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Veröffentlicht am 31.03.2019

Der schwächste Tante-Poldi-Roman in der Reihe

Tante Poldi und die Schwarze Madonna
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Tante Poldi ist immer ein Garant für vergnügliche Lesestunden - jedenfalls bisher.
In diesem Teil jedoch hat man das Gefühl, dem Autor fällt nichts halbwegs Vernünftiges mehr ein.
Poldi trifft auf den ...

Tante Poldi ist immer ein Garant für vergnügliche Lesestunden - jedenfalls bisher.
In diesem Teil jedoch hat man das Gefühl, dem Autor fällt nichts halbwegs Vernünftiges mehr ein.
Poldi trifft auf den Papst höchstpersönlich, auf den Tod und es gibt lange Abhandlungen aus dem Roman des Neffen heraus. Das alles schmälert leider das Lesevergnügen sehr.
Das Ende lässt auf einen neuen Teil hoffen und damit auch, dass es weitergeht mit einer gut gelaunten Poldi ohne solche Abschweifungen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Schreibstil
  • Humor
  • Lesespaß
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.12.2016

Wieder ein durchgeknallter Kommissar

Schattenkiller
1

Mirko Zilahy’s Auftakt zur Enrico Mancini Reihe, welche in Rom spielt.
Im Mittelpunkt steht der Kommissar Enrico Mancini, der nach dem Tode seiner Frau nicht richtig zurück ins Leben gefunden hat und ein ...

Mirko Zilahy’s Auftakt zur Enrico Mancini Reihe, welche in Rom spielt.
Im Mittelpunkt steht der Kommissar Enrico Mancini, der nach dem Tode seiner Frau nicht richtig zurück ins Leben gefunden hat und ein weiterer Kommissar in der neuen Literatur ist, der dem Alkohol nicht abgeneigt ist.
Die Geschichte besteht aus sehr vielen Personen und vielen Handlungssträngen und ist zunächst einmal sehr unübersichtlich gestrickt. Es werden viele Orte in einem unwirtlichen, im Regen versunkenen Rom vorgestellt. Die Örtlichkeiten sind interessant und bildlich beschrieben, wie zum Beispiel das Gasometer oder ein alter Schlachthof. Die bösartig verübten Verbrechen passen hervorragend zu diesen Industriebrachen.
Nachdem man immer wieder in verschiedene Richtung ermittelt und der Leser immer wieder zu – wie sich später herausstellt – falschen Vermutungen verführt wird ist man zum Schluß hin doch sehr überrascht, was der Autor mit seinen anscheinend nur lückenfüllenden Aussagen angedeutet hat.

Enrico Mancini als Hauptakteur ist kein Mensch, mit dem der Leser schnell „warm“ wird, vielleicht sollte dieser Auftakt einer neuen Reihe nur zeigen, woher er kommt und wie er zu dem geworden ist, wie er sich darstellt. Ich hoffe, daß in neuen Folgen der Reihe nicht mehr stark auf seine Ticks und seine Probleme eingegangen wird.
Eine Ausweitung der Charaktere seines Kollegen Walter Comello, der Kollegin Caterina de Marchi und dem Professor Carlo Biga wäre wünschenswert. Diese 4 haben letztendlich als Team hervorragend zusammen gearbeitet, da jeder seine Stärken hervorragend einbringen konnte.
Insgesamt ein gutes Buch, kurzweilige Unterhaltung, flüssiger Schreibstil.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Charaktere
  • Spannung
  • Handlung
  • Stil
Veröffentlicht am 15.11.2016

Wie immer ein hervorragender Francis Ackermann jr.

Ich bin der Zorn
1

Der überwiegende Teil der Handlung spielt in einem Gefängnis der Zukunft. Hier werden Wärter ersetzt durch ausgefeilte Technik. Allerdings wird jedem Leser sofort klar, dass genau das der Knackpunkt werden ...

Der überwiegende Teil der Handlung spielt in einem Gefängnis der Zukunft. Hier werden Wärter ersetzt durch ausgefeilte Technik. Allerdings wird jedem Leser sofort klar, dass genau das der Knackpunkt werden wird. Auf Technik ist ebenso wenig Verlass wie auf Menschen.

Für Leser, die die Vergangenheit und Verhältnisse rund um die Protagonisten aus den vergangenen 3 Romanen rund um den Serienkiller Francis Ackermann jr. nicht kennen werden diese kurz aber trotzdem eingehend vorgestellt.

Der Hauptakteur in diesem Roman - der Judas-Killer - lässt sich immer neue perfide Spielchen einfallen, um die Ermittler abzulenken und zu beschäftigen. Man fühlt sich teilweise regelrecht auf den Spuren der SAW-Filme.

Zu den üblichen Handlungssträngen der verschiedenen Protagonisten gibt es noch Tagebucheinträge, die das Leben von der Kindheit bis zum Erwachsenen des Judas-Killer beleuchten. Man versteht dadurch, wie er zu dem geworden ist, was er darstellt und wie er handelt.

Letztendlich ist mal wieder der - wie ich zugeben muss - mittlerweile ans Herz gewachsene Serienkiller Francis Ackermann jr. derjenige, der die ganze Geschichte am Ende klärt und auflöst.

Fazit: Beim vierten Teil der Serie habe ich das Gefühl, dass es einfach einmal wieder eine Fortsetzung geben musste. An die Qualität und die Spannung der vorangegangenen drei Teile kommt dieses neue Buch lange nicht heran. Als regelmässiger Leser will man natürlich wissen, wie sich die Dinge entwickeln. Sollte allerdings ein Leser bei diesem Buch erst einsteigen, wird er sicherlich den Hype um die Romanreihe nicht verstehen können.

Von der Geschichte her eher schwach und stark von den diversen Actionfilmen der letzten Jahre abgekupfert.

Ich bin trotzdem neugierig, was ein fünfter Teil so bringen wird und werde der Serie treu bleiben.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Figuren
  • Spannung
  • Handlung
  • Psychologie
Veröffentlicht am 20.03.2026

Geister

Die Geister von La Spezia
0

Ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut, immerhin ist Mary Shelley ja eigentlich jedem Bücherleser ein Begriff.
Sowohl das tolle Cover als auch die Inhaltsangabe beziehungsweise der Klappentext hatten ...

Ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut, immerhin ist Mary Shelley ja eigentlich jedem Bücherleser ein Begriff.
Sowohl das tolle Cover als auch die Inhaltsangabe beziehungsweise der Klappentext hatten es mir sofort angetan.
Leider wurde ich sehr enttäuscht.
Die Geschichte hat eine gute Grundlage, Pat möchte mit Hilfe von einer Art Erinnerungsübertragung den Tod von Mary Shelley's Ehemann Percy aufklären. So weit so gut und verständlich. Warum dann aber Pat eine Rolle in der Geschichte bekommt statt nur stiller Teilhaber oder Zuschauer zu sein hat sich mir schon überhaupt nicht erschlossen.
Dann gab es so viele handelnde Personen und so viele Verwirrungen und Verwicklungen, dass man buchstäblich den roten Faden verliert.
Der Schreibstil ist nicht so mitreissend, dass er das ausgleichen könnte. Zudem recht oft mit Rechtschreibfehlern gespickt.

Veröffentlicht am 15.03.2026

Nicht überzeugend

Krakenkind
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Das Cover ist sehr ansprechend, sowohl von der Zeichnung her als auch von der Farbgebung.

Der Klappentext hatte mich überzeugt, dass ich diese Reihe kennen lernen muss.

Leider konnte der Inhalt nicht ...

Das Cover ist sehr ansprechend, sowohl von der Zeichnung her als auch von der Farbgebung.

Der Klappentext hatte mich überzeugt, dass ich diese Reihe kennen lernen muss.

Leider konnte der Inhalt nicht halten, was der Klappentext versprochen hat.

Zunächst einmal ist der Schreibstil sehr angenehm und man kommt schnell voran.

Die Geschichte sowie die Protagonisten konnten mich leider nicht überzeugen. Die handelnden Personen, von denen es eine ganze Menge gibt - hier würde sich ein Personenregister lohnen - konnten mich allesamt nicht für sich einnehmen. Sie sind blass und haben keinerlei Alleinstellungsmerkmal. Die Geschichte an sich ist fad und die Thrilleraspekte fehlen komplett.

Mich hat dieser Teil der Reihe komplett enttäuscht und ich habe kein Bedürfnis, weitere - auch vorherige - Teile zu lesen.