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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.09.2016

Lou, Will und das Leben..

Ein ganzes halbes Jahr
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Der erste Satz: "When he emerges from the bathroom she is awake, propped up against the pillows and flicking through the travel brochures that were besides his bed."

Zunächst: Dieses Buch ist die englische ...

Der erste Satz: "When he emerges from the bathroom she is awake, propped up against the pillows and flicking through the travel brochures that were besides his bed."

Zunächst: Dieses Buch ist die englische Ausgabe von "Ein ganzes halbes Jahr"

Worum geht es? Lou Clarke ist eine außergewöhnliche Frau, die mit ihrem Charme einfach jeden verzaubert, so auch den Leser. Sie ist 27 Jahre alt, lebt noch bei den Eltern, und hat gerade ihren Job verloren. Als ihr ein Job als Pflegerin eines Querschnittsgelähmten Mannes vorgeschlagen wird, versucht sie ihr Glück. Sie hat keine Erfahrungen in diesem Bereich, bekommt aber mehr als den Mindestlohn. Sie muss ihre Eltern finanziell unterstützen, da diese keine Jobs haben, und dies wäre ihre Chance ihnen wieder helfen zu können. Dabei trifft sie auf Will, der nach einem Unfall im Rollstuhl gelandet ist. Zunächst scheint er sie regelrecht zu hassen, aber mit der Zeit lernen sich die beiden besser kennen und entwickeln eine ungewöhnliche Beziehung zu einander, die über alles andere hinausgeht.
Zu den Charakteren kann man sagen, dass ich Lou und Will sofort ins Herz geschlossen habe. Auch Will's Pfleger Nathan mochte ich sehr. Die Geschichte hat so viel Humor, Energie und Emotionen, dass die Charaktere alles übertreffen. Besonders gut hat mir die Entwicklung von Lou gefallen, die aus sich heraus gewachsen ist!
Der Hype um das Buch ist berechtigt und ich konnte nach dem Lesen endlich verstehen, warum so viele von dem Buch schwärmen.

Fazit: Eine realistische Liebesgeschichte, die einfach jeder gelesen haben muss. Viel Witz, Charme, aber auch ernste Frage, die hier behandelt werden, machen das Buch zu einer wundervollen Geschichte!

Veröffentlicht am 15.09.2016

Das große BÄMM.. oder doch nicht?

Glück ist, wenn man trotzdem liebt
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"Liebe ist nicht nur Kuschelrock und Duftkerzen, sondern auch Death Metal und Schweinestall."

Der erste Satz: " "Da soll noch einer sagen, dass Veränderungen gut sind", seufzte ich, während ich lustlos ...

"Liebe ist nicht nur Kuschelrock und Duftkerzen, sondern auch Death Metal und Schweinestall."

Der erste Satz: " "Da soll noch einer sagen, dass Veränderungen gut sind", seufzte ich, während ich lustlos in meiner Yum-Yum-Tütensuppe rührte."

Worum geht es? Isabelle hat einen strukturierten Wochenplan, den sie auch immer befolgt. Nichts darf sich verändern oder verschieben, sonst bricht ihrer Meinung nach das blanke Chaos aus. Seit 11 Jahren isst sie in dem Restaurant gegenüber ihre Lieblingssuppe. Doch eines Tages wird dieser Laden geschlossen, und ein neues Restaurant eröffnet dort. Völlig wütend und aus der Bahn geschmissen entscheidet sich Isa dafür, doch einmal dort Essen zu gehen. Ab diesem Tag fängt ihr Leben an sich um 180°C zu drehen.

Die Charaktere in diesem Buch sind humorvoll, sympathisch, unterhaltsam und liebenswert. Jeder von ihnen hat etwas besonderes an sich, besonders Isa! Auch die Handlung ist speziell, denn dieser (Liebes-) roman verläuft nicht 0815 mäßig. Der Schreibstil liest sich flüssig und schnell, sodass man die Kapitel schnell durchgelesen hat.

Isabelle und ihre Weltvorstellungen sind so unterhaltsam, dass man zwischen durch laut auflachen muss, und ihre Charakterzüge nach dem Lesen nicht so schnell vergessen werden.

Fazit: Eine Geschichte mit viel Witz, Charme, genauen Vorstellungen von der Zukunft und dem großen BÄMM. Wird Isa ihr großes BÄMM erleben? Ich kann die Geschichte jedem empfehlen. Es ist eine sommerliche Lektüre, die man schnell durchgelesen hat, die einen aber gut unterhält. Nicht nur für Roman-Liebhaber empfohlen!

Veröffentlicht am 15.09.2016

Der Leuchtturm der 24 Winde..

Vierundzwanzig Stunden
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Man hat zwei Leben, und das zweite beginnt in dem Moment, wo einem klar wird, dass man doch nur eines hat."

Der erste Satz: "Am ersten Samstag im Juni kreuzte gegen zehn Uhr morgens mein Vater unerwartet ...

Man hat zwei Leben, und das zweite beginnt in dem Moment, wo einem klar wird, dass man doch nur eines hat."

Der erste Satz: "Am ersten Samstag im Juni kreuzte gegen zehn Uhr morgens mein Vater unerwartet bei mir auf."

Worum geht es? Arthur, 25, Arzt, erbt eines Tages den Leuchtturm seines Vater, mit dem er keine gute Beziehung hat. In diesem Leuchtturm passiert etwas außergewöhnliches und schon bald häufen sich die Probleme. Eines Abends bittet Arthur die Studentin Lisa, ihm bei einem Plan zu helfen. Die beiden kennen sich nicht, müssen jedoch gemeinsam gegen einen Feind kämpfen: Die Zeit!

Die jeweiligen Kapitel des Buches werden jeweils mit einem schönen Zitat eingeleitet, welches den Inhalt des Kapitels andeutet. Neben diesen ständigen poetischen Einstiegen hat mir auch die Erzählweise des Autors sehr gut gefallen. Es liest sich flüssig und schnell. Die Charaktere wachsen einem sofort ans Herz, und man fiebert mit ihnen mit.

Zu dem Plot möchte ich hier nicht so viel verraten, da sonst die spannendsten Lesemomente schon verraten sind. Beim Lesen denkt man, dass man den Ausgang der Geschichte schon ahnen kann. Dies war aber nicht der Fall. Das Ende reißt die Geschichte noch einmal um 180°C herum!

Fazit: Mein erster Musso und sicherlich nicht mein Letzter! Packend, spannend, authentisch und mal was anderes. Kann ich jedem nur empfehlen, der es liebt in ein Buch eintauchen zu können! Dieses Buch schafft man in weniger als 24 Stunden zu lesen.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Ein Mord, eine Falle..

Die Falle
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"Ist der Mensch, der seit 25 Jahren im Gefängnis sitzt noch der Gleiche, der vor 25 Jahren einen Mord begangen hat?"

Der erste Satz: "Ich bin nicht von dieser Welt."

Worum geht es? Die Protagonistin ...

"Ist der Mensch, der seit 25 Jahren im Gefängnis sitzt noch der Gleiche, der vor 25 Jahren einen Mord begangen hat?"

Der erste Satz: "Ich bin nicht von dieser Welt."

Worum geht es? Die Protagonistin Linda verlässt seit Jahren nicht mehr das Haus. Vor 11 Jahren wurde ihre Schwester brutal ermordet, und Linda hat den Mörder gesehen, bevor er flüchten konnte. Nach diesem großen Einschlag in ihrem Leben lebt sie zurückgezogen und isoliert in ihrer eigenen kleinen Welt. Eines Tages sieht sie einen Mann im Fernsehen, der genauso aussieht, wie der Mörder. Linda plant ihm eine Falle zu stellen, und lockt ihn in ihr Haus. Ist er wirklich der Mann, den Linda glaubt wiedererkannt zu haben? In welche Gefahr bringt sie sich? Und wer war es am Ende, der ihre Schwester ermordet hat?

Melanie Raabe verpackt diese hochspannende Geschichte in einen Plot, dem man sich nicht entziehen kann. Sofort zu Beginn kommt Spannung auf, und diese wird auch bis zur letzten Seite gehalten. Der Leser wird in jedem Kapitel in die Irre geführt, und wer hier glaubt, dass seine Theorie am Ende stimmen wird, der hat sich geirrt! Nach kurzem einfinden in die Handlung weiß man gar nicht mehr, was denn nun stimmt, und was eine Lüge ist.

Mit der Protagonistin konnte ich mich anfreunden, und durch den leichten Wahnsinn, den sie ausstrahlt, weiß man zu keinem Zeitpunkt, was wirklich als nächstes geschehen wird. Lediglich der Schluss war eine kleine Enttäuschung, da ich mir eine andere Auflösung gewünscht hätte.

Fazit: Für Thriller-Fans ein MUSS! Für alle anderen wäre es ebenfalls eine super Unterhaltung. Es kommt beim Lesen keine Langeweile auf, und man ist als Leser unheimlich auf die Auflösung gespannt!

Veröffentlicht am 11.08.2025

Vertraue keinem Fremden online..

Mädchenfänger
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Worum geht es? Lainey ist 13 Jahre alt, gibt sich online aber als 16 Jährige aus. Online lernt sie Zach kennen. Gutaussehend, sportlich und total ihr Typ. Beide treffen sich im realen Leben, doch Lainey ...

Worum geht es? Lainey ist 13 Jahre alt, gibt sich online aber als 16 Jährige aus. Online lernt sie Zach kennen. Gutaussehend, sportlich und total ihr Typ. Beide treffen sich im realen Leben, doch Lainey kommt an diesem Abend nicht mehr nach Hause. Sie ist spurlos verschwunden. Der Ermittler Bobby Dees macht sich auf die Suche nach Lainey. Dabei werden ihm nach und nach grauenhafte Gemälde zugeschickt, auf denen in­sze­nie­rte Mädchenleichen zu sehen sind.

Mir hat der Schreibstil und auch der Erzählstil besonders gut gefallen. Es wird aus der Erzählerperspektive und somit aus mehreren Perspektiven erzählt. Dadurch erhält man als Leser überall einen Einblick und ist ständig mittendrin. Es war von Anfang an sehr spannend und packend. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

Kritik: Der einzige Kritikpunkt ist die Auflösung am Ende. Ich hätte gerne die Beweggründe des Mörders gewusst. Wieso hat er so gehandelt? Es wurde nichts aufgelöst und auch das Ende ging mir am Ende zu schnell. Gut, dass es einen zweiten Teil gibt, in dem hoffentlich zu manchen Themen noch eine Antwort folgen wird.

Fazit: Sehr fesselnder Thriller, den ich am liebsten zeitlich am Stück gelesen hätte.

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