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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.03.2018

Langwieriger Teil

Finster
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Ed wird von seiner Freundin sitzen gelassen. Einsam wandert er deshalb Nachts durch die Straßen und sieht dabei jede Menge unheimliches. Als er dann auch noch hübsches, junges Mädchen sieht, beschließt ...

Ed wird von seiner Freundin sitzen gelassen. Einsam wandert er deshalb Nachts durch die Straßen und sieht dabei jede Menge unheimliches. Als er dann auch noch hübsches, junges Mädchen sieht, beschließt er ihr zu folgen.

Doch aus dieser Entscheidung entstehen noch so viele furchtbare und tödliche Dinge, dass er sich wünschte er wäre zu Hause geblieben...

Eigentlich wäre es keine schlechte Story gewesen, doch Richard Laymon brachte es dieses mal nicht dazu, dass ich gebannt an dem Buch hängengeblieben wäre. Ich muss sagen, er war am Anfang so langweilig und langwierig.

Man kam nicht in die Geschichte hinein. Es gab immer das gleiche Schema. Er geht in der Nacht spazieren und irgendwelche dummen Sachen passieren, di nicht einmal spannend waren. Und das öfters. Er ging immer diese Straße lang bis zu einem kleinen Dörfchen, wo dann irgendwo eine verrückte alte mit dem Fahrrad herumdüst und solche Sachen.

Zum Schluss hin wurde es besser, man bekam wieder mehr Lust das Buch zu lesen, da es eher wieder brutaler wurde und man merkt, huch es ist ja doch ein Richard Laymon.

Tut mir Leid das sagen zu müssen, aber dass war mal ein eher flacher Horror-Streifen.

Veröffentlicht am 14.05.2025

Ein einziger Fiebertraum der Frustration!

A Fate Forged in Fire – Aus Flammen geboren
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„A Fate Forged in Fire – Aus Flammen geboren” aus der Feder von Hazel McBride versprach ein großes und fesselndes Werk zu werden. Drachen, Magie, starke Frauen und ein Matriarchat, welches wieder aufgebaut ...

„A Fate Forged in Fire – Aus Flammen geboren” aus der Feder von Hazel McBride versprach ein großes und fesselndes Werk zu werden. Drachen, Magie, starke Frauen und ein Matriarchat, welches wieder aufgebaut werden muss. Das Cover gefällt mir sehr gut, die Drachen, welche ein wenig an Metall erinnern, in Bezug auf die Arbeit der Hauptprotagonistin, stylisch. Der Schreibstil war gut, wenn auch mir all die schottischen Bezeichnungen echt schwergefallen sind, sich da alle Namen, Städte usw. zu merken. Außerdem war der Storyaufbau etwas chaotisch und abgehackt. Mal war man hier, schon war man woanders, einiges wurde einfach vorweggenommen, und durch die ganze Kriegstreiberei hat man schon mal leicht den Überblick verloren, wer denn jetzt eigentlich gut und wer böse ist. Die Story wird aus der Sicht von Aemyra erzählt, gerne hätte ich da auch einmal andere Sichten gesehen. So war es doch sehr eintönig, vor allem wegen Aemyra, welche sehr kompliziert ist.

In der Geschichte geht es nun um Aemyra, welche sich mit ihrer Familie versteckt hält, damit sie ihren rechtmäßigen Anspruch auf den Thron annehmen kann, wenn der derzeitige König stirbt. Denn das Land ist eigentlich ein Matriarchat, welches von Frauen regiert wird. Mit ihrer außerordentlich starken Macht der Feuermagie müsste sie dazu eigentlich imstande sein, diesen einzufordern, doch es geht alles mächtig schief und gerät in ein tödliches Komplott. Der Sohn des Königs Fiorean ist entschieden dagegen und stellt sich ihr in den Weg. Mit Erfolg, denn bald schon hat Aemyra mehr zu fürchten als den Verlust ihres Throns…

Aemyra soll eine starke, unabhängige, mächtige und mutige Person sein. Ja, das ist sie, aber dabei ist sie auch so unheimlich dumm und nervtötend. Aemyra ist überheblich, arrogant, so von sich selbst eingenommen, dass sie nur auf sich selbst achtet. Sie sagt die ganze Zeit, dass sie das Land zurückerobern wird, niemanden dabei verletzen wird, und dann alles besser wird. Doch gleichzeitig will sie alle abschlachten und Rache nehmen. Das passt einfach alles nicht zusammen und die Autorin konnte sich wohl nicht für einen Weg entscheiden. Sie trifft schlechte Entscheidungen und gibt dann anderen die Schuld, sagt die ganze Zeit, dass sie Rache nehmen will, es Fiorean heimzahlen wird und macht – rein gar nichts! Sie verknallt sich in ihn. Und bei mir kommt da einfach überhaupt kein Funke an.

Denn Fiorean ist als Charakter einfach eine absolute Null. Er regt bei mir keine Gefühle außer, dass ich so genervt bin, weil ich einfach nicht weiß ob er denn jetzt eigentlich gut ist und Aemyra hilft, oder das alles geplant ist. Er ist einfach nur da, damit er den Enemies to Lovers Trope erfüllt, denn viel anderes macht er nicht. Bei ihm weiß ich eigentlich nicht genau was ich empfinde, also ist er mir ziemlich egal gewesen.

Die meiste Zeit bin ich beim Lesen mit verkrampftem Kiefer dagesessen, denn die Geschichte ist mir so aufgestoßen und ich war so frustriert. Die Story hätte so viel mehr sein können. Aemyra soll DIE stärkste Feuermagiern sein, welche es in den letzten was weiß ich Jahren oder Jahrhunderten gegeben haben soll, und dann scheitert sie jedes Mal an Fiorean, wenn es dabei zum Einsatz kommt. Jedes - Einzelne - Mal! Einfach frustrierend. Sie soll um ihr Land kämpfen, versaut es jedes einzelne Mal und schafft es nicht sich zu wehren, wenn sie dann eingesperrt wird. Sie redet nur so wahnsinnig oft davon, dass alle es bereuen werden, aber sie tut nichts. Einmal versucht sie zu fliehen und das wars. Danach ist sie schon gefühlt von Fiorean abhängig.

Dann gibt es auch noch bestimmte Priester, welche das Land von Magie säubern wollen, in anderen schon sehr erfolgreich waren, und das ist mal wieder so ernüchtert, was diese Leute für eine Macht haben und sie auch einsetzen, egal um welchen Preis. Die waren einfach nur ekelerregend und da hat sich bei mir alles gesträubt.

Die Drachen waren das einzig coole, was mir richtig gut gefallen hat. Es gibt nicht viele und das ganze Konzept darum hat mir sehr gefallen. Das man sich mit ihnen verbinden kann, die ganze Magie, das Auftreten, hat mir gut gefallen. Gerne hätte ich mehr Einsicht gehabt und sie öfters zu Gesicht bekommen. Die andere Magie wird nicht so gut erklärt und wird einfach eingebaut. Da hätte ich auch gerne mehr erfahren, wie sie funktioniert, warum sie so eingeschränkt ist usw.

Zu Aemyras Bruder Adarian. Er ist ein cooler und toller Zeitgenosse, welcher sich sehr um die Sicherheit seiner Schwester bemüht ist. Er hat immer Zeit sich um sie zu kümmern, und hat wohl keine anderen Hobbys außer seiner Arbeit, denn die Sicherheit seiner Schwester ist ein Dauer Job. Denn Aemyra schert sich fast nicht darum, dass sie nicht erkannt wird. Ihren Vater konnte ich nicht ausstehen, er wollte nur die Macht und Krieg führen. Eine Szene gab es, welche mir näherbrachte, dass er seine Tochter liebt, aber naja. Ihre ehemalige Geliebte Sorcha ist eine undankbare Zicke, welche einfach nur sauer auf Aemyra ist.

Fioreans Bruder Evander ist der größte Ar** der Welt und hat verdient, was er bekommen hat. Seine Mutter kann ich überhaupt nicht einschätzen, will sie zwar die Familie um jeden Preis an der Macht behalten, sorgt sich aber auch manchmal um Aemyra. Da habe ich wirklich keine Ahnung.

Nach diesem Ende muss man seine Prioritäten, Feinde und Verbündeten jedenfalls genau betrachten, denn ich habe schon absolut den Überblick verloren, wie es denn jetzt steht. Der Schlussteil war echt wieder die Krönung, dass Aemyra es schon wieder nicht hinbekommen hat und wir bis zum nächsten Band warten müssen, wie es weitergeht. Irgendwie war es mir doch klar, dass so etwas noch geschehen muss, denn bitte, wie leicht kann es denn schon sein den rechtmäßigen Thron einzunehmen? Sarkasmus Ende. Sehr, denn sonst gibt es keine Story, aber es ist mehr als frustrierend das mitanzusehen, dass Aemyra einfach absolut jedes Mal scheitert und nichts dabei herauskommt. Sie verliert nur jedes Mal mehr Menschen und nun auch ihr Herz.

Die Story war mehr als nur frustrierend und ich war so genervt von Aemyras Entscheidungen. Die Lovestory finde ich einfach nur dröge und neben den Sexszenen gab es nicht viel zu berichten. Der Wiederaufbau des Matriarchats scheitert jedes Mal, denn nur weil sie sagt sie ist die rechtmäßige Königin, ändert sich gar nichts. Die meisten Personen kann man an die Wand klatschen und die Verbündeten sind so schnell weg vom Fenster, da kommt man gar nicht mehr hinterher. Fiorean ist ein arroganter Mi
tkerl, der sich zwar hin und wieder für seine Frau einsetzt, hat es aber auch wieder versaut. Und Aemyra ist in vielerlei Hinsicht so strohdumm, wie sie sich gibt, die Entscheidungen, welche sie trifft und wie sie ihre Feinde, wenn diese in greifbarer Nähe sind, nicht in die Hölle schickt, wo sie hingehören. Es ist einfach nur frustrierend. Die Drachen und das Magie System sind das Einzige, welches ich toll finde. Das Schlimmste an dem Ganzen ist, ich will wissen wie es weitergeht und wie sie es schafft ihren Thron zu erobern. Was stimmt mit mir nicht? Das Alles war ein einziger Fiebertraum an Frustration und ich will wissen wie es weitergeht. Das kann ja heiter werden. Für mich war dieses Buch nicht wirklich etwas, aber andere werden es bestimmt lieben, da bin ich mir sicher.

Hiermit möchte ich mich noch recht herzlich bei Aufbau Verlage GmbH & Co. KG und NetGalleyDE für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars bedanken, wobei meine Meinung jedoch in keinster Weise beeinflusst wurde.

Veröffentlicht am 17.01.2023

Durch zu viele Längen und unnötigen Dramen wurde keine Spannung aufgebaut!

Every Little Lie
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“Every Little Lie” ist der zweite Band der “Secret Legacy“ Dilogie und daher ist es unbedingt notwendig den ersten Band zu lesen, denn sonst bekommt man nichts mehr mit. Das Buch wird wieder aus der Sicht ...

“Every Little Lie” ist der zweite Band der “Secret Legacy“ Dilogie und daher ist es unbedingt notwendig den ersten Band zu lesen, denn sonst bekommt man nichts mehr mit. Das Buch wird wieder aus der Sicht von Julie und Caleb erzählt und setzt direkt dort an, wo Band Eins aufgehört hat.

Für mich hatte „Every Little Secret“ schon einige Längen, und ich muss auch leider sagen, dass es hier für mich sogar noch schlimmer ist. Es hat sich zwischenzeitlich furchtbar gezogen. Es gab viele unnötige Dramen und ein ewiges hin und her, sodass es echt anstrengend und nervig war die Geschichte der beiden zu verfolgen.

Julie hat etwas gesehen und bildet sich schon wieder mal eine Meinung, welcher sie nicht nachgeht. Sie kreist um diesen Gedanken endlos und kommt einfach nicht auf die Idee darüber zu reden. Da wirkt sie wirklich mal wie die neunzehnjährige Person, welche im ersten Band so erwachsen gewirkt hat. Sie wirkt unreif und ich konnte manche Entscheidungen nicht nachvollziehen.

Caleb hat auch diese 180 Grad Wendungen drauf. Einerseits ist er verwirrt von Julies Benehmen, liebevoll zu Julie, sorgenvoll wegen dem Stalker, dann wieder rasend eifersüchtig auf andere Kerle in ihrer Umgebung. Es wirkt für mich ehrlich auch so, als hätte er irgendein Geheimnis, was aber nicht so ist, daher haben mich manche Gedankengänge auch etwas verwirrt zurückgelassen. Er war für mich aber noch immer ein richtig guter Mensch, denn er würde alles für Julie tun und zeigt dies auch. Bei ihm gaben es sogar ein paar Szenen, wo ich ein paar Tränchen verdrückt habe.

Die Geschichte nimmt langsam ihren Lauf, der Stalker, welcher für mich nicht wirklich überraschend war, setzt sein Spielchen fort, auch mit einem schrecklichen Einsatz muss man rechnen. Ein paar Dinge waren spannend, ein paar wurden einfach so eingebaut, damit etwas da war. Der Schluss war auch fesselnd und die Enthüllung gut gemacht, wenn es auch ein wenig mehr hätte sein können. Am Ende hätte ich gerne einen weiteren Einblick in die Zukunft gehabt, für mich kam es ziemlich plötzlich.

Die Fortsetzung hat mich doch enttäuscht sein lassen, denn es hatte einige Längen. Hier hätte man locker 100 Seiten weglassen können, damit alles kompakter wird und man mehr Speed hineinbekommt. Einige Szenen waren nämlich endlos ausgeweitet, was einem wirklich die Spannung nahm. Das ewige Hin und Her zwischen Julie und Caleb hat mich auch ziemlich genervt, vor allem da Julie so seltsame Gedankengänge gehabt hat, da haben sich mir die Nackenhaare gesträubt, sie wirkte so kindisch und vorurteilend.

Ich wollte nur unbedingt wissen wie es ausgeht und ganz so schlecht war es auch nicht, nur nicht wirklich fesselnd und zwischenzeitlich ziemlich nervtötend. Mehr Konzentration auf den Stalker, das Zusammenspiel zwischen Julie und Caleb, und weniger unnötiges Drama, denn es wurde aus einem kleinen Satz so viel aufgebauscht, da konnte ich mich nur noch fragen wieso überhaupt. Es war gut geschrieben, keine Frage, der Schreibstil war modern, leicht zu lesen und gut ausgearbeitet. Trotzdem nicht das beste Buch von Kim Nina Ocker, da hat mir doch noch so einiges gefehlt.

Veröffentlicht am 25.01.2019

Grundsätzlich tolle Idee, doch es war zu unausgereift mit wenig Tiefgang und Drama!

Like a Memory – Liebe kennt kein Zurück
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"Like a memory: Liebe kennt kein zurück" ist der neue Band von der Autorin Abbi Glines und verbindet die Städte Rosemary Beach und Sea Breeze, in denen die vorherigen Charaktere ihre Geschichte erlebten. ...

"Like a memory: Liebe kennt kein zurück" ist der neue Band von der Autorin Abbi Glines und verbindet die Städte Rosemary Beach und Sea Breeze, in denen die vorherigen Charaktere ihre Geschichte erlebten. Ein paar der Geschichten habe ich gelesen und dachte mir, dass ich hier einmal anknüpfe und das Leben derer Töchter und Söhne miterlebe. Es heißt, für das Buch brauche man kein Vorwissen, es kommen aber sehr viele Namen vor, welche man nicht wirklich zuordnen kann. Es geht schon, jedoch für das bessere Verständnis sollte man doch die Vorbände gelesen haben.

Das Cover ist richtig süß, mit den Wellen schön gestaltet, das Orange vielleicht ein wenig zu aufdringlich, doch alles in allem sehr gut gestaltet und sieht toll aus! Der Schreibstil war wieder leicht und locker zu lesen. Die etwas "vulgäre" Sprache, wenn die Protagonisten miteinander reden war mir manchmal doch recht zu viel, für so einen Liebesroman. Auf jedenfall bin ich schnell durch die Geschichte gekommen.

Bliss ist 22 Jahre und nach einem schweren Schicksalsschlag endlich bereit ihr eigenes Leben zu beginnen. Neue Wohnung, neuer Job. Doch dieser Job bringt sogleich etwas Neues, aber doch auch Altes mit sich. Bliss trifft auf ihre Jugendliebe Nate Finlay.

Dieser war vor sieben Jahren ihr Lieblingsmensch, doch musste sie sich schweren Herzens von ihm abwenden. Nun steht sie ihm wieder gegenüber, so attraktiv wie eh und je, doch da kommt schon der nächste Schlag: er ist mit ihrer Chefin Octavia verlobt! Alte Gefühle steigen wieder auf, muss diese aber zurückstecken. Doch was bedeuten diese feurigen Blicke von Nate?!?

Die Geschichte selbst war okay, nicht wirklich etwas Besonderes, sondern eher was für zwischendurch. Es hat mir an Tiefgang gefehlt und dieses ewige Hin und Her war langsam lästig.

Bliss ist eine süße, starke und liebe Person, welche sich nicht anders zu helfen wusste. Sie hat in ihren jungen Jahren viel durchmachen müssen, doch gab sie niemals auf, was bewundernswert ist!

Nate war in seinen Jugendjahren wohl noch offen für die Liebe, doch dadurch, dass Bliss ihn einfach ignorierte, hat sich dies geändert. Er geht eine Heirat ein, ohne Gefühle mit ganz klaren Vorstellungen. Dadurch wirkt er emotionslos, die Beziehung scheint ihm egal zu sein. Durch das hat er nicht gerade welche Sympathiepunkte bekommen.

Octavia war einfach nur speziell, was auch auf dieses seltsame und überraschende Ende hinausläuft. Ehrlich, obwohl hier eigentlich viel passiert und eine Menge Drama am Start steht, hatte ich überhaupt nicht das Gefühl, dass ich mitleide, aufgeregt bin oder es wirklich dramatisch war. Es wirkte eher so, als ob man etwas zusammenwürfelt und schaut ob es passt. Dann noch diese Idee mit Octavia, da hätte ich mir etwas mehr erhofft, mehr Leiden, mehr Drama, einfach "Mehr".

Ich muss sagen, die Geschichte war grundsätzlich okay, es war schnell und einfach zu lesen. Die Charaktere waren gut ausgearbeitet, doch es fehlte an Tiefgang und Emotionen. Das Ende kam für mich zu abrupt, es war zu einfach gelöst. Den Epilog mit den Eltern von Bliss fand ich süß und witzig.

Alles in allem war es ein Buch für zwischendurch, welches gut geschrieben war, für mich nicht wirklich dramatisch und gefühlvoll und muss nicht noch einmal gelesen werden.

Veröffentlicht am 22.03.2018

Junge Ingenieurin will sich beweisen

Küssen kann man nicht verlernen
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Die junge Ingenieurin Lena, nicht vor allzu langer Zeit gerade erst ihren Abschluss gemacht und möchte sich beweisen, dass sie es wirklich kann. Hier erfährt man schon relativ am Anfang, dass Lena ein ...

Die junge Ingenieurin Lena, nicht vor allzu langer Zeit gerade erst ihren Abschluss gemacht und möchte sich beweisen, dass sie es wirklich kann. Hier erfährt man schon relativ am Anfang, dass Lena ein Geheimnis hat.

Als ihr Boss sie gleich auf eine australische Baustelle im Outback schicken will, ist sie so gar nicht begeistert. Da hört sie sich so an, als wäre sie eine Shopaholic, der nur feiern möchte.

Als sie dann dort ankommt, und schon mal von dem griesgrämigen und Frauenverächtlichen Mike abgeholt wird, fängt es doch schon super an! Als dann die ca. 300 Männer sie dann auch noch für die Putzfrau halten, ist sie am Tiefpunkt.

Vor allem der attraktive Bauherr Dan macht ihr schwer zu schaffen. Doch sie lässt sich nicht unterkriegen und macht ihr Ding- und es funktioniert!

Für mich war die Chemie zwischen Lena und Dan irgendwie nicht gegeben. Sie haben sich immer bei der Arbeit getroffen haben sich gezankt und das wars meistens auch schon. Der Funke ist nicht übergesprungen.

Dazu die eher langweiligen Ingenieurs Dinge, welche beschrieben sind, waren eher mau. Dazu zwei Szenen mit einem Känguru. Überhaupt nicht witzig und da habe ich auch keine Ahnung wieso man diese überhaupt dazu nehmen musste.

Trotzdem war es ein sehr flüssiger Roman, einfach zu lesen, auch sonst mit ein wenig Witz und Streichen.

Für Urlaubslektüre okay, doch es gibt besseres.