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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.12.2019

Gewalt, Sex, Horror und noch mehr Sex

Der Keller
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Klappentext: Man nennt es das „Horrorhaus“, denn vor Jahren hat es hier eine ungeklärte Mordserie gegeben. Inzwischen ist es eine Touristenattraktion, täglich besucht von zahllosen Neugierigen. Doch dann ...

Klappentext: Man nennt es das „Horrorhaus“, denn vor Jahren hat es hier eine ungeklärte Mordserie gegeben. Inzwischen ist es eine Touristenattraktion, täglich besucht von zahllosen Neugierigen. Doch dann gibt es einen neuen Mord. Und noch einen. Und nach und nach stellt sich heraus, dass dies kein gewöhnlicher Killer ist – dass im Keller des Hauses eine Kreatur lebt, die alles andere als menschlich ist. Und sie fängt gerade erst an…

Meinung:
Laymon versteht es seine Leser zu fesseln und in seinen Bann aus Gewalt, Sex, Horror und noch mehr Sex zu ziehen. Sein Schreibstil ist kurzweilig und verleitet zum verschlingen des Buchs.

Band 1 und Band 2 waren ausgezeichnete trashige Horrorgeschichten. Interessante Charaktere, überraschende Wendungen und Schreckmomente in Massen! Der Spannungsbogen wurde durchgehend aufrecht erhalten. Man konnte nie wirklich vorhersagen was als nächstes geschieht! Einzig die Gewalt und Sexdarstellungen an Kindern im ersten Band waren nicht ganz ohne, hier hätte das Buch definitiv eine Triggerwarnung gebrauchen können. Ich bin recht abgebrüht, aber hier musste selbst ich schlucken.

Band 3 wiederum war das völlige Gegenteil du den vorherigen Büchern. Schreibstil klasse nur war das Buch inhaltlich so mit überflüssigen Abschweifungen überladen, so dass man am Ende wirklich froh war, als man es endlich hinter sich hatte. Einige Charaktere waren wirklich unausstehlich und man hoffte nur noch, dass sie endlich abkratzen. Von den fast 600 Seiten, hätte man 400 problemlos streichen können, die Story hatte sich einfach nur im Kreis gedreht. Lediglich die letzten 50 Seiten haben das Ruder nochmal etwas herum gerissen und es wurde noch mal sehr spannend und brutal. Die Wendungen am Ende waren wirklich gut.

Trotz des sich dahinziehenden dritten Bandes ist "Der Keller" alles in allem schockierender Horror vom feinsten!

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Veröffentlicht am 19.12.2019

Was würdest du tun?

EVIL
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"Evil" ist ja an einer wahren Begebenheit angelehnt. Dadurch, dass ich den Film "An American Crime", der auf dieser wahren Begebenheit beruht, schon gesehen habe, wusste ich was auf mich zukommen wird. ...

"Evil" ist ja an einer wahren Begebenheit angelehnt. Dadurch, dass ich den Film "An American Crime", der auf dieser wahren Begebenheit beruht, schon gesehen habe, wusste ich was auf mich zukommen wird. Es wurde nur etwas unangenehmer als im Film. Der Horror hat gefehlt, ein gewisser Ekel war vorhanden aber ich hatte mir das Buch schlimmer vorgestellt, da ich schon so viel darüber gehört hatte. Es zeigt die tiefsten Abgründe und Gedanken der Menschen auf, wozu man fähig ist und wie man sich beeinflussen lassen kann. Wie man mit sich hadert und es dann doch geschehen lässt. Man sieht ja doch immer wieder, wie der Mensch sich zu Dingen hinreisen lässt, die moralisch eigentlich völlig verwerflich sind, man das in diesem Moment auch weiß, aber man diese Dinge aus Neugierde, Neid, Habgier oder sonstigen niederen Beweggründen durchzieht. Und das kann man in diesem Buch gut miterleben.

Ich kann auch ehrlich gesagt gar nicht wirklich sagen ob das Buch jetzt gut oder schlecht war. Es fällt mir ein bisschen schwer eine Sterne Bewertung abzugeben.

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Veröffentlicht am 19.12.2019

Auf nach Snogaard

Alben und Trolle - Die schwarze Armee
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Wer ist diese schwarze Armee die alles nieder metzelt und sich die verschiedenen Völker Untertan machen möchte? Und was sind das für mysteriöse Frauen die mit Spinnen reden können? Die Völker von Snogaard ...

Wer ist diese schwarze Armee die alles nieder metzelt und sich die verschiedenen Völker Untertan machen möchte? Und was sind das für mysteriöse Frauen die mit Spinnen reden können? Die Völker von Snogaard müssen sich verbünden um den gemeinsamen Fein zu vernichten. Um ein Bündnis zwischen Alben und Trollen zu schaffen, macht sich eine Truppe Trolle auf den Weg die vor 300 Jahren entführte Albin Isinvi zu ihrem Vater zurückzubringen. In der Hoffnung so die Unterstützung der Alben zu gewinnen. Eine abenteuerliche Reise beginnt...

Das Cover des Buchs symbolisiert die zwei Völker um die es hauptsächlich in dem Buch geht. Alben und Trolle. Ich finde es sehr ansprechend und schön.
Der Anfang des Buchs hat mich direkt in den Bann gezogen. Der Schreibstil ist super angenehm zu lesen und man kann sich alles so wunderbar vorstellen! Die Wendungen in dem Buch haben eine durchgehend spannende Atmosphäre geschaffen.
Man konnte wirklich in die Gefühlswelt der Protagonisten abtauchen. An einigen Stellen musste ich tatsächlich auch mal schmunzeln, z. B. dass die Trollkinder "Fang-den-Alb" spielen.
Es gab durch die unterschiedlichen Völker natürlich auch so viele unterschiedliche Charaktere, die aber alle super zusammen gepasst haben. Was ich auch sehr interessant fand war, dass das Buch hauptsächlich aus der Sicht der Trolle geschrieben wurde. Meistens sind das Volk ja eher nur dumme, wilde, hungrige Randfiguren in den Geschichten. Aber der Autor hat die Trolle mal von einer anderen Seite gezeigt und sogar hinbekommen die Trolle etwas human wirken zu lassen. Natürlich waren sie noch rabiat und haben gefurzt etc., aber ich habe eben schon von "schlimmeren" Trollen gelesen.
Mir kam das Ende nur leider etwas zu schnell und der Kampf mit der schwarzen Armee zu kurz. Auch sind einige Fragen nicht geklärt worden, was ich schon blöd fand. Da kann man eben nur auf einen zweiten Band hoffen, um mehr über dieses mysteriöse Volk zu erfahren.

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Veröffentlicht am 19.12.2019

Tolles Buch mit einem spannenden Thema

Das Monster in ihm
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Hanna kehrt nach dem Tod ihres Vaters, mit dem sie seit Jahren keinen Kontakt hatte, in ihr Heimatdorf zurück um seinen Nachlass zu verwalten. Sie kann sich kaum noch an ihre Kindheit erinnern und hofft, ...

Hanna kehrt nach dem Tod ihres Vaters, mit dem sie seit Jahren keinen Kontakt hatte, in ihr Heimatdorf zurück um seinen Nachlass zu verwalten. Sie kann sich kaum noch an ihre Kindheit erinnern und hofft, dass das Ausräumen des Hauses ihres Vaters alte Erinnerungen weckt. In ihrem Heimatdorf angekommen stößt sie direkt auf Widerstand und Ablehnung der Einwohner. Es scheint ein Dorf mit schrulligen Bewohnern zu sein. Als das Ausräumen beginnt, entdeckt sie belastende Dinge im Keller ihres Vaters. Auch ihre Flashbacks verheißen nichts gutes.

Ich fand den Schreibstil super zu lesen und habe das Buch auch sehr schnell durchgelesen. Die Stimmung im Buch war düster und etwas beklemmend, genau richtig für solch ein Thema! Die Story hat mich wirklich gepackt, auch wie sich alles Stück für Stück wie ein Puzzle gefügt hat fand ich sehr spannend. Die Charaktere im Buch waren zu 90% sehr unsympathisch, was aber, denke ich, so gewollt war. Ein alt eingesessenes Dorf und dann kommt eine Frau von "außerhalb" und bringt alles durcheinander, das war toll gelöst, da durften die Bewohner ja quasi gar nicht nett sein. Auch hatten sie alle etwas "mysteriöses" an sich, was das eigene Rätseln über den Täter nicht einfach gemacht hat! Man hat erst relativ spät erfahren wer was getan hat! Leider wurde mir die Hauptprotagonistin Nora mit der Zeit leider irgendwie immer unsympathischer. Und ich konnte einige ihrer Handlungen und Gedankengänge nicht mehr nachvollziehen. Deshalb muss ich leider einen Stern abziehen. Nichtsdestotrotz war das Buch ein Pageturner mit einer fesselnden Story! Das Ende war spannend und packend!

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Veröffentlicht am 19.12.2019

Tolle Geschichte für Abende zum abschalten

Der Käpt'n – Jenseits der See
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Käpt'n Johannes Wilhelm Kröger hat sein ganzes Leben auf hoher See verbracht, die unterschiedlichsten Kontinente und verschiedensten Häfen angelaufen und da das ein oder andere Abenteuer erlebt. Nach 50 ...

Käpt'n Johannes Wilhelm Kröger hat sein ganzes Leben auf hoher See verbracht, die unterschiedlichsten Kontinente und verschiedensten Häfen angelaufen und da das ein oder andere Abenteuer erlebt. Nach 50 Jahren wurde er pensioniert. Man begleitet ihn in diesem Buch durch seinen Alltag und erfährt, in einer Art Flashbacks, von einigen seiner Abenteuer die er auf seinen Reisen erlebt hat. Dann trifft er auf die geheimnisvolle Wiebke und das Abenteuer beginnt...



Ich habe das Buch an einem sonnigen Wochenende in einem rutsch durch gelesen. Es lässt sich leicht lesen, der Schreibstil ist sehr entspannend aber unterhaltsam. Es hat mir einen riesen Spaß gemacht, den Käpt'n bei seinen Abenteuern zu begleiten und den Alltag mit ihm zu meistern. Durch den bildhaften Schreibstil von Jörg Rönnau habe ich die Meeresbriese regelrecht in meinem Haar gespürt Ich als Bücherwurm fand die Idee besonders toll, von einem Käpt'n zu lesen, der sehr viel und sehr gerne gelesen hat, sich in jedem Hafen Bücher gekauft hat und auch schon einige Abenteuer mit den verschiedensten Schriftstellern erlebt hat. Von Bram Stoker bis Sir Arthur Conan Doyle. Einen Stern muss ich leider abziehen, da sich das Buch für mich eher wie ein Roman gelesen hat, nicht wie ein Krimi gelesen hat. Wirkliche Krimi-Elemente kamen erst im letzten Drittel des Buches wirklich zum Vorschein.

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