Profilbild von Lina2311

Lina2311

Lesejury Star
offline

Lina2311 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Lina2311 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.11.2019

Märchen mal ganz anders

Märchenfluch, Band 1
0

Flora ist ein normales Mädchen, glaubt sie, bis sie ein merkwürdiges Schreiben erhält. Der Rat der Genaver fordert sie auf ihre Pflichtjahre in ihrer Agentur zu absolvieren. Das kommt ihr am Anfang natürlich ...

Flora ist ein normales Mädchen, glaubt sie, bis sie ein merkwürdiges Schreiben erhält. Der Rat der Genaver fordert sie auf ihre Pflichtjahre in ihrer Agentur zu absolvieren. Das kommt ihr am Anfang natürlich sehr verrückt vor, aber mit der Zeit erfährt sie, dass sie von einer alten Märchenblutlinie abstammt. Sie hat das Dornröschengen geerbt.
Sie lernt nun immer mehr Menschen kennen, die auch aus Märchenlinien stammen. Ihre Aufgabe ist es magische Gegenstände zu finden und zu verhindern, dass normale Menschen nicht vergiftet werden.
Flora erfährt immer mehr über ihre Vergangenheit und auch ihre Großmutter zeigt plötzliche Interesse an ihr. Was hat sie mit alledem zu tun?
Der Anfang ist zwar sehr langgezogen, aber ich finde diese Geschichte braucht einen langen Einstieg.

Veröffentlicht am 06.10.2019

Gute Fortsetzung

Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast
0

Ophelia lernt den Familiengeist Faruk kennen und wird prompt zur Vieze-Erzählerin. Faruk strahlt Gefahr aus und Ophelia muss vorsichtig sein.

Die Hochzeit mit Thorn rückt näher, doch immer noch sind ...

Ophelia lernt den Familiengeist Faruk kennen und wird prompt zur Vieze-Erzählerin. Faruk strahlt Gefahr aus und Ophelia muss vorsichtig sein.

Die Hochzeit mit Thorn rückt näher, doch immer noch sind sich die beiden sehr fremd. Nun bekommt Ophelia auch noch Drohbriefe in denen verlangt, dass sie die Hochzeit absagen soll. Zur gleichen Zeit verschwinden Personen im Mondscheinpalast. Haben diese beiden Ereignisse miteinander zu tun?

Zu allem Überfluss reist Ophelias Familie für die Hochzeit an. Um diese nicht auch in Gefahr zu bringen, verweilt Ophelia mit ihrer Familie außerhalb des Palastes.

Wir lernen zwischen drin auch immer wieder die Familiengeister besser kennen und erfahren etwas aus ihrer Vergangenheit.


Der zweite Teil hat mich schon besser gefallen, als der Erste. Es gab mehr Spannung und Ophelia hat sich stark entwickelt.

Ich hoffe, dass wir im nächsten Teil mehr über die Geschichte der Familiengeister erfahren.

Veröffentlicht am 02.05.2019

Kein Sherlock Holmes

Ein perfider Plan
0


Als Erstes lernen wir Diana Cowper kennen, sie ist in einem Bestattungsinstitut und plant ihre eigene Beerdigung. Da ahnt aber noch keiner, dass sie noch am selben Tag sterben wird. War es Mord? ...


Als Erstes lernen wir Diana Cowper kennen, sie ist in einem Bestattungsinstitut und plant ihre eigene Beerdigung. Da ahnt aber noch keiner, dass sie noch am selben Tag sterben wird. War es Mord? Oder hat sie doch selbst sich das Leben genommen? Das ist die Frage, die sich Daniel Hawthorne stellt. Früher war er selbst bei der Polizei, aber nun ist er nur noch Berater. Warum es zur Kündigung kam, wird uns erstmal noch nicht erzählt. Hawthorne möchte allerdings nicht nur den Tod von Diana Cowper aufklären, sondern seine Ermittlungen auch als Buch veröffentlichen. Deshalb sucht er Anthony Horowitz auf, der Schriftsteller ist und sich durch einen Trick von Hawthorne auf die ganze Sache einlässt. Beide machen sich zusammen auf, um den Fall zu lösen.
Eine Kriminalgeschichte im Stil von Sherlock Holmes, jedoch mit meiner Meinung nach unsympathischeren Akteuren. Der Schreibstil ist wie immer bei Horowitz sehr schön zu lesen und auch der Spannungsbogen ist gut gelungen. Ich würde mir wünschen, dass die Charaktere sich weiter entwickeln und mir dann hoffentlich besser gefallen werden.

Veröffentlicht am 09.04.2026

Stille Wahrheiten

Der letzte Brief des Papstes
0

Der letzte Brief des Papstes hat mich vor allem durch seine Grundidee angesprochen. Geheimnisse, Kirche, Vergangenheit – genau diese Mischung mag ich, wenn sie gut umgesetzt ist. Und gerade zu Beginn hat ...

Der letzte Brief des Papstes hat mich vor allem durch seine Grundidee angesprochen. Geheimnisse, Kirche, Vergangenheit – genau diese Mischung mag ich, wenn sie gut umgesetzt ist. Und gerade zu Beginn hat mich das Buch auch wirklich gepackt. Es liegt sofort etwas Rätselhaftes in der Luft, dieses Gefühl, dass hinter allem mehr steckt, als man auf den ersten Blick sieht.

Ich mochte besonders, wie die Geschichte verschiedene Ebenen miteinander verbindet: persönliche Schicksale, historische Bezüge und die Frage nach Wahrheit und Glauben. Das gibt dem Ganzen eine gewisse Tiefe, die über einen klassischen Spannungsroman hinausgeht. Die Hauptfigur wirkt dabei nahbar und suchend, was gut zur Geschichte passt.

Der Schreibstil ist angenehm flüssig und eher ruhig, aber genau dadurch entsteht eine gewisse Spannung. Es ist kein Buch, das von einem großen Knall zum nächsten springt, sondern eher eines, das sich Schritt für Schritt entfaltet. Gerade das hat mir an vielen Stellen gefallen, weil man Zeit hat, mitzudenken und sich selbst Fragen zu stellen.

Trotzdem hatte ich zwischendurch das Gefühl, dass die Geschichte etwas an Tempo verliert. Einige Passagen wirken länger als nötig, und die Spannung flacht stellenweise etwas ab. Auch manche Entwicklungen waren für mich nicht ganz überraschend, was ein bisschen von der Intensität genommen hat.

Was mir aber gut gefallen hat, ist die Grundstimmung, die sich bis zum Ende hält. Dieses leichte Unbehagen, das Gefühl, dass nicht alles ausgesprochen wird – das bleibt bestehen und macht das Buch auf seine Weise besonders.

Insgesamt ist Der letzte Brief des Papstes für mich eine interessante Mischung aus Geheimnis, Geschichte und persönlichen Fragen. Nicht in allen Punkten komplett überzeugend, aber dennoch ein Buch, das zum Nachdenken anregt und im Kopf bleibt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.04.2026

Zwischen Welten

Kuki und das Flüstern der Muscheln
0

Kuki und das Flüstern der Muscheln hat mich sofort neugierig gemacht – vor allem durch die Verbindung aus Realität und alten Mythen. Ich mag Geschichten, die auf solchen Erzähltraditionen aufbauen, und ...

Kuki und das Flüstern der Muscheln hat mich sofort neugierig gemacht – vor allem durch die Verbindung aus Realität und alten Mythen. Ich mag Geschichten, die auf solchen Erzähltraditionen aufbauen, und hier wird genau das spürbar. Es hat etwas Geheimnisvolles, fast Märchenhaftes, das sich leise durch die Seiten zieht.

Kuki mochte ich als Hauptfigur sehr. Sie wirkt stark, aber gleichzeitig verletzlich, und gerade dieser innere Konflikt hat mich berührt. Besonders ihre Entwicklung im Laufe der Geschichte fand ich spannend – wie sie lernt, sich ihren Ängsten zu stellen und ihren eigenen Weg zu gehen. Auch die Verbindung zu den übernatürlichen Elementen hat für mich gut funktioniert, weil sie nicht überladen wirkt, sondern eher unterschwellig präsent ist.

Was mir besonders gefallen hat, ist die Atmosphäre. Es gibt viele Momente, die sich fast ein bisschen unheimlich anfühlen, ohne wirklich gruselig zu sein. Diese Mischung aus Spannung und leiser Bedrohung hat mich beim Lesen gehalten. Gleichzeitig hat die Geschichte aber auch warme, ruhige Seiten, die einen wieder runterholen.

Allerdings gab es auch Punkte, die mich nicht ganz überzeugt haben. Manche Entwicklungen wirkten für mich etwas vorhersehbar, und an ein, zwei Stellen hätte ich mir gewünscht, dass bestimmte Szenen mehr Raum bekommen, um ihre Wirkung richtig zu entfalten. Gerade das Ende ging mir etwas zu schnell.

Trotzdem ist Kuki und das Flüstern der Muscheln für mich eine besondere Geschichte, die vor allem durch ihre Atmosphäre und die Einbindung von Mythen punktet. Ein Buch, das leise erzählt wird, aber trotzdem hängen bleibt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere