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Veröffentlicht am 15.07.2019

Autodidakt, Genie, Reformator und Feldherr

Napoleon
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Zum 250. Geburtstag Napoleons veröffentlicht Günter Müchler eine umfangreiche Biografie des französischen Kaisers, die neben der geschichtlichen Ereigniskette mit Beteiligung Napoleons auch seinen Charakter ...

Zum 250. Geburtstag Napoleons veröffentlicht Günter Müchler eine umfangreiche Biografie des französischen Kaisers, die neben der geschichtlichen Ereigniskette mit Beteiligung Napoleons auch seinen Charakter beschreibt, seine Herkunft, seine Motivation, die Entwicklung seiner Persönlichkeit. Als Leser merkt man sehr wohl, dass sich Günter Müchler schon sehr lange mit Napoleon auseinander setzt. Mit unvergleichlichen Detailreichtum lernt man den Kaiser zunächst als Mitglied und später als Oberhaupt der Familie Buonaparte kennen.

Als Korse erfährt der Schüler Buonaparte wenig Beachtung von seinem Umfeld. So beschäftigt sich Napoleon über den Pflichtstoff hinaus mit verschiedensten Themen, legt mit seinen autodidaktischen Studien den Grundstein für seine legendäre Laufbahn. Seinen für mich faszinierenden Lernstil stets aufrechterhaltend trifft er lange Zeit sehr geschickt Entscheidungen, die den Erfordernissen der Zeit gerecht werden, die ihm seinen Erfolg bescheren. Als Quasi-PR-Erfinder weiß Napoleon zu überzeugen in der Politik wie auch im Krieg. Er hat ein feinsinniges Gespür für die kleinen Gesten, mit denen er sein Gefolge mitreißt und motiviert. So sichert er nicht nur Frankreichs Grenzen, sondern erobert als Kaiser nach und nach halb Europa.

Im weiteren Verlauf lässt sich eine gewisse Arroganz bzw. Überheblichkeit, die mit der Angst „Alles wieder zu verlieren“ gepaart ist, spüren. Als Getriebener von übertriebenen Ehrgeiz verliert Napoleon seine strategische Gabe für den perfekten Moment. So markiert der misslungene Spanienfeldzug den Anfang von Napoleons Niedergang, wodurch er nach Waterloo auf St. Helena den Tiefpunkt seiner Karriere erreicht.

In sechs Abschnitten beschreibt Günter Müchler die Lebens-/Schaffensphasen des Korsen. Dabei liegt der Fokus stark auf dem kriegerischen Aspekt, Napoleons Code Civil und seine Verwaltungsreform, die bis heute auf uns wirken, bekommen etwas weniger Aufmerksamkeit. Verdutzt war ich von Napoleons Besetzung der „Königsposten“ mit Familienmitgliedern, die oftmals nicht unbedingt geeignet erschienen. Offensichtlich in meinem Geschichtsunterricht verschlafen habe ich die von Napoleon unterschätzte Strategie von Zar Alexander im Russlandfeldzug. Dass es letztlich vergleichsweise wenig Gefechte gegeben hat, war mir überhaupt nicht bewusst. Ein Einfluss von Kälte und Hunger ist in meiner Erinnerung durchaus hängen geblieben, aber nicht der Grad des Einflusses.

Insgesamt war die Beschäftigung mit Napoleons Werdegang sehr lohnenswert für mich. Mit einem angenehmen Lesefluss konnte ich aufgrund der Kapitelstruktur gut verarbeitbare Häppchen auf mich wirken lassen und somit meine Wissenslücken schließen. Noch etwas besser hätte ich die Lektüre gefunden, wenn den Ausführungen eine Zeittafel vorangestellt worden wäre. Auch ein häufigeres Auftreten der entsprechenden Jahreszahl im Fließtext hätte mir geholfen. Besonders ansprechend finde ich die Aufmachung. Die Biografie wirkt mit zahlreichen Abbildungen und Kartenmaterial formvollendet. Gern empfehle ich sie weiter. Meine Empfehlung möchte ich als Einladung verstanden wissen, die legendäre Persönlichkeit Napoleon, die jeder zu kennen glaubt, tatsächlich einmal näher kennen zu lernen.

Veröffentlicht am 24.06.2019

Feinsinnige Gesellschaftskritik

All die unbewohnten Zimmer
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Die Basis für den neuen Roman von Friedrich Ani bilden zwei Kriminalfälle. Ein recht schnell gelöster Fall beschäftigt sich mit einer Frau, die erschossen wurde und einem angeschossenen, nun schwer verletzten ...

Die Basis für den neuen Roman von Friedrich Ani bilden zwei Kriminalfälle. Ein recht schnell gelöster Fall beschäftigt sich mit einer Frau, die erschossen wurde und einem angeschossenen, nun schwer verletzten Polizisten. Ein zweiter, zunächst völlig unklarer Fall zu einem erschlagenen Polizisten lässt die Ermittler des K112 lange im Trüben fischen. Erst mit der Übergabe der Ermittlungen an das K111 lichtet sich langsam der Nebel. Obwohl der leicht gelöste Fall bald keine vordergründige Rolle mehr spielt, so ist er doch Stressor für den zweiten komplizierteren Fall, da es in beiden polizeiliche Opfer zu beklagen gibt.

Insbesondere im komplexeren Fall ermitteln die vier, recht speziellen, mir allerdings noch unbekannten, Ani-Charaktere Polonius Fischer, ehemals Mönch jetzt Leiter des K111, Jakob Franck, ehemaliger Leiter des K112, der trotz Pensionierung immer noch den Angehörigen der Opfer die schlimmste Nachricht überbringt, Fariza Nasri, Ermittlerin mit syrischen Wurzeln und einem schweren Rucksack zur Vergangenheitsbewältigung, und schließlich Tabor Süden, ehemaliger Polizist, der jetzt als Privatdetektiv vermisste Personen ausfindig macht. Sie nähern sich dem Fall aus unterschiedlicher Motivation heraus. Ohne das Bewusstsein, an derselben Sache dran zu sein, kreuzen sich bald ihre Wege.

Abwechselnd werden dafür den Ermittlern Kapitel gewidmet, die die Ereignisse aus ihren jeweiligen Perspektiven darstellen. Dabei sind Farizas Kapitel in der ersten Person gehalten, die anderen werden in der dritten Person erzählt. Das Umfeld der Vier tut sich für den Ani-Neuling recht umfangreich auf, zugegebenermaßen hat es ein Weilchen gedauert, bis ich alle richtig zusammenhalten konnte. Durch die verschiedenen Blickwinkel verliert der Kriminalroman an Rasanz, wird regelrecht ausgebremst und wirkt dadurch auch weniger spannend.

Trotzdem ist die Lektüre lohnenswert. Der Detailreichtum in der Beschreibung der Beziehungsgeflechte der Polizisten untereinander sowie zwischen Polizei und diverser Bevölkerungsgruppen ist bemerkenswert. Die intensiven Gespräche mit potenziellen Zeugen fand ich sehr ansprechend. So zeichnet Ani scheinbar nebenbei einen aktuellen Querschnitt durch unsere Gesellschaft. Er berichtet beispielsweise von fehlendem Vertrauen in die Polizeiarbeit, von rechtem Gedankengut in allen sozialen Schichten und von der Hoffnungslosigkeit gescheiterter Existenzen. Für mich stellt er zudem die positive Integration einer syrischen Familie der gescheiterten nachhaltigen Integration eines Ostdeutschen in der Bundesrepublik gegenüber ohne dies zu verallgemeinern.

Fazit: Aus meiner Sicht ist dieser Kriminalroman mehr feinsinnige Gesellschaftskritik als spannende Verfolgungsjagd. Je nach Empfänglichkeit des Lesers können unterschiedliche Kritikpunkte mehr oder weniger deutlich wahrgenommen werden. Wenn man allerdings - wie ich - sehr stark seine Gedanken zum Roman fließen lässt, hat man am Ende etwas Mühe den Blick auf den roten Faden nicht zu verlieren. Für mich trotzdem ein Vergnügen.

Veröffentlicht am 12.06.2019

Einfach nur schön

Revolution im Herzen
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Helena Demuth lebt mit ihrer Familie in bitterer Armut, sie haben gerade genug, um nicht zu verhungern. Die Industrialisierung hat Einzug gehalten, womit es immer schwieriger wird, die notdürftige Versorgung ...

Helena Demuth lebt mit ihrer Familie in bitterer Armut, sie haben gerade genug, um nicht zu verhungern. Die Industrialisierung hat Einzug gehalten, womit es immer schwieriger wird, die notdürftige Versorgung der Familie sicher zu stellen. Als dann Helenas Vater stirbt, sieht sie sich gezwungen, die Familie zu verlassen, um sich als Dienstmädchen zu verdingen. Sie findet schließlich eine Stelle in Trier bei den von Westphalens. Die Tochter des Hauses wird später Karl Marx heiraten.

Während es in der ersten Hälfte des Buches um das ärmliche Leben der Demuths, Helenas Flucht aus der Armut und ihre erste ungeschickte Zeit bei den von Westphalens geht, beschäftigt sich die zweite Hälfte mit der entstehenden Liebe zwischen Helena und Karl Marx, sowie mit den Schicksalsschlägen, die sie gemeinsam mit der Familie Marx verkraften muss. Im direkten Vergleich hat mir die zweite, intensivere Hälfte besser gefallen. Helenas Fußmarsch nach Trier und auch die Art und Weise wie sie zu ihrer Anstellung kommt, hatte für mich einen recht konstruierten Charakter. Wenn man wie Helena ohne jegliche Schulbildung, sprich ohne Lesen zu können und ohne die umliegende Geographie zu kennen, es schafft, sich bis nach Trier durchzufragen, ist schon sehr viel Glück dabei. Direkt nach ihrer Ankunft erhält sie die Anstellung als Dienstmädchen. Das lief für meinen Geschmack insgesamt zu glatt. Versöhnlich stimmt mich, dass das Nachwort genau auf diesen Sachverhalt erklärend eingeht.

Von der zweiten Buchhälfte war ich dann ziemlich begeistert. Sie schildert sehr detailliert die Lebensumstände der Bevölkerung, insbesondere in London, beschreibt die Zustände in den verschiedenen Vierteln, in denen die Familie Marx im Verlauf gewohnt hat. Neben Helena, die sich aufopferungsvoll um die Marxens kümmert, mag ich auch Karl. Ähnlich wie Albert Einstein (vgl. „Frau Einstein“ von Marie Benedict) weist Karl Marx Schwächen auf, die man so nicht erwartet hätte. Allgemein bekannt ist, dass auch die Familie Marx in relativer Armut leben musste. Dass allerdings gerade Karl Marx im Privaten überhaupt nicht mit Geld umgehen konnte, hätte ich so nicht erwartet.

Auf mich wirkt der Roman gut recherchiert und auch technisch gut umgesetzt. Neben einem Personenregister am Anfang gibt es am Ende ein erklärendes Nachwort. Die Aufteilung in sechs Teile markiert wichtige Lebensabschnitte der Protagonisten. Der Schreibstil ist einem historischen Roman angemessen, gut lesbar, aber nicht trivial. Der ganze Roman ist aus Helenas Sicht in der Ich-Perspektive geschrieben, was dafür sorgt, dass der Leser sich gerade mit ihr verbunden fühlt. Mir hat das gut gefallen. Ich empfehle den Roman gern weiter.

Veröffentlicht am 15.05.2019

Vom Schicksal vorbestimmtes Leben?

Das wilde Leben der Cheri Matzner
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Hundert Prozent „Happy Family“, so der Titel der englischen Originalausgabe, ist vermutlich nicht zu erreichen. Manchmal spielt einem das Schicksal übel mit, dann wieder bekommt man ein besseres Lebenslos ...

Hundert Prozent „Happy Family“, so der Titel der englischen Originalausgabe, ist vermutlich nicht zu erreichen. Manchmal spielt einem das Schicksal übel mit, dann wieder bekommt man ein besseres Lebenslos zugeteilt. Das turbulente, aber nicht unbedingt wilde Leben der Cheri Matzner spiegelt genau diese Grundthematik wider.

Der vierteilige Roman beginnt mit den Umständen, wie Cheri auf ihre Adoptiveltern Cici und Solomon Matzner trifft, wie die beiden sich kennengelernt hatten. Wir lesen über die ablehnende Haltung ihrer Familien bezüglich ihrer Beziehung und begleiten Cici im Krankenhaus bei der Fehlgeburt ihres Kindes. Als sie danach in ein emotionales Loch fällt, weiß sich Solomon nicht anders zu helfen, als schnellstmöglich ein „neues“ Kind - Cheri - zu adoptieren.

Während der Roman im ersten Teil recht chronologisch erzählt wird, sind die Teile zwei und drei eher von spontanen Sprüngen an verschiedene Punkte in Cheris Leben gekennzeichnet. In meiner Wahrnehmung steht dabei weniger eine vollständige Geschichte im Vordergrund, sondern vielmehr eine Begründung oder Herleitung von Cheris Gefühlsleben, ihrer Zweifel und Gedanken nach dem Ursache-Wirkungs-Prinzip. Die Ereignisse untereinander stehen kaum im Zusammenhang, hatten jedoch starken Einfluss auf ihre Entwicklung. Meine liebste Szenerie im Roman erlebt Cheri gemeinsam mit ihrem grummeligen „Großvater“, weil bei mir diese Stelle tatsächlich einen wilden Eindruck hinterlassen hat. Ansonsten war Cheris Leben turbulent, manchmal gefährlich, zeitweise frustrierend und nervig, Leben halt. Der vierte Teil lässt schließlich dieses Tohuwabohu im Roman rund erscheinen, bildet gemeinsam mit Teil eins einen gelungenen Rahmen.

Auch wenn der Roman insgesamt gut erzählt ist, war es mir teilweise zu viel, zu viele Ereignisse und zu viele Personen. Bis auf Cici und Cheri, die wir näher kennenlernen durften, blieben die Personen blass, nur angerissen, charakterisiert oft nur durch eine einzige Handlung. Die meisten tauchen kurz in der Geschichte auf und verschwinden wieder. Das fand ich schade. Ich hätte lieber weniger Charaktere kennengelernt, dafür aber intensiver.

Fazit: Wer für ein Lesevergnügen Chronologie benötigt, sollte hier lieber verzichten. Allen, die beim Lesen gern Puzzleteile sammeln, diese zum Ende hin zusammensetzen und fehlende Teile mit eigenen Gedanken füllen, kann ich die vielseitige Cheri Matzner nur empfehlen.

Veröffentlicht am 28.04.2019

Thrillerartige Dystopie

Die Geschichte der schweigenden Frauen
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Eigentlich müsste in Green City das weibliche Geschlecht aus einer erhöhten Machtposition heraus agieren können, nachdem durch einen für Frauen tödlichen Virus ihre Anzahl erheblich dezimiert wurde. Sie ...

Eigentlich müsste in Green City das weibliche Geschlecht aus einer erhöhten Machtposition heraus agieren können, nachdem durch einen für Frauen tödlichen Virus ihre Anzahl erheblich dezimiert wurde. Sie sind die einzige und letzte Chance für Green City zu überleben. Nur die besten Männer wären von den wenigen Frauen auserwählt, eine Familie gründen, der gesamte Arbeitsaufwand und die Versorgung der Familien würde von Männer erledigt werden. Das Kinderhaben wäre durch die Unterstützung so attraktiv, dass der Fortbestand von Green City gesichert wäre...

Die Realität von Green City sieht jedoch ganz anders aus. Die eigentlich wertvollen Frauen werden in einen goldenen Käfig gesperrt und vollgepumpt mit fruchtbarkeitssteigernden Medikamenten zu Gebärmaschinen degradiert. Obwohl ihnen materiell vermutlich nichts fehlt, ist ihr Leben wenig lebenswert. Wie Vieh werden sie mit verschiedenen Männern zusammen gebracht, ihre Körper als Brutschränke ausgezehrt, bis sie zusammenbrechen. Der Begriff der Zwangsverheiratung erscheint dabei fast noch beschönigend. Da das Zusammensein von Mann und Frau einzig dem Zweck der Fortpflanzung dient, gibt es Liebe und Zuneigung nur zwischen Müttern und ihren Kindern, ansonsten ist das Leben kalt und einsam.

Vor diesem Hintergrund gefällt mir das etwas düstere Cover mit der hübschen, aber stark geschwächt wirkenden jungen Frau. Obwohl sie eine wunderschöne Aussicht genießen könnte, wirkt sie abgewandt vom Leben, mutet depressiv an. Gelungen finde ich zudem die Wiederholung einzelner Bildausschnitte auf dem Buchrücken und auf der Rückseite. Die zweisprachige Betitelung der Kapitel hatte etwas Schönes.

Einige wenige Frauen schaffen es, sich dieser Realität zu entziehen. Sie leben im Untergrund, in der sogenannten Panah, und verdienen ihren Unterhalt mit Etwas, das in Green City verboten ist, unter drakonische Strafe gestellt ist, Zuneigung ohne Sex. Zu ihnen gehören auch Sabine, Lin und Rupa. Da die wohlhabenden Männer, die diese Dienste in Anspruch nehmen, irgendwann mehr wollen, gerät das ganze Konstrukt aus den Fugen.

Die Welt von Green City ist recht rudimentär beschrieben, gerade so umfangreich, wie es für das Verständnis der Geschichte erforderlich ist. Vermutlich dadurch erscheinen bestimmte Fakten, die keine weitere Verwendung finden, wie der Ultimative Krieg, etwas aufgesetzt. Die Unterdrückung der breiten Masse innerhalb des Überwachungsstaates und das Hinwegsetzen der staatlichen Elite über die eigenen strengen Regeln empfand ich dagegen äußerst glaubwürdig. Die Entwicklung der Protagonistin Sabine ist nachvollziehbar. Bei ihr hätte ich mir allerdings eine umfangreichere Ausprägung ihrer Emotionen gewünscht, sowie einen deutlicheren Austausch mit Lin und Rupa. Die Drei wirken deshalb nicht richtig wie eine eingeschworene Gemeinschaft, die gegen den Rest der Welt antritt und zusammen rebelliert.

Ich mochte die indisch-asiatische, vielleicht auch etwas arabische Atmosphäre des Romans. Aus dem Rahmen fällt dabei nur der recht deutsche Name Sabine. Die indische Version Sabina hätte mir persönlich besser gefallen. Durch das Kippen der eingefahrenen Struktur kommt Geschwindigkeit in „Die Geschichte der schweigenden Frauen“, die in der zweiten Hälfte auch mächtig an Spannung zulegt. Das Gedankenspiel der Verknappung von Frauen war sehr interessant. Insgesamt ist diese Dystopie vielleicht nicht perfekt, hat dennoch einen guten Unterhaltungswert.