War leider nicht mein Fall
Eine wie AlaskaInhalt
Miles ist auf ein Internat gewechselt und findet dort zum ersten Mal Freunde. Eine von ihnen ist Alaska, in die er sich hals über Kopf verliebt. Sie wird zum Mittelpunkt seines Lebens und hat eine ...
Inhalt
Miles ist auf ein Internat gewechselt und findet dort zum ersten Mal Freunde. Eine von ihnen ist Alaska, in die er sich hals über Kopf verliebt. Sie wird zum Mittelpunkt seines Lebens und hat eine magische Wirkung auf ihn. Sie ist sehr geheimnisvoll und tiefgründig. Sie beschäftigt sich mit Lyrik und diskutiert gerne über philosophische Dinge. Doch hinter ihrer Fassade steckt mehr, das weiß Miles und ist fasziniert von ihr.
Meine Meinung
Eigentlich mag ich John Greens Bücher sehr gerne. Doch dieses konnte mich irgendwie nicht so richtig kriegen.
Die Kapitel beginnen mit einer Anzahl an Tagen vor einem bestimmten Ereignis. Was dieses Ereignis ist, das weiß man zunächst nicht. Dadurch wurde Spannung aufgebaut, die sich auch bis zu diesem Ereignis durchgezogen hat. Dementsprechend konnte mich das Buch auch in gewisser Weise fesseln, weswegen ich auch weiter gelesen habe.
Dennoch hat es sich ab einem bestimmten Punkt auch etwas gezogen und ich habe eigentlich nur noch darauf gewartet, dass dieses Ereignis endlich kommt und die Geschichte wieder ein bisschen Fahrt auf nimmt.
Im Anschluss an dieses Ereignis ging es dann spannend und interessant weiter, da sich einige Fragen gestellt hatten, die man beantwortet haben wollte.
Die Botschaft des Buches fand ich sehr gut und vor allem auch sehr wichtig. Ich fand es gut, dass sich John Green damit beschäftigt hat und die Ernsthaftigkeit des Themas so gut rüber gebracht hat.
Trotzdem war das Buch leider nicht mein Fall, weil ich mit den Figuren nicht warm geworden bin. Irgendwie ist bei mir da der Funke nicht übergesprungen. Ich konnte mich nicht gut in sie hineinversetzen und einfühlen. Sie waren irgendwie so unnahbar für mich.
Es sind viele Emotionen und Gefühle im Spiel, die bei mir aber leider nicht angekommen sind, weswegen mich die Geschichte auch leider nicht berühren konnte.
Ich wollte das Buch so gerne mögen, aber es ging einfach nicht.
Vor allem das Ereignis, welches mich komplett überrascht und eiskalt erwischt hatte, hat mich irgendwie nicht berühren können. Auch die letzten Seiten, bei denen die Zählung mit der Anzahl der Tage nach dem Ereignis weiter gingen, kamen bei mir die Emotionen nicht an. Vielleicht lag das einfach daran, dass ich mit den Figuren nicht so warm geworden bin.
Insgesamt war das leider einfach nicht meins. Ich konnte mich in die Geschichte nicht so gut fallen lassen und hatte so meine Probleme mit den Figuren. Trotzdem gibt es zwei Sterne für das wichtige Thema des Buches und für den Aufbau der Spannung.