Der kleine Prinz ist eines der Bücher, welches zu jedem Zeitpunkt eines Lebens gelesen werden kann. Einfach weil die Sprache wunderschön und vielschichtig ist. Zitate die Kinder verstehen aber auch andere ...
Der kleine Prinz ist eines der Bücher, welches zu jedem Zeitpunkt eines Lebens gelesen werden kann. Einfach weil die Sprache wunderschön und vielschichtig ist. Zitate die Kinder verstehen aber auch andere die man vielleicht erst im erwachsenen Alter versteht.
Die Reise des kleinen Prinzen, wie eine Reise, welche wir alle mal vor uns haben oder in der wir uns befinden. Allein das Zitat: „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“. ist Jedem bekannt und aus der Geschichte der Bücher nicht mehr wegzudenken.
Sollte für ein Kind das Buch als solches zu schwer zu verstehen sein, so kann man die Geschichte als Erwachsener diesem „leichter“ näherbringen und dennoch die Botschaften überbringen. Lediglich das Ende mit dem Schlangenbiss ist in meinen Augen etwas zu hart gewählt.
Im Gegensatz zum ersten Band, spielt die folgende Geschichte verstärkt im Außenbereich, wo die Gesellschaft keine direkte Machtausübung hat. Nachdem zum Ende des ersten Teil Cassia sich immer mehr zu Ky ...
Im Gegensatz zum ersten Band, spielt die folgende Geschichte verstärkt im Außenbereich, wo die Gesellschaft keine direkte Machtausübung hat. Nachdem zum Ende des ersten Teil Cassia sich immer mehr zu Ky hingezogen fühlt, muss sie nun erstmal Abschied von ihm nehmen. Ky ist ein Junge, der aus der Ehemaligen Außenwelt in die Gesellschaft geholt wurde. Da will er aber wieder hin. Weil er das System von innen stört, steckt man ihn in den Krieg und versucht ihn so zu beseitigen.
Cassia sieht keine andere Möglichkeit als ihn wiederzusehen, indem sie sich in ein Arbeitslager in den äußersten Provinzen versetzten lässt. Es ist eine Verschlechterung ihrer Arbeit, aber die Chance ist da zu fliegen. So flieht sie mit zwei anderen in den Canyon und versucht Ky zu finden. In den nächsten Seiten, oder mehr dem ganzen Buch, begeben wir uns in die Hintergründe, warum die Gesellschaft ist wie sie ist. Welche Gründe es für die starke Struktur gibt. Hierbei gibt es keine emotionale Entscheidung ob es gut oder nicht gut gelöst ist, sondern einfach nur der Sinn dahinter das alle Menschen überleben können.
Durch die Kapitelwechsel zwischen den beiden, lernen wir Ky etwas besser kennen und seine Vergangenheit. Xander ist in dem Buch schwer in den Hintergrund gerutscht. Aber wie man den Klappentext entnehmen kann ist er im späteren Verlauf auch wieder da. Die Dreiecksgeschichte geht also weiter.
Leider ist für mich der zweite Teil immens schlecht gewesen. Er hat sich gezogen und gezogen. Die ständig gleiche Kulisse machte es nicht leichter. Zudem ich kein Fan bin von kleinen Mädchen die sich Hals über Kopf verlieben und sofort auf Dumm umschalten. Leider ist für mich Cassia genauso.
Das Menschen dir ihr Leben lang treu an ihrer Seite waren wie Xander sind sofort vergessen. Diesen zweiten Teil hätte man, wie leider oft bei Trilogien, in ein halb so großes Buch unterbringen können und es hätte vollständig gereicht.
Wenn zwei Menschen, welche ihrem Alter nicht entsprechen aufeinander treffen, und sich helfen in ihrem Leben anzukommen
Eine Geschichte von zwei Menschen so unterschiedlich und dennoch so ergänzend.
Marcus ...
Wenn zwei Menschen, welche ihrem Alter nicht entsprechen aufeinander treffen, und sich helfen in ihrem Leben anzukommen
Eine Geschichte von zwei Menschen so unterschiedlich und dennoch so ergänzend.
Marcus ist der junge Protagonist dieser Geschichte. Er ist 12 Jahre alt und ist kürzlich mit seiner Mutter nach London gezogen. Diese ist psychisch angeschlagen und daher keine wirklich gute Mutter für Marcus. Der Junge fällt in der Schule durch seine Kleidung und seiner untypischen Musikleidenschaft bei Mitschülern negativ auf und wird daher regelmäßig Opfer deren Mobbingattacken. Die Trennung seiner Eltern macht ihm merklich zu schaffen.
Will ist vom Alter, aber nicht von der geistigen Reifer her, der ältere der beiden Charaktere. Er lebt mit seinen 36 Jahren in den Tag hinein und lebt von dem Geld was er aus dem Musikerfolg seines Vaters jeden Monat erhält. Keine Verpflichtung und keine Sorgen, aber auch keine Frau gibt es in seinen Leben.
Die Charaktere treffen aufeinander als Will sich und seinen „imaginären“ Sohn bei einer Singlegruppe für Alleinziehende Eltern anmeldet. Bei einem Treffen im Park, wo sich der deutsche Untertitel „Tag der toten Ente“ erklärt, treffen Will und Marcus aufeinander.
Es folgen gemeinsame Tage und viele Gespräche. Will der keine Kinder will und selbst noch eines ist und der viel zu ernste Marcus der die Depressionen seiner Mutter ertragen will und selbst nicht sicher im Leben steht.
Ich fand das Buch angenehm zu lesen und man mochte die beiden Charaktere trotz ihrer Eigenarten. So sehr man auch der Mutter die Schuld nicht geben will, so entwickelt man dennoch ein Unverständnis wie sie Marcus so hängen lassen kann und freut sich für ihn mit Will eine Konstante im Alltag zu finden.
David Caine ist Professor für Statistik an der Columbia-Universität. Man möchte meinen, damit hat man doch schon sehr gute Karten im Leben. Leider hat er diese im doppelten Sinne eben nicht. Er ist Pokersüchtig ...
David Caine ist Professor für Statistik an der Columbia-Universität. Man möchte meinen, damit hat man doch schon sehr gute Karten im Leben. Leider hat er diese im doppelten Sinne eben nicht. Er ist Pokersüchtig und hat hier leider meistens die schlechten Karten und hat zudem eine sehr schwere Form der Epilepsie.
Er ist ein Genie bei der Wahrscheinlichkeitstheorie, nur leider hilft ihm dies nicht, wenn man einmal beim Glücksspiel so richtig daneben rechnet. Um dann die Schuld noch bei der Mafia zu haben.
Zudem kommt zeitgleich ein neues experimentelles Mittel gegen seine Epilepsie in eine Testphase und er nimmt teil. Auf einmal nimmt er mehr wahr als je zuvor und er fragt sich ob er nun super intelligent ist oder einfach nur einen wahnsinnigen Trip fährt. Das Buch führt nun viele Thesen der Wissenschaft an und wandert über zur Philosophie.
Während er nun also seiner Probleme Herr versucht zu werden, öffnen sich neue Welten für ihn. Wird er verrückt oder wird er all seine Probleme damit los?
Ein spannendes Buch, welches Zeit und Ruhe benötigt. Man muss sich ein bisschen auf die Theorien einlassen und darf keinen klassischen Krimi erwarten.
Die eigenständige Fantasygeschichte „Dreams Lie Beneath“ wurde von der bekannten Autorin Rebecca Ross geschrieben. Wir erleben die Geschichte der jungen Clementine Mardigan, welche zur Hüterin ausgebildet ...
Die eigenständige Fantasygeschichte „Dreams Lie Beneath“ wurde von der bekannten Autorin Rebecca Ross geschrieben. Wir erleben die Geschichte der jungen Clementine Mardigan, welche zur Hüterin ausgebildet wird. Dafür zuständig ist ihr Vater, der bereits seit sehr langer Zeit im Dorf zuständig ist. Das Reich ist seit Jahrzenten von einem Fluch betroffen. In jeder Neumondnacht werden die schlimmsten Albträume der Menschen war. Als Hüter und der damit verbundenen Magie, bekämpfen sie diese Albträume und erfassen diese im Buch der Albträume.
Eines Tages kommen zwei junge Magier und fordern die beiden zu einem Duell hinaus. Da Clementines Vater sehr krank ist und sie alleine den Kampf nicht gewinnen konnte, müssen sie ihr Haus und ihren Job aufgeben. Zusammen mit ihrer Hausfrau gehen sie zu Clementines Mutter. Clementine will das Geschehene nicht auf sich beruhen lassen und sucht einen Weg, um Rache zu auszuüben. Sie erschafft ein Schlupfloch und wird ab sofort die Gehilfin von Phelan und will ihn und seinen Bruder um ihre Geheimnisse bringen.
Innerhalb der Geschichte kommen immer mehr Geheimnisse über den Fluch aus den Bergen ans Licht und Clem muss sich entscheiden, ob sie an der Rache festhalten will oder gegen den Fluch kämpfen will.
Das Magiesystem hat mir sehr gut gefallen und ich war positiv angetan, wie individuell zu anderen Geschichten war. Die Geschichte ist allem in allem sehr düster geschrieben und es gibt wenig Stellen, wo ich das Gefühl hatte, das es Lichtblicke enthält. Leider hat mir die Geschichte sehr viel abverlangt, da der Einstieg schon immens langgezogen war. Erst bei 20% verlassen die drei das Zuhause, um bei Clems Mutter unterzukommen. Dann beginnt die Undercoveraktion und führt dazu, dass sie nichts von sich Preis geben darf, um nicht aufzufallen. Dies machte die Geschichte sehr mühselig, aber auch so manche Wiederholung.
Leider hat mich hier der Name der Autorin, deren erstes sehr bekanntes Buch mich sehr positiv zurückgelassen hat, zu sehr in die Versuchung gebracht. Optisch ist das Buch ein Hingucker und wahnsinnig schön. Leider ist die Geschichte viel zu lang geschrieben und konnte mich nicht überzeugen.