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Veröffentlicht am 07.05.2020

triviales Wissen

Love factually (Knitting in the City 1)
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„Love Factually“ ist wortwörtlich eine Geschichte mit vielen Fakten und macht seinem Buchtitel aller Ehren. Das viele, triviale Wissen wird von der Hauptprotagonistin, Janie authentisch umgesetzt und sorgt ...

„Love Factually“ ist wortwörtlich eine Geschichte mit vielen Fakten und macht seinem Buchtitel aller Ehren. Das viele, triviale Wissen wird von der Hauptprotagonistin, Janie authentisch umgesetzt und sorgt für spaßige Unterhaltung, die mich öfters schmunzeln ließ. Janie schließt man mit ihrer draufgängerischen Art sehr schnell ins Herz und man hat das Gefühl, sie vor allem Schlechten schützen zu wollen. Doch dafür ist ja „Mister McHotpant“, Quinn, zur Stelle, der zwar nicht sehr gesprächig ist, dennoch einen eigenen Charme in die Handlung bringt.
Apropo Handlung: Was zu Beginn in eine Richtung verläuft, geht für mich persönlich etwas verloren, so finde ich auch, dass einige Momente komplett untergehen und andere einfach gar nichts aktiv an der Storyline beitragen. Umso unbedeutender war dann der Höhepunkt, der nicht wirklich spannend war zu verfolgen. Einzig und allein die Charakterentwicklung der Hauptprotagonistin zeichnete sich durch das Buch hindurch.
Um aber länger im Gedächtnis zu bleiben, fehlt es der Geschichte an Tiefgang und auflösenden Handlungssträngen, die mich persönlich leider ungeklärt zurückließen.
Wer also einen unterhaltsamen Schmöker mit anschmachtenden Romantikanteil für das Wochenende sucht, der ist mit „Love Factually“ gut bedient.

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Veröffentlicht am 09.03.2020

Macht der Wahrnehmung

Milchmann
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Das bunte Cover, das einem sofort ins Auge springt, sorgt für eine erfreute und angenehme Stimmung. Es errinnert an Urlaub und Spaß, doch bis auf ein paar Stellen schwarzen Humors ist im Buch davon nichts ...

Das bunte Cover, das einem sofort ins Auge springt, sorgt für eine erfreute und angenehme Stimmung. Es errinnert an Urlaub und Spaß, doch bis auf ein paar Stellen schwarzen Humors ist im Buch davon nichts zu erkennen. Im Gegenteil, der Inhalt ist aufgrund der Nachkriegszeit schwer zu verdauen.

Gleich zu Beginn dieses etwas anderen Romans wird vom Leser schon großes abverlangt. Der Schreibstil ist in vielen Sätzen absolute Akrobatik und keiner Formulierung einer Grenze gesetzt. Zwar gefällt es mir, mich mit literarischer Kunst auseinanderzusetzten, ist aber echt anstrengend zu lesen und fordert viel Konzentrtion. Dass nur die wenigsten Charaktere im Buch einen Namen haben ist manchmal erleichternder und andererseits aber fehlend für einen Bindungsaufbau.

Mit einem gespaltenen politischem Hintergrund erfährt die Protagonsitin die alarmierte Wahrnehmung, die permanent in den Gedanken der Menschen aus ihrem Umfeld herrscht. Die scheinbar harmlosesten Taten zeigen unvorstellbare Missstände auf und verdeutlichen die bestehende Macht der gesellschaftlichen Akzeptanz.

Die träge Handlung, die nicht wirklich einen Höhepunkt erreichte und der ermüdende Schreibstil veranlassten mich dazu, einige Seiten zu überspringen. Wer aber als Leser durchhält erkennt die komplexe sozialogische Themen, die die Autorin aufgreift, und dass noch viel mehr dahinter steckt.

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Veröffentlicht am 23.12.2019

zeitliches Durcheinander

Für damals, für immer
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Der Schreibstil ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig. Das liegt warscheinlich daran, dass viele Sätze mit der Wiederholung der letzten Wörter des vorangegangenen Satzes beginnen. Oder auch Aufzählungen, ...

Der Schreibstil ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig. Das liegt warscheinlich daran, dass viele Sätze mit der Wiederholung der letzten Wörter des vorangegangenen Satzes beginnen. Oder auch Aufzählungen, die immer nur das gleiche Wort beinhalten. Kan man darüber hinwegsehen beziehungsweise wie ich, nach einiger Zeit einfach ausblenden ist der Schreibstil garnicht mal so schlecht.

Mit dem Lesen kommt man recht gut voran, trotzdessen, dass die Handlung eher langatmig ist und sich in einigen Rückblicken verliert. Das gewisse etwas an Spannung ist vorhanden, sodass ich das Buch auch zu Ende gelesen habe.

Mir persönlich hat das zeitliche Durcheinander im Buch nicht gefallen, ich konnte keine richtige Bindung zu den Charackteren aufbauen und auch, dass die Liebe letzendlich gewinnt kommt meiner Meinung nach nicht so gut zur Geltung.

Wer nicht auf zu hohe Ansprüche besteht, für den ist dieses Buch für eine unterhaltsame Wochenendlektüre ohne literarischen Tiefgang definitiv empfehlenswert.

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Veröffentlicht am 16.10.2019

Dramatik ohne hohe Ansprüche

Dieser eine Augenblick
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Das Buch hat einen wunderbar guten Anfang, der zum Verweilen einlädt und super in die Geschichte führt. Um mit den Charakteren warm zu werden, braucht es allerdings einige Seiten - dazu gehört auch die ...

Das Buch hat einen wunderbar guten Anfang, der zum Verweilen einlädt und super in die Geschichte führt. Um mit den Charakteren warm zu werden, braucht es allerdings einige Seiten - dazu gehört auch die etwas stimmungsschwankende Hauptprotagonistin, die mit ihrem jugendlichen Verhalten des öfteren beim Leser zu kopfschtteln führt.

Noch ziemlich am Anfang passiert eine aprupte Wendung, die im Buch später nicht mehr zurückführt und ich erst nach Beenden des Buches nicht für sich sprechend fand.

Dazu gehört eine ordentliche Portion aus unglaubwürdigen Ereignissen und eine Krankheit, die das dramatische Ende schon vorprogrammiert hat. Aber um beim Kitsch zu bleiben gibt es natürlich ein Happy-End trotz Tragik, das mir persönlich dann doch zu übertrieben war.

In der Handlung war definitiv mehr Potenzial vorhanden und hätte noch mehr ausgebaut werden können, dennoch kann das Buch ohne hohen Ansprüchen als eine Abwechslung im Alltag gerne gelesen werden. Für das wunderschöne Cover und dem ansprechenden Schreibstil möchte ich dem Buch trotzdem gerne 3 Sterne geben.

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Veröffentlicht am 02.10.2019

ermüdender Hänger ab der Mitte des Buches

Aus Dunkelheit und Eis - Das Erwachen
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„Aus Dunkelheit und Eis - Das Erwachen“ ist ein erwartungsvoll spannender Auftakt einer neuen Romantasy-Reihe. Ich bin ein absoluter Gena Showalter-Fan, was es leicht machte mein Leseinteresse zu fangen.
Was ...

„Aus Dunkelheit und Eis - Das Erwachen“ ist ein erwartungsvoll spannender Auftakt einer neuen Romantasy-Reihe. Ich bin ein absoluter Gena Showalter-Fan, was es leicht machte mein Leseinteresse zu fangen.
Was ich vor allem liebe ist der super leichte und flüssige Schreibstil, den die Autorin auch diesmal wieder auszeichnet. Es ist die unkomplizierte direkte Art zu Erzählen, das dem Leser in einem Buch gleich Willkommen heißt, so auch wieder bei diesem Buch. Der Einstieg war trotz chaotischen Szenen gelungen und baute sogleich Spannung auf.


Die Charakter der Protagonisten könnten nicht unterschiedlicher sein: Zum einen haben wir die fast schon ordnungsphobische Vale, die eine Menge durchmacht und mit sich selbst am meisten zu kämpfen hat. Und zum anderen der unschlagbare Knox, der sich eigentlich nur von seiner harten Seite zeigen möchte. Mir persönlich waren Vales Eigenschaften zu gewöhnungsbedürftig und nervig, daher wurde ich einfach nicht warm mit ihr.


Trotz der eigentlich Idee des Settings, welches ich wirklich Spannend fand, verlor ich kurz nach der Mitte des Buches meine Lesemotivation und die Kapitel zogen sich bei mir endlos in die Länge. Da hätte man meiner Meinung nach mehr beim Kern der Story bleiben sollen um nicht so einen ermüdenden Hänger aufzuweisen. Von dem her finde ich „Aus Dunkelheit und Eis“ leider das bisher am schlechtesten umgesetzte Buch der Autorin und werde diese Reihe nicht mehr weiter verfolgen.