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Veröffentlicht am 16.04.2019

Mit einem Wort: unbefriedigend!

Der Report der Magd
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Mit einem Wort: unbefriedigend!

Ich habe das Buch erstmals vor einigen Jahren gelesen, als ich eine Dystopie-Phase hatte. Jetzt, nachdem ich die Serie gesehen habe, wollte ich das Buch nochmal lesen, ...

Mit einem Wort: unbefriedigend!

Ich habe das Buch erstmals vor einigen Jahren gelesen, als ich eine Dystopie-Phase hatte. Jetzt, nachdem ich die Serie gesehen habe, wollte ich das Buch nochmal lesen, aber wie auch beim ersten Mal finde ich die Idee an sich super aber das Buch hält leider nicht, was die Story verspricht.

Frauen sind rechtlos. Sie sind entweder Ehefrauen, Martas oder Mägde. Desfred – ihren Namen von früher, der Zeit vor Gilead, erfahren wir nicht – ist eine Magd. Ihre Pflicht ist es sich an ihren fruchtbaren Tagen vergewaltigen zu lassen, um dann ihrem Kommandanten ein Kind zu gebären, dass sie nicht behalten sondern abgeben muss, um dann zur nächsten Familie weiterzuziehen. Es werden kaum noch Kinder geboren und viele von denen, die noch geboren werden sind missgebildet oder sterben kurz nach der Geburt. Die meisten Menschen sind unfruchtbar, doch die Schuld wird den Frauen zugeschoben – es gibt keine sterilen Männer mehr, nur unfähige Frauen.

Die Story an sich ist so erschreckend wie wichtig. Besonders in Zeiten von „Me Too“ ist das Thema so aktuell wie selten. Leider wird der Roman dieser Geschichte nicht gerecht. Die Handlung hört mitten im Geschehen auf und plötzlich befindet man sich in der Post-Gilead-Zeit und der akademischen Aufarbeitung der Geschichte. Auf einmal geht es nur noch darum, ob der „Report der Magd“ – die Geschichte, die wir gerade gelesen hatten – authentisch ist oder nicht, wer der Kommandant von Desfred gewesen sein könnte, seinen Namen nennt sie nämlich nie und so weiter. Der Roman lässt einen also mit einem offenen Ende zurück, schlimmer noch, es gibt praktisch kein Ende und wir bekommen auch durch die Aufarbeitung in der Post-Gilead-Zeit keines.

Mit einem Wort: unbefriedigend!

Veröffentlicht am 01.09.2025

Mich hat das Buch leider enttäuscht

Moonlit Thorns
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Anabelle fällt aus allen Wolken als sie kurz nach dem Tod ihres Vaters erfährt, dass dieser das Familienanwesen mit einem Kredit bei Asher Voss belastet hat und sie nun drohen, es zu verlieren. Anabelle ...

Anabelle fällt aus allen Wolken als sie kurz nach dem Tod ihres Vaters erfährt, dass dieser das Familienanwesen mit einem Kredit bei Asher Voss belastet hat und sie nun drohen, es zu verlieren. Anabelle ist bereit alles zu tun, um das zu verhindern, auch einen Deal mit Asher zu machen. Sie wird ein Jahr lang für ihn arbeiten und alles tun, was er von ihr verlangt. Absolut alles.


Das Buch soll eine Dark Romance Nacherzählung von Die Schöne und das Biest sein, allerdings ohne Fantasy – jedenfalls fast. Für mich war die Vorlage nur wirklich ganz am Rande zu erkennen, darin, dass Anabelle bestimmte Bereiche des Anwesens nicht betreten darf und dass es eine tolle Bibliothek gibt. Das war’s aber auch schon wieder.


Asher ist im ersten Drittel des Buches einfach nur ein Obera… Ich fand ihn da wirklich zum Kotzen. Aus einem Grund, den nur er kennt, will er Anabelle bestrafen, indem er sie ohne Ende demütigt, ihr körperlich anstrengende Arbeiten zuteilt, nur damit sie mal merkt, was echte Arbeit ist und sich auch sonst einfach unausstehlich aufführt.

Dann wechselt das alles plötzlich in die sexuelle Richtung und auf einmal geht es nur noch darum. Anabelle, die ihn eigentlich hasst, hasst ihn auf einmal nicht mehr und sabbert stattdessen die ganze Zeit. Die beiden gehen eine Dom-Sub-Beziehung ein, was Anabelle um jeden Preis will, obwohl sie sich damit überhaupt nicht auskennt. Das fand ich unlogisch.

Allgemein tat ich mich echt schwer mit dem Buch. Es wirkte für mich wie eine Mischung aus Fifty Shades of Grey und einer Bully-Romance – also einer Romance, in der sich die Protagonistin in ihren Mobber verliebt. Leider keine Mischung für mich.

Irgendwann geht es leider nur noch um Sex und Besitzdenken seinerseits. Auf einmal will er Anabelle besitzen, aber sie soll sich bloß nicht einbilden, dass zwischen ihnen mehr ist als Sex. Das fand ich ermüdend.

Die Spice-Szenen sind gut geschrieben, aber mir waren es irgendwann einfach zu viele. Die eigentliche Handlung ging für mich darüber verloren.


Fazit: Leider war das Buch gar nicht meins. Ich fand Asher einfach ganz lange zum Kotzen. Er weiß einfach nie, was er will. Erst will er Anabelle brechen und demütigen, dann anschreien, dann plötzlich ins Bett kriegen und eigentlich auch wieder nicht, weil sie doch viel zu jung für ihn ist.
Während sich Anabelle von einer Frau, die bereit ist, zu tun, was notwendig ist, sich trotz seines Verhaltens in ein Fangirl verwandelt, das ihn ständig anhimmelt und vollsabbert.

Im Verlauf hat sich Ashers Verhalten gebessert, aber dafür ging es fast nur noch um Sex, was ich auch wieder übertrieben fand.

Die weiteren Bände werde ich nicht lesen.

Von mir bekommt das Buch 1,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 18.08.2025

Leider war das Buch gar nicht meins

Don’t Swipe Right
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Gwen hat viele erste Dates, aber so gut wie nie datet sie zweimal denselben Kerl. Meistens sind es Idioten oder Lügner, manch einer ghostet sie auch einfach. Doch auf einmal muss sie sich erneut mit ihnen ...

Gwen hat viele erste Dates, aber so gut wie nie datet sie zweimal denselben Kerl. Meistens sind es Idioten oder Lügner, manch einer ghostet sie auch einfach. Doch auf einmal muss sie sich erneut mit ihnen auseinandersetzen, denn immer mehr Männer, die sie gedatet hat, werden ermordet aufgefunden. Kann das ein Zufall sein, oder …? Gwen beschließt, mit dem Polizisten Aubrey, den sie noch aus der Highschool kennt, zusammenzuarbeiten, immerhin steht sie selbst unter Verdacht und hat nichts getan!


Leider hat mich das Buch enttäuscht. Die Idee fand ich echt interessant, aber das Buch hat mich nicht gepackt.

Gwen fand ich nicht sympathisch, sondern eher nervig, zudem konnte ich ihre Handlungen so oft nicht nachvollziehen. Besonders als sie dann auf eigene Faust ermittelt, ging sie mir auf den Geist. Und natürlich gerät sie dabei in Situationen, die sie dann wiederum der Polizei erklären muss, dabei ist sie doch unschuldig.

Eigentlich geht es darum, einen mysteriösen Killer zu schnappen, stattdessen geht es gefühlt mehr darum, Gwens viele erste Dates detailliert zu beschreiben und sie erklären zu lassen, warum sie all diese Männer nicht wiedersehen wollte, bzw. warum es nie mit einem zweiten Date geklappt hat.

Auch bei den Ermittlungen fand ich einiges unlogisch, ebenso beim Verhalten des Killers.

Die Auflösung dagegen gefiel mir und das Motiv. Darauf folgte aber leider wieder etwas, was ich nicht nachvollziehen konnte.


Fazit: Ich weiß nicht, ob es an mir liegt, aber dieses Buch war leider so gar nicht meins. Die Idee hatte was und war interessant, doch mir waren es zu viele Zufälle. Außerdem wurde ich mit Gwen nicht warm und konnte ihr Verhalten so oft nicht nachvollziehen.

Gefühlt ging es mehr um Gwens Dates mit vielen Idioten, als um irgendetwas anderes.

Insgesamt war mir leider zu vieles zu unlogisch.

Von mir bekommt das Buch 1,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 03.04.2025

Leider hat mich das Buch nicht gepackt

Starting Something Great
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Achtung: Band 3 einer Reihe, aber in sich abgeschlossen.



Mina würde alles für ihre Familie tun, auch sich zu Tode schuften. Bevor das eintritt, bekommt sie die Chance ihres Lebens. Sie soll bei Start ...

Achtung: Band 3 einer Reihe, aber in sich abgeschlossen.



Mina würde alles für ihre Familie tun, auch sich zu Tode schuften. Bevor das eintritt, bekommt sie die Chance ihres Lebens. Sie soll bei Start Entertainment als Makeup-Artist arbeiten. Doch das Leben geht manchmal seine eigenen Wege und so stellt sich ein Mitglied der Band, die sie auf Tour begleiten soll, als Julian heraus, der Julian, den Mina von einem Besuch in der Heimat kennt. Der Julian, den Mina nach dem gemeinsamen Urlaub verlassen hatte, aber nie vergessen konnte.





Ich habe mich sehr auf diesen dritten Band der Reihe gefreut, nachdem mir der zweite schon richtig gut gefallen hatte, aber leider muss ich sagen, dass mich dieses Buch nicht abgeholt hat.



Es geht für mich schon schwierig los. Mina opfert sich auf, um für ihre Schwester die Uni-Gebühren zu bezahlen – warum? Dass sie sie unterstützt ja, klar, warum nicht, aber warum lügt sie ihrer Familie vor, ihre Schwester habe ein Stipendium? Die Gründe dafür konnte ich nicht nachvollziehen. Für mich war das eine Katastrophe mit Ansage.



Auch die Liebesgeschichte kam bei mir nicht an. Ich fand die Ausgangslage – beide lernten sich um Urlaub kennen, es war sofort die Liebe ihres Lebens, aber Mina verließ ihn und beide können den jeweils anderen nicht vergessen – zu gewollt. Sie haben nur eine Woche miteinander verbracht!



Jetzt treffen sie wieder aufeinander und die Gefühle sind noch da – Mina allerdings in einer Beziehung und das fand ich echt schwierig. Ich finde es immer schade, wenn der Partner plötzlich nicht mehr „gut genug“ ist, weil der andere einfach „der Richtige“ ist.

Dazu kommt, dass eine Beziehung zwischen ihnen natürlich verboten ist.



Ihr merkt schon, ich hatte echt meine Probleme mit dem Buch. Ich konnte nicht in der Geschichte versinken und es gab immer wieder diese Punkte, die mich einfach gestört haben und für mich alles andere überlagerten.



Die Wendung und das damit verbundene Drama haben mir dann den Rest gegeben.



Fazit: Leider war das Buch absolut nicht meins. Ich tat mich von Anfang an echt schwer und schaffte es nicht, mit dem Buch oder den Protagonisten warm zu werden. Mir war zu viel zu gewollt. Ich konnte die Liebesgeschichte nicht spüren und einiges empfand ich als „Katastrophe mit Ansage“. Zudem hätte viel Drama vermieden werden können, wenn einfach mehr kommuniziert worden wäre.



Ich kann dem Buch leider nur 1,5 Sterne geben. Es tut mir von Herzen leid, aber es hat mich überwiegend einfach nur frustriert.

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Veröffentlicht am 03.03.2025

Leider war das Buch so gar nicht meins

Bookboyfriend
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Triggerwarnung: Gewalt, Folter, stellenweise sehr eklig und brutal.



Rosemary ist eine Dark Romance Autorin. Sie erschafft morally grey Helden und Welten, die ihre Leser:innen zum Träumen einladen. ...

Triggerwarnung: Gewalt, Folter, stellenweise sehr eklig und brutal.



Rosemary ist eine Dark Romance Autorin. Sie erschafft morally grey Helden und Welten, die ihre Leser:innen zum Träumen einladen. Doch was, wenn es plötzlich ein Stalker auf sie abgesehen hat, dessen moralischer Kompass wirklich arg gelitten hat und für den Rosemarys Bücher praktisch der Bibel gleichkommen?





Uff, ich muss ehrlich sagen, dass es mir dieses Buch echt schwergemacht hat. Mir war es stellenweise wirklich zu eklig, zu brutal und zu abgedreht, was die „dunklen Fantasien“ anbelangte.



Vielleicht liegt es an mir. Vielleicht bräuchte es für mich eine Unterscheidung innerhalb des Genres zwischen Dark ROMANCE und DARK Romance – wenn ihr versteht, was ich meine. Ich will eine Romance lesen mit darken Einflüssen. Es darf gern mal morally grey werden, aber bitte nicht zu extrem eklig und richtige Übergriffe auf Frauen sind einfach absolut nicht meins.



Mir kam dieses Buch die meiste Zeit wie eine Art Rechtfertigung vor. Als wollte die Autorin durch ihre Protagonistin klarmachen, dass jeder, der ihr wenig Sterne gibt, das Genre Dark Romance nicht versteht. Dass die üblichen Kritikpunkte ungerecht sind usw. Ja, das passte schon irgendwie, weil die Protagonistin Dark Romance Autorin ist, aber es fühlte sich auch sehr belehrend an. Als sollte man eingeschüchtert oder unter Druck gesetzt werden, dem Buch nur volle fünf Sterne zu geben, weil man sich ja sonst outen würde als jemand, der ungerecht ist und vom Genre sowieso keine Ahnung hat.



Wie gesagt, mir geht es bei Dark Romance in erster Linie um die Romance, nicht darum, einander mit immer noch dunkleren Fantasien zu übertreffen.



Die Idee des Buches fand ich nicht uninteressant, im Gegenteil. Es hatte was, deswegen habe ich das Buch auch beendet, ich wollte wissen, wie es ausgeht. Mich persönlich hat das Ende allerdings enttäuscht.



Die Idee, dass sich Vale ihre Feinde vorknöpft, fand ich interessant, aber die Art, wie er das getan hat, ging mir vor allem beim ersten Opfer viel zu weit. Das war einfach nur richtig, richtig krank. Allgemein ging mir Vale zu oft zu weit. Er kannte einfach kein Maß.





Fazit: Für mich war das Buch leider nichts. Ich hatte auf eine Dark ROMANCE gehofft, also mit Fokus auf die Romance und nicht so sehr auf die extrem dunklen Fantasien, die ich einfach nur eklig fand. Es geht nicht darum, dass die Protagonisten miteinander irgendwelche wilden Fantasien befriedigt haben, sondern darum, was der Protagonist mit anderen angestellt hat. Diese Bilder wollte ich echt nicht in meinem Kopf.



Ich wollte das Buch mehrmals abbrechen, hab es aber durchgezogen, weil ich wissen wollte, wie es ausgeht. Aber mich persönlich hat das Ende leider enttäuscht.



Insgesamt muss ich sagen, dass das Buch leider gar nicht meins war. Es bekommt von mir 1,5 Sterne.

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