Cover-Bild Böses Herz
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11,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Blanvalet
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller / Spannung
  • Genre: Krimis & Thriller / Sonstige Spannungsromane
  • Seitenzahl: 512
  • Ersterscheinung: 20.04.2015
  • ISBN: 9783734101588
Sandra Brown

Böses Herz

Thriller
Christoph Göhler (Übersetzer)

Wem kannst du vertrauen, wenn nichts ist, wie es scheint?

Vor zwei Jahren verlor Honor ihren geliebten Ehemann Eddie bei einem tragischen Unfall – das glaubt sie zumindest. Doch dann taucht plötzlich ein fremder Mann blutüberströmt in ihrem Vorgarten auf und behauptet, Eddies Tod sei kein Unfall gewesen und Honor selbst sei in großer Gefahr. Sie ahnt nicht, dass es sich um Lee Coburn handelt, der wegen Mordes an sieben Menschen gesucht wird – bis er sie und ihre kleine Tochter als Geiseln nimmt. Honor hat keine andere Wahl: Sie muss Coburn vertrauen und tun, was er verlangt ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.04.2024

Spannend mit Herz

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Manchmal werden die Erwartungen an ein Buch von einer Autorin, von der man bereits so viele Bücher gelesen hat, enttäuscht. Vor allem, wenn man sich besonders auf das eine oder andere Buch gefreut hat. ...

Manchmal werden die Erwartungen an ein Buch von einer Autorin, von der man bereits so viele Bücher gelesen hat, enttäuscht. Vor allem, wenn man sich besonders auf das eine oder andere Buch gefreut hat. Das war hier ganz und gar nicht der Fall.

Das Buch war super. Sehr spannend und gleichzeitig mit Gefühl geschrieben und das Ende unerwartet und hammermäßig.

Es fängt fast harmlos an und dann geht es Schlag auf Schlag, daß man fast nicht mehr zum Durchatmen kommt.

Zu schade, daß auch die schönste Geschichte auch mal zu Ende geht.

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Veröffentlicht am 26.08.2023

Unglaublich spannend erzählter Thriller

1

Sandra Brown ist eine Meisterin darin, mich sofort in die Geschichte zu ziehen. Auch bei „Böses Herz“ braucht es kaum eine Seite und schon möchte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Dabei legt ...

Sandra Brown ist eine Meisterin darin, mich sofort in die Geschichte zu ziehen. Auch bei „Böses Herz“ braucht es kaum eine Seite und schon möchte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Dabei legt Sandra Brown viel Wert auf lebensnahe Charaktere und authentische Dialoge.
Durch geschickt platzierte Perspektivwechsel weiß ich als Leserin schnell, worum es geht und kann ungefähr einschätzen, wem ich vertrauen kann und wem nicht. Das funktioniert natürlich für Honor Gilette nicht, die plötzlich von einem fremden Mann bedroht wird. Er ist auf der Suche nach etwas, das Honors verstorbener Mann versteckt haben soll. Doch Honor weiß nicht, was das sein soll. Der Fremde, der sich als Lee Coburn entpuppt, glaubt ihr nicht und setzt völlig ungeniert Honors kleine Tochter Emily als Druckmittel ein.

Bei „Böses Herz“ mag ich sehr, dass Sandra Brown viel mit Kontrasten spielt. Da wäre zum Beispiel die zuckersüße Emily, die im Gegensatz zum kantig und eiskalten Lee Cobrun einfach nur goldig ist. Es macht unheimlich viel Spaß, den Jägern und den Gejagten gleichermaßen über sie Schulter schauen zu können.
Mitten in der chronologisch zeitlich korrekten Abfolge erfahre ich vieles über die einzelnen Figuren. Die Anzahl an Personen ist recht hoch, aber durch die unterschiedlichen Charaktereigenschaften kann ich sie leicht auseinanderhalten. Auch im Hörspiel ist das kein Problem, Martina Treger glänzt mit ihrem lebendigen Erzählton und den an die Charaktere angepassten Stimmlagen.

Die Settings sind interessant angelegt und dank des sehr bildlichen sowie mitreißend flüssigen Schreibstil runden sie das Gesamtbild perfekt ab.
„Böses Herz“ glänzt durch sein hohes Tempo und seinem konstanten Spannungsbogen. Es wird zu keiner Sekunde langweilig und ich bin völlig gebannt von den Ereignissen.
Das Besondere bei Sandra Brown Thrillern ist, dass sie das Genre gern mit einem erotisch romantischen Anteil würzt. In „Böses Herz“ ist auch eine Prise davon zu finden, allerdings im Verhältnis zum Thriller sehr bescheiden. Aber genau dieser Umstand lässt „Böses Herz“ richtig realistisch wirken und macht die Wortduelle zu einem wahren Genuss. Leider geht der Charme bei der Hörbuchfassung verloren, denn hier wurde an manchen Stellen ohne Sinn und Verstand gekürzt. Zwar ist es bei „Böses Herz“ insgesamt nicht so schlimm, aber ich finde es schon bedauerlich, wenn der Sinn einer Szene durch unbedachtes Kürzen verloren geht. Daher bin ich auch froh, dass ich das Buch zeitgleich auch als gebundenes Format vorliegen hatte.

„Böses Herz“ lebt von seinen überraschenden Wendungen und seinen vielen Erzählebenen. Für mich ist es zwar klar, in welche Richtung sich bestimmte Bereiche weiterentwickeln, aber wer der ominöse Bookkeeper ist, erfahre auch ich erst dann, als es Sandra Brown will. Wow, was für ein Showdown und welche Dramatik am Ende. Das Mitfiebern und Mitleiden kenne ich von Sandra Browns Büchern schon und auch in „Böses Herz“ gelingt es der Autorin wieder hervorragend, mich emotional mitzureißen.
Ich bin so tief in „Böses Herz“ verankert, dass mich der Schluss völlig von den Socken haut. Eigentlich finde ich den Abschluss blöd, aber insgeheim muss ich Sandra Brown Respekt zollen. Ich kann mich für mein eigenes Wunschende entscheiden und irgendwie hätte ich es doch gerne gehabt, wenn es einen zweiten Teil gegeben hätte.

Fazit:
Unglaublich spannend erzählter Thriller mit einem Hauch erotisch-romantischen Einschub. Die Entwicklung ist dank vielfältiger Perspektiven im Groben zu erahnen, doch die Auflösung weiß zu überraschen. Perfekte Unterhaltungslektüre.

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Veröffentlicht am 17.11.2017

Dieser Thriller überzeugt...

1

Die junge Witwe Honor erlebt einen Alptraum, aus dem es kaum ein Erwachen zu geben scheint.

Als ihre 4-jährige Tochter Emily einen Mann im Garten ausmacht, möchte Honor dem Fremden helfen, doch dann wird ...

Die junge Witwe Honor erlebt einen Alptraum, aus dem es kaum ein Erwachen zu geben scheint.

Als ihre 4-jährige Tochter Emily einen Mann im Garten ausmacht, möchte Honor dem Fremden helfen, doch dann wird sie von einer gezückten Waffe überrascht. Der Fremde nimmt Honor und Emily als Geiseln und durchsucht ihr Haus. Sie erfährt, dass der Mann für den Tod von sieben Menschen verantwortlich sein soll. Über Stunden lebt die junge Frau zwischen Hoffen und Bangen. Bis sie die wahren Motive des Fremden erfährt und plötzlich steht nicht nur ihr Leben auf dem Kopf.

"Böses Herz" beinhaltet Spannung von der ersten bis zur letzen Seite.
Auf über 500 Seiten entführt Autorin Sandra Brown ihre Leser in eine rasante und turbulente Geschichte, die fesselt und zum Weiterlesen verführt.

Honor und Emily stehen zunächst im Mittelpunkt der Geschehnisse, denn ihr Schicksal bewegt und bringt die nötige Dramatik in die Erzählung. Doch schon nach etwa 150 Seiten wendet es sich und der fremde Mann, der Honor in Angst und Schrecken versetzt hat, zeigt sein wahres Gesicht. Er ist ebenfalls eine feste Größe und zusammen mit Honor bildet er ein interessantes Duo, das überzeugt und den Leser perfekt unterhält.

Nichts ist so, wie es zu Beginn scheint.
Die Schriftstellerin zeigt in diesem Werk, wie wunderbar sie es versteht, den Leser zu manipulieren und auf falsche Fährten zu locken. Die Antwort auf die große Frage nach dem Bösewicht, der im Hintergrund die Strippen zieht, zeigt sich erst zum Schluss. Dadurch bleibt immer offen, wer Freund und wer Feind ist.

Mit verständlichen Worten erzeugt Sandra Brown einen spannenden Thriller. Schon nach den ersten Seiten wird deutlich, mit wie viel Herzblut sie die Charaktere zum Leben erweckt und der Handlung den benötigten Schwung vermittelt. Die Charaktere sind bildlich und lebendig beschrieben. Ihre Emotionen und Gedanken werden herrlich in die Geschichte integriert und bilden einen idealen Kontrast zu der sonst sehr brutalen Handlung. Die Ausdrucksweise der Protagonisten ist authentisch und bietet einen glaubhaften Eindruck der Erlebnisse.

Fazit: Der Thriller "Böses Herz" beinhaltet alles, was einen überzeugenden Roman ausmacht, Spannung, Dramatik und Gefühl. Zusätzlich wird der Leser regelmäßig aufs Glatteis geführt, was für einen zusätzlichen Reiz sorgt. Die Charaktere sind farbenfroh und voller Hingabe beschrieben, die Handlung ist logisch und nachvollziehbar aufgebaut. Der Spannungsbogen hält sich bis zum Schluss und der Leser fiebert mit Honor und Coburn mit.

Veröffentlicht am 15.09.2016

fesselnder, lesenswerter Thriller

1

Zum Inhalt:
Vor zwei Jahren verlor Honor ihren geliebten Ehemann Eddie bei einem tragischen Unfall – das glaubt sie zumindest. Doch dann taucht plötzlich ein fremder Mann blutüberströmt in ihrem Vorgarten ...

Zum Inhalt:
Vor zwei Jahren verlor Honor ihren geliebten Ehemann Eddie bei einem tragischen Unfall – das glaubt sie zumindest. Doch dann taucht plötzlich ein fremder Mann blutüberströmt in ihrem Vorgarten auf und behauptet, Eddies Tod sei kein Unfall gewesen und Honor selbst sei in großer Gefahr. Sie ahnt nicht, dass es sich um Lee Coburn handelt, der wegen Mordes an sieben Menschen gesucht wird – bis er sie und ihre kleine Tochter als Geiseln nimmt. Honor hat keine andere Wahl: Sie muss Coburn vertrauen und tun, was er verlangt ...
(Kurzbeschreibung gem. Blanvalet Verlag)


Die Autorin:
Sandra Brown arbeitete als Schauspielerin und TV-Journalistin, bevor sie mit ihrem Roman »Trügerischer Spiegel« auf Anhieb einen großen Erfolg landete. Inzwischen ist sie eine der erfolgreichsten internationalen Autorinnen, die mit jedem ihrer Bücher weltweit Spitzenplätze der Bestsellerlisten erreicht. Sandra Brown lebt mit ihrer Familie abwechselnd in Texas und South Carolina.


Meine Meinung:
Sandra Brown hält sich bei diesem Thriller nicht mit langen Vorgeschichten auf. Gleich auf den ersten Seiten erlebt der Leser wie Emily, die kleine Tochter der jungen Witwe Honor, einen fremden Mann, der offenbar schwer verletzt ist, im Garten entdeckt. Als Honor ihm zu Hilfe eilt, wird sie von ihm als Geisel genommen und der Fremde dringt in ihr Haus ein.
So beginnt die Geschichte von Honor, Emily und Lee Coburn, der ein siebenfacher Mörder sein soll.

Es ist Sandra Brown sehr gut gelungen Honors Angst und vor allem die Sorge um ihre Tochter darzustellen.
Es knistert vor Spannung, denn die Situation in Honors Haus ist angespannt und teilweise auch ein bisschen grotesk. Genau wie Honor wird dem Leser zunächst nicht klar, was Coburn beabsichtigt. Erst als er sich ihr offenbart bekommt die Sache eine Wendung und Honors Leben wird völlig umgekrempelt. Honor und Emily sind nach wie vor in Coburns Hand, aber ganz allmählich baut sich eine Beziehung auf, denn Honor bleibt nichts anderes übrig, als Coburn zu vertrauen.

Die Figuren sind gut ausgearbeitet und facettenreich. Honors Fokus im Leben liegt nach dem Tod ihres Mannes natürlich auf ihrer kleinen Tochter. Ihre Handlungen und Entscheidungen wirken, auch in der schwierigen Situation und im Zusammenspiel mit Coburn glaubhaft.
Die kleine Emily ist einfach niedlich und einer 4-jährigen entsprechend dargestellt.
Besonders gelungen fand ich, wie sie auf Coburn zuging und ihn schließlich auch in ihr Herz geschlossen hat.
Coburn ist ein rätselhafter, geheimnisvoller und eher „eiskalter“ Typ, aber man erkennt den weichen Kern in ihm.

Im zweiten Handlungsstrang erleben wir die „andere Seite“, Polizisten, FBI-Agenten die Jagd auf Coburn machen. Da gibt es eine ganze Reihe Personen, die eine Rolle spielen, alle verschieden und mit unterschiedlichen persönlichen Schicksalen.
Gut gesetzte Wechsel zwischen beiden Handlungssträngen halten die Spannung durchgängig hoch, besonders da die Kapitel häufig mit einem Cliffhanger enden.

In diesem Thriller ist vieles nicht so, wie es zu sein scheint. Die Handlung ist temporeich mit viel Action und häufigen Szenenwechseln. Sandra Brown schafft es, den Leser bis zum Schluss im Unklaren zu lassen, wer zu den „Guten“ und wer zu den „Bösen“ gehört und ganz besonders, wer der „Bookkeeper“, der Drahtzieher, ist.
Ich hatte zwischendurch einige Vermutungen, die sich alle als falsch herausgestellt haben. Die letztendliche Enthüllung hat mich regelrecht kalt erwischt, weil ich damit überhaupt nicht gerechnet hatte.

Dieser Thriller hat mich durch die gut gelungene Mischung überzeugt. Ein cleverer, gut durchdachter Plot, interessante und facettenreiche Figuren, eine kleine Lovestory zwischen den beiden Hauptprotagonisten, viele Geheimnisse und falsche Fährten bieten Hochspannung und haben mich bestens unterhalten.
Und im Epilog gibt es noch eine kleine Überraschung mit einem ungewöhnlichen Ende, das dem Leser Raum für eine eigene Interpretation gibt und für mich das Sahnehäubchen für diesen fesselnden und lesenswerten Thriller war!



Fazit: 5 von 5 Sternen


© fanti2412.blogspot.de

Veröffentlicht am 24.02.2019

Trotz lästigem Perspektivenwechsel hochspannend - genial!

1

Klappentext

Vor zwei Jahren verlor Honor ihren geliebten Ehemann Eddie bei einem tragischen Unfall das glaubt sie zumindest. Doch dann taucht plötzlich ein fremder Mann blutüberströmt in ihrem Vorgarten ...

Klappentext

Vor zwei Jahren verlor Honor ihren geliebten Ehemann Eddie bei einem tragischen Unfall das glaubt sie zumindest. Doch dann taucht plötzlich ein fremder Mann blutüberströmt in ihrem Vorgarten auf und behauptet, Eddies Tod sei kein Unfall gewesen und Honor selbst sei in großer Gefahr. Sie ahnt nicht, dass es sich um Lee Coburn handelt, der wegen Mordes an sieben Menschen gesucht wird bis er sie und ihre kleine Tochter als Geiseln nimmt. Honor hat keine andere Wahl: Sie muss Coburn vertrauen und tun, was er verlangt ...

Meine Meinung

Ich weiß gerade nicht, was ich von dem Ende des Buches halten soll. Bin ich unzufrieden? Zufrieden? Wütend? Erleichtert? Ich denke, das lässt sich nicht so leicht beantworten. Hätte ich vorher gewusst, wie es enden würde, hätte ich das Buch vielleicht gar nicht erst gelesen. Auf der anderen Seite finde ich das Ende aber auch stimmig, realistisch und für das Buch passend. Ich kann mich nicht entscheiden.

Trotzdem ist mein Eindruck definitiv positiv, obgleich mich „Böses Herz“ mit gemischten Gefühlen zurückgelassen hat. Das Buch ist unglaublich spannend geschrieben und ich konnte es kaum zur Seite legen, weil ich einfach wissen musste, was als Nächstes passiert. Dies gilt hauptsächlich für die Szenen mit Coburn und Honor, in denen ich fast durchgehend unter Hochspannung stand. Einerseits, weil sich dort die spannende Haupthandlung abspielte und ich wissen wollte, was vorgefallen ist, was Coburn bei Honor sucht, und was Honor versuchen würde, um sich und ihr Kind zu schützen, denn dass sie ihr Leben für ihre Tochter Emily geben würde, spürte ich durch jede Zeile. Andererseits wusste ich, auch ohne je ein Buch von ihr gelesen zu haben, dass man sich von Sandra Browns Thrillern auch eine kleine Liebesgeschichte erwarten kann – sodass hier noch zusätzlich Spannung aufgebaut wurde, denn Coburns und Honors Kennenlernen ist ja doch recht … ungewöhnlich. Neben den Thrillerelementen hat mir auch dieser Aspekt sehr gut gefallen, vor allem weil er sich im Hintergrund hält und gerade dadurch besonders Eindruck macht.

Ich gestehe: Die Handlungsstränge, die sich zwischen den Coburn-Honor-Emily-Strang schieben, haben mir weniger gut gefallen. Ich hatte den Eindruck, dass dadurch Spannung verloren ging, weil die Hochspannung der Geiselnahme durch diese Stränge unterbrochen wurde. Während ich aus der Perspektive anderer Personen las, hatte ich die ganze Zeit im Hinterkopf, dass ich diese schnell weglesen wollte, um so schnell wie möglich wieder zur Haupthandlung zu gelangen. Daran konnte auch die Tatsache nichts ändern, dass sich nur durch sämtliche Handlungsstränge und Perspektiven ein verständliches Gesamtbild ergibt. Gegen Ende, je mehr es sich in Richtung Auflösung bewegte, wurde das aber besser.

Was die Auflösung des Falles angeht, in den unglaublich viele verschiedene Personen verstrickt sind, hält das Buch auch die eine oder andere kleine Überraschung bereit (die mich teilweise sogar echt wütend gemacht hat), und es passiert – jedenfalls bei Coburn, Honor und Emily – immer etwas Spannendes, sodass mir zu keinem Zeitpunkt langweilig wurde. Trotz des Endes, dem ich zwiespältig gegenüberstehe, hat mir das Buch wirklich unglaublich gut gefallen und ich kann mir gut vorstellen, dass ich es nach einiger Zeit nochmal lesen werde.

Fazit

Ein wirklich spannendes und unglaublich fesselndes Buch, das von mir den halben Punkt nur aus dem Grund abgezogen bekommt, weil ich den Perspektivenwechsel größtenteils lästig fand. Auch wenn mich das Ende mit einem mulmigen Gefühl zurücklässt, gibt es von mir eine uneingeschränkte Leseempfehlung – Sandra Brown werde ich jetzt definitiv im Auge behalten. Von mir gibt es 4,5 Sterne!