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Veröffentlicht am 26.04.2020

Fatales Spiel

Dunkelspiel
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Nina ist nach einem Jahr Wohnmobil-Leben mit ihrer Tochter in ihre Heimat in ein Haus gezogen und will wieder als Therapeutin arbeiten. Ihre erste Patientin ist Friederike, die sich überfordert fühlt. ...

Nina ist nach einem Jahr Wohnmobil-Leben mit ihrer Tochter in ihre Heimat in ein Haus gezogen und will wieder als Therapeutin arbeiten. Ihre erste Patientin ist Friederike, die sich überfordert fühlt. Ihr neuer Lebenspartner Pierre wurde aus dem Gefängnis entlassen und zieht zu ihr und ihrer Tochter Merle.

Kurz darauf verschwindet ihre beste Freundin Sonja, die Friederikes Partner misstraute.

Gleichzeitig wird Nina beschattet.

Was steckt dahinter? Hängen beide Sachen zusammen? Ist Pierre vielleicht rückfällig geworden und hat Sonja umgebracht?


Das Cover ist passend zur Geschichte. Es wirkt düster und mysteriös. Man merkt eigentlich sofort das es sich um einen Thriller handelt.


Die Story wird überwiegend aus 2 Perspektiven erzählt - Nina und Friederike. Zwischendurch gibt es einen Handlungsstrang der vor einem Jahr spielt.

Der Schreibstil ist flüssig, man fliegt nur durch die Seiten. Ruck Zuck hat man das Buch durchgelesen.


Die Hauptprotagonisten sind mir sympathisch. Durch ihre direkten Erzählungen ist man mit ihnen verbunden und kann ihre Gedanken und Handlungen nachvollziehen. Man fühlt regelrecht mit ihnen.


Man kann sich zwischendurch denken, wer hinter allem steckt. Weiß aber nicht, ob der Gedanke richtig ist bzw. warum derjenige dies tut. Bis zum Schluss muss man auf die Auflösung warten.

Ich hätte mir zum Schluss noch einen Epilog gewünscht, indem die ein oder andere Sache noch ausführlicher erklärt wird. Dennoch mindert dies nicht dem Lesevergnügen.


Die Autorin werde ich mir merken. Ich hatte sehr schöne Lesestunden und freue mich auf weitere Bücher.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.07.2019

Mittsommer

Dunkelsommer
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Lelle fährt seit 3 Jahren durch Norrland und sucht seine 17- jährige Tochter Lina, die auf mysteriöse Weise an einer Bushaltestelle verschwand. Seine Frau konnte dies nicht mehr ertragen und hat mit einem ...

Lelle fährt seit 3 Jahren durch Norrland und sucht seine 17- jährige Tochter Lina, die auf mysteriöse Weise an einer Bushaltestelle verschwand. Seine Frau konnte dies nicht mehr ertragen und hat mit einem anderen Mann ein neues Leben angefangen.
Gleichzeitig zieht Meja mit ihrer Mutter Silje zu dessen neuen Freund in die Gegend.
Kurze Zeit später verschwindet abermals ein Mädchen...
Hängen diese Fälle zusammen? Kann Lelle Lina nach so langer Zeit finden?

Das Cover und der Titel passen wunderbar zur Geschichte.
Der Schreibstil ist flüssig und die Seiten fliegen nur an einem vorbei.

Der Roman wird aus 2 Strängen (Lelle und Meja) abwechselnd erzählt, die später zu einem zusammen verlaufen.
Man kann Lelle auf seiner Suche durch das weite Land begleiten und erfährt wie Meja sich zurecht findet.

Die Protagonisten werden detailliert beschrieben und man fühlt sich mit ihnen verbunden. Sie wirken real.

Das Buch ist ein Spannungsroman. Zunächst geschieht nicht viel, man lernt die Personen kennen und dessen Beweggründe und Alltag.
Durch die einsame Suche und die Beschreibungen wird nach und nach mehr Spannung aufgebaut. Es wirkt nicht langweilig, auch wenn keine Action vorhanden ist. Dennoch ist man so gefesselt und will den Ausgang wissen.

Dieses Buch hat mich nicht los gelassen und mich in seinen Bann gezogen. Es braucht keine übermäßigen, actionreiche Handlungen um den Leser zu fesseln. Die Autorin werde ich mir merken und hoffe bald wieder etwas von ihr Lesen zu dürfen.

Veröffentlicht am 03.03.2019

Vergangenheit trifft Gegenwart...

Der Mann, der Sherlock Holmes tötete
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1910: Eine junge Frau, die angeblich eine Prostituierte war, wird in einem Zimmer tot aufgefunden. Arthur Conan Doyle wird darauf aufmerksam und vermutet mehr dahinter. Mit seinem Freund Bram Stoker versucht ...

1910: Eine junge Frau, die angeblich eine Prostituierte war, wird in einem Zimmer tot aufgefunden. Arthur Conan Doyle wird darauf aufmerksam und vermutet mehr dahinter. Mit seinem Freund Bram Stoker versucht er sich selber als Detektiv, in dem er die Methoden seines Schreibhelden Sherlock Holmes zu verwendet.
2010: Harold ist überglücklich als er in die Vereinigung „Baker Street Irregulars“, die sich mit den Sherlock Holmes- Studien beschäftigt, aufgenommen wird. Kurz darauf wird ein Mitglied bei einer Konferenz in seinem Hotelzimmer tot aufgefunden. Dieser wollte am nächsten Tag das geheime, verschwundene Tagebuch des Schriftstellers Arthur Conan Doyle vorstellen. Musste er deswegen sterben? Harold beginnt zu ermitteln.

Das Cover ist ein Hingucker und hat mich zum Lesen animiert. Es wirkt düster und geheimnisvoll.
Der Schreibstil ist flüssig zu lesen und man fliegt nur so durch die Seiten.

Das Buch wird aus 2 Zeitebenen erzählt. Einmal die Vergangenheit um 1910, aus Sicht von Arthur Conan Doyle und die Gegenwart um 2010, aus Harold’s Perspektive.
Beide Stränge berichten von ihren Ermittlungen, Gefühlen und Gedankengängen. Sie werden immer abwechselnd beschrieben.

Harold wirkt ein bisschen unbeholfen mit seiner Art und man wird nicht wirklich warm mit ihm.
Arthur Conan Doyle wird sehr authentisch dem Leser näher gebracht. Man kann seine verändertes Verhalten über die Jahre beobachten und auch nachvollziehen.
Der Handlungsstrang von Conan Doyle hat mir persönlich besser gefallen. Man konnte sich seine Ermittlung bildlich vorstellen. Es hat Spaß gemacht London aus einer anderen Zeitebene entdecken zu könen und es war sehr interessant einzelne Berühmtheiten der Vergangenheit kennen zu lernen.

Die Ermittlung von Harold war am Anfang uninteressant, seine Art zu Ermitteln hat mich sehr gestört. Aber im Laufe seiner Aufklärungsarbeit wurde man mit der Erzählung warm und wollte am Ende die Auflösung erfahren.

An sich hat mir das Buch mit den beiden Erzählsträngen gut gefallen und ich kann es nur weiter empfehlen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Geschichte
  • Atmosphäre
  • Figuren
  • Lesespaß
Veröffentlicht am 23.09.2018

Drachen - real oder Märchen?

Die geheime Drachenschule
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Henry, 11 Jahre alt, wird auserwählt in der geheimen Schule auf der Insel Sieben Feuer unterrichtet zu werden. Er hielt dies Jahrelang als Märchen, als er eines besseren belehrt wird und dort sogar als ...

Henry, 11 Jahre alt, wird auserwählt in der geheimen Schule auf der Insel Sieben Feuer unterrichtet zu werden. Er hielt dies Jahrelang als Märchen, als er eines besseren belehrt wird und dort sogar als Drachenreiter angelernt werden soll. Das einzige Problem daran ist, das sein Drachen sehr mürrisch ist und ihn nicht als Reiter haben möchte. Kann er ihn überzeugen?

Das Cover ist sehr ansehnlich und spricht einen sofort an.
Der Schreibstil ist flüssig und man kommt gut in die Geschichte hinein.

Schön finde ich die Illustrationen im Buch. Es wertet die Geschichte auf und es sind nicht nur langweilig geschriebene Seiten. Genau das Richtige für Kinder, dich sich neben dem Lesen etwas anschauen können.
Auch der Drachenkundeteil ist sehr informativ und schön gestaltet. Man merkt die Autorin hat sich viel Mühe gegeben und gut recherchiert.

Das Thema gefällt mir sehr gut. Es hat etwas Mystisches und Phantasievolles. Es erinnert ein bisschen an Harry Potter mit der Schule, aber wieder auf eine ganz andere interessante Weise.

Die Geschichte ist schön und das Buch ist sehr lesenswert für Kinder und Jugendliche. Sie lernen viel über Drachen, über Freundschaft, Vertrauen zueinander und selbst an sich zu glauben sowie den Zusammenhalt untereinander.

Die Protagonisten könnten unterschiedlicher nicht sein und man merkt auch die ein oder andere Spannung zwischen ihnen. Das wirkt real und menschlich, so wie es im wahren Leben auch ist und man wird zusätzlich noch bestens unterhalten.
Die Gefühlswelt und Gedanken von Henry als auch von seinen Drachen werden sehr gut beschrieben und es ist wunderbar zu lesen, wie die beiden sich gegenseitig austricksen.

Auch für Erwachsene ist das Buch lesenswert. Man wird in die Kindheit zurück versetzt und kann seine Phantasie laufen lassen. Eindeutig mal etwas anderes.

Das Buch ist für Kinder und Jugendliche, die das Phantasievolle mögen, zu empfehlen.

Veröffentlicht am 23.08.2018

lesenswerter Auftakt der Reihe

Todeskäfig (Ein Sayer-Altair-Thriller 1)
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Sayer Altair ist Special Agent und Neurowissenschaftlerin. Sie forscht an den Gehirnen von Serienmördern, als sie zu einem Tatort gerufen wird. Dort wird ein Mädchen tot in einem Tierkäfig aufgefunden ...

Sayer Altair ist Special Agent und Neurowissenschaftlerin. Sie forscht an den Gehirnen von Serienmördern, als sie zu einem Tatort gerufen wird. Dort wird ein Mädchen tot in einem Tierkäfig aufgefunden und kurz darauf wird bekannt, dass ein weiteres Mädchen verschwunden ist. Sayer beginnt mit ihrem Team zu ermitteln und muss bald feststellen, dass es der größte Fall in der Geschichte ist.

Dies ist der erste Thriller um die Agentin Sayer und ihrem Team.

Das Cover ist ein Hingucker, aber die Federn müssen nicht sein. Der Titel ist sehr passend zum Buch.

Der Thriller wird aus der Sicht des allwissenden Erzählers berichtet - man erfährt was dem Mädchen zu stößt und wie das Team ihre Ermittlung vorantreibt.
Der Schreibstil ist flüssig und man fliegt nur durch die Seiten.
Durch kurze Kapitel wird noch mehr Spannung aufgebaut und man ist gezwungen, einfach weiter lesen zu wollen.

Die Hauptprotagonistin Sayer gefällt mir sehr gut. Sie ist clever, weiß was sie will und versteht ihr Handwerk als Polizistin und Wissenschaftlerin. Sie versucht den Fall nicht an sich heran kommen zu lassen, aber kann dies nicht wirklich abstellen. Dies macht sie menschlich und liebenswert. Sayer steht für die Opfer ein und will Gerechtigkeit.

Der Thriller ist mehr als spannend. Zwischendurch war ich ein bisschen enttäuscht, da ich vermutete dass es bereits in der Hälfte aufgeklärt worden ist. Ich wurde eines besseren belehrt - die Autorin versteht es somit den Leser an der Nase herum zu führen.
Das Ende war ein Showdown, was mir sehr gut gefallen hat und womit ich nicht mehr gerechnet hatte.
Das einzige was mich gestört hatte, war, das am Ende ziemlich viel hinein gebracht worden ist und es für mich ein bisschen unrealistisch erschienen ist. Aber dies hat dem Lesevergnügen nicht geschadet.
Das Motiv des Mörders fande ich sehr interessant und habe noch etwas dazu gelernt.

Der Auftakt der Reihe war mehr als lesenswert und ich freue mich auf weitere Abenteuer des Teams.