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hanka81

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.09.2019

die Lebensziele einer 14 jährigen

Morgen kommt ein neuer Himmel
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Die Liebe zwischen Mutter und Tochter ist was ganz besonders, doch wie soll es für Brett nach dem Tod von Mutter Elizabeth weiter gehen? Sie denkt das sie bei der Testamentsvollstreckung als Geschäftsführerin ...

Die Liebe zwischen Mutter und Tochter ist was ganz besonders, doch wie soll es für Brett nach dem Tod von Mutter Elizabeth weiter gehen? Sie denkt das sie bei der Testamentsvollstreckung als Geschäftsführerin ernannt wird, stattdessen geht sie leer aus. Sie bekommt ihr Erbe nur, wenn sie ihre Liste mit Lebenszielen, geschrieben im Alter von 14 Jahren, innerhalb von 12 Monaten abarbeitet. Darunter armen Menschen helfen, einen Hund anschaffen, ein Kind bekommen,… Manche scheinen leicht zu erfüllen, aber andere …
Es ist schein ein wenig Kitsch dabei, wenn eine reiche Frau auf einmal ohne Einkommen dasteht und ihre Rolex oder ihr Auto verkauft. Ohne größere Probleme einen Job in einem komplett anderen Berufsfeld findet, der sie ausfüllt und zufrieden macht. Oder sie in ein ärmeres Viertel der Stadt ziehen muss.
Nichtsdestotrotz gibt es rührende und bewegende Szenen und das Buch läßt sich sehr angenehm lesen. Es ist eine leichte Geschichte für zwischendurch. Über allem steht dann doch die Botschaft mal etwas Neues zu wagen und die eigene Situation zu hinterfragen. Ist man glücklich? Sind materielle Dinge wichtig?
Fazit: Ich hatte die ganze Zeit beim Lesen das Gefühl, es schon zu kennen. Was natürlich nicht der Fall war. Aber es fehlt der Wiedererkennungswert.

Veröffentlicht am 04.09.2019

folgenschwere Entscheidung

Sturmläuten
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Als Neueinsteiger in diese Reihe, immerhin ist dies bereits der vierte Band, hatte ich am Anfang doch so meine Schwierigkeiten. Die Namen waren mir nicht vertraut und ebenso wenig wie sie zueinander stehen. ...

Als Neueinsteiger in diese Reihe, immerhin ist dies bereits der vierte Band, hatte ich am Anfang doch so meine Schwierigkeiten. Die Namen waren mir nicht vertraut und ebenso wenig wie sie zueinander stehen. Und da dies für John Benthien ein sehr persönlicher Fall ist und er im Umfeld seiner Exfreundin Karin ermittelt, kommt man um all die Namen nicht drum herum.
Im Garten von Karin´s Eltern findet ein Kind eine Leiche in einem hohlen Baumstamm versteckt. Wie lange ist sie schon dort versteckt und um wen handelt es sich eigentlich? Wer wußte von diesem möglichen Versteck? Und dann wird Karin auch noch tot im Garten gefunden. John Benthien ist davon überzeugt das die beiden Fälle zusammen hängen.
Die Ermittlungen gestalten sich schwierig und sind recht komplex. Aber insgesamt kamen sie mir hier zu kurz. Es gibt viel zu viele persönliche Schauplätze: die mögliche Demenz der Mutter von Karin, die Spannungen zwischen Karin und ihrer Tochter Celina, John wird von Silke Jablonski verfolgt/bedroht, die Beziehung zwischen John und Lilly, … Das mag interessant sein, wenn man die Vorgängerbände kennt, aber für mich war es leider zu viel. Deswegen auch nur 3 Punkte.
Ein gutes Buch für zwischendurch, aber nicht fesselnd genug um die Reihe weiter zu verfolgen.

Veröffentlicht am 06.08.2019

Sara wollte eigentlich nur helfen - zur falschen Zeit am falschen Ort

Die letzte Witwe
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Dies war leider nicht mein Buch. Ich fand es trocken geschrieben und damit anstrengend zu lesen.
Der Einstieg in die Geschichte beginnt mit einem durchaus interessanten Stilmittel. Ein und dieselbe Situation ...

Dies war leider nicht mein Buch. Ich fand es trocken geschrieben und damit anstrengend zu lesen.
Der Einstieg in die Geschichte beginnt mit einem durchaus interessanten Stilmittel. Ein und dieselbe Situation wird aus dem Blickwinkel der verschiedenen beteiligten Personen beschrieben. Dies ist sehr detailliert und wir erfahren so die Gedanken eines jeden einzelnen. Aber es ist auch ein wenig verwirrend. Denn Gesten, Abläufe und Gespräche überschneiden sich und letztendlich tritt die Story selber auf der Stelle.
Dies bleibt (zum Glück) nicht so, denn die Wege von Sara und Will trennen sich durch die Entführung von Sara. So bleibt der Schreibstil ähnlich: was passiert zur selben Zeit - aber nun sind die Orte völlig unterschiedlich. Dies treibt die Geschichte voran, denn nun gibt es unterschiedliche Handlungen, … die getrennt voneinander stattfinden.
Doch wer steckt hinter der Entführung? Will lässt sich als verdeckter Ermittler in die Organisation einschleusen um so Sara befreien zu können. Kommt er rechtzeitig?
Sara versucht derweil selber herauszufinden was die Organisation plant. Kommt sie hinter die Pläne? Und kann sie deren Umsetzung noch durchkreuzen?
Ein Buch über Terror, Ideologie, Verschwörung,… Wohl nicht wirklich unrealistisch, aber leider einfach nicht mein Thema.

Veröffentlicht am 28.06.2019

es ist okay glücklich zu sein

Für immer Rabbit Hayes
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Der Tod von Rabbit ist ein rießiger Verlust und jeder Einzelne der Familie muß auf seine Weise damit fertigwerden. So wird die Zeit danach aus der Perspektive von Mutter, Vater, beste Freundin, Tochter, ...

Der Tod von Rabbit ist ein rießiger Verlust und jeder Einzelne der Familie muß auf seine Weise damit fertigwerden. So wird die Zeit danach aus der Perspektive von Mutter, Vater, beste Freundin, Tochter, Bruder,… erzählt. Diese Sprünge sind aber überhaupt kein Problem, denn es ist zeitlich chronologisch aufgebaut. Und es gibt immer wieder Überschneidungen zwischen den einzelnen Personen. So sind wir bei den täglichen Höhen und Tiefen dabei.
Ich kannte den Vorgängerband nicht und habe mit diesem Buch die Familie Hayes kennen gelernt.
Der Schreibstil ist locker und leicht zu lesen. Aber für mich persönlich leidet die Gefühlsebene darunter! Lediglich bei der Trauerfeier für Rabbit kam dies für mich auf. Da habe ich mir im Vorfeld mehr erhofft.
Und von Molly wurde die ganze Zeit gesagt, das sie der liebevolle Mittelpunkt der Familie ist. Aber für mich war sie eher herrisch und unberechenbar. Mit ihr wurde ich nicht warm. Auf den letzten Seiten des Buches hat sich gezeigt, das ich mit meiner Einschätzung richtig lag. Der Grund dafür war wiederrum absolut nachvollziehbar.
Fazit: Mir war es zu aufgesetzt unterhaltsam und es fehlte das Emotionale. Weder habe ich mitgelitten noch mitgelacht.

Veröffentlicht am 19.06.2019

Familientragödie vor geschichtlichem Hintergrund

Unbarmherzig (Ein Gina-Angelucci-Krimi 2)
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Der zufällige Fund von zwei Skeletten läßt Gina Angelucci, Spezialistin für Cold Cases bei der Münchner Kripo, nicht locker. Anfangs scheint es ausweglos zu sein die Identität zu klären, und doch gelingt ...

Der zufällige Fund von zwei Skeletten läßt Gina Angelucci, Spezialistin für Cold Cases bei der Münchner Kripo, nicht locker. Anfangs scheint es ausweglos zu sein die Identität zu klären, und doch gelingt es Gina nach so vielen Jahren.
Die Familie von einem der Opfer wohnt noch in Altbruck und hat lange Zeit mit der großen Ungewissheit leben müssen. Da ist es eine Erleichterung als die sterblichen Reste gefunden und zugeordnet werden können. Diese Gewissheit soll auch die Familie des zweiten Opfers erfahren - eine junge Frau aus Lettland.
Durch Rückblenden erfährt der Leser wie das Mädchen nach Altbruck gelangt ist und wie es ihr als Zwangsarbeiterin in der Heeresmunitionsanstalt ergangen ist. Dies ist rein fiktiv, aber trotzdem realistisch und authentisch erzählt.
Auch sonst läßt sich das Buch leicht und flüssig lesen und ist unabhängig von Band 1 zu verstehen.
Mir fehlte es jedoch in weiten Teilen des Buches an Spannung! Gina mit ihren Ermittlungen spielt lediglich eine Nebenrolle. Der eigentliche Fokus liegt auf dem Verschwinden von Bene, der Suche nach Antworten von seiner Schwester Lisbeth und der Feindschaft von zwei Familien. Eine Intrige vor vielen Jahren und Verdächtigungen die aber nie gelegt werden konnten, haben ihre Spuren hinterlassen. Und das auch noch nach vielen Jahren. Da Toni im Sterben liegt, möchte sie sich aussöhnen. Aber wird dieses Angebot angenommen?
Fazit: eine interessante Familiengeschichte, aber wo bleibt die Spannung? Vor allem Roman und kein Krimi.