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Veröffentlicht am 19.01.2019

Perfekt gelungener Abschluss!

AMANI - Heldin des Morgenrots
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Enthält Spoiler zu den Vorgängern!

Die Rebellen sind in alle Winde zerstreut und einige ihrer wichtigsten Mitglieder sind in Gefangenschaft. Der Sultan ist dabei, den Krieg zu gewinnen, aber Amani ist ...

Enthält Spoiler zu den Vorgängern!

Die Rebellen sind in alle Winde zerstreut und einige ihrer wichtigsten Mitglieder sind in Gefangenschaft. Der Sultan ist dabei, den Krieg zu gewinnen, aber Amani ist noch nicht bereit, die Rebellion aufzugeben. Legenden und Geschichten sind ihre Wegweiser zu einem gefährlichen Abenteuer, bei dem die Zukunft ihres Landes auf dem Spiel steht. Und nur Amani und ihre Gefährten können noch etwas unternehmen, um das Blatt zu wenden. Dabei verlassen sie sich auf ihre Kräfte und vor allem aufeinander ...

Meinung
So ein schöner Abschluss für diese Reihe! Es war wieder alles enthalten, was diese Trilogie so besonders macht.

Das Buch schließt an das Ende vom Vorgänger an und diesmal vergehen keine Monate dazwischen. Unsere Heldentruppe ist stark reduziert und es ist schon schade, dass so viele Charaktere fehlen, aber so kann man sich auch besser auf die paar konzentrieren, die noch da sind. Man spürt aber schon die Abwesenheit der anderen sehr deutlich, weil der Gruppe einfach etwas fehlt.

Die Magie der Demdji und Djinni war wieder sehr gut gestaltet und die Handlung war eigentlich durchgehend spannend. Viele bekannte Charaktere tauchen wieder auf und nicht alle überleben diesen Krieg, was ja nur realistisch ist. Ihr Kampf ist nicht nur gegen eine Person, sie kämpfen um eine neue Chance für ihre Heimat, die Freiheit und Demokratie bringen soll. Sie sind Rebellen, die ein ungerechtes System stürzen wollen und man fühlt beim Lesen, wie viel ihnen ihr Ziel bedeutet und was sie dafür opfern würden. Die Atmosphäre hat sich nicht wirklich verändert, aber sie ist noch etwas verzweifelter, weil ihnen nicht viel Zeit bleibt und auch ihre Möglichkeiten eingeschränkt sind. Während ihrer Kämpfe verlieren sie einige Mitstreiter an diesen Krieg und das hebt die Laune nicht unbedingt.

Amani macht sich da wirklich viele Gedanken, ob sie auch die richtigen Entscheidungen trifft. Da Shazad mit ihren guten Plänen und ihr Anführer Ahmed beide in Gefangenschaft sind, liegt nun die ganze Last der Rebellion auf ihren Schultern. Eigentlich tut sie auch nichts mehr für sich selbst, sondern muss immer an ihr größeres Ziel denken. Und jede Entscheidung hat auch Nebenwirkungen, wegen derer sie sich wieder Vorwürfe macht. Ihre Gefühle für Jin sind stark, aber diese können aufgrund ihrer Verantwortung nur an zweiter Stelle stehen.

Sie müssen sich mehr denn je auf die alten Geschichten verlassen, die nach wie vor eine große Rolle spielen. Diese wahren Märchen, die schon in den Vorgängern vorgestellt wurden, hatte ich schon komplett vergessen und hatte daher schon mal Verständnisprobleme. Die märchenhaft erzählten Kapitel über die bekannten Charaktere wiederum fand ich sehr schön. Dieser Stil scheint ihnen eine tiefere Bedeutung zu geben und macht sie zum Teil von etwas Größerem, das so viele Geschichten wert ist.

Das letzte Kapitel fand ich so schön und perfekt, dass ich ein klein wenig weinen musste. Ich bin schon sehr gespannt, was diese Autorin als nächstes zu bieten hat!

Fazit
"Amani - Heldin des Morgenrots" war ein wunderschöner, spannender und ziemlich perfekter Abschluss für diese magische Trilogie! Ich will mehr und hoffe, dass nachfolgende Bücher der Autorin da mithalten können.

Veröffentlicht am 07.01.2019

Steht dem großartigen Vorgänger in nichts nach!

Hidden Legacy - Tanz des Feuers
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Der zweite Teil konnte mich nicht so um umhauen, so wie mich das erste Buch überrascht hat, schließlich war ich mit nicht so hohen Erwartungen rangegangen wie es jetzt hier der Fall war. Trotzdem hat es ...

Der zweite Teil konnte mich nicht so um umhauen, so wie mich das erste Buch überrascht hat, schließlich war ich mit nicht so hohen Erwartungen rangegangen wie es jetzt hier der Fall war. Trotzdem hat es mir wirklich gut gefallen!

Nevada hat nun bessere Kontrolle über ihre Begabung und wird immer stärker - und sie wird Connor Rogan ebenbürtig. In seinen Augen ist sie sowieso wertvoll, aber sie zieht mehr Aufmerksamkeit auf sich, die sie in Gefahr bringen kann. Schon bald findet sie sich wieder zwischen den Häusern wieder und die Ermittlerarbeit beginnt.

Ich finde es ja toll, wie hier Krimi, Fantasy und Liebesroman aufeinandertreffen und jedes dieser Elemente ist gut ausgearbeitet, sodass ich echt in keiner Hinsicht etwas zu bemängeln habe. Die einzige Schwierigkeit ist natürlich, dass man der Magie nicht immer folgen kann und nur nachträglich Erklärungen lauscht, aber diese Aspekte waren auch immer faszinierend.
Ich mag auch die Details der Regeln in dieser magischen Gesellschaft, wie Rechte von Häusern oder wie sie ihre Ehen arrangieren.

Die Chemie zwischen Rogan und Nevada ist wieder perfekt und konnte mich absolut mitreißen. Nevada ist stolz und stur, und Rogan ist das ebenfalls, aber er ist auch noch reich und besitzergreifend und will Nevada vor allem schützen, selbst wenn sie das nicht will. Sie braucht ihre Freiheiten und kann ihm nicht einfach die Kontrolle überlassen. Doch sie begehren sich und ihre Zankereien und leidenschaftlichen Momente machen sie zu einem wirklich tollen und lesenswerten Paar!

Fazit
"Hidden Legacy - Tanz des Feuers" konnte mich wieder von sich überzeugen und ich warte sehnsüchtig auf mehr!

Veröffentlicht am 15.11.2018

Herzzerreißend, mitreißend und erschütternd - Hat mich wieder total umgehauen!

Red Rising - Asche zu Asche
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Protagonisten
Nach der wunderbaren Trilogie, die einen festen Platz in meinem Herzen hat, wurde mir hier das Herz gebrochen. Es war schon lange klar, dass Darrow oft gnadenlos vorgehen musste, um Gerechtigkeit ...

Protagonisten
Nach der wunderbaren Trilogie, die einen festen Platz in meinem Herzen hat, wurde mir hier das Herz gebrochen. Es war schon lange klar, dass Darrow oft gnadenlos vorgehen musste, um Gerechtigkeit herbeizuführen, aber hier wirkt die Situation noch hoffnungsloser und verzweifelter.
Nach all der Zeit und aller Opfer, die gebracht wurden, gibt es immer noch keinen Frieden, und das macht Darrow wirklich zu schaffen. Er hält bestimmte Leute dafür verantwortlich und ist überzeugt, dass manche Leute den Frieden aktiv verhindern und diese Hindernisse will er noch aus dem Weg räumen, um endlich seine Ziele zu erreichen.
Man sieht, wie er mit sich selbst im Konflikt steht, weil er Frieden will und diesen nur erzwingen könnte. Er will nicht wirklich kämpfen, sondern auch für seinen Sohn da sein, der ihm langsam fremd wird, aber gleichzeitig hält er es nicht aus zu sehen, wie sich die Lage nicht bessert und kann einfach nicht anders, als zu handeln.

Neben Darrow gibt es hier jetzt noch drei andere Charaktere, die eine eigene Perspektive bekommen und wie so oft bei verschiedenen Handlungssträngen habe ich mir die ganze Zeit gewünscht, dass sie zusammenfließen.
Zum einen ist da Lyria, eine Rote, die ähnlich wir Darrow in den Gruben aufgewachsen ist, bis die Republik sie dort rausgeholt hat und sie nun nicht besser dran ist als zuvor. Alles, was sie kannte, wurde ihnen entrissen und als Gamma und früherer Liebling der Unterdrücker werden sie und ihre Freunde und Familie auch noch von anderen Roten schlecht behandelt. Sie ist frustriert und wütend auf das Oberhaupt, das Hilfe versprach und nichts tat, aber sonst ist sie nur ein kleiner Mensch, der versucht, sich durchzuschlagen und sich wie so viele andere auch nur Frieden und Glück wünscht.

Ephraim kämpfte einmal für die Ziele des Schnitters, doch er fühlt sich verraten, weil es keine Gerechtigkeit gab und so viele schuldige Goldene ohne Strafe davongekommen sind. Sein Schmerz und sein Groll machen ihn zu einem anderen Menschen und er sucht einen neuen Sinn im Leben, was im Moment Diebstahl bedeutet.

Zuletzt ist da Lysander, der Enkel des früheren Oberhaupts, der nun mit Cassius auf der Flucht ist. Ich hatte ein anderes Schicksal für ihn erwartet und fand es schade, dass er so abseits vom Geschehen ist. Seine Perspektive war aber auch sehr interessant, weil nun er seine wahre Identität verheimlichen musste und Situationen mit seinem Intellekt als Goldener lösen muss. Er fühlt sich verloren und weiß nicht genau, was er vom Leben will oder was für Ziele er sich setzt.

Handlung und Schreibstil
Nach dem Ende eines Buches ergänzt die Phantasie eines Lesers das ja eigentlich so, dass dann alles gut läuft und sich einrenkt und die Aussichten zum Ende der ursprünglichen Trilogie waren auch vielversprechend. Und dann muss man erfahren, dass eigentlich nichts lief wie geplant. Als hätte man einen guten Freund Jahre später wiedergetroffen und erfährt von dessen Misserfolgen. Es war frustrierend und herzzerreißend, stahl alle Hoffnung und ließ doch hoffen, dass sich alles zum Guten wendet. Was müssen diese Charaktere noch durchmachen? Welche Opfer müssen sie noch bringen und was wird ihnen letztendlich Frieden bringen? Und wird es die Opfer wert sein?
Es war eine absolute Gefühlsachterbahn und das erschütternde Ende lässt mich schon sehnsüchtig auf Fortsetzungen warten!

Fazit
Ich hatte schon Angst vor "Red Rising - Asche zu Asche", weil es wieder Krieg über geliebte Charaktere bringt, aber ihr schreckliches Schicksal konnte mich total mitreißen und ich habe mitgelitten und mitgefiebert und hoffe, dass sich irgendwann noch alles aufklären wird!

Veröffentlicht am 10.11.2018

Konnte mich wieder uneingeschränkt überzeugen!

Wicked – Eine Liebe zwischen Licht und Dunkelheit
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Protagonisten
Ivy wurde wie die anderen Mitglieder auch in den Orden hineingeboren und kannte nie ein anderes Leben als den Kampf gegen die Fae. Dadurch hat sie schon viele Verluste erlitten, denn die ...

Protagonisten
Ivy wurde wie die anderen Mitglieder auch in den Orden hineingeboren und kannte nie ein anderes Leben als den Kampf gegen die Fae. Dadurch hat sie schon viele Verluste erlitten, denn die Fae sind gefährlich und die Lebenserwartung ihrer Gegner nicht gerade sehr hoch. An die Möglichkeit sich noch einmal zu verlieben kann sie kaum glauben.
Bis Ren auftaucht und sie sich in seinen smaragdgrünen Augen verliert. Er ist ein guter Kämpfer und weiß eine Dinge besser, und dann ist er auch noch unglaublich charmant, ehrlich und macht keinen Hehl aus seinen Absichten - er sagt ganz offen, wie attraktiv er Ivy findet und neckt sie gerne, weil sie sich eher abweisend verhält. Als sich die Situation mit den Fae verändert, steht Ren an Ivys Seite und unterstützt sie.
Sie bilden ein dynamisches Paar mit einem gemeinsamen Ziel und ihre Neckereien sind amüsant zu lesen. Man schließt sie sofort ins Herz, weil sie durch ihre taffe Art und ihren weichen Kern einfach sympathisch sind.

Handlung und Schreibstil
Ich weiß gar nicht, was ich zu diesem Buch groß sagen sollte. Jennifer L. Armentrout hat wieder ihre Magie gewirkt und konnte mich mit dieser fantastischen Geschichte absolut verzaubern. Die Charaktere hier sind etwas älter als in anderen Werken der Autorin, und so gibt es auch etwas mehr Erotik in der Geschichte als in Jugendbüchern, aber ansonsten ist der Schreibstil ähnlich magisch, heiß und fesselnd.

Diesmal begeben wir uns in ein New Orleans, wo auch Fae ihr Unwesen treiben und Ivy, ihre Familie und Freunde und auch Ren gehören zum Orden, der es sich zum Ziel gemacht hat, die Welt von den bösartigen Fae zu säubern. Wer schon, wie ich, mehrere Bücher mit bösen Feenwesen gelesen hat, kennt schon grob die Ideen und kann sicher auch einiges vorhersehen. Die Geschichte ist mit der Armentrout-Version dieser Fabelwesen definitiv spannend und bietet neue Überraschungen, auch wenn man bisher noch nicht viel davon gesehen hat. Das Ende ist aber unglaublich vielversprechend und ich freu mich sehr auf die Fortsetzungen! Ich freu mich generell sehr über jedes Buch der Autorin ;D

Fazit
Mit "Wicked" konnte mich Jennifer L. Armentrout wieder uneingeschränkt überzeugen. Sympathische Charaktere, magische Wesen, spannende Kämpfe und ein absolut fesselnder Schreibstil!

Veröffentlicht am 17.09.2018

Nach elf Jahren noch immer Herzschmerz

Nichts als Liebe
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Protagonisten
Macy hat ihre Mutter sehr früh verloren und fuhr in ihrer Jugend regelmäßig mit ihrem Vater in ihr Wochenendhaus, wo sie dann Elliot kennengelernt hat. Sie teilen ihre Liebe für Bücher und ...

Protagonisten
Macy hat ihre Mutter sehr früh verloren und fuhr in ihrer Jugend regelmäßig mit ihrem Vater in ihr Wochenendhaus, wo sie dann Elliot kennengelernt hat. Sie teilen ihre Liebe für Bücher und wachsen über die Jahre zusammen und verlieben sich. In der Gegenwart jedoch haben sie sich seit elf Jahren nicht gesehen, denn es kam zu einer schmerzhaften Trennung, die keiner von ihnen je ganz überwunden hat. Macy hat ihr Leben im Griff, sie ist verlobt und hat einen Job, der all ihre Zeit in Anspruch nimmt. Aber glücklich ist sie nicht. Elliot ist immer in ihren Gedanken und kein Mann ist wie er. Sie konnte ihn über all die Jahre verdrängen, aber sein Auftauchen bringt alles wieder zurück und lässt sie an allem zweifeln, was sie aufgebaut hat.
Als Elliot sie nach all der Zeit sieht, lässt er sie nicht wieder los, weil ihm wieder bewusst wird, dass seine Gefühle sich nicht verändert haben und er sehnt sich nach ihr, genauso wie sie nach ihm. Man merkt, wie tief die Gefühle der beiden sind, und sieht, wie sehr sie unter der Trennung leiden.

Handlung und Schreibstil
Ich habe schon einige gute Erotikbücher von dem Autorenduo Christina Lauren gelesen und daher war ich auch auf dieses Buch sehr gespannt. Ich gucke da immer sehr gerne, was Autoren sonst noch zu bieten haben. Zwar könnte man auch sagen, dass es zwischen diesen beiden Genres ja keine großen Unterschiede gibt, aber dieser Roman war viel gefühlvoller und es war weniger erotisches Prickeln als tiefe Sehnsucht. Und wie erwartet konnten mich die beiden Autorinnen wieder absolut packen. Ich konnte Macys Verwirrung und Verzweiflung nach all den Jahren spüren und fühlte ihren inneren Konflikt, der ihr seit so vielen Jahren keine Ruhe gibt.
Die Geschichte von Elliot und Macy wird abwechselnd aus der Gegenwart und aus ihrer Jugend erzählt. Von ihrer ersten Begegnung bis hin zu jenem Ereignis, dass sie damals voneinander getrennt hat. Wir folgen den beiden, wie sie ihre Freundschaft aufbauen, die Liebe und die Sexualität entdecken und wie wunderbar sich ihre Beziehung zueinander entwickelt. In der Gegenwart, viele Jahre später, sind da all die Gefühle und Erinnerungen, die sie weiterhin zueinander treiben und alles ist so schön geschildert, dass es mich richtig an die Seiten gefesselt hat.

Fazit
"Nichts als Liebe" hat mir wirklich so gut gefallen, wie erhofft. Ich konnte alle Gefühle, Leid und Leidenschaft, Liebe und Sehnsucht sehr gut nachvollziehen und auch die langsame Entdeckung von der ersten Liebe war wirklich schön zu lesen.