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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.12.2019

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Was perfekt war
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Ich bin ein großer Fan von Colleen Hoover, ihre Bücher zählen regelmäßig zu meinen Jahreshighlights und so waren die Erwartungen an Was perfekt war natürlich auch hoch. Besonders auch, weil ich im Vorfeld ...

Ich bin ein großer Fan von Colleen Hoover, ihre Bücher zählen regelmäßig zu meinen Jahreshighlights und so waren die Erwartungen an Was perfekt war natürlich auch hoch. Besonders auch, weil ich im Vorfeld viele positive Meinungen zu dem Buch gehört habe. So war ich dann letztendlich doch ein bisschen enttäuscht.

In Was perfekt war geht es um Quinn und Graham, beide lernen sich in einem Hausflur kennen. Die Umstände sind nicht so schön, den die jeweiligen Partner betrügen die beiden gerade miteinander. Doch das gute dabei ist, so lernen sich Quinn und Graham kennen. Das Buch wird auf zwei Zeitebenen aus der Sicht von Quinn erzählt.

Die Wahl dieser zwei Zeitebenen fand ich sehr gut. Denn zum einen ist man in der Vergangenheit und erlebt wie die beiden sich kennengelernt haben, die erste Verliebtheit und so weiter. Diese Abschnitte sind süß und eher leicht, unbeschwert und hell. Und dann gibt es die in der Gegenwart, diese sind schwer, traurig und bedrückend. Hätte es nur diese gegeben, hätte mir das Buch wohl arg auf das Gemüt geschlagen.

Zum Thema möchte ich nicht zu viel verraten bzw. spoilern. Da der Klappentext dieses nicht erwähnt, werde ich es auch lassen. Aber wer schon ein Buch von Colleen Hoover gelesen hat, weiß, dass sie sich oft mit schwierigen Themen auseinandersetzt, so auch hier.

Ich muss gestehen mir hat die Umsetzung manchmal nicht so gefallen und ich denke, man hätte mehr aus dem Thema hohlen können. Und auch muss ich sagen, dass ich keine Träne vergossen habe beim Lesen und das in Verbindung mit einem Hoover Buch heißt bei mir schon etwas. Keine Frage, die Frau kann schreiben, ihr Still ist sehr flüssig und angenehm. Oft mit Drama und vielen Gefühlen angereichert, doch hier konnte mich die Geschichte nicht emotional packen.

Quinn mochte ich nicht besonders, vielleicht lag es auch daran. Natürlich kann ich nicht beurteilen wie es ist, mit so einer Situation klarzukommen und doch hätte ich mir gewünscht, dass mehr gesprochen wird. Dies fand ich manchmal sehr anstrengend. Davon abgesehen habe ich das Buch gerne gelesen, besonders die Teile, die in der Vergangenheit gespielt haben und auch das Ende hat mir gefallen.


Fazit:
Für mich nicht das beste Hoover Buch, emotional konnte es mich nicht so mitreisen und die Protagonistin war mir eher unsympathisch.
Doch der wundervolle Schreibstil der Autorin hat dies für mich wieder weggemacht.
Die Thematik fand ich interessant und ich denke, die Gefühlslage in so einer Situation wurde sehr gut beschrieben. Auch, wenn ich mir an manchen Stellen eine andere Umsetzung gewünscht.

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Veröffentlicht am 11.12.2019

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Kurt, Einhorn wider Willen 1. Wer möchte schon ein Einhorn sein?
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Stellt euch den perfekten Einhornnamen vor. Na, wer hat da an Kurt gedacht? Ja, der kommt einem da nicht gleich in den Sinn. Und Kurt ist nun auch nicht das typische Einhorn. Aber was soll er machen, wenn ...

Stellt euch den perfekten Einhornnamen vor. Na, wer hat da an Kurt gedacht? Ja, der kommt einem da nicht gleich in den Sinn. Und Kurt ist nun auch nicht das typische Einhorn. Aber was soll er machen, wenn eine Prinzessin Hilfe braucht. Mit Hilfe von Vogel Trill und dem Ninja-Goldfisch geht es auf die Reise zu der entführten Prinzessin.


Kurt - Wer möchte schon ein Einhorn sein, ist ein Kinderbuch ab 5 Jahren. Ich habe es als Erwachsene gelesen und auch wenn ich ein bisschen über der eigentlichen Zielgruppe liege, konnte mich Kurt gut unterhalten. Im Buch befinden sich jede Menge farbige Illustrationen, welche manchmal ganze Seiten einnehmen und der Text dann auf ihnen zu finden ist. Die Kleinen haben hier jede Menge zum Anschauen und bestaunen. Aber auch ich mochte die Zeichnungen. Besonders toll dabei fand ich die Zeichnungen von Kurt und seiner Mimik. Aber auch den Ninja-Goldfischen fand ich cool. Durch das dicke Hartcover und die gute Qualität der Seiten, liegt es auch schön in der Hand und ich könnte mir vorstellen, dass es auch in Kinderhänden langlebig ist.


Kurt, der eigentlich kein niedliches Einhorn sein möchte, schlecht sich mit seinen zynischen Kommentaren in das Leserherz. Sehr schön auch, wie die Autorin mit den stereotypischen Klischees spielt. So steht die Prinzessin gar nicht auf Rosa und möchte viel lieber Männer Stiefeltragen und das Kurt nicht dem typischen Einhorn Klischee entspricht, habt ihr bestimmt auch schon gemerkt. Gerade in einem Buch für so junge Leser finde ich das super. Leider wird ja doch noch oft in Schubladen gedacht, du bist ein Mädchen also benimmt dich so und so Augen verdreht und da gefällt es mir sehr, wie hier mit den Klischees gespielt wird.


Fazit:
Kurt, das etwas andere Einhorn, rettet die Prinzessin die den Prinzen vermöbelt.
Die Autorin spielt hier mit den Klischees, was einen reiz des Buches ausmacht.
Dazu gibt es jede Menge schöne Illustrationen von Stephan Pricke.
Für Kinder ab 5 Jahren zum Vorlesen bestimmt bestens geeignet.
Für mich als Erwachsene hat ein bisschen etwas gefehlt so gegen Ende hin.
Aber wie gesagt, da die Zielgruppe in einem anderen Altersbereich liegt, macht euch am besten selbst ein Bild.

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Veröffentlicht am 11.12.2019

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No Plastic!
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Plastik vermeiden ist in aller Munde. Da ist so ein kleines Büchlein, welches gut in die Hosentasche passt mit 101 Möglichkeit Plastik zu vermeiden doch was Feines. So der Gedanke. Eins vorne weg, ich ...

Plastik vermeiden ist in aller Munde. Da ist so ein kleines Büchlein, welches gut in die Hosentasche passt mit 101 Möglichkeit Plastik zu vermeiden doch was Feines. So der Gedanke. Eins vorne weg, ich habe mich selbst schon mit dem Thema beschäftigt und viel nachgelesen, somit gab es in dem Buch nicht so viel Neues für mich. Aber wenn sich jemand noch nicht so mit dem Thema auseinandergesetzt hat oder einfach auch die Tipps und Ratschläge handlich in einem Buch möchte, um sie sich besser merken zu können oder zum Nachschlagen, würde ich das Buch auf jeden Fall empfehlen.


Das Buch ist übersichtlich gestaltet und wie man sich bei 101 einem Weg auf Plastik zu verzichten bei nur 128 Seiten denken kann, auch kurz gehalten. Dies hat natürlich Vor- und Nachteile. Die Texte sind kurz und knackig, kommen gleich auf den Punkt. Geeignet für alle, die nicht lange um den heißen Brei rumlesen möchten. Aber gerade, wenn es um die Anleitungen geht, etwas selber zu basteln, wären zumindest für mich, ein paar Bilder zur Unterstützung gut gewesen. Aber diese kann man sich bestimmt auch ergoogeln, wenn man es denn wirklich nachmachen möchte.


Was ich auch etwas schade finde ist, dass nicht darauf eingegangen wird, wie die Umweltbilanz von alternativen Produkten aussieht. Klar, dies würde das Buch sprengen. Aber trotzdem fände ich es interessant und auch wichtig, zu wissen, ob ich hier "nur" Plastik vermeide oder auch etwas für die Umwelt tue bzw. ob meine Alternative, wenn man die Umweltbilanz betrachtet, einen gleichwertigen oder nur minimal geringeren schaden anrichtet.


Fazit:
Alles in allem ein gutes Buch für Einsteiger in das Thema, oder für alle die die Tipps und Ratschläge kompakt in einem handlichen Büchlein zum Nachschlagen möchten.
Für Menschen, die sich schon intensiver mit dem Thema Plastik vermeiden auseinandergesetzt haben, gibt es wohl eher nicht so viel Neues.
Vielleicht auch gut als kleiner Wink mit dem Zaunfall als Geschenk für manche, die scheinbar noch nie etwas von Stoffbeuteln für Gemüse und Co. gehört haben

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Veröffentlicht am 04.12.2019

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Rulantica (Bd. 1)
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Bestimmt habt ihr schon von Rulantica gehört. Ich wohne in der Nähe des Europa-Park Rust und habe somit schon im Vorfeld des Buches einiges an Werbung mitbekommen. Die Idee, ein Buch zu dem neuem Themenbereich ...

Bestimmt habt ihr schon von Rulantica gehört. Ich wohne in der Nähe des Europa-Park Rust und habe somit schon im Vorfeld des Buches einiges an Werbung mitbekommen. Die Idee, ein Buch zu dem neuem Themenbereich im Park rauszubringen, fand ich interessant. Außerdem geht es um eine Unterwasserwelt, was man nun nicht so häufig liest und noch dazu Wikinger und Illustrationen. Ja, mit schönen Bilder kann man mich haben

Und deswegen auch zunächst zu den Zeichnungen. Diese sind sehr hochwertig und liebevoll gestaltetet. Mit einem Blick auf das Cover, könnt ihr schon erahnen was euch erwartet. Außerdem haben die Seiten einen alten Touch, so als wäre es Papier, welches schon einiges mit gemacht hat, etwas ins Braune verfärbt und manchmal mit so Wasserflecken. Aber zum Text hin, wird es heller und somit ist es trotzdem super zu lesen. Alleine für die megaschönen Illustrationen würde ich die volle Punktzahl geben.

Aber leider konnte mich das Buch gerade zu Beginn nicht ganz abholen. Ich hing wirklich lange daran und musste mich leider, immer wieder überwinden zum Weiterlesen, weil sich der Anfang für mich zog und ich so kein großes Interesse hatte weiter zu lesen. Erst gegen später, ich würde schätzen, der Hälfte, konnte mich die Geschichte richtig packen.

Woran es genau lag, kann ich gar nicht sagen. An sich ist es ein gutes Buch. Und ich bin mir sicher, Kinder ab 10 Jahren werden es vermutlich auch schon zu Beginn spannender finden. Ich gehöre nicht mehr zur Zielgruppe, lese aber immer mal wieder gerne ein Kinderbuch zwischendurch.

Mein Highlight war Snorr, ein Sixtopus. Er ist ein super treuer Freund und echt goldig. Auch Aquina und Mat waren mir sympathisch. Sie ist eine Abenteurerin und begibt sich auch gerne mal in gefährliche Situationen, wobei sie manchmal dann nicht so überlegt handelt. Er ist eher ruhiger und vorsichtig, dadurch, dass er im Waisenhaus aufgewachsen ist und dort auch öfters geärgert wurde.

Fazit:
Die Illustrationen sind ein Traum, sehr hochwertig und liebevoll.
Allgemein ist das Buch wundervoll gestaltet.
Inhaltlich konnte es mich nicht ganz überzeugen, ich habe fast die Hälfte des Buches gebraucht, bis mich die Geschichte abholen konnte.
Ich gehe aber stark davon aus, dass die Zielgruppe, Kinder ab 10 Jahren, da weniger Probleme am Anfang haben werden.

Veröffentlicht am 10.10.2019

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Was ist mit uns
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Von Becky Albertalli habe ich Nur drei Worte geliebt und von Adam Silvera habe ich bis dato sehr viele positive Stimmen gehört, so war für mich klar, ich möchte unbedingt »Was ist mit uns« lesen.

Arthur ...

Von Becky Albertalli habe ich Nur drei Worte geliebt und von Adam Silvera habe ich bis dato sehr viele positive Stimmen gehört, so war für mich klar, ich möchte unbedingt »Was ist mit uns« lesen.

Arthur ist den Sommer über in New York und trifft ganz zufällig auf Ben. Das erste Treffen der beiden hat etwas Schicksalhaftes und nicht nur der Leser denkt dabei an eine Fügung des Universums. Doch leider tauschen die beiden keine Nummern aus und New York ist eine große Stadt, da ist es fast unmöglich diese eine Person wiederzufinden, oder?

Das Buch ist abwechselnd aus der Sicht von Ben und Arthur geschrieben. Und man merkt recht schnell, wer welche Kapitel geschrieben hat, finde ich. Auch wenn Ben und Arthur einige Gemeinsamkeiten haben, empfand ich ihre Kapitel gerade zu Beginn als sehr unterschiedlich. Arthut wirkt sehr lebendig und sprüht förmlich über vor Energie und hat so eine positive Art. Ben hingegen ist da eher verhalten, er hat noch an einigen Dinge aus der Vergangenheit zu knabbern.

Ich glaube, hätte es nur die Ben Kapitel gegeben, hätten mich diese etwas runtergezogen, aber Arthur hat es dann wieder ausgeglichen. Und so war es dann auch im Verlauf des Buches. Mir hat die Geschichte gefallen, es gab einige süße Szenen, aber auch ein bisschen Drama. Das Thema Freundschaft hat auch eine wichtige Rolle gespielt. Auch wenn ich das Buch gerne gelesen habe, fand ich es nicht zu jedem Punkt fesselnd. Ich hätte es auch gut für ein paar Tage aus der Hand legen könnten.

Ich denke, da wird jeder seine eigenen Vorlieben haben, aber mir hat der Ausgang der Geschichte nicht so gut gefallen.

Fazit:
Wenn das erste kennenlernen schon schicksalhaft ist, was kommt danach?
Dies versuchen Ben und Arthur in dieser unterhaltsamen Geschichte herauszufinden.
Ich habe das Buch gerne gelesen und die beiden begleitet, es gab einige süße Szenen und besonders Arthur mochte ich mit seiner Art sehr.
Das Ende lässt mich etwas unbefriedigt zurück, aber da werden sicherlich die meisten anders drüber denken.