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Veröffentlicht am 27.07.2019

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Victorian Rebels - Das Versprechen einer Nacht
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Nach dem mich Band 3 der Reihe nicht so sehr überzeugend konnte, war ich sehr gespannt auf den 4. Band. Und ich wurde nicht enttäuschen. Dieser Band hat mir wieder besser gefallen.

Wie gewohnt geht es ...

Nach dem mich Band 3 der Reihe nicht so sehr überzeugend konnte, war ich sehr gespannt auf den 4. Band. Und ich wurde nicht enttäuschen. Dieser Band hat mir wieder besser gefallen.

Wie gewohnt geht es wieder ins alte London. Die Geschichte startet 1876 und spielt über mehrer Jahre. Ich mag die Kulisse sehr, und auch wie die Autorin den damaligen Zeitgeist ein fängt. .

Dies ist die Geschichte der Krankenschwester Imogen und es Edelmannes Cole. Imogen hat es nicht leicht und muss einiges tun um ihre Familie zu ernähren. So landet sie in einem zweifelhaft Lokal und trifft dort auf Cole. Er hat gerade ein schweren Schicksals Schlag erlitten, und möchte sich ablenken. Die beiden verbringen eine Nacht zusammen, doch hat Cole keine Ahnung wer Imogen wirklich ist. Ihre Wege trennen sich wieder. Doch wird es nicht das letzte aufeinander treffen der beiden bleiben.....

Mir waren die beiden sympathisch, besonders durch ihre echte Art, mit Ecken und Kanten. Imogen ist herzlich und fürsorglich, weiß aber was sie will. Cole ist manchmal aufbrausend und gemein, er geriet in Gefangenschaft und wurde gefoltert, dies hängt ihm noch nach.
Wie gewohnt haben beide kein leichtes Schicksal. Emotional konnte die Geschichte mich nicht völlig packen. Aber trotzdem fand ich sie sehr unterhaltsam. Durch den flüssige Schreibstil, habe ich das Buch innerhalb von 2 Tagen gelesen. Und auch, weil ich wissen wollte die es weitergeht. .

Ich mochte auch das Zusammenspiel der beiden und wie sich die Liebesgeschichte dann doch ziemlich langsam entwickelt. Der Roman wird nicht durch erotische Szenen überladen, es gibt sie, aber in gutem Maße. Auch war es schön, die anderen Charaktere wieder zu sehen. Wenn alle zusammen waren, war dies ein kleines Highlight, wie sie zusammen agieren und der spürbare Zusammenhalt, richtig toll.


Fazit:
Band 4 der Reihe hat mir wieder sehr gut gefallen. Es war ein schöner Ausflug in ein anderes Jahrhundert. Und eine berührende Liebesgeschichte, die durch Höhen und Tiefen geht.
Flüssig zu lesen und fesselnd, freue mich schon auf den nächsten Band.

4,5 Sterne

Veröffentlicht am 01.06.2019

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Dry
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Nachdem ich die Slythe Bücher von Neal Shusterman toll fand und auch Kompass ohne Norden, welches er in Zusammenarbeit mit seinem anderen Sohn geschrieben hat, wollte ich auch unbedingt auch Dry lesen. ...

Nachdem ich die Slythe Bücher von Neal Shusterman toll fand und auch Kompass ohne Norden, welches er in Zusammenarbeit mit seinem anderen Sohn geschrieben hat, wollte ich auch unbedingt auch Dry lesen. Aber nicht nur wegen dem Autor, sondern auch, weil es sich richtig gut angehört hat.

Das Szenarium ist alles andere als weit hergeholt. Ein heißer Tag im Juni in Südkalifornien, auf einmal kommt kein Wasser mehr aus dem Hahn. Aufgrund einer allgemeinen Wasserknappheit, haben anderen Staaten Kalifornien das Wasser angedreht, der Fluss fließt nicht mehr und nun müssen die letzten Reste eingeteilt werden, heißt, privat Personen bekommen kein Leitungswasser mehr, sondern nur noch staatliche Einrichtungen.

Stell es dir mal vor. Wie wäre es, wenn es kein Leitungswasser mehr gibt? Kein Problem, kauft man halt Wasser, ja, den Gedanken haben auch alle anderen und das Wasser ist schnell weg. Und was nun? Auf Regen hoffen? Sehr unwahrscheinlich zu der Zeit. Klar, die Flüsse und Seen, die gibt es ja noch, ähm, nein sorry, die sind schon vor einer ganzen Weile ausgetrocknet. Was also nun? Was würdest du tun, für eine Flasche Wasser und was würdest du tun, wenn du eine hast, die anderen aber nicht?

Erzählt wird die Geschichte aus der Perspektive von mehreren Charakteren, was mir sehr gefallen hat. So baut man zwar keine so enge Bindung zu ihnen auf, weil es öfters wechselt, aber durch die gute Zeichnung der Charaktere, waren sie trotzdem sehr präsent. Besonders interessant fand ich hier Henry und auch Kelton. Sie sind alle unterschiedlich und es war spannend zu verfolgen, wie sie sich entwickeln.

Die Geschichte ist sehr spannend erzählt, ich wollte das Buch gar nicht aus der Hand legen und habe mit ihnen mitgefiebert und gehofft. Manchmal musste ich aber eine Pause machen, weil es auch so bedrückend und erschreckend war.

Kleiner Kritikpunkt, ich fand die letzten Seiten nicht ganz so realistisch. Dies ist aber Meckern auf hohen Niveau.

Fazit:
Sehr spannend und dynamisch erzählt Neal und sein Sohn hier von einem erschreckenden Zukunftsszenarium, welches gar nicht so weit hergeholt ist.
Was würdest du für eine Flasche Wasser tun und was würdest du tun, wenn du eine hast?
Ein berührender und fesselnder Kampf, nicht nur um Flüssigkeiten, sondern auch darum die Menschlichkeit zu erhalten.
4,5 Sterne

Veröffentlicht am 08.05.2019

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Kuroneko - Zeig's mir!
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Dies war meine erster Manga von Aya Sakyo und ich mochte den Zeichenstil. Keine Ahnung wieso, aber besonders die Katze fand ich so süß, also Ryota in seiner Katzengestallt, lag vielleicht auch an der Mimik^^ ...

Dies war meine erster Manga von Aya Sakyo und ich mochte den Zeichenstil. Keine Ahnung wieso, aber besonders die Katze fand ich so süß, also Ryota in seiner Katzengestallt, lag vielleicht auch an der Mimik^^ Aber auch mit seinen Öhrchen fand ich ihn niedlich, dachte zunächst, dass würde bestimmt komisch ausschauen durch das Cover, aber dem war dann nicht so.

Ein paar Dinge an der Geschichte fand ich etwas komisch, z.b. die Eltern von Ryota und die Reaktion zu der Lehrer Schüler Sache. Aber das war nun nicht so störend.

Es gab einige heiße Szenen, da war ich etwas überrascht, da der Manga ab 16 ist. Also gerade so im Vergleich zu anderen die ich gelesen habe und die ab 18 Jahren sind und wo viel mehr zensiert wurde.


Story 4/5
Charaktere 4/5
Zeichenstil 4,5/5
Herzfaktor 4/5
Erotikfaktor 5/5

4,5 Sterne für Kuroneko - Zeig's mir

Veröffentlicht am 08.05.2019

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Soulmates: Ruf der Freiheit
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Nachdem ich Band 1 der Reihe gelesen habe, habe ich gleich mit Band 2 weiter gemacht. Remi war in Band 1 nicht gerade so sympathisch, zumindest zu Beginn. Doch hier bekommt man dann eine ganz andere Seite ...

Nachdem ich Band 1 der Reihe gelesen habe, habe ich gleich mit Band 2 weiter gemacht. Remi war in Band 1 nicht gerade so sympathisch, zumindest zu Beginn. Doch hier bekommt man dann eine ganz andere Seite von ihm mit. So wurde er mir auch gleich sympathischer, seine fürsorgliche Art seinem Bruder gegenüber war toll. Und Jack mochte ich auch, aber gegen Sterling, dem Bruder von Remi kommen beide nicht an, schade, dass der Band von Sterling wohl irgendwie nie kommt...seit Jahren.

Die Geschichte hat mir gefallen und konnte mich fesseln. Der Schreibstil hat mir hier schon besser gefallen und ich fand auch die Dinge besser erklärt. Mit manchem, gerade was die Wolssache anging, kam ich aber nicht so klar. Keine Ahnung, ob es daran liegt, dass ich so Bücher bis jetzt noch nicht gelesen habe, aber es erschien mir einfach als etwas komisch. Vielleicht hätte ich es mit mehr schlüssigen Erklärungen besser aufgenommen.

Aber trotzdem mochte ich die Geschichte und habe dann auch gleich mit Band 3 weiter gemacht. Das Buch ist manchmal mit dem Begriff BDSM getaggt, die Sub und Dom Elemente fand ich aber nur sehr gering, wer so was also nicht mag, muss nicht zwangsläufig die Hände von dem Buch lassen.

Veröffentlicht am 29.04.2019

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Mach mal halblang. Anmerkungen zu unserem nervösen Planeten
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Matt Haig gehört zu meinen Lieblingsautoren und so musste auch sein neustes Buch bei mir einziehen. Mach mal halblang. Anmerkungen zu unserem nervösen Planeten ist aber kein Roman, in dem eine Geschichte ...

Matt Haig gehört zu meinen Lieblingsautoren und so musste auch sein neustes Buch bei mir einziehen. Mach mal halblang. Anmerkungen zu unserem nervösen Planeten ist aber kein Roman, in dem eine Geschichte erzählt wird, es ist eine Sammlung von Gedanken von Matt Haig.

Wie so viele Bücher im Moment geht es auch hier um den Stressabbau, darum bewusster zu Leben, bewusst zu konsumieren, weniger ist mehr usw. Der Markt für solche Bücher boomt und zeigt deutlich, wir sehnen uns danach, wollen Einfachheit in einer viel zu schnelllebig gewordenen Welt. Wieso also gerade dieses Buch lesen und keins der 100 anderen, bestimmt sind diese auch nicht schlecht und etwas wirklich Neues liefert wohl kaum eins.

Darum: Matt Haig kann vorzüglich mit Worten umgehen, kaum hat man das Buch angefangen, ist man auch schon erstaunt, wenn die ersten 150 Seiten vorbei sind. Es liest sich, wie ein Notizheft von ihm, Gedankengänge zu verschiedenen Themen, die aber alle einen roten Faden haben. Außerdem hat er auch einige Dinge recherchiert, die ich sehr interessant fand, über manches habe ich dann selbst auf eigene Faust noch mehr herausgesucht, weil mich die Thematik interessiert hat.

"In einer Welt, die uns über den Kopf wächst und in der geistige Freiräume immer seltener werden sind fiktionale Welten von unschätzbaren Wert"
Seite 269

Wie auch schon in Ziemlich gute Gründe am Leben zu bleiben, bringt auch hier der Autor viel von sich selbst mit ein. Er erzählt offen über seine Depressionen und seine Angsterkrankung. Beschreibt, wie er es schafft alte negative Muster zu durchbrechen oder es zumindest versucht. Das hat mir auch gefallen, das Buch hat nichts von einem erhobenen Zeigefinger, der einen belehren und Maßregeln will, wenn man es mal nicht schafft. Es ist einfach ehrlich und auch authentisch. Man kann sich noch so oft vornehmen, nicht schon wieder auf das Smartphone zu schauen, wenn man sich danach selbst nieder macht, weil man es mal wieder getan hat, macht es die Sache nicht besser.

Ich habe mir sehr viele Textstellen markiert, da so viele wichtige Sätze / Botschaften in dem Buch vorkommen. Klar weiß man vieles davon schon, hat es irgendwann mal gehört und es dann in seinem Gedächtnis begraben. Aber so viele von diesen Sätzen sollten einem im Bewusstsein sein und sind es wert, immer wieder gehört zu werden. Bis man es dann vielleicht irgendwann selbst auch glaubt.

Mir persönlich hat das Buch bei einigen Dingen geholfen meinen Blickwinkel zu erweitern und Dinge auch aus einer anderen Warte heraus zu sehen. Vieles davon sollte man sich herausschreiben und die Zettel dann in der Wohnung verteilen, damit man es immer wieder liest und nicht vergisst.

Fazit:
Eine gelungene Sammlung von Gedanken von Matt Haig.
Er bringt wieder viel von sich selbst mit ein, spricht offen von seinen psychischen Erkrankungen und berichtet aus seinem Alltag.
So sind viele wichtige Botschaften / Weisheiten zusammen gekommen, die zwar in ihrer Summe nicht neu sind, aber trotzdem schadet es auf keinen Fall sie sich nochmals zu verinnerlichen.
Deswegen eine klare Leseempfehlung.