Cover-Bild One Small Thing – Eine fast perfekte Liebe
(101)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
12,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Piper
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesroman: Zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 368
  • Ersterscheinung: 04.09.2018
  • ISBN: 9783492061292
Erin Watt

One Small Thing – Eine fast perfekte Liebe

Roman
Franzi Berg (Übersetzer)

Seit dem tragischen Tod ihrer Schwester ist im Leben von Beth nichts mehr so, wie es war. Sie vermisst ihre engste Vertraute schmerzlich, und ihre Eltern sind seither so ängstlich, dass sie Beth auf Schritt und Tritt bewachen. Doch eines Nachts schleicht sie sich heimlich zu einer Party. Dort trifft sie Chase, einen attraktiven und charmanten jungen Mann, der gerade erst in die Stadt gezogen ist. Sofort knistert es zwischen den beiden, und Beth schwebt im siebten Himmel. Bis sie erfährt, dass Chase ein düsteres Geheimnis hütet, das mit dem Tod ihrer Schwester eng verwoben ist ...

Weitere Formate

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.10.2019

Völlig unnötige und absurde Geschichte.

0

Den Schreibstil des Autorenduos, das aus Elle Kennedy und Jen Frederick besteht, kannte ich ja bereits und hatte deshalb nur wenig Sorge, dass sich in „One Small Thing“ irgendwas an der Art, wie die beiden ...

Den Schreibstil des Autorenduos, das aus Elle Kennedy und Jen Frederick besteht, kannte ich ja bereits und hatte deshalb nur wenig Sorge, dass sich in „One Small Thing“ irgendwas an der Art, wie die beiden Bestseller-Autorinnen Geschichten erzählen, ändern könnte Wieder setzt Erin Watt auf authentische Sprache, glaubhafte und ungezwungene Dialoge und bildhafte Beschreibungen. Ich hatte keinerlei Probleme, dem Geschehen zu folgen und war wieder einmal positiv überrascht davon, wie schnell und flüssig ich voran kam beim Hören.
Doch während die Paper-Reihe stets aus zwei Sichten geschrieben wurde, begleiten wir in diesem Werk hier lediglich die weibliche Protagonistin. War für mich aber vollkommen in Ordnung, denn so blieb das mysteriöse bei Chase erhalten.
Die Sprecherin, die mir bis zu diesem Buch unbekannt war, hat aber ebenfalls einen tollen Job gemacht. Ihre Stimmfarbe war angenehm, ich konnte mich von ihren Betonungen und Tempi-Wechsel mitreißen lassen und fand, dass sie auch die emotionalen Passagen gut transportierte. Meiner Meinung nach klang ihre Stimme ein wenig reifer, fast älter – aber genau das war mal eine gelungene Abwechslung zu den ansonsten sehr hellen, fast jugendlichen Stimmen, die ich zuletzt gehört habe. Ich kann mir jedenfalls gut vorstellen, dass ich mir noch mehr von Dagmar Bittner vorlesen lasse.

Die Idee ist an und für sich sehr gut – vor allem, weil diese YA-Geschichte genau da anfängt, wo andere aufhören; nämlich an dem Punkt, an dem das Geheimnis des männlichen Protagonisten gelüftet wird. Ja ganz richtig, schon auf den ersten Seite erfahren wir, was Chase verbirgt. Demnach empfinde ich den Klappentext auch als ein wenig irreführend, denn der beschreibt viel eher die Handlung, die sich vor dem Beginn des Buches abspielt und nicht die, die sich tatsächlich abspielt.
Grundsätzlich ist die Idee also erstmal nicht schlecht. Doch sehr schnell tat sich die Frage auf: auf was soll ich denn jetzt hinfiebern? Oder: Worauf soll die Geschichte denn jetzt hinauslaufen? Und exakt das war dann auch das große Probleme. Dieser Einfall, schon zu Beginn alles aufzuklären, killte jegliche Form von Spannung. Es gab nichts mehr, was noch hätte gelüftet werden können; stattdessen gab es sehr viel Hin und Her; sehr viel Leerlauf, nicht nachvollziehbare Handlungen von Seiten der Figuren und das alles strapazierte bald dann auch schon meine Nerven – und zwar ziemlich stark. Als Leser muss man Partei ergreifen – endlich man ist für Beth und Chase, oder man ist gegen sie. Doch egal für was man sich auch entschied, so richtig zufriedenstellen konnte einen das Geschehen nicht. Ständig hatte ich das dringende Bedürfnis, mir die Hand vor die Stirn zu hauen und fühlte mich einfach wie in einem schlechten Film. Die Handlung plätscherte träge dahin, es geschah, bis auf viel unnötiges Drama (das hätte leicht vermieden werden können), mehr oder weniger nichts und die Eltern von Beth ruinierten den letzten, kläglichen Rest an Wohlfühl-Faktor, der immer wieder aufzukeimen versuchte. Im Grunde genommen hat die Handlung einige wichtiger Botschaften, doch aufgrund der weniger geglückten Umsetzung gingen auch die letztlich unter. Man kann lange prophezeihen, dass Vergeben ein Teil des Lebens ist und dazu gehört, wenn die Charaktere sich selbst nicht daran halten. So habe ich einiges an Nerven in dem Buch gelassen und muss rückblickend sagen, dass die sich ständig wiederholenden Aktionen und Reaktionen einfach nicht glaubhaft auf mich wirkten und der Lesespaß enorm darunter gelitten hat.
Der Schluss stimmte mich aber dann doch nochmal milde, ließ das Gefühl in mir aufsteigen, als würden die Autorinnen ihre eigenen Fehler wieder ausbügeln wollen und obwohl das nicht komplett glückte, schwächte es meine negative Meinung zur Geschichte etwas ab. Da keine Auflösung stattgefunden hat, schloss sich der Schluss nahtlos an die wenig mitreißende Geschichte an und obwohl das Drama etwas zunahm, war von Tempo immer noch nichts zu spüren. Trotzdem (!!) kann sich das Ende, in Hinblick auf die eher maue restliche Story, doch sehen lassen und bringt auch endlich die Botschaften rüber, die Erin Watt schon vorher vermitteln wollte.

Beth als Protagonistin war, für mich, ein totaler Reinfall. Sie glänzt schon während den ersten Sekunden durch eine völlig kindische, naive Aktion und die erhoffte Besserung blieb bis zum Ende aus. Sie nervte mich, fühlte sich immer unfair behandelt, obwohl sie lediglich das Echo ertragen musste, das unweigerlich auf ihr Verhalten folgte. Auch wenn ich bei Rezensionen oft auf solche Beschreibungen verzichte, empfand ich sie als feige, engstirnig und trotzig. Selbst meine 10-jährige Tochter ist erwachsener, als Beth; und sie ist immerhin 17 Jahre alt. Hin und wieder keimte zwar Mitleid in mir auf, was auch ein gewisses Maß an Sympathie ihr gegenüber mit sich brachte – doch kaum dass sie wieder etwas von sich gab oder ich ihre Gedankengänge verfolgen musste, war es auch schon wieder vorbei mit dem Mitgefühl. Mir fehlte die Glaubwürdigkeit bei ihr; das nachvollziehbare Verhalten und einfach das stimmige Gesamtpaket zu ihrer Person. Obwohl es gen Ende auch in der Hinsicht eine kleine Besserung gab, würde ich uns bis zuletzt nicht als Freunde bezeichnen – höchstens als entfernte Bekannte; und ich finde es nicht mal schade.
Bei Chase verhielt es sich anfangs noch etwas anders: da fand ich ihn total interessant durch diese Unnahbarkeit, die er aufwies. Doch bald schon verfiel er auch in eine so melancholische Stimmung, dass er einfach anstrengend wurde. Wenn man sich als Mensch selbst nichts mehr gutes gönnt, dann kann man meiner Meinung nach auch einen Leser nicht mehr von sich überzeugen – und so war es bei Chase. Obwohl er optisch ein echter Hingucker war in meiner Fantasie, konnte er charakterlich nicht begeistern.
Das einzige, was ich positiv anmerken möchte sind die Dialoge, die zwischen Beth und Chase stattgefunden haben. Da gab es zum Teil echt tiefgründige Gespräche, die berührten und nachdenklich machten. Besonders Chase gab immer wieder schöne, hilfreiche und fast poetische Tipps und bewies, dass er im Kopf deutlich reifer war als Beth.
Die Randfiguren, wie Scarlet, Jeff und Co. standen den Protagonisten in nichts nach. Ich fühlte mich in der Klasse von Beth und ihren „Freunden“ wie in der Grundschule und fand die Streiche mehr als fragwürdig. Ach ich kann noch ewig drum herum reden: in diesem Buch handelt keiner vernünftig, realistisch oder auch nur ansatzweise glaubhaft. KEINER!

FAZIT:
„One Small Thing“ von Erin Watt ist eine Geschichte, die bei mir überhaupt nicht ankam. Die Gefühle erreichten mich nicht; die Charaktere nervten ohne Ende; die Handlung empfand ich als träge und langatmig und wenig fesselnd. Kleine Lichtblicke waren der Schreibstil, der eher minderschlechte Schluss und die paar tiefgründigen Dialoge – der Rest, kann meiner Meinung nach weg. Schade. Ich hatte doch recht hohe Erwartungen; vor allen in Anbetracht dessen, dass mir die Paper Reihe so enorm gut gefallen hat. Naja. Ich vergebe lieb gemeinte 2 Sternen.

Veröffentlicht am 16.01.2019

One small thing

0

Erin Watt - one small thing Eine fast perfekte Liebe

Klappentext

Seit dem tragischen Tod ihrer Schwester ist im Leben von Beth nichts mehr so, wie es war. Sie vermisst ihre engste Vertraute schmerzlich, ...

Erin Watt - one small thing Eine fast perfekte Liebe

Klappentext

Seit dem tragischen Tod ihrer Schwester ist im Leben von Beth nichts mehr so, wie es war. Sie vermisst ihre engste Vertraute schmerzlich, und ihre Eltern sind seither so ängstlich, dass sie Beth auf Schritt und Tritt bewachen. Doch eines Nachts schleicht sie sich heimlich zu einer Party. Dort trifft sie Chase, einen attraktiven und charmanten jungen Mann, der gerade erst in die Stadt gezogen ist. Sofort knistert es zwischen den beiden, und Beth schwebt im siebten Himmel. Bis sie erfährt, dass Chase ein düsteres Geheimnis hütet, das mit dem Tod ihrer Schwester eng verwoben ist ...
_
Mein Fazit

Ich finde das Cover wirklich sehr hübsch gestaltet. Immer wieder habe ich es mir angeschaut und den sehr spannenden Klappentext durch gelesen. Ich war hin und her gerissen, lese ich es oder lese ich es nicht. Ich hatte innerlich schon eine kleine Unsicherheit bezüglich des Buches.

Ich habe die komplette Paper Reihe gelesen und fand die ersten 3 Bände wirklich gut, nur danach ließ für mich die Qualität nach. Daher war ich voreingenommen und hatte Bedenken ob mich dieses Buch wieder überzeugen würde von ihr oder nicht.

Durch den bekannten Schreibstil habe ich sehr gut ins Buch rein gefunden. Die ersten 5 Kapitel lasen sich noch echt gut und dann wurde es für mich holprig. Ich war so genervt von der Protagonistin. Für mich kam die Frage auf ' kann man mit 17 Jahren so naiv sein?' Und ihre Eltern gingen mal gar nicht. Ich fand keinen Bezug zum Buch. Es blieb mir persönlich alles zu oberflächlich.

Das was im Klappentext steht wird quasi in den ersten 3 Kapiteln aufgelöst und das finde ich super schade. Ja klar kann man seine Gefühle nicht beeinflussen, nur nervte mich dieses dieses hin und her und die handelnden Personen waren mir durchweg unsympathisch.

Sorry für diese wirklich nicht tolle Rezi, sicherlich gehen die Meinungen da auseinander, aber dies ist meine persönliche Meinung zum Buch.

2 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 21.02.2020

Kein Buch von Erin Watt

0

Worum geht es?

Seit dem tragischen Tod ihrer Schwester ist im Leben von Beth nichts mehr so, wie es war. Sie vermisst ihre engste Vertraute schmerzlich, und ihre Eltern sind seither so ängstlich, dass ...

Worum geht es?

Seit dem tragischen Tod ihrer Schwester ist im Leben von Beth nichts mehr so, wie es war. Sie vermisst ihre engste Vertraute schmerzlich, und ihre Eltern sind seither so ängstlich, dass sie Beth auf Schritt und Tritt bewachen. Doch eines Nachts schleicht sie sich heimlich zu einer Party. Dort trifft sie Chase, einen attraktiven und charmanten jungen Mann, der gerade erst in die Stadt gezogen ist. Sofort knistert es zwischen den beiden, und Beth schwebt im siebten Himmel. Bis sie erfährt, dass Chase ein düsteres Geheimnis hütet, das mit dem Tod ihrer Schwester eng verwoben ist ...

Meine Meinung:

Ich liebe Chase. Er ist ein absoluter Traum von einem Bad Boy, auch wenn er Schuld am Tod von Beth’s Schwester hat. Er hat aus seinem Fehler gelernt und bestraft sich immer noch selber für sein Vergehen. Und auch wenn Beth sich wie in einen Käfig fühlt, zeigt ihr Chase, dass ihr Verhalten der Grund dafür ist, warum ihre Eltern so mit ihr umgehen. Ich mag nicht wirklich die Geschichte vorhersehbar und überladen mit Klischees. Man wusste schon nach den ersten Kapitele, wie es enden würde, was ziemlich schade ist, denn man ist von Erin Watt anders gewöhnt.

Der Schreibstil ist gleich gebieben, dass es vollkommen flüssig zu lesen war. Durch die Formulierungen fühlte man sich wie ein Teil der Geschichte, so als wäre man stiller Beobachter. Deswegen tut es mir schon leid dem Roman nur 2/5 Sterne zu geben. Um ehrlich zu sein, konnte nur Chase den letzten halben Stern herausreißen, da ich ihn als Charakter sehr gerne mag.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.09.2018

Sehr enttäuschend

0

Meinung

Achtung! Enthält Spoiler!

One small Thing ist das zweite Buch, das ich von dem Autorenduo gelesen habe. Da ich sehr begeistert von „When it’s real“ war, habe ich mich sehr auf das neue Buch gefreut, ...

Meinung

Achtung! Enthält Spoiler!

One small Thing ist das zweite Buch, das ich von dem Autorenduo gelesen habe. Da ich sehr begeistert von „When it’s real“ war, habe ich mich sehr auf das neue Buch gefreut, was sich jedoch als eine Enttäuschung herausstellte.

Beth hat ihre große Schwester bei einem Unfall verloren und wird seither von ihren Eltern sehr gehütet, was jedoch einer Kontrolle gleicht. Sie wird auf Schritt und Tritt überwacht, eine Privatsphäre besitzt sie nicht mehr und einen Rückzugsort ebenso wenig. Um so größer ist ihr Drang sich aufzulehnen, zu rebellieren und verbotenes zu tun. Eines Abends gibt sie vor bei ihrer besten Freundin Scar zu übernachten und geht auf eine Party in der nächsten Ortschaft, welche für ihre hohe Kriminallitätsrate bekannt ist. Dort lernt sie Chase kennen und alles was daraufhin folgte, ist absolut vorhersehbar. Auch das Geheimnis um Chase, denn dieses wird so gleich in den ersten 50 Seiten bekannt gegeben.
Chase ist ein Außenseiter, wird von allen geächtet und gemobbt. Auf seiner neuen Schule wird er von allen gehasst und wie Dreck behandelt, nicht auszuschließen sind die Lehrer und Eltern, denn diese tun alles, um ihm das Leben so schwer wie möglich zu machen.

Chase ist durchaus ein guter Protagonist, der einem ans Herz wachsen kann. Mit Beth konnte ich mich weniger anfreunden. Nach dem das Geheimnis um Chase gelüftet wurde, ging sie mir tierisch auf den Zeiger. Das offensichtliche Geheimnis, dass Chase ihre Schwester durch einen Unfall ums Leben gebracht hatte, hat Beth sehr aus der Bahn geworfen. Sie machte sich Vorwürfe, dass sie was mit Chase hatte, dem Mörder ihrer Schwester. Da er der Mörder ist, müsste sie ihn eigentlich so dolle hassen wie alle anderen Menschen, aber das tut sie nicht. Sie fühlt sich zu ihm hingezogen. Und genau diese Punkte ziehen sich über das ganze Buch „Ich mag ihn sehr. Ich müsste ihn eigentlich hassen. Er ist der Mörder meiner Schwester. Was stimmt nicht mit mir?“. Zugeben will sie das nicht vor allen anderen, dass deren Meinung über Chase absoluter Mist ist und dass es wirklich nur ein Unfall war, er bereits bestraft wurde und sie ihm verziehen hat. Aber wenn sie ihm verziehen hat, wieso sagt sie andauernd wieder, dass er der Mörder ihrer Schwester ist und ihn eigentlich hassen sollte? Die Logik wollte mir nicht erschließen. Auch die Art den Mund zu halten in Situationen, in denen sie hätte was sagen müssen, hat mich sehr gestört.
Was mich ebenfalls sehr gestört hat, waren ihre Eltern. Sie wollen dass ihre einzige Tochter sich von dem Mörder ihrer ersten Tochter fernhält. Denn sie haben Angst, dass er auch Beth umbringt. Und das finde ich sehr stark aus der Luft gegriffen, da es nur ein Unfall war und kein Plan.

Im Grunde dreht man sich in der Geschichte stark im Kreis ohne, dass es wirklich vorangeht oder an Tiefe zunimmt.

Anfangs fing die Geschichte gut an, aber im Laufe der Zeit nachdem das Geheimnis raus war, ging es stark abwärts. Der Kernpunkt der Geschichte ist nicht die Enhüllung des Geheimnisses sondern das, was daraufhin folgt und was es mit den betroffenen Menschen macht, aber hier wurde die Idee einfach zu schlecht umgesetzt, was ich sehr schade finde.
Die Protagonistin hat mich durch ihr Verhalten sehr gestört, sowie die Schüler aus der Schule, deren Mobbingversuche einfach nur lächerlich und kindisch waren. Im großen und ganzen habe ich mich sehr über die Geschehnisse aufgeregt. Nur Chase schien mir am authentischsten und sympathischsten von allen Charakteren.
Ich hatte während des Lesens das Gefühl, dass das Autorenduo die Geschichte einfach nur niedergeschrieben haben und es ohne zu überarbeiten an den Verlag geschickt haben, denn so las sie sich.

Das einzig Gute an der Geschichte war meiner Meinung nach das Ende, das die Meinungen einiger Personen geändert hat durch eine spezielle Situation.

Fazit

One small Thing war für mich eine Enttäuschung mit einer nicht gut durchdachten Protagonistin und einer Geschichte, die nicht voran ging. Für mich war One small Thing kein Lesegenuss.

Veröffentlicht am 08.10.2019

Nicht mein Fall

0

Meine Meinung
Mit dem Autoren Duo Erin Watt habe ich schon einige Achterbahnfahrten der Gefühle durchlebt. Wo mir die Paper-Reihe total gegen den Strich ging, hat mich der Einzelband „When it’s real“ umso ...

Meine Meinung
Mit dem Autoren Duo Erin Watt habe ich schon einige Achterbahnfahrten der Gefühle durchlebt. Wo mir die Paper-Reihe total gegen den Strich ging, hat mich der Einzelband „When it’s real“ umso mehr begeistert. So habe ich vermutet, dass mir die Einzelbände von Erin Watt vielleicht generell mehr zusagen würden, weswegen ich auch „One Small Thing“ eine Chance geben wollte.

Zugegebenermaßen bin ich mir ziemlich unsicher, wie ich meine Meinung am besten formulieren soll, aber ich bemühe mich mal, das ganze ein wenig zu ordnen.

Fangen wir also mal beim Schreibstil an. Nach einem etwas holprigen Start muss ich zugeben, dass ich das Buch zwar sehr schnell lesen konnte, allerdings haben mich einige Punkte gestört. Die Schreibweise konnte mich nicht wirklich erreichen und ich hatte dauerhaft das Gefühl, die Autorinnen würden das Geschehe einfach so runter erzählen, ohne dass da Emotionen hinter stehen würden. Es ließ sich zwar relativ leicht lesen, aber wahnsinnig gut gefallen hat es mir nicht.

Meine Gefühle zu Beth kann ich kaum in Worte fassen. Sie ist ein junges Mädchen, aus guten Verhältnissen, mit vielen Freunden. Nach dem Tod ihrer Schwester vermisst sie diese anscheinend „schmerzlich“. Das war mir im Buch leider ein wenig schwach thematisiert. Es gab einige schöne Szenen, in denen sie in Erinnerungen schwelgt, aber von einem schmerzlichen Vermissen würde ich hier nicht reden. Sie war mir nicht sonderlich unsympathisch, aber ich mochte sie auch nicht sehr. Ihre Charakter-Züge haben mir nicht wirklich zugesagt und ehrlich gesagt kann ich diese auch gar nicht genau definieren. Sie war ein wenig von allem möglichen, aber es hat sich irgendwie nichts wirklich durch gezogen, sodass kein wirklich klares Bild entstanden ist.
Chase kam mir relativ schnell etwas komisch vor. Ich konnte ihn anfangs nicht einschätzen und auch im Verlaufe des Buches wurde es nicht deutlich besser. Er ist sehr ruhig und zurückhaltend, aber irgendwie auf eine etwas gruselige Art und Weise. Ich habe keine Verbindung zu ihm aufbauen können.

Puh. Jetzt mag ich mich mal an der Handlung versuchen – so spoilerfrei wie nur möglich. Ich hatte nicht das Gefühl, dass wahnsinnig viel passiert ist. Nach knapp 200 Seiten habe ich mich gefragt, was eigentlich schon geschehen ist und worauf die Handlung eigentlich hinaus läuft. Ich hatte das Gefühl, mich ständig im Kreis zu drehen und immer und immer wieder die gleichen Unterhaltungen lesen zu müssen. Es ist einfach nicht voran gekommen und die große Überraschung oder Enthüllung oder sonst was, das ich erhofft hatte, blieb leider einfach aus.

Fazit
Leider ein Fehl-Versuch. Die Handlung konnte mich nicht begeistern, ganz im Gegenteil. Mir fehlten auf jeden Fall mehr Erklärungen und der Schreibstil hat mich eher an eine sachliche Schilderung, als an einen unterhaltsamen, emotionalen Roman erinnert. Leider war dieses Buch gar nichts für mich.