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Veröffentlicht am 02.11.2016

Von Date-Idioten und anderen Unglücken.

Alice@Wonderland
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Alice ist Single. Und Single-sein ist peinlich. Noch peinlicher, als beim Volksmusik-hören erwischt zu werden. Entsprechend kauft sie ein Single-Kochbuch lieber über das Internet ein, wobei sie Alex kennen ...

Alice ist Single. Und Single-sein ist peinlich. Noch peinlicher, als beim Volksmusik-hören erwischt zu werden. Entsprechend kauft sie ein Single-Kochbuch lieber über das Internet ein, wobei sie Alex kennen lernt. Die beiden verstehen sich auf Anhieb, Alice kommt ihm per Mail gefühlt näher. Neben diesen Mails verdient Alice sich ihren Lebensunterhalt beim Fernsehen als Online-Redakteurin und erlebt so manch interessanten Dinge.

Hach ja, irgendwie klang der Klappentext ansprechend, so dass ich dieses Buch aus dem heimatlichen Fundus gewählt habe, es durfte also in meinen Koffer einziehen. Erworben hat es irgendjemand in der Familie wohl mal auf dem Flohmarkt oder als Reste-/Mängelexemplar, obwohl es nicht mal als solches gekennzeichnet ist.

Nun aber zur Geschichte. Die klang ganz interessant, denn manches am Klappentext konnte ich durchaus nachvollziehen, entsprechend gespannt war ich auf den Inhalt. Doch so lustig die Autoren auch für Anke Engelke & Co. schreiben, so enttäuscht war ich hier zu Beginn des Buches. Meiner Ansicht nach zieht es sich einfach, es war eher ein regelrechtes "Witz komm raus, du bist umzingelt", statt lustiger Pointen. Natürlich ist Humor immer wieder Ansichtssache, aber ich war hier einfach ein wenig enttäuscht, denn ich hatte es mir lustiger vorgestellt und war ein Stück weit in Versuchung, das Buch zur Seite zu legen. Irgendwann wird es dann aber doch noch ein wenig "spannender", zum Ende hin fand ich es sogar mal regelrecht dauerhaft lustig - annehmbar lustig, komisch. Da hat mir der Humor dann gefallen.

Vom Schreibstil her würde ich übrigens sagen, dass es ein locker-leichtes Buch ist, es sind keine großartigen Fremdwörter etc. verwendet, außerdem keine mega-mäßigen Schachtelsätze etc. Man kann das Buch also durchaus gedanklich gut direkt verstehen. ;) Dennoch bin ich ein wenig zwiegespalten und kann hier nur 3 von 5 Sternen vergeben. Ich wurde zwar gut unterhalten, aber es hat sich immer wieder in die Länge gezogen, die Witze waren meiner Ansicht nach manchmal eher flach und kamen nicht so, wie ich es mir gewünscht hätte. Von daher bleibe ich hinsichtlich einer Empfehlung unentschlossen.

Veröffentlicht am 28.10.2016

Das gute Goldrandgeschirr, das nicht in die Spülmaschine darf.

Aber erst wird gegessen
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Das Buch vereint die verschiedensten Geschichten um und über Weihnachten mit der lieben Verwandtschaft, ungeliebte Geschenke, Familientreffen, Feiertagsessen. So findet man Geschichten von Tilman Birr, ...

Das Buch vereint die verschiedensten Geschichten um und über Weihnachten mit der lieben Verwandtschaft, ungeliebte Geschenke, Familientreffen, Feiertagsessen. So findet man Geschichten von Tilman Birr, Frau Freitag & Frl. Krise, Sebastian Schnoy, Sören Sieg und vielen anderen.

Ja, ich habe mich echt auf dieses Buch gefreut, damals, und ich weiß auch, dass ich es vor allem deshalb gekauft habe, weil Patrick Salmen und Tilman Birr auch zum Inhalt beigetragen haben. Leider nicht komplett. Und leider muss ich sagen, dass auch die Geschichte von Tilman Birr nicht unbedingt so zu meinen Favoriten zählt... aber mal langsam...

Generell mag ich Bücher mit den verschiedensten Geschichten, weil's eben einfach mal was anderes ist, schön abwechslungsreich halt. Grundsätzlich ist das hier auch so - und da jede Geschichte eben immer nur ein paar Seiten lang ist, kann man die auch prima abends vorm Zubett-gehen oder eben unterwegs in der Bahn (bei Kurzstrecken... ;) ) lesen. Manche der einzelnen Geschichten haben mir echt gut gefallen, haben mich toll unterhalten, waren wirklich lustig. Aber manche Geschichten waren auch einfach so möchtegern-witzig. Da war ich dann wirklich enttäuscht.

Generell ist es ein amüsantes Buch mit den unterschiedlichsten Geschichten und dementsprechend auch Schreibstilen (da ja verschiedene Autoren), aber so wirklich überzeugt hat es mich irgendwie nicht. Es war nett im Buch zu lesen, aber im gesamten hat es mich nicht überzeugt, so dass ich hier hinsichtlich einer Empfehlung unentschlossen bin. Da nicht alle Geschichten überzeugt haben, es aber doch auch interessante und amüsante Geschichten dabei waren vergebe ich hier 3 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 28.10.2016

Girl, you're a woman!

100 Dinge, die FRAU einmal im Leben getan haben sollte
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Nachdem ich ein Büchlein bereits in der "männlichen Variante" kennengelernt habe, wollte ich natürlich auch wissen, wie sich das für Frau so verhält... nun habe ich "100 Dinge Die Frau einmal im Leben ...

Nachdem ich ein Büchlein bereits in der "männlichen Variante" kennengelernt habe, wollte ich natürlich auch wissen, wie sich das für Frau so verhält... nun habe ich "100 Dinge Die Frau einmal im Leben getan haben sollte" gelesen und möchte es euch gerne mal vorstellen.

Klappt man das kleine, handliche, gebundene Büchlein auf, dann kommen einem auf der Einbandseite erstmal unzählige Schuhe "entgegen". Jaaa, Klischee ahoi - ich stehe dazu, für mich trifft es zu, ich liebe Schuhe... ;) (wobei sich das Ausmaß in Grenzen hält... ;) )

Der erste Vorschlag ist direkt "Kauf dir ein kleines Schwarzes", führt weiter über "Schaffe Ordnung in deiner Handtasche", geht weiter über "Angle dir einen Millionär" bis hin zu "Küsse einen Wildfremden". Nun ja... ;)

Die Vorschläge sind schon durchaus kunterbunt durcheinander gewürfelt, die Aufmachung bei den einzelnen Dingen gefällt mir sehr gut. So sind die Ideen bunt bebildert, die Idee an sich steht kurz da und ist anschließend noch weiter ausformuliert. Jede Seite bietet unterhalb des ausgeschriebenen Vorschlags einen kleinen Kreis, den man für "erledigt" ankreuzen bzw. abhaken kann.

Meist hat jeder Vorschlag eine Seite lang Platz, gelegentlich sind auf einer Seite aber auch mal zwei Ideen zusammen aufgeführt.

Manche Dinge finde ich durchaus mal reizvoll und interessant ("Iss eine Woche keine Süssigkeiten", "Lerne den Reissverschluss deines Kleides ohne fremde Hilfe zu schließen","Mache für ein Wochenende den Babysitter") andere hingegen ("Verpass einem Idioten eine saftige Ohrfeige", "Finde deinen ultimativen Märchenprinzen und verliebe dich unsterblich in ihn") eher lächerlich bzw. nicht vorschreibbar... Sowas wie "Schreibe einen Liebesbrief" ist dann einfach wieder nur süß. :) (Wobei man das eben auch einfach macht oder eben halt nicht... ;)

Generell finde ich ja Bücher von Groh immer wieder schön, die Aufmachung mag ich gerne, die Bücher sind handlich, immer wieder eine schöne Geschenkidee. Dieses Buch würde ich nur verschenken wenn ich weiß, dass Frau wirklich solch einen Humor hat, sowas nicht bierernst nimmt. Denn manche Vorschläge sind einfach eher albern, übertrieben oder auch lächerlich. Klar, manche Dinge reizen mich auch bzw. finde ich auch eine wirklich tolle Herausforderung (mal vegan zu essen, keine Süssigkeiten für eine Woche, mal was auszuprobieren - egal was), aber ob es dazu solch ein Büchlein braucht? Ich weiß nicht...

Ich bin hier durchaus zwiegespalten, einerseits nette Anregungen, schöne Aufmachung, ein wirklich schönes Büchlein, andererseits aber auch eher albern, überdreht, nicht beeinflussbar, etc. Von mir gibts deshalb nur ein unentschlossen sowie 3 von 5 Sternen dafür.

Veröffentlicht am 28.10.2016

Eigenlob stinkt.

1 Frau, 4 Kinder, 0 Euro (fast)
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Petra van Laak wohnt mit Mann und den vier Kindern in der Villa am See. Als jedoch die Firmen des Mannes insolvent sind, geht es dort drunter und drüber, die Villa wird schließlich zwangsversteigert, vorher ...

Petra van Laak wohnt mit Mann und den vier Kindern in der Villa am See. Als jedoch die Firmen des Mannes insolvent sind, geht es dort drunter und drüber, die Villa wird schließlich zwangsversteigert, vorher werden diverse Gegenstände (Bilder, Auto, etc.) gepfändet. Schließlich trennt sie sich von ihrem Mann und zieht in eine kleine Wohnung mit ihren vier Kindern. Nun muss sie selbst sehen, wie sie finanziell (bzw. überhaupt) zurecht kommt, begibt sich auf Job-Suche etc.

Wie schon geschrieben, die Geschichte des Buches klang interessant, weshalb ich das Buch ja unbedingt lesen wollte. Ich war auch recht positiv überrascht, denn die Geschichte lässt sich sehr gut lesen, ist sehr flüssig geschrieben, so dass ich das Buch fast in einem Stück durchgelesen habe, was ich ja immer schon mal machen wollte... einer langen Zugfahrt sei Dank. ;)

Generell hat diese Lebensgeschichte (bei der manches wohl doch noch ein bißchen ausgeschmückt ist, wie man ganz hinten im Buch lesen kann: "nichts hat sich genau so zugetragen, alle Namen von Personen geändert, vieles war schlimmer als dargestellt, manches langweiliger, nichts davon lustiger." ) Respekt verdient. Mit vier Kindern eine Wohnung zu finden, die Kinder "durch zu bringen", einen Job zu finden, sicherlich nicht einfach, jedoch hat man beim Lesen oft auch das Gefühl, die Autorin sitzt auf ihrem hohen Ross und kommt nicht runter.

Sicher kostet es einen Überwindung irgendwelche Sozialleistungen zu beantragen - gerade wenn man sonst in höheren Kreisen "lebte", bekannt war. Aber dennoch kostet es einen nichts, danach zu fragen. (Meiner Ansicht nach wird heute doch einiges angeboten, wenn man eher mittellos ist: in vielen Orten gibts die Tafel, Tausch- oder gar Kostenlos-Läden und ähnliche Organisationen, außerdem natürlich staatliche Beihilfen).

Einfallsreich ist die Autorin dennoch, so gibts für die Kinder einen "Urlaub im Garten", es wird unter kaputten Sonnenschirmen sowie Sonnensegel (darüber gespannt) gezeltet, ein alter auf dem Sperrmüll gefundener Grill wird geputzt und wieder nutzbar gemacht, ... ich denke, dass hier auch die Kinder gemerkt haben, wie wichtig manche Kleinigkeiten sind. Sicher mussten sich die Kinder auch ziemlich einschränken, gerade wenn man sieht, wie diese junge Generation auf Nintendo und Co. aus ist - die Kinder hier waren in der Bücherei, sparten sich so einen Haufen Geld (statt Buch anschaffen) und waren dennoch gut unterhalten.

Manchmal jedoch kommt es mir im Buch sehr übertrieben vor, wie die Autorin hier ihre Kinder lobt. Natürlich verdienen Kinder Lob und sicher sind die eigenen Kinder das Tollste und Beste was es gibt, ich finde dass hier jedoch (ein bißchen) zuviel Lob geschildert wird... genauso ergeht es mir bei der Autorin - und kommt alles noch so schlimm, sie schafft es wieder - quasi eine Art Superheldin... und ja, ich bin da ehrlich - Eigenlob stinkt.

Man liest im ganzen Buch nichts mehr vom Vater der drei jüngeren Kinder, für den ältesten Sohn erhält sie von dessen Vater Unterhalt. Ich fand dies recht schade, dass man vom Mann nichts mehr gelesen hat, denn er ist ja immerhin noch und bleibt es auch - der Vater der Kinder. Insofern hat mich das Buch menschlich enttäuscht.

Ich bin hier wirklich hin und her gerissen. Man kann das Buch lesen, muss es aber nicht, würde ich mal sagen... Ich bleibeunentschlossen und vergebe hier lediglich 3 von 5 Sternen. Ich wurde zwar gut unterhalten, es lies sich gut lesen, jedoch passt mir manche Einstellung etc. nicht so gut...

Veröffentlicht am 28.10.2016

60 ways to leave your lover, but only six way to leave this plane

»Sorry, wir haben die Landebahn verfehlt«
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das Buch enthält hunderte von Anekdoten, die Passagiere an Spiegel Online geschickt haben. Diese sind in verschiedene Kapitel wie: "Vor dem Start: Den Rest der Strecke fliegen wir", "Turbulenzen: Willkommen ...

das Buch enthält hunderte von Anekdoten, die Passagiere an Spiegel Online geschickt haben. Diese sind in verschiedene Kapitel wie: "Vor dem Start: Den Rest der Strecke fliegen wir", "Turbulenzen: Willkommen in der Achterbahn" sowie "Flüge in ferne Länder: Im Cockpit können kaufen Wodka". Zum jeweiligen Kapitel gibt es abschließend auch immer noch eine Infobox (grau hinterlegte Informationen) - hier wird beispielsweise über Geräusche beim Fliegen aufgeklärt, es gibt Tipps gegen Flugangst, es wird erklärt wie sicher fliegen ist.

Irgendwann hatte ich schon mal von diesem Buch gehört, so wirklich großartig dafür interessiert hatte ich mich bisher dafür allerdings nicht... entsprechend interessiert war ich in der Bücherei, so konnte ich ja mal unverbindlich reinlesen. Gesagt, getan, ausgeliehen. Gleich mal vorweg: Dies ist meiner Ansicht nach kein Buch, welches man am Stück lesen kann bzw. sollte. Zumindest war das bei mir nicht machbar, denn dann war es mit der Zeit einfach langweilig, ich habe das Buch also immer mal wieder zur Seite gelegt.

Manche Anekdoten sind wirklich sehr lustig, bei manchen ist manchmal nur ein müdes Gähnen drin. Bei manchen Namen (es sind ja immer die Namen der Passagiere, die es eingesendet haben, angegeben) wundert man sich schon sehr bzw. liest diese öfter, Vielflieger also. Genau verglichen habe ich hier allerdings die einzelnen Erlebnisse nicht. ;) Diese Statistik (ob diese Menschen dann besseres zu erzählen haben) überlasse ich der restlichen Menschheit.

Im Grunde hat mich dieses Buch gut unterhalten - es war äußerst nett um die Wartezeit beim Zahnart zu Überbrücken, immer mal wieder gut unterwegs in der Straßenbahn zu lesen. Man darf jedoch wie gesagt nicht zulange im Buch lesen, denn dann wirds einfach langweilig. Kaufen muss man sich das Buch jetzt nicht unbedingt, Ausleihen um es zu Lesen reicht völlig aus.

Entsprechend vergebe ich hier 3 von 5 Sternen und spreche eine Empfehlung aus.