Anti-Muse gehört und wollte wissen, was die so treibt. Der Schreibstil ist super, lässt sich leicht und flüssig lesen und wirkt dennoch ausgereift und nicht plump.

Die Geschichte fand ich sehr spannend, denn schon schnell passieren die ersten merkwürdigen Dinge, sprich die Morde an Malou's Aufträgen. Das ruft natürlich Scottland Yard auf den Plan. Und die haben sofort Malou auf dem Radar, da sie gleich an zwei Tatorten auftaucht und somit sehr verdächtig ist. Zum Glück kann die junge Frau sich auf ihre Mutter verlassen, die sie da rausholt. Schnell wird klar, dass Malou wirklich etwas mit den Vorfällen zu tun hat, aber anders als gedacht. Und so wird Ermittler Lansbury auf sie abgestellt. Der junge Mann fällt durch seine harsche, mürrische Art auf, doch scheint er einen weichen Kern zu haben. Während die Anti-Muse mit ihrer detektivischen Freundin Antworten sucht, passieren weitere merkwürdige Dinge. Bis zu letzt habe ich mitgerätselt, wer denn da dahinter stecken könnte und ich wurde nicht enttäuscht. Denn das Ende war schlüssig und klar und hat mich überzeugen können.

Die Welt, die die Autorin geschaffen hat, habe ich so noch nicht gekannt. Ihre Idee mit den Musen und Anti-Musen und all den anderen interessanten "Mischungen" fand ich sehr gelungen. Da gab es einiges zu entdecken und der Leser wird zur Genüge mit Infos gefüttert. Dennoch würde ich gerne noch viel mehr über diese Welt lesen, denn da gibt es sicher noch sehr viel zu entdecken!

Setting
Die Geschichte um Malou spielt in London, in der Wohnung von Malou und auch von Lansbury, in der Zwischenweltbibliothek (ZwiBi genannt), wo sowohl Menschen als auch Buchcharaktere rumwuseln und auch in der einen oder anderen Buchwelt.

Besonders die Zwischenweltbibliothek würde ich auch gerne mal bereisen, ich meine, eine Bibliothek, wo sich auch deine Lieblingsbuchcharaktere rumtreiben? Das ist doch der Traum eines jeden Buchliebhabers!

Charaktere
Die Charaktere fand ich - wie auch den Rest des Buches - sehr gelungen. Sie sind toll und vielseitig und dort sympathisch oder unsympathisch, wo sie es sein müssen. Es tummeln sich einige tolle Charaktere in dem Buch, ich hab mich hier mal auf die drei fokussiert, die mir am besten gefallen haben:

Malou, die Anti-Muse und Hauptprotagonistin des Buches war mir auf Anhieb sympathisch. Sie ist eine lockere, frohe junge Frau, mit einer Vorliebe für die Minions, Kaffee und Katzen. Sie hat eine wunderbare ironische Seite und ihr Humor hat mir gut gefallen.

Lansbury, Ermittler bei Scottland Yard, ist ein ziemlich mürrischer Kerl. Dennoch fand ich ihn auch schon von Anfang an toll, denn der Schlagabtausch, den er sich mit Malou liefert ist wirklich unterhaltsam und zwischendurch lässt er schon durchblicken, dass er eigentlich auch anders kann. Er ist eigentlich ziemliches Bookboyfriend-Material.

Sheldon, der Kater von Malou. Ja, er hat eigentlich nur eine Nebenrolle in dem Buch, aber ich liebe den Kerl einfach! Er und Malou sind richtig dicke und er versucht sie auch gerne mal vor Lansbury zu beschützen. Die Szenen mit ihm haben mir als Katzenmama natürlich besonders viel Freude bereitet.

Wie gesagt gibt es noch ganz viele andere tolle (und weniger tolle) Charaktere in dem Buch, so zum Beispiel Detektivin und Anti-Muse Emma Holmes, oder Malou's Mutter, Thia, die irgendwie süss ist und von der ich gerne mehr erfahren hätte und natürlich noch eine ganze Horde Musen.

Fazit
Eine locker leichte Geschichte, die mir viel Freude und spannende Lesestunden beschert hat. Die Idee mit den Musen & Co. fand ich sehr gelungen und ich wurde wirklich gut unterhalten. Für mich eine super Lektüre, die ich gerne weiter empfehle.