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Veröffentlicht am 18.03.2019

Genialer Gruselkrimi

Blutlauenen
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Fee erzählt von der Geschichte:
Cora wird von ihrer Jugendfreundin eingeladen, das Wochenende in einem sehr abgelegenen Haus in den Bergen zu verbringen. Dort trifft sie ihre alte Clique wieder. Kurz ...

Fee erzählt von der Geschichte:
Cora wird von ihrer Jugendfreundin eingeladen, das Wochenende in einem sehr abgelegenen Haus in den Bergen zu verbringen. Dort trifft sie ihre alte Clique wieder. Kurz darauf ist einer von ihnen tot.

Fee zum Buch:
Schreibstil:
Also bis alles erklärt und erzählt war, da hab ich schon ein bisschen benötigt, bis ich in der Geschichte drin war. Doch, dann ging das mit dem Lesen sehr flott. Vor allem das letzte Drittel war ratz-fatz ausgelesen.

Das Cover:
Es passt so richtig toll zu dem Buch. Ich kann mir das so richtig schön vorstellen, den Nebel und so. Mir gefällt es. Der Rückentext ist auch passend. Dem Cover würde ich eine 1- geben.

Lokalkolorit, Gruselfaktor und Krimi:
Das Buch spielt ja überwiegend in den Bergen, bei Schlechtwetter, Schnee und Nebel. Das fand ich sehr gut rübergebracht, ich konnte mir das sehr gut vorstellen. Dadurch war es auch etwas gruselig und durch eine Person, die Cora öfters gesehen hat und wo irgendwie nicht so ganz klar war – zum Schluss – ob sie sie wirklich gesehen hat. Es war so ein richtig, richtig toller Gruselkrimi.

Sonstiges:
Ich hätte mir noch ein paar Seiten mehr gewünscht. Irgendwie war mir noch nicht so ganz alles klar. Vor allem, wie Cora jemand sieht, der eigentlich gar nicht da sein kann. Da ich den Krimi als spannenden Gruselkrimi einstufe, ist es ok.

Ein paar Sachen ahnte ich schon, aber die ganze Komplexität und wer mit wem und warum verbandelt war und Erlebnisse hatte, das war wirklich der Hammer. Diese Verwicklungen sind einfach genial.

Es ist eine Serie, denn es gab schon Teil 1 Schwarzbubenland wo Cora Johannis die Hauptperson war. Damit komme ich noch kurz zu den Charakteren. Die waren so alle ein wenig im „Nebel“, ich wurde nicht mit ihnen warm, da aber „viele“ umkamen, war es nicht so schlimm. Über Cora bin ich mir noch nicht so ganz schlüssig. Ich wusste nicht so ganz, ob ich sie mag oder nicht. Am Anfang war sie sehr unnahbar, aber mit der Zeit konnte ich sie verstehen und ein wenig reinfühlen. Ich finde, der Krimi wurde gerade dadurch spannend, dass man nicht so viel über die Charaktere wusste und es war nicht so schlimm, wenn sie einen wieder „verließen“.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Es ist wieder mal ein herausragender Krimi. Den werde ich auf jeden Fall behalten und irgendwann wieder lesen und gerne auch weitere Krimis von diesem Autor. Wenn ich könnte, würde ich diesem Buch 20 Sterne geben, denn mir gefiel es einfach super. Ich konnte miträtseln und ein paar Sachen ahnte ich auch schon, aber nicht sehr viel. Ein supergenialer Krimi mit Gruselfaktor. Agatha Christie hätte ihn nicht besser schreiben können.

Veröffentlicht am 11.03.2019

- gaaaaaaaaanz viel Wald -

Kaffee mit Käuzchen
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Fee erzählt vom Buchinhalt:
Franziska und ihr Mann sind in den Wald gezogen. In eine sogenannte Bruchbude. Sie erzählt, wie es ihr dort ergangen ist, und warum es ihr dort so gut gefällt.


Fees Meinung:

Das ...

Fee erzählt vom Buchinhalt:
Franziska und ihr Mann sind in den Wald gezogen. In eine sogenannte Bruchbude. Sie erzählt, wie es ihr dort ergangen ist, und warum es ihr dort so gut gefällt.


Fees Meinung:

Das Cover
finde ich so schön. Der Titel ist schön fühlbar und wie ein Aufkleber auf dem Buch. Innen sind zwei Bilder, eins mit Reh und eins mit dem Sternenhimmel und außen der Wald. Auch der Klappentext passt sehr gut dazu. Innen Käuzchen und außen auch. Das ist so richtig liebevoll gemacht. Es gefällt mir unheimlich gut. Dafür gibt es von mir eine 1 mit Sternchen.

Da es ein Erfahrungsbericht ist, erzählt Franziska von ihrem neuen Leben im Wald mit ihrem Mann. Auch die Vorgeschichte, wie sie zu Mann und dem Waldhaus gekommen ist, finde ich sehr interessant. Mir war nie langweilig, ich fand es spannender und entspannender wie jeder Krimi. Der Schreibstil ist so schön flüssig und das ganze kommt authentisch rüber. Die beiden sind sehr sympathisch. Aber kein Wunder Franziska und ich haben vieles gemeinsam.

Das mit dem Lüften, das kenne ich auch. Ich bin auf dem Land aufgewachsen und draußen. Draußenmenschen benötigen viel frische Luft. Die Bremsenfalle finde ich so was von genial.

Schon als ich das Buch bei Lovelybooks sah, war mir klar, dass ich es unbedingt lesen wollte. Es sprach mich einfach ein. Das Buch macht Mut, dass man einfach mutiger sein soll und für seine Wünsche und Träume arbeiten muss und nicht aufgeben soll. Natürlich ist es ein „Behalti-Buch“. Von vornherein war immer klar, dass Franziska schafft, was sie sich vornimmt. (Kein Wunder, dass sie Coach ist. Wer weiß, was sie aus mir alles rausholen könnte?) Sie geht auch lockerer an die Sachen ran. Und vielleicht gibt’s auch viele Zufälle, aber irgendwie klappt es immer. Vielleicht nicht dann, wenn sie es geplant hat, aber dann halt später. Es gibt immer einen Kompromiss und es gibt immer eine Lösung. Auch für Weihnachten ohne Boden. Fürs Duschen und am Schluss gibt es die Badewanne.

Meine – Lesezeichenfees – Meinung:
Das ist mal wieder ein Buch, wo ich gerne 5 Sterne gebe. Es ist einfach so toll geschrieben, das Thema ist klasse und die Autorin erscheint auch sehr sympathisch.

Veröffentlicht am 07.03.2019

Modernes Märchen

Monsieur Blake und der Zauber der Liebe
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Fee zum Buchinhalt:
Andrew Blake hat seine Frau verloren. Er ist 66 Jahre alt und ist nicht arm, aber unglücklich. Daher nimmt er eine Arbeit in Frankreich an, obwohl er das nicht müsste, weil er genügend ...

Fee zum Buchinhalt:
Andrew Blake hat seine Frau verloren. Er ist 66 Jahre alt und ist nicht arm, aber unglücklich. Daher nimmt er eine Arbeit in Frankreich an, obwohl er das nicht müsste, weil er genügend Geld hat.

Fees Meinung:

Das Cover ist zwar nett, gefällt mir für dieses Buch aber nicht wirklich gut.

Die Charaktere
Andrew Blake ist die Hauptperson. Ein netter Mensch, der aber nicht glücklich ist. Seine Frau ist tot und seine erwachsene Tochter ist nicht wirklich begeistert von ihm.
Die Anderen sind
Madame Beauvillier, stolz, aber hoffnungslos verarmt, kann sich eigentlich weder Haus noch Dienstpersonal leisten.
Manon, das nette Hausmädchen.
Der Verwalter Philippe, er lebt mit seinem Hund, in einem kleinen Haus auf dem Anwesen. Es gibt da sehr schöne Szenen mit dem Verwalter und Andrew.
Die Köchin Odile, die sehr eigensinnig ist und ihren Kater Mephisto so sehr liebt, dass sie ihn ständig mit dem Besten vom Besten bekocht.
Richard Ward ist der Freund Andrews, der ihm diese Stelle besorgt hat.
Dazu gibt es noch ein paar weitere Charaktere.
Die Charaktere sind sehr liebenswert, bis auf eine Person.

Die Geschichte
ist nicht wirklich immer plausibel, aber sie ist auch eher ein modernes Märchen. Es wurde mir nie langweilig, beim Lesen des Buches, auch wenn ich schon sehr vieles geahnt habe. Aber das ganze war so liebevoll beschrieben und es gab so schöne Liebesgeschichten, dass ich total begeistert von dem Buch bin.
Es gab auch einige sehr humorvolle und auch herzzerreißende Szenen.
Alles fand ein gutes Ende, eben wie im Märchen. Zwar nicht wirklich plausibel aber wunderschön. Und da ich kein anderes Buch des Autors kenne, hab ich jetzt auch keine Vergleichsmöglichkeiten. Das Buch war lange Zeit ein Behalti.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Wer sich auf ein „modernes Märchen“ einlassen kann und den „federleichten“ Stil, hat ein schönes Sommervergnügen beim Lesen dieser Geschichte. Sehr empfehlenswert und vergnüglich.

Veröffentlicht am 03.03.2019

Mein Wohlfühlbuch

Ein Tropfen vom Glück
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Fee zum Buchinhalt:
Ein Amerikaner reist nach Paris. Er befreit einen Bewohner des Hauses aus dem Keller, indem er Hilfe holt. Zu viert feiern sie das mit einer alten Flasche Wein vom Jahrgang 1954. Als ...

Fee zum Buchinhalt:
Ein Amerikaner reist nach Paris. Er befreit einen Bewohner des Hauses aus dem Keller, indem er Hilfe holt. Zu viert feiern sie das mit einer alten Flasche Wein vom Jahrgang 1954. Als sie am nächsten Morgen aufwachen, sind sie in Paris im Jahre 1954. Es dauert ein Weilchen, bis sie das alle bemerken.

Fee`s Meinung:

Das Cover und das ganze drumherum vom Buch gefallen mir sehr gut. Das einzige, was ich mir hier noch wünschen würde, wäre ein Lesebändchen.

Die Charaktere kann ich mir sehr gut vorstellen und sie sind mir sympathisch. Der Schreibstil ist wie immer so fesselnd, dass man das Buch erst wieder zur Seite legt, wenn es ausgelesen ist. Die Geschichte ist immer so atemberaubend, schön und hat das gewisse etwas, das man danach eine sehr gute Laune hat. Auch wenn es wirklich nur ein „Tropfen“ ist und nicht der Reichtum, den man sich so wünschen würde.

Genial fand ich, wie er so berühmte Persönlichkeiten vom Jahr 1954 mit eingeflochten hat. Es war so lustig und es ist mal wieder eine besondere Geschichte, so schön und humorvoll geschrieben und ich konnte alles so gut nachvollziehen. Das ist jetzt das 3. Buch, das ich von diesem Autor gelesen habe und muss sagen, nun ist er zu meinen Lieblingsautoren aufgestiegen.

Fees Fazit:
Ein Tropfen vom Glück von Antoine Laurain ist sehr empfehlenswert. Der Autor hat das gewisse Etwas, wie er so beschreibt, auch mit Humor und die Geschichten sind so was von faszinierend. Wenn ich könnte, würde ich diesem Buch 50 Sterne geben. Es ist einfach toll.

Veröffentlicht am 22.02.2019

Sehr spannend, mit tollen Charakteren.

Wolfsspiel
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Fee zum Inhalt:
Ein Toter wird gefunden und der hat Spielfiguren vom „Mensch-Ärgere-dich-nicht“ im Ohr. Florian Dreier ist der ermittelnde Beamte. Tara Wolf, Richterin, ist verärgert über einen Russen, ...

Fee zum Inhalt:
Ein Toter wird gefunden und der hat Spielfiguren vom „Mensch-Ärgere-dich-nicht“ im Ohr. Florian Dreier ist der ermittelnde Beamte. Tara Wolf, Richterin, ist verärgert über einen Russen, den sie freisprechen musste und möchte mit einem Rockerchef sprechen um über die Hintergründe zum Mord an ihrem Mann mehr herauszufinden. Bald geschieht noch ein Mord und Florian und Tara arbeiten zusammen an dem Fall.

Fees Meinung:
Cover:
Das Cover gefällt mir sehr gut. Es passt gut zu den anderen Gmeiners ins Regal und es passt zur Geschichte. Irritiert war ich von der Werbung Klaus-Peter Wolfs, der auf dem Cover seine Meinung zu dem Autor abgibt. Im Krimi wird er auch noch mal erwähnt. Das Cover würde ich mit einer 2+ bewerten.

Charaktere:
Die Akteure sind sehr gut gezeichnet, so dass ich sie mir mit all ihren Schicksalen gut vorstellen konnte. Ich fand die Hauptfigur sehr faszinierend und irgendwie konnte ich sie verstehen. Nein, das möchte ich nicht näher ausführen, jeder der das Buch gelesen hat, wird das verstehen. Auch Tara Wolf und ihre 2 Helfer sowie Florian Dreier und seine Mitarbeiter fand ich sehr gut beschrieben. Und na ja, es muss ja eine Person geben, die man unsympathisch findet. Ich fand das echt sehr gut beschrieben.

Lokalkolorit:
Wer meine Rezis verfolgt, der weiß, dass ich mit den Krimis aus dem Münsterland nicht warm werde, aber die Ostwestfalenkrimis liebe. Ich vermute mal es liegt daran, dass die Landschaft die Charaktere und Schreiber ausmacht. Und wo mehr Wald ist sind einfach die sympathischeren Menschen. Vielleicht liegt’s auch daran, dass meine Ursprungs-Heimat auch hügelig mit viel Wald ist. Es wurden sehr viele Orte erwähnt, das meiste erkannte ich wieder und ich hab mich darüber sehr gefreut und dann gab es einen Ort mit Wasserfällen, den ich unbedingt mal besuchen muss. Also selbst wenn man Ostwestfalen kennt, kann man bei diesen Krimis noch was lernen. Jedenfalls gab es genügend Lokalkolorit und Menschen, die nur aus Ostwestfalen stammen können, so wie sie beschrieben wurden. Das hat mir sehr gut gefallen.

Schreibstil/Krimi:
Also ich hatte keine Probleme mich in den Krimi reinzufinden. Schreibtechnisch war ich sofort zuhause, genauso wie Landschaftsmäßig. Ich fand den Krimi sehr gut geschrieben, auch der Spannungsbogen wurde sehr gut gezeichnet und dann auch noch das sanfte, aber trotzdem spannende Ausläuten des Krimis gefiel mir sehr gut. Es dauerte ein Weilchen, bis ich wusste, wer „der Mörder“ war, aber nichtsdestotrotz fand ich es spannend, denn es gab einige Highlights, die sehr spannend waren. Teilweise fand ich es auch humorvoll und so was finde ich auch immer gut.

Lesezeichenfes Fazit:
Mal wieder ein Gmeiner Krimi wo ich mir eine Fortsetzung wünsche und unbedingt Band 1 lesen möchte. Der Krimi war sehr spannend, die Charaktere sind sehr gut beschrieben und ich kann sie mir gut vorstellen. Wenn ich könnte würde ich 10 Sterne geben.