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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.10.2019

Starke Frauen in schweren Zeiten

Die Stunde unserer Mütter
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Die Geschichte spielt während der Jahre 1940-1945.Im Mittelpunkt der Geschichte stehen Vivienne und Maria, zwei Schwägerinnen, die sich nie sonderlich sympathisch waren. Als Vivienne, die mit Mann und ...

Die Geschichte spielt während der Jahre 1940-1945.Im Mittelpunkt der Geschichte stehen Vivienne und Maria, zwei Schwägerinnen, die sich nie sonderlich sympathisch waren. Als Vivienne, die mit Mann und Tochter bisher in München lebte, von ihrem Mann aufs Land zu Maria geschickt wird, um einer möglichen Verfolgung zu entgehen, da ihre Mutter Engländerin ist, haben die beiden ungleichen Frauen einem ziemlich holprigen Start. Auch die Töchter brauchen einige Zeit, um sich aneinander zu gewöhnen.
Als die politische Lage sich zuspitzt und die Gefährdungen und Einschränkungen immer mehr zunehmen, packen Sie unerschrocken an, auch wenn sie sich selber dabei manchmal in Gefahr bringen. Während die Gräuel des Krieges zunehmend auch die Landbevölkerung betreffen, erwächst aus der einstigen Schicksalsgemeinschaft eine tiefe Freundschaft der beiden ungleichen Frauen.
Neben den Ereignissen des Krieges, geht es in der Geschichte auch um mehrere Familiengeheimnisse, die lange Jahre im Untergrund geschlummert haben.
Es war für mich das erste Buch dieser Autorin, die mich mit ihrem schönen Schreibstil,sofort gefangengenommen hat.
Ich habe das Buch in relativ kurzer Zeit und mit großer Begeisterung gelesen und freue mich schon auf die Fortsetzung,in welcher, die mittlerweile erwachsenen Töchter, im Vordergrund stehen werden.

Fazit:
Von mir eine absolute Leseempfehlung verbunden mit fünf Sternen.

Veröffentlicht am 11.10.2019

Die schwarze Reichswehr

Die Schwarze Rosa
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Im vorliegenden Buch hat die Autorin auf eine sehr emotionale und informative Weise, ihre eigene Familiengeschichte aufgearbeitet. Im Mittelpunkt steht dabei das Leben ihrer Großmutter, deren Lebensweg ...

Im vorliegenden Buch hat die Autorin auf eine sehr emotionale und informative Weise, ihre eigene Familiengeschichte aufgearbeitet. Im Mittelpunkt steht dabei das Leben ihrer Großmutter, deren Lebensweg sie in eine Dokumentation über die Geschehnisse der Weimarer Republik,eingearbeitet hat.

Durch den Wechsel zwischen fiktiven und realen Persönlichkeiten, entwickelte sich eine spannende und äußerst interessante Geschichte. Mein Wissen über diese Zeit wurde deutlich verbessert. Besonders hervorzuheben ist die Dokumentation am Ende des Buches, in welcher man erfährt, was aus den Personen geworden ist.

Fazit:

Ein Stück deutscher Geschichte, sehr spannend erzählt.

Veröffentlicht am 06.10.2019

Eine Begegnung die das Leben verändert

Konfetti im Winter
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Ich habe mich auf den ersten Seiten bereits in die Geschichte verliebt und konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen.

Die Protagonistin Zoey, die nach einem schweren Verlust nach Sylt reist ,um sich ...

Ich habe mich auf den ersten Seiten bereits in die Geschichte verliebt und konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen.

Die Protagonistin Zoey, die nach einem schweren Verlust nach Sylt reist ,um sich darüber klar zu werden, wie ihr Leben in Zukunft verlaufen soll,lernt gleich zu Beginn bei einem Strandspaziergang Marlene kennen, eine schicksalhafte Begegnung.

Auf eine fürsorgliche, dennoch aber unaufdringliche Art, hilft ihr die lebenserfahrene Frau, ihr Schicksal in die Hand zu nehmen. Durch sie lernt sie auch neue Menschen kennen, die mehr oder weniger Wichtigkeit für ihr Leben erlangen.

Eine wichtige Nebenrolle spielt auch der Golden Retriever Max,der Zoey sofort in sein Hundeherz geschlossen hat.

Was mir sehr gut gefiel war, dass das besondere Flair der Nordseeinsel eine große Rolle spielte. Die immer wieder auftauchenden kulinarischen Genüsse rundeten die Geschichte auf angenehme Weise ab.

Den Satz „Du musst Konfetti in dein Leben bringen, es bunt und lebenswert gestalten“, nehme ich aus der Geschichte mit.

Fazit:

Ein Wohlfühlroman,den ich sehr gerne gelesen habe.Von mir eine Leseempfehlung und fünf Sterne.

Veröffentlicht am 02.10.2019

Erneuter spannender Fall für das bewährte Team

Sterbekammer
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Inhalt übernommen:

In einer abgelegenen Deichmühle wird die Leiche eines alten Mannes gefunden, der als starrköpfiger Eigenbrötler bekannt war. Als Polizistin Frida Paulsen in der Mühle auf eine verdeckte ...

Inhalt übernommen:

In einer abgelegenen Deichmühle wird die Leiche eines alten Mannes gefunden, der als starrköpfiger Eigenbrötler bekannt war. Als Polizistin Frida Paulsen in der Mühle auf eine verdeckte Bodenklappe stößt, ist sie zutiefst erschüttert, denn die Tür führt zu einer Kammer, die wie ein Gefängnis anmutet. Ihr Kollege Bjarne Haverkorn erinnert sich an eine junge Frau, die vor Jahren spurlos in der Marsch verschwand. Alles deutet darauf hin, dass die Entführte in der Kammer gefangen gehalten wurde ...

Meine Meinung:

Da ich die beiden Vorgängerbücher bereits kenne, konnte ich von Anfang an in die Geschichte eintauchen. Der Schreibstil ist ,wie bekannt,flüssig und angenehm.
Geschickt baut die Autorin einen spannenden Kriminalfall auf, falsche Fährten inklusive. Auch wenn ich mich ab circa der Mitte des Buches auf einen Täter festgelegt hatte, wurde ich zum Schluss noch einmal sehr überrascht.
Neben den spannenden Ermittlungen gab es auch aus dem privaten Umfeld der Ermittler einiges zu berichten,hierbei war das Verhältnis sehr ausgewogen.

Fazit:

Ich gebe eine Leseempfehlung, verbunden mit fünf Sternen und bin voller Vorfreude auf das nächste Buch.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Spannung
  • Geschichte
  • Figuren
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 29.09.2019

Fiktion und Realität geschickt verknüpft

Stille Havel
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Inhalt übernommen:

Potsdam. Im Park Sanssouci wird ein Kunstsachverständiger erschlagen aufgefunden. Der Tote zeigte zuletzt auffälliges Interesse an einem wertvollen Gemälde im Museum Barberini, auf ...

Inhalt übernommen:

Potsdam. Im Park Sanssouci wird ein Kunstsachverständiger erschlagen aufgefunden. Der Tote zeigte zuletzt auffälliges Interesse an einem wertvollen Gemälde im Museum Barberini, auf dem eine schwarz gekleidete Frau zu sehen ist.
Doch sie trägt einen Schleier, der ihr Gesicht verhüllt, und ihre Identität ist nicht geklärt. Wer ist die Unbekannte?
Seine Nachforschungen führen Hauptkommissar Toni Sanftleben zum Filmunternehmen Ufa und einer alten Hafenvilla,hinter deren Mauern sich etwas Ungeheuerliches verbirgt.

Meine Meinung:

Der neue Fall für das bewährte Ermittlerteam gibt viele Rätsel auf. Warum hat der Tote sich für dieses Gemälde interessiert? Und warum hat er die Havelvilla beobachtet und immer wieder fotografiert?
Die Geschichte spielt auf verschiedenen Zeitebenen,was mir immer besonders gut gefällt.
Es wird ein Stück der Nazi Vergangenheit ausgebreitet,in welcher diesmal die Filmbranche im Mittelpunkt steht. Man erfährt, wie Reichsminister Goebbels die Fäden in der Hand hat und den Schauspielerinnen je nach „Willfährigkeit“ die Rollen zuteilt.
Haben die Ereignisse der Gegenwart ihren Ursprung in der damaligen Zeit?
Diese und andere Fragen werden von Toni Sanftleben und seinem Team Stück für Stück beantwortet.
Man erfährt auch einiges vom Privatleben der Ermittler, worauf ich aber nicht gesondert eingehen möchte,was dem Roman eine persönliche Note verleiht.
Ich habe schon einige Bücher des Autors gelesen, sie haben mir immer sehr gut gefallen. Auf eine leicht lesbare Art, vermischt er Fiktion und Realität sehr geschickt, Geschichtsunterricht auf die unterhaltsame Weise.

Fazit:

Ich habe mich sehr gut unterhalten und freue mich schon auf den nächsten Fall.