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Veröffentlicht am 25.08.2019

Schöne Geschichte für zwischendurch

Perfectly Broken (Bedford-Reihe 1)
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Das Cover ist ein absoluter Traum. Bei mir war es mal wieder Liebe auf den ersten Blick, auch wenn es noch etwas mehr glitzern hätte können ?
Die Verbindung zu Kintsugi finde ich wirklich herrlich und ...

Das Cover ist ein absoluter Traum. Bei mir war es mal wieder Liebe auf den ersten Blick, auch wenn es noch etwas mehr glitzern hätte können ?
Die Verbindung zu Kintsugi finde ich wirklich herrlich und passt auch sehr schön zur Geschichte. Kann man ein zerbrochenes Herz wieder zusammenfügen?

Der Einstieg gefiel mir gut, auch wenn ich emotional nicht so richtig berührt worden bin. Man kannte die Figuren einfach noch nicht, deshalb fiel es mir schwer wirklich mitzufühlen. Es war auf jeden Fall traurig, wie schnell sich das Leben ändern kann, wenn man gerade noch glücklich ist. Ich konnte mich sehr gut in Brooklyn hineinversetzen und ihren Verlust verstehen. Sie tat mir wirklich sehr leid. Der Anfang des Buches wurde einfach toll inszeniert und das Aufeinandertreffen mit Chase war echt witzig. Ich sag nur der arme Kuchen… ?Die Sache mit der Verbindungstür war auch richtig interessant und es war toll mitzuverfolgen, wie die beiden langsam Freunde geworden sind.

Etwas gestört haben mich die vielen Serien/Film/Buch Referenzen. Ja eigentlich habe ich solche kleinen Witzchen ganz gerne, aber ab einem gewissen Punkt war es mir dann auch etwas zu viel des Guten. Leider gilt hier Qualität vor Quantität, weil es sonst sehr schnell künstlich wirkt. So fand ich den Namen von Brooklyns Hund noch cool, aber spätestens bei den ganzen Buchtiteln war ich dann etwas genervt. Auch war ich etwas verblüfft als das Alter der Figuren genannt worden ist. Irgendwie hätte ich die Figuren um einiges älter geschätzt von ihrem Verhalten her.

Der Schreibstil war wunderschön und es gab einige emotionale Stellen im Buch. Die sprachliche Gestaltung hat mir sehr gut gefallen, weil sie flüssig und angenehm zu lesen ist. Erzählt wird abwechselnd aus Sicht von Brooke und Chase. Der Perspektivwechsel hat es einfach gemacht, mit den Figuren mitzufühlen und ihr Verhalten zu verstehen. Ich liebe es wenn ich ich die Köpfe von beiden Protagonisten schauen darf. Auch in Sachen Zitate, gab es wunderschöne Stellen im Buch.

Der Handlungsverlauf war anfangs richtig toll, aber irgendwann wurde mir das Drama etwas zu viel. Leider wirkte es recht konstruiert und nicht gerade glaubwürdig. Der Schreibstil war weiterhin klasse, weshalb ich das Buch auch nicht aus der Hand legen konnte. Die Emotionen wurden gut transportiert und man konnte die Figuren und ihr Verhalten größtenteils nachvollziehen. Die Idee mit der Verbindungstür war das eigentliche Highlight, weil sich die Figuren erstmal, ohne sich zu sehen, kennengelernt haben. Dadurch wurde die Beziehung nicht auf Oberflächlichkeiten aufgebaut, was mir sehr gut gefallen hat. Natürlich ist Chase ein absoluter Hottie, aber die Autorin hat auch seine emotionale Seite sehr schön hervorgebracht. Die Liebesbeziehung gefiel mir recht gut. Chase und Brooke waren mir sofort sympathisch und die Entwicklung war in Ordnung. Chase hilft Brooke ihre Vergangenheit aufzuarbeiten und wieder zu lächeln. Er ist einfach für sie da, auch wenn sie sich nicht direkt sehen und nur miteinander reden.

Das Ende kam irgendwie zu früh. Ich hätte gerne noch mehr Seiten gelesen, was auf jeden Fall für den tollen Schreibstil spricht. Auch wenn mich das Drama-Element nicht überzeugen konnte, so wurde hier eine schöne Liebesgeschichte auf die Beine gestellt. An mancher Stelle war es vielleicht auch einen Tick zu kitschig, aber insgesamt war die Lovestory schön zu lesen.

Fazit: „Perfectly Broken“ ist ein emotionaler Roman, der mir gerade am Anfang sehr gut gefallen hat. Ich mochte die Figuren sehr gerne und auch die Liebesbeziehung konnte mich größtenteils überzeugen. Leider aber hatte die Geschichte auch einige Schwächen, wie beispielsweise das „Problem“, das ziemlich vorhersehbar und konstruiert wirkte. Auch wenn die Handlung nicht gerade von neuen Ideen strotzt, so hatte ich tolle Lesestunden und fand vor allem den fesselnden Schreibstil toll.

Veröffentlicht am 21.08.2019

Schön gestaltetes Jugendbuch

Secret Game. Brichst du die Regeln, brech ich dein Herz (Romantic Suspense meets Dark Academia)
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Das Cover ist für mich ein Volltreffer. Es ist geheimnisvoll und sehr ansprechend. Generell ist die Gestaltung des Buches wirklich toll. Der Verlag hat sich hierbei viel Mühe gegeben und das merkt man ...

Das Cover ist für mich ein Volltreffer. Es ist geheimnisvoll und sehr ansprechend. Generell ist die Gestaltung des Buches wirklich toll. Der Verlag hat sich hierbei viel Mühe gegeben und das merkt man auf jeden Fall.

Der Einstieg in die Geschichte gefiel mir recht gut. Ivy ist von Deutschland nach New York gezogen und muss ihr letztes Schuljahr auf der Privatschule „St. Mitchell“ verbringen. Bevor die Schule aber startet, verbringt sie noch Zeit mit einem ihrer neuen Mitschülern. Heath ist ein Junge aus reichem Hause, in den sich Ivy verliebt. Die Liebe scheint auf Gegenseitigkeit zu beruhen, aber kaum fängt die Schule an, muss Ivy feststellen, dass Heath wohl kein Interesse mehr an ihr hat. Dieser zeigt ihr die kalte Schulter, was Ivy natürlich verletzt.

Der Handlungsverlauf hinterlässt bei mir gemischte Gefühle. Leider muss ich gestehen, dass es recht vorhersehbar war, wer letztlich der Spielleiter ist. Hier konnte mich beispielsweise One of us is lying (Karen McManus) länger an der Nase herumführen. Einiges war mir aber auch zu verwirrend, gerade die Motive waren für mich weniger verständlich. Spannend war es dadurch nur teilweise. Dennoch hatte ich auch Spaß beim Lesen. Als Fan von Gossip Girl und Pretty Little Liars hat man bestimmt Spaß an der Geschichte. Wenn es um Glaubwürdigkeit geht, dann muss man aber auch sagen, dass gerade bei den Erwachsenen keine vorhanden war. Gut dieses Problem hatte ich aber auch schon bei PLL. Das Verhalten war einfach zu unauthentisch manchmal.

Sehr gut gefallen hat mir aber die Protagonistin. Sie war wirklich sehr gut ausgearbeitet und ich fand sie recht sympathisch. Man konnte auf jeden Fall mit ihr mitfiebern. Bei Heath war ich mir oft unschlüssig, am Ende hat er mich dann doch positiv überrascht.

Der Schreibstil war anfangs noch etwas gewöhnungsbedürftig, da abwechselnd aus Sicht von drei Charakteren in der dritten Person erzählt wird. Ich bevorzuge zwar die Ich-Perspektive, aber bei dem Buch hätte es nicht gepasst. Nach einiger Zeit habe ich mich daran gewöhnt und kam zügig durch das Buch. Die X-Kapitel waren mein persönliches Highlight, da sie mich an die Enden von PLL erinnert haben, in denen „A“ immer etwas gemacht hat. Hier konnte man rätseln, wer sich dahinter verbirgt. Leider war es nicht so schwer zu erraten, wie damals bei „A“.

Das Ende war ebenfalls gut. Ok es war jetzt nicht super überraschend, trotzdem fand ich es als Abschluss gut. An dieser Stelle wird aber nicht mehr verraten, da ich wirklich niemanden spoilern möchte. Ob es ein Happy End gibt und wer sich hinter dem Spiel verbirgt, müsst ihr selbst herausfinden.

Fazit: „Secret Game“ ist ein wunderschön gestaltetes Jugendbuch, das mich sehr an PLL und Gossip Girl erinnert hat. Zwar gab es einige vorhersehbare Stellen, dennoch hatte ich schöne Lesestunden. Für Krimi-Fans wäre es wohl zu seicht, für mich als Leser von hauptsächlich Liebesromanen und Fantasy, war es auf jeden Fall mal eine Abwechslung.

Veröffentlicht am 19.08.2019

Toller Auftakt mit faszinierendem Setting

Kristallblau - Magisches Blut
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Das Cover ist traumhaft schön. Ich habe mich sofort in die herrliche blaue Farbe verliebt und kann mich einfach nicht satt sehen. Es sieht wirklich grandios aus.

Das war mein erstes Buch von Amy Ewing, ...

Das Cover ist traumhaft schön. Ich habe mich sofort in die herrliche blaue Farbe verliebt und kann mich einfach nicht satt sehen. Es sieht wirklich grandios aus.

Das war mein erstes Buch von Amy Ewing, obwohl die ganze Juwel Reihe bei mir im Regal steht. „Kristallblau“ ist aber auf jeden Fall mal ein anderes Fantasy Buch.

Der Einstieg in die Geschichte gefiel mir recht gut. Sowohl das Setting als auch die Figuren sind endlich mal ungewöhnlich und wirken nicht wie ein Abklatsch von anderen Fantasy Büchern.

Der Schreibstil war flüssig und angenehm zum lesen. Man kommt zügig durch das Buch und es gibt jede Menge zu entdecken. Die Geschichte ist auf jeden Fall spannend, da es viele Geheimnisse gibt. Mir gefielen auch die Beschreibungen der Welt, da sie detailreich waren und man ein gutes Bild im Kopf formen konnte.

Die Figuren waren alle interessant. Sera und Agnes als Protagonistinnen haben mir auf jeden Fall gefallen. Beide haben nicht das leichteste Leben, da sie sich nicht immer an die Regeln und Normen halten. Sera war manchmal sehr wild und dehnt gerne die Grenzen aus. Sie lebt im All, auf einer Insel, wo es nur Frauen gibt. Sie hegt aber keine romantischen Gefühle für Frauen, sondern fühlt sich zu männlichen Wesen angezogen. Agnes dagegen lebt ein sehr fremdbestimmtes Leben auf der Erde. Dort gibt es natürlich Frauen und Männer, jedoch sind gleichgeschlechtliche Beziehungen verboten. Beide Figuren waren sehr unterschiedlich, haben mich aber auch fasziniert und verzaubert. Die Handlung hat mir wirklich gefallen, auch wenn der erste Teil natürlich auch erstmal vieles erklären und zeigen muss. Dennoch fand ich die Handlung fesselnd, vor allem wegen den Geheimnissen, Intrigen und Freundschaften.

Gestört hat mich am Ende allerdings, dass einige Fragen noch offen geblieben sind. Der ein oder andere Handlungsstrang wurde für mich nicht befriedigend abgeschlossen und hier hatte ich dann wohl doch etwas mehr erwartet. Der Cliffhanger ist aber ok und passend passend für den Anfang einer Reihe. Ich bin auf jeden Fall gespannt wie es weiter geht.

Fazit: Dieses Buch ist ein absoluter Hingucker im Regal und auch die Handlung konnte mich überzeugen. Die Figuren und das Setting waren interessant und die Geschichte war spannend. Zwar bin ich etwas enttäuscht, dass manche Handlungsstränge in der Luft hängen geblieben sind, trotzdem war es einfach mal ein anderes Fantasy Buch.

Veröffentlicht am 20.06.2019

Kleinstadt Charme

One of a kind - Emma & Jake
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Das Cover ist super süß und passt einfach perfekt für diesen Roman.

Der Einstieg in die Geschichte hat mich anfangs etwas verwirrt. Man wird als Leser mitten in das Geschehen geworfen, aber sehr schnell ...

Das Cover ist super süß und passt einfach perfekt für diesen Roman.

Der Einstieg in die Geschichte hat mich anfangs etwas verwirrt. Man wird als Leser mitten in das Geschehen geworfen, aber sehr schnell wird man Teil der Geschichte. Emma ist eine super sympathische Protagonistin, die mir sofort ans Herz gewachsen ist. Sie ist charmant, höflich und gutherzig. Auch wenn die Bewohner von Maywood manchmal etwas anstrengend sein können, verliert sie nie die Nerven und ist immer total freundlich. Ihre Gedankengänge haben mir wirklich Spaß gemacht. Jake ist zurück und sofort ist ein Trubel in der Stadt los. Anstatt ihm aus dem Weg zu gehen, macht sich Emma direkt zu ihm auf den Weg und lässt ihren Frust an ihm aus. Ich fand das wirklich erfrischend!

Jake ist ebenfalls eine sympathische Figur und er hat mir im Zusammenspiel mit Emma gut gefallen. Ich muss aber auch gestehen, dass ich ihn manchmal nicht so greifen konnte wie Emma. Seine Vergangenheit wurde gut aufarbeitet und nicht wie sonst mal eben unter den Teppich gekehrt oder ein super tragisches Element eingebaut. Nein, ganz im Gegenteil, er weiß was er falsch gemacht hat, erkennt aber auch wie wichtig die letzten Jahre waren in Bezug auf sein Leben. Natürlich wird jetzt nicht verraten wovon ich genau spreche, da ich euch sonst spoilern würde. Er ist auf jeden Fall ein ziemlicher Kontrast zu Emma. Während sie sehr bodenständig ist und Maywood liebt, wollte Jake Karriere machen und hat deshalb die Stadt verlassen. Die Liebesbeziehung der beiden hatte auf jeden Fall ihre Höhen und Tiefen.

Der Handlungsverlauf war passend, leider aber auch nicht sehr überraschend. Viele Szenen waren unheimlich goldig und als Fan von Kleinstädten bin ich auf meine Kosten gekommen. Gut die ein oder andere Stelle im Buch war schon etwas kitschig, aber irgendwie hat es auch total zum Roman gepasst. Emma und Jake konnten mich auf jeden Fall überzeugen. Es gab natürlich auch etwas Drama, allerdings nicht zu viel. Die Handlung ist so größtenteils so dahingeplätschert, was ich jetzt nicht negativ meine.

Der Schreibstil ist angenehm und flüssig. Richtig gut hat mir natürlich das Kleinstadt-Feeling gefallen. Erzählt wird aus Sicht von Emma und Jake, wodurch man als Leser schöne Einblicke in die jeweiligen Gedanken und Gefühle erhält.
Sehr erfrischend war übrigens, dass die Figuren öfters mal Meinungsverschiedenheiten hatten und nicht immer alles super toll war. Generell wirkte die Geschichte authentisch und nicht aufgesetzt, einfach eine bodenständige und süße Lovestory.

Fazit: „One of a kind“ überzeugt vor allem durch seinen Kleinstadt-Charme und die beide sympathischen Protagonisten. Es war eine schöne Geschichte für zwischendurch, die ohne viel Drama oder Überraschungen ausgekommen ist. Von mir gibt es 4 von 5 Sternen, da ich sehr gut unterhalten wurde, aber mir etwas Spannung gefehlt hat. Ich kann das Buch vor allem Fans von Gilmore Girls empfehlen. Maywood hat mich an Stars Hollow erinnert.

Veröffentlicht am 28.03.2019

Guter Auftakt, aber noch Potenzial nach oben

Die letzte Königin - Das schlafende Feuer
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Das Cover gefällt mir, es ist relativ schlicht, wirkt aber trotzdem sehr faszinierend. Der Funke passt auch gut zur Geschichte und das Cover macht neugierig auf die Geschichte.

Kalinda ist eine mutige ...

Das Cover gefällt mir, es ist relativ schlicht, wirkt aber trotzdem sehr faszinierend. Der Funke passt auch gut zur Geschichte und das Cover macht neugierig auf die Geschichte.

Kalinda ist eine mutige Frau, die vieles hinterfragt und sich nicht scheut ihre Meinung zu sagen. In ihrer Welt kann diese Art aber auch sehr gefährlich sein. Sie leidet seit ihrer Kindheit an hohem Fieber, das nur durch eine spezielle Tinktur gesenkt werden kann. Durch ihre Erkrankung glaubt sie nicht ausgewählt werden zu können, jedoch hat Tarek ein Auge auf sie geworfen. Er wählt sie aus seine hundertste Ehefrau zu werden und Kalinda findet sich in seinem Reich in einem gefährlichen Spiel aus Geheimnissen und Intrigen wieder. Jedoch gibt es da auch den Leibwächter Deven Naik, der ihr ganz schön den Kopf verdreht…

Kalinda war mir vom Anfang an sympathisch und als Leser interessiert man sich sofort für ihr Leben. Sie wurde als Baby vor dem Tempel abgelegt und hatte dann eine schwere Zeit, da sie permanent von hohem Fieber geplagt war und die anderen sich deshalb von ihr fern hielten. Im Ordnn werden Gehorsam und Demut sehr hoch gestellt. Kalindas neugierige und eigensinnige Art kommt deshalb nicht immer gut an. Ich fand diese Eigenschaften aber sehr gut, da Kalinda nicht wie die typische naive Fantasy Heldin wirkte.

Der Leibwächter Deven Naik war mir zwar sympathisch, leider blieb er aber im Gesamtbild auch extrem blass. Ich hätte gerne mehr Facetten von ihm gesehen. Die Liebesgeschichte zwischen ihm und Kalinda wirkte zwar interessant und konnte mich erfreuen, aber leider fehlte mir der richtige Bezug zu ihm um vollkommen überzeugt zu sein. Ich hoffe er wird im zweiten Teil nicht so oberflächlich bleiben. Die Lovestory wurde aber trotzdem recht gut aufgebaut und es gab einige tolle Szenen. Die Liebeleien waren auch eine gute Abwechslung zur sonstigen Handlung. Kalindas Leben ist bei Tarek alles andere als sicher. Es gibt jede Menge Kämpfe und Intrigen, die mir teilweise den Atem geraubt haben. Langweilig wurde die Handlung eigentlich nie. Die Seiten sind wirklich nur so dahingeflogen. Manche Handlungsaspekte waren aber teilweise auch ziemlich vorhersehbar. Mich hat das nicht unbedingt gestört, aber ich finde es bleibt Potenzial nach oben.

Der Schreibstil ist flüssig und die Seiten fliegen beim Lesen nur so dahin. Ich hatte gerade mal 3 Kapitel gelesen und wollte nicht mehr aufhören. Die Autorin weiß wie man die Leser fesselt. Erzählt wird nur aus Sicht von Kalinda. Ich bin eigentlich eher ein Fan von abwechselnden Perspektiven, aber in diesem Buch hat mir Kalinda als Erzählerin ausgereicht. Außerdem ist das Setting auch mal ausgefallen. Es hatte einen indischen Touch, der mir gut gefallen hat. Die sprachliche Gestaltung war wirklich toll, man hatte viele Bilder im Kopf und konnte sich alles gut vorstellen.

Das Ende war gut und spannend. Man freut sich auf jeden Fall auf den nächsten Teil. Dieses Buch war ein guter Auftakt für die Reihe und ich bin sehr gespannt wie es weitergeht.

Fazit: „Die letzte Königin“ ist ein interessanter Auftakt, der mich fasziniert und überrascht hat. Das indisch angehauchte Setting war wirklich mal was anderes und die Handlung war spannend. Leider konnten mich nicht alle Charaktere überzeugen und der ein oder andere Handlungsschritt war vorhersehbar. Dennoch hat mir die Geschichte insgesamt gut gefallen. Ich bin gespannt auf den nächsten Teil. Da noch etwas Potenzial nach oben bleibt, vergebe ich 4 von 5 Sternen.