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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.12.2019

Es muss nicht immer Wurst und Käse sein

1 Brot - 50 Aufstriche
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Damit man etwas mehr Abwechselung auf dem Tisch hat, sind die Rezepte in diesem Buch sehr hilfreich.

Das Buch gliedert sich in 3 Kapitel:
- Aufstriche mit Fleisch und Fisch
- Vegetarisches
- Süßes

Die ...

Damit man etwas mehr Abwechselung auf dem Tisch hat, sind die Rezepte in diesem Buch sehr hilfreich.

Das Buch gliedert sich in 3 Kapitel:
- Aufstriche mit Fleisch und Fisch
- Vegetarisches
- Süßes

Die Rezepte sind gut erklärt und leicht umzusetzen. Es sind einfache und etwas ausgefallenere Aufstriche dabei. Was den Titel angeht, finde ich das - 1 Brot - etwas ungeschickt, weil die Aufstriche zu ganz verschiedenen Brotsorten passen. Manche passen gut zu Weißbrot, für andere braucht man ein herzhaftes Bauernbrot. Mit dem einen Brot ist ein Fladenbrot gemeint, dessen Rezept auf dem hinteren Klappendeckel zu finden ist.

Die Aufstriche können auch gut als Dip zu Kartoffeln verwendet werden.

Veröffentlicht am 01.12.2019

Ein Buch, das sehr schön die französische Lebensart beschreibt

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*Ein Ermittler der die Frauen und das gute Essen liebt – Klassischer Krimi mit bodenständiger Ermittlungsarbeit*

Luc Verlain ist ein Mann der das Leben liebt und es in vollen Zügen genießt. In Paris ...

*Ein Ermittler der die Frauen und das gute Essen liebt – Klassischer Krimi mit bodenständiger Ermittlungsarbeit*

Luc Verlain ist ein Mann der das Leben liebt und es in vollen Zügen genießt. In Paris ist er ein erfolgreicher und beliebter Kommissar, der perfekt in die Großstadt passt. Als sein Vater krank wird, entschließt er sich zurück in seine Heimat zu gehen und sich um ihn zu kümmern.
Am Tag seiner Ankunft, im wunderschönen Aquitaine, wird eine junge Frau tot am Strand gefunden.
Der Kriminalfall läuft bei diesem Buch für mich eher im Hintergrund mit. Es geht mehr um die Kulisse und die Person Luc Verlain.
Im Nachwort erklärt der Autor, dass Frankreich sein Herzensland sei. Das spürt man beim Lesen sehr deutlich. Er beschreibt die Gegend sehr liebevoll und detailreich. Man spürt förmlich die salzige Luft des Atlantiks.
Bei diesem Buch ist die französische Lebensart im Vordergrund. Es geht ums Essen und Lieben. Aber auch um Vorurteile und gesellschaftliche Probleme. Das hat mir recht gut gefallen. Alexander Oetker hat für mich einen sehr angenehmen Schreibstil, der sich gut lesen lässt und ich hatte sehr entspannende Lesestunden mit dem Buch.

Veröffentlicht am 24.11.2019

Der neue 'Kalte Krieg' fordert die Geheimdienste heraus - - Spannender Spionagethriller

Der russische Spion
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*Gabriel Allon wird auch in seinem 18. Einsatz nicht müde*
Ich bin mit den Bänden 16 und 17 in diese Agentenreihe eingestiegen und entwickle mich zum Fan. In diesen beiden Bänden ging es um die Gefahr ...

*Gabriel Allon wird auch in seinem 18. Einsatz nicht müde*
Ich bin mit den Bänden 16 und 17 in diese Agentenreihe eingestiegen und entwickle mich zum Fan. In diesen beiden Bänden ging es um die Gefahr durch islamistischen Terror.
Hier in dieser Geschichte schickt der Autor den israelischen Geheimdienst, mit ihrem legendären Direktor/Agenten Gabriel Allon, und den britischen Auslandsgeheimdienst MI6 in eine heikle Mission. Sie suchen einen Doppelagenten, der für die Russen spioniert. Die Geschichte hat einen historisch interessanten Hintergrund. Sie orientiert sich an Kim Philbys Leben und Arbeiten, ergänzt mit einer fiktiven Geschichte. Das hat mir sehr gut gefallen. Herr Silva packt die Romanhandlung sehr geschickt in die aktuelle Weltpolitik und daher könnten für manche Leser die Grenzen fließend sein. Statt neuester Technik, nutzen die Agenten diesmal tote Briefkästen, klassische Beschattungen und verschiedene Identitäten. Spionage nach der alten Schule.

Was mir nicht gefallen hat, war die Anmerkung des Verfassers am Ende des Buches. Er macht darin deutlich, dass es sich um einen Unterhaltungsroman handelt und es auch so gelesen werden soll. Da bin ich ganz bei ihm. Einige Absätze später macht er seine persönliche Haltung gegenüber Russland und ihrem Präsidenten deutlich. Das fand ich unpassend und gerade nach so einer emotionalen Romanhandlung, schon fasst meinungsbildend. Dafür ziehe ich einen Punkt von der Bewertung ab.

Veröffentlicht am 20.11.2019

Sigi Siebert ist ein Original – mir hat die Geschichte gut gefallen

Tod einer Bikerin
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*Ein pensionierter Hauptkommissar schnüffelt auf eigene Gefahr *

„Tod einer Bikerin“ ist der 5. Band, in dem Sigi Siebert ermittelt. Wobei – ermittelt - der falsche Ausdruck ist, er schnüffelt, weil ...

*Ein pensionierter Hauptkommissar schnüffelt auf eigene Gefahr *

„Tod einer Bikerin“ ist der 5. Band, in dem Sigi Siebert ermittelt. Wobei – ermittelt - der falsche Ausdruck ist, er schnüffelt, weil er nicht mehr im aktiven Polizeidienst steht. Ich kenne die Vorgängerbände nicht und weiß auch nicht so genau warum er vorzeitig in den Ruhestand gehen musste.

Es beginnt mit einem feucht fröhlichen Kneipenabend mit seinen ehemaligen Kollegen. Zu später Stunde kommen sie auf die Arbeit zu sprechen und sein Nachfolger klagt über einen ungelösten Fall. Eine Frau wurde in ihrer Wohnung erschossen und der Lebensgefährte liegt betrunken im Nebenzimmer. Er wird verdächtigt, aber man kann ihm nichts nachweisen. Ein Motiv erkennt keiner.

Sigi ist richtig angefixt und im Gespräch mit seiner Frau kommt heraus, dass beide den Verdächtigen aus der Schulzeit kennen. Man kann ja mal unverbindlich bei dem ehemaligen Schulkameraden vorbeischauen.....

Der Autor erzählt die Geschichte rückblickend aus Sigis Ich-Perspektive. Das hat mir gut gefallen, weil ich dadurch dem 'alten Schnüffler' ganz nah war. Ich bin mit ihm durch die Essener Straßen geradelt und konnte mir die Schauplätze gut vorstellen.

Ich finde, das ist ein gelungener Regionalkrimi, der mir den Pott etwas näher gebracht hat. Es ist keine rasant spannende Story, sondern eher eine knifflige Geschichte mit einem liebenswerten Sigi Siebert.

Veröffentlicht am 17.11.2019

Ein Provinzkrimi, der alle denkbaren Klischees über das bayerische Hinterland bedient

Bülent Rambichler und der störrische Karpfen
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Im fiktiven fränkischen Strunzheim wird die Leiche vom zweiten Bürgermeister gefunden. Nackt bis auf die Trachtensocken steckt er in einem Fischweiher. Um die Todesumstände zu klären, muss Bülent Rambichler ...

Im fiktiven fränkischen Strunzheim wird die Leiche vom zweiten Bürgermeister gefunden. Nackt bis auf die Trachtensocken steckt er in einem Fischweiher. Um die Todesumstände zu klären, muss Bülent Rambichler wieder in seine alte Heimat. Die Ermittlungen verlaufen schwierig, weil erstmal alle Indizien auf Erkan Rambichler, seinen eigenen Vater, hindeuten.
Die Autorin bringt nach und nach weitere Verdächtige ins Spiel und mit der Auflösung hat sie auch noch etwas Tragik in die Geschichte gepackt.

Für mich war es eine sehr unterhaltsame Geschichte. Ich mag unkonventionellen Humor und dass hier sämtliche Klischees über die fränkisch Eingeborenen bedient wurden, fand ich witzig.
Einige Szenen und Dialoge sind überhaupt nicht politisch korrekt und gerade deshalb sehr erfrischend. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass der häufig verwendete Dialekt für manche schwer verständlich ist.

Ich werde die Reihe weiter im Auge behalten und wünsche mir, dass der Büli in weiteren Fällen etwas mehr kriminalistisches Können zeigt. Bei diesem Fall hatte er einiges an unkonventioneller Hilfe.

Ein Extralob verdient das Cover. Es hat einen hohen Wiedererkennungswert und man sieht auf den ersten Blick, dass der Humor im Vordergrund steht.