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Veröffentlicht am 24.07.2019

Wohlfühl-Gruselgeschichte

Heaven's End – Wen die Geister lieben
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Inhalt: Die 15-jährige Jojo ist nicht wie andere Jugendliche in ihrem Alter, denn sie kann, wie alle in ihrer Familie, Geister sehen und wohnt sogar mit vielen bereits verblichenen Familienmitgliedern ...

Inhalt: Die 15-jährige Jojo ist nicht wie andere Jugendliche in ihrem Alter, denn sie kann, wie alle in ihrer Familie, Geister sehen und wohnt sogar mit vielen bereits verblichenen Familienmitgliedern unter einem Dach. Jedoch ist es nicht gut, ihr Geheimnis unter den Dorfbewohnern zu verbreiten, wie bereits eine ihrer Vorfahren schmerzlich erfahren musste.
Als sich dann aber die unheimlichen Vorkommnisse in der Nachbarschaft häufen, muss ausgerechnet Jojo etwas dagegen unternehmen. Dabei helfen könnte ihr Zack, der Schuldschwarm, in den die halbe Schule verliebt ist. Doch Zack glaubt nicht an Geister. Und warum fühlt sich Jojo in seiner Nähe immer so komisch?

Meinung: „Heaven's End – Wen die Geister lieben“ ist der erste Band der neuen Reihe von Kim Kestner, die mich unter anderem schon mit ihrer Zeitrausch-Trilogie auf ganzer Linie überzeugen konnte. Und hier hat sie es wieder geschafft. Die Charaktere, der Schreibstil und die wunderbare Geschichte laden zum Lesen und Mitfiebern ein.
Im Mittelpunkt steht Jojo. In ihrer Familie können, bis auf ihren Vater, alle Geister sehen und leben sogar mit einigen zusammen. Darunter ist zum Beispiel Onkel Paddy, der immer Rat weiß und Annabelle, die eine gute Freundin geworden ist. Neben Familienangehörigen gibt es im Haus noch zwei Tiergeister, von denen einer süß und der andere eher grantig ist. Außerdem lebt der Boggart Lickspittle hier, der einen ausgeprägten Drang zu blauen Dingen hat.
Am besten gefallen hat mir aber Jojos kleiner Bruder Luke, der durch sein quirliges und liebenswertes Wesen auffällt.
Jojo selber ist ebenfalls sympathisch. Mit ihren fuchsroten Haaren ist sie eine auffällige Erscheinung, hält sich jedoch lieber im Hintergrund. Trotzdem ist sie um keine Antwort verlegen und kann sich gegen eventuelle Hänseleien gut wehren.
Ihr zur Seite steht ihr bester Freund, der schwule Benny, der eine kleine Dramaqueen ist. Und bald findet sie in der neuen Mitschülerin Big Kate, die ebenso groß wie laut ist, eine echte Freundin.
Auch Nachbarin Holly gehört irgendwie mit dazu.
Zack ist der gutaussehende Schulschwarm und stammt aus einer reichen Familie. Eigentlich möchte sich Jojo nicht zu ihm hingezogen fühlen, jedoch kann sie sich in seinen Augen verlieren. Und bald merkt man, dass hinter Zack mehr steckt, als es auf den ersten Blick scheint.
Die Geschichte ist spannend und stellenweise gruselig. Es geht viel um Geister und Andersweltwesen. Außerdem um Freundschaft und erste Liebe.
Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen. Man fühlt sich einfach wohl beim Lesen. Nun bin ich gespannt, wie es in den nächsten Büchern weitergeht und empfehle dieses hier erst einmal jedem, der leicht unheimliche Wohlfühl-Gruselgeschichten mag.

Fazit: Tolles Buch. Bitte mehr davon. Sehr zu empfehlen.

Veröffentlicht am 18.07.2019

Dieses Buch ist der Wahnsinn

ON:OFF
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Inhalt: Nora arbeitet schon lange für NGS, einem Konzern, der potenziellen Kunden das besondere Erlebnis bieten will, sozusagen als blinder Passagier in fremden Körpern mitzureisen. Noras Aufgabe ist es ...

Inhalt: Nora arbeitet schon lange für NGS, einem Konzern, der potenziellen Kunden das besondere Erlebnis bieten will, sozusagen als blinder Passagier in fremden Körpern mitzureisen. Noras Aufgabe ist es nun, diese sogenannten Links zu testen. Ihr neues Objekt ist der attraktive Musiker Alex. Doch als sie beginnt mehr für ihn zu empfinden, gerät nicht nur sie selbst in höchste Gefahr.

Meinung: Wenn man viel liest, dann gibt es hin und wieder diese besonderen Bücher, die einen packen und nicht mehr loslassen. Sie sind selten und man ist etwas traurig, wenn man sie ausgelesen hat, aber man weiß, dass man sie nicht zum letzten Mal in der Hand hatte.
Bei „ON:OFF“ handelt es sich um diese Art von Buch. Der Schreibstil ist flüssig und die Handlung so spannend, dass man diese Geschichte an liebsten in einem Stück lesen würde.
Die Grundidee ist, dass ein Konzern seinen Kunden ermöglichen möchte, durch Bewusstseinssynchronisierung in die Köpfe anderer Menschen einzutauchen und dabei Dinge zu erleben, die man sich selber nie trauen würde. Oder die man eben einfach mal ausprobieren möchte. Zu diesem Zweck werden Personen gesucht, die zum Beispiel ungewöhnliche Hobbys haben. Wie eben der Musiker Alex.
Alex hat mir sehr gut gefallen. Er ist attraktiv, aber nicht eingebildet. Er hat ein gesundes Selbstvertrauen, wirkt locker und hat immer einen Spruch auf den Lippen. Außerdem ist er loyal und rücksichtsvoll.
Die 17-jährige Nora, die für NGS arbeitet, hat schon mehrere Synchros hinter sich. Jedoch hat es beim letzten Mal nicht gut geendet und so ist Alex ihr erster Fall seit längerem. Nora ist klug und ehrgeizig. Sie hat das Herz am rechten Fleck und einen Mut, der beeindruckt. Die Liebesgeschichte zwischen ihr und Alex ist romantisch, aber auch prickelnd und aufregend.
Benny, Alex bester Freund, ist ebenfalls loyal und cool, wenn auch ein Womanizer. Man merkt jedoch schnell, dass er für Alex alles tun würde.
Tess hingegen ist Noras beste Freundin. Die um ein paar Jahre ältere junge Frau arbeitet ebenfalls für NGS und fällt durch ihr quirliges und sonniges Wesen auf.
Die Chefs in dem Konzern sind der Computernerd Tim, der Geschäftsmann André und der leicht schmierige Lennard. Es fällt schnell auf, dass sich gerade die beiden letzteren nur um Geld sorgen und dafür bereit sind, einiges in Kauf zu nehmen.
Die Geschichte ist gut gemacht und unglaublich spannend. Immer wenn man denkt, man hätte schon alles erlebt, legt die Autorin noch eine Schippe drauf. Auf diese Weise fiebert man dem großen Finale regelrecht entgegen und fühlt und leidet mit den Charakteren.
Mir hat dieses Buch unheimlich gut gefallen und ich empfehle es Fans von Jugendthrillern aber auch romantischen Geschichten.

Fazit: Dieses Buch hat einfach alles, was ich mir von einer guten Geschichte wünsche. Von daher bekommt es seine wohlverdienten fünf Sterne und ich empfehle es ohne Einschränkungen weiter.

Veröffentlicht am 14.07.2019

Tolles Finale

Nayla 3: Die Hüterin der Wellen
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Inhalt: Nayla und Thien wollen endlich Frieden zwischen ihren Völkern schaffen. Doch dies ist gar nicht so einfach, denn der Hass ist groß. Sogar ihre alten Freunde scheinen sich gegen das Mädchen aus ...

Inhalt: Nayla und Thien wollen endlich Frieden zwischen ihren Völkern schaffen. Doch dies ist gar nicht so einfach, denn der Hass ist groß. Sogar ihre alten Freunde scheinen sich gegen das Mädchen aus dem Paradies zu stellen. Und als wäre das nicht genug, steht allen schon bald eine neue Gefahr bevor, von denen sie bisher nicht einmal etwas geahnt haben.

Meinung: Auch das große Finale der „Nayla“-Reihe kann auf ganzer Linie überzeugen. Es wird noch mal richtig spannend und auch emotional. Ich zumindest konnte das Buch kaum aus der Hand legen und habe die ganze Zeit über mit den Figuren mitgefiebert, mitgehofft und auch etwas geweint.
Im Mittelpunkt stehen natürlich wieder Nayla und Thien. Aber man lernt auch Naylas Volk besser kennen, vor allem Figuren, die bisher höchstens am Rand aufgetaucht sind. Besonders gefallen hat mir hierbei Sahira, die Frau von Keanu, die hier deutlich mehr ist, als nur das Anhängsel ihres Mannes.
Daneben gibt es natürlich auch ein Wiedersehen mit Atréju, Naylas Freund und ebenfalls Krieger, der jedoch nicht damit gerechnet hatte, dass seine ehemalige Kampfgefährtin mit einem Feind an der Seite wieder auftaucht.
Ohnehin war das Verhalten von Naylas Volk, den Ho'oulu sehr gut gemacht. Hier wird nochmals der Unterschied und die Gemeinsamkeiten zwischen ihnen und den Moana bewusst.
Der riesige Vogel Hoku und Naylas Schwester Anela sind natürlich ebenfalls wieder mit von der Partie, genau wie Thiens starker Bruder Paco und der sympathische Noa, den man ja schon im letzten Band kennenlernen durfte.
Es gibt jede Menge Action, Magie, Gefahren, Liebe und Abenteuer in diesem Buch. Ebenso wie Hass, Freundschaft und Zusammenhalt. Mich zumindest konnte der Abschluss dieser wunderbaren Reihe auf ganzer Linie überzeugen und ich denke, wenn man die anderen Bücher gemocht hat, wird man dieses lieben.

Fazit: Toller Abschluss einer spannenden Reihe. Sehr zu empfehlen.

Veröffentlicht am 09.07.2019

Ein neuer Teil einer mitreißenden Reihe

Dark Elements 4 - Glühende Gefühle
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Inhalt: Seit ihrer Kindheit lebt die 18-jährige Trinity bei einem Gargoyle-Clan. Hier trainiert sie, zusammen mit den Wächtern und hat sich sogar schon Dämonen entgegengestellt. Doch das scheinbar menschliche ...

Inhalt: Seit ihrer Kindheit lebt die 18-jährige Trinity bei einem Gargoyle-Clan. Hier trainiert sie, zusammen mit den Wächtern und hat sich sogar schon Dämonen entgegengestellt. Doch das scheinbar menschliche Mädchen umgibt ein Geheimnis und als der attraktive Zayne auftaucht, droht dieses aufzufliegen.

Meinung: „Dark Elements 4 – Glühende Gefühle“ ist der mittlerweile vierte Band der Dark Elements-Reihe. Jedoch kann er durchaus ohne Vorkenntnisse oder als Einstieg in die Reihe gelesen werden. Es wird zwar einiges aus den Vorbänden erwähnt und liebgewonnene Charaktere tauchen auf, jedoch dreht sich alles hauptsächlich um Zayne und Trinity.
Zayne ist ein Gargoyle-Wächter, der in letzter Zeit viel durchgemacht hat. Trotzdem denkt er immer zuerst an andere und ist mitfühlend und einfach ein guter Kerl.
Trinity ist neugierig und taff. Deswegen möchte sie am liebsten einfach mal raus. Durch ihr Geheimnis ist dies jedoch nahezu unmöglich. Sie sehnt sich nach mehr und fühlt sich manchmal regelrecht eingesperrt. Als Zayne auftaucht, bietet sich etwas Abwechslung.
Die aufkeimenden Gefühle zwischen den beiden und das Knistern, das bei jeder Begegnung bemerkbar ist, ist super gemacht. Ich konnte es stets fühlen und nachvollziehen.
Neben einer erneuten Begegnung mit Roth und Layla, lernt der Leser auch einige neue Charaktere kennen.
Unter anderem die Gargoyles Misha und Jada, die Trinitys beste Freunde sind. Während Jada als weiblicher Gargoyle keine Kriegerin ist und stets beschützt werden soll, ist Misha für Trinitys Schutz verantwortlich. Er ist wie ein Bruder für die junge Frau.
Auch alle anderen Figuren in der Geschichte sind gut gemacht und glaubwürdig.
Das Buch ist einfach spannend und gut geschrieben und kann mit den anderen Bänden der Dark Elements-Reihe voll und ganz mithalten.
Außerdem schaffen es wenige Autoren mich am Ende noch so zu überraschen wie hier.
Ich empfehle dieses Buch jedem, der übernatürliche Liebesgeschichten mit Tiefgang und jeder Menge Action mag. Und für Fans von Jennifer L. Armentrout ist das Buch ohnehin ein regelrechtes Muss.

Meinung: Wieder ein mitreißendes Buch einer tollen Reihe. Sehr zu empfehlen.

Veröffentlicht am 09.07.2019

Der Kampf zwischen Licht und Schatten

Immerwelt - Das Erbe
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Inhalt: Ten ist entschlossen den Krieg zwischen Troika und Myriad zu beendet. Dafür muss sie allerdings den Prinzen der Raben töten, denn ohne ihn kann es Frieden geben.
Um dies zu erreichen, beschließen ...

Inhalt: Ten ist entschlossen den Krieg zwischen Troika und Myriad zu beendet. Dafür muss sie allerdings den Prinzen der Raben töten, denn ohne ihn kann es Frieden geben.
Um dies zu erreichen, beschließen Ten und Killian zu heiraten und so beide Sphären betreten zu können. Jedoch geht diese Idee nach hinten los und bald befinden sich beide nicht nur in Lebensgefahr, sondern müssen ihre Liebe und ihr Vertrauen ganz neu finden.

Meinung: „Immerwelt: Das Erbe“ ist der 3. Band der Fantasyjugendreihe von Gena Showalter, in der es um das Leben nach dem Tod geht. Und um die beiden unterschiedlichen Sphären, die sich bekämpfen.
Im Mittelpunkt stehen Ten und Killian.
Ten ist im Laufe der Bücher immer stärker geworden und kämpft mit Liebe und Zuversicht gegen die Schatten, auch die, in ihrem Inneren. Sie ist sympathisch und stark. Und ihr kleiner Zahlentick ist immer noch klasse.
Killian hingegen darf hier nun eine ganz andere Seite von sich zeigen und so müssen die beiden sich ganz neu finden.
Die Liebesgeschichte, die Action und die Fantasyelemente sind gut gemacht und können auf ganzer Linie überzeugen.
Außerdem bekommt man hier, mit Tens neuem Schutztier Biscuit nochmal einen tollen Charakter, den man einfach gernhaben muss.
Und der Leser erhält einen tieferen Einblick in Myriad als je zuvor.
Alles in allem kann auch der dritte Band der Immerwelt-Reihe auf ganzer Linie überzeugen und ich empfehle es Fans dieser Bücher und denen, die es noch werden wollen.

Fazit: Guter Abschluss einer ungewöhnlichen und fesselnden Reihe. Sehr zu empfehlen.