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Veröffentlicht am 11.01.2020

Nett, aber nichts Besonderes

Wintervanille
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Taschenbuch: 480 Seiten
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (30. September 2019
ISBN-13: 978-3734107887
Preis: 10,00 €
auch als E-Book und als Hörbuch erhältlich

Nett, aber nichts Besonderes

Inhalt:
Cecilia ...

Taschenbuch: 480 Seiten
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (30. September 2019
ISBN-13: 978-3734107887
Preis: 10,00 €
auch als E-Book und als Hörbuch erhältlich

Nett, aber nichts Besonderes

Inhalt:
Cecilia führt im kalifornischen Napa Valley mit Leidenschaft eine Vanillefarm. Ebenso wie ihre beste Freundin Julia hatte sie in der Liebe bisher kein Glück, sondern nur Enttäuschungen erlebt. Dies könnte sich ändern, als sie von einem reichen Hotelier zu einem Gewürzseminar eingeladen wird …

Meine Meinung:
Für mich war das Buch, der 1. Band der Kalifornische Träume-Reihe, leider nichts, es ist aber auch nicht das Genre, das ich sonst gerne lese. Für einen anspruchsvollen Roman hat es zu wenig Gehalt, für einen berührenden Liebesroman zu wenig Gefühl. An den Stellen, wo es „dramatisch“ wurde, habe ich nicht mit den Protagonisten mitleiden können, sondern war nur sauer auf sie, weil sie sich so dämlich benahmen.

Zudem ist die Handlung stark vorhersehbar, wirkliche Überraschungen nicht vorhanden. Ich habe einiges über die Vanille gelernt, ein wenig auch über andere Gewürze. Das hat mir gut gefallen.

Der Schreibstil ist einfach und gut lesbar. Allerdings ist die Handlung durch etliche Wiederholungen und ausschweifende Erzählungen aufgeplustert. Die eigentliche Geschichte beinhaltet nur 449 Seiten, im Anhang finden sich noch einige Rezepte mit Vanille sowie eine Leseprobe von „Orangenträume“, dem 2. Band der Reihe Kalifornische Träume.

Fazit:
Leichte, anspruchslose Unterhaltung. Nett, aber nichts Besonderes.

★★★☆☆

Veröffentlicht am 31.12.2019

Beginnt stark, lässt dann aber leider nach

Fry Fern
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Taschenbuch: 256 Seiten
Verlag: Books on Demand (9. Oktober 2017)
ISBN-13: 978-3743174610
empfohlenes Alter: ab 8 Jahren
Preis: 11,99 €
auch als E-Book erhältlich

Beginnt stark, lässt dann aber leider ...

Taschenbuch: 256 Seiten
Verlag: Books on Demand (9. Oktober 2017)
ISBN-13: 978-3743174610
empfohlenes Alter: ab 8 Jahren
Preis: 11,99 €
auch als E-Book erhältlich

Beginnt stark, lässt dann aber leider nach

Inhalt:
Der zwölfjährige Fry Fern und seine kleine Schwester Immy leben in Frankfurt bei Adoptiveltern. Doch eines Tages passiert etwas sehr Ungewöhnliches: Das Wetter spielt verrückt, seltsame Echsen tauchen auf, und dann steht plötzlich ein sprechender Falke in Frys Zimmer und nimmt ihn mit durch ein Portal in eine andere Welt …

Meine Meinung:
Das Buch beginnt sehr ansprechend und spannend. Die Protagonisten waren mir gleich sympathisch und die Handlung schien sehr mysteriös und geheimnisvoll.

Doch dann wollte die Maria Anders für mein Gefühl zu viel und ließ ihrer Fantasie freien Lauf beim Erfinden einer anderen Welt. Diese wird sehr detailliert beschrieben, wobei bei Weitem nicht alles für die Handlung wichtig ist. Zuweilen muss man schon den roten Faden suchen zwischen all diesen Einzelheiten. Die Erzählung scheint dann manchmal ein bisschen wirr.

Sprachlich liegt einiges im Argen. Es gibt viele Rechtschreib- und auch Grammatikfehler, was ich besonders bei einem Kinderbuch fatal finde. Aber wenn ich Dinge lese wie „ein Antibiotika“ statt „ein Antibiotikum“ oder „Trampolins“ statt „Trampoline“, wenn „dass“ und „das“ sowie „sie“ und „Sie“ verwechselt wird, dann sträuben sich mir die Nackenhaare. Und das sind längst nicht alle Fehler.

Die Idee ist ja ganz nett, aber empfehlen kann ich dieses Buch nicht uneingeschränkt.

★★★☆☆

Veröffentlicht am 27.12.2019

Ein Männerbuch?

Frl. Ursula
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Gebundene Ausgabe: 223 Seiten
Verlag: Rowohlt (21. März 2003)
ISBN-13: 978-3498039165

Ein Männerbuch?

„Frl. Ursula“ ist Heiner Links letztes Werk. Das Manuskript wurde nach seinem viel zu frühen Tod ...

Gebundene Ausgabe: 223 Seiten
Verlag: Rowohlt (21. März 2003)
ISBN-13: 978-3498039165

Ein Männerbuch?

„Frl. Ursula“ ist Heiner Links letztes Werk. Das Manuskript wurde nach seinem viel zu frühen Tod lektoriert und veröffentlicht.

Ich fürchte, mir blieb verschlossen, was der Autor mit diesem Roman ausdrücken wollte. Sein Ich-Erzähler ist ein ganz normaler Mann mit Familie und Doppelhaushälfte, der sich an die Eroberung von Frl. Ursula, einer Mitarbeiterin im Supermarkt, erinnert, die eher holprig vor sich ging. Dies wird mit subtilem Humor erzählt, sprachlich und stilistisch sehr schön. Inhaltlich konnte ich dem aber wenig abgewinnen, geht es doch hauptsächlich um Sex, Saufen und Golfen. Dabei bleiben sämtliche Figuren seltsam blass und austauschbar.

★★★☆☆

Veröffentlicht am 22.12.2019

Wirkt etwas konstruiert

Der Turm der blauen Pferde
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Broschiert: 329 Seiten
Verlag: Galiani-Berlin (14. Februar 2019)
ISBN-13: 978-3869711416
Preis: 15,00 €
auch als E-Book erhältlich

Wirkt etwas konstruiert

Inhalt:
Franz Marcs Gemälde „Der Turm der blauen ...

Broschiert: 329 Seiten
Verlag: Galiani-Berlin (14. Februar 2019)
ISBN-13: 978-3869711416
Preis: 15,00 €
auch als E-Book erhältlich

Wirkt etwas konstruiert

Inhalt:
Franz Marcs Gemälde „Der Turm der blauen Pferde“ gilt seit der Nachkriegszeit als verschollen. Nun taucht ein schwerreicher Mann in der Kunstdetektei von Schleewitz auf, der behauptet, er hätte das Bild von einem Unbekannten gekauft. Die Detektive Rupert von Schleewitz, Klara Ivanovic und Max Müller sollen den Verbleib des Werkes zwischen dem Verschwinden in den 1940er Jahren und dem Wiederauftauchen 2017 nachvollziehen.

Meine Meinung:
Der Anfang dieses Kriminalromans ist noch recht vielversprechend. Im Prolog stoßen zwei Jugendliche in einem Eisenbahntunnel auf geraubte Kunstwerke. Ludwig ist vor allem von dem Turm der blauen Pferde fasziniert, fast schon verhext, und es kommt schon bald zu einem Unglück.

Leider geht es dann nicht ganz so gut weiter. Die drei Detektive Rupert, Klara und Max, aus deren Perspektive abwechselnd erzählt wird, waren mir alle drei nicht sonderlich sympathisch. Rupert führt sich als Macho auf, Klara behandelt Menschen von oben herab, und Max, der eigentlich Bibliothekar ist, wird als graue Maus dargestellt.

Anstatt in diesem Fall zusammenzuarbeiten, wurstelt jeder vor sich hin und informiert die anderen auch nicht unbedingt über die erzielten Ergebnisse. Das wirkt nicht unbedingt glaubwürdig. Zudem nimmt das Privatleben einen recht großen Raum ein, während die Ermittlungen nicht von der Stelle kommen wollen.

Durch Einschübe aus der Vergangenheit sind die Lesenden den Ermittlern auch oft einen Schritt voraus, was viel von der Spannung nimmt. Doch auch wenn man dann denkt, die Zusammenhänge wären klar, muss man sich eines Besseren belehren lassen, denn Jaumann wartet mit einer Überraschung auf.

Trotz aller Kritikpunkte hat mich das Buch einige Stunden ganz gut unterhalten, aber der große Wurf war es leider nicht.

★★★☆☆

Veröffentlicht am 20.12.2019

Da fehlt mir was

Tod im Hafenbecken
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Taschenbuch: 231 Seiten
Verlag: Piper Taschenbuch (2. April 2019)
ISBN-13: 978-3492312943
Preis: 10,00 €
auch als E-Book erhältlich

Da fehlt mir was

Inhalt:
Helga Heidenbluth ist Politesse in Stralsund. ...

Taschenbuch: 231 Seiten
Verlag: Piper Taschenbuch (2. April 2019)
ISBN-13: 978-3492312943
Preis: 10,00 €
auch als E-Book erhältlich

Da fehlt mir was

Inhalt:
Helga Heidenbluth ist Politesse in Stralsund. Eigentlich gehört es nicht zu ihren Aufgaben, den Tod des Fischhändlers Uwe Redepenning aufzuklären. Doch die besonderen Umstände lassen Helga einfach keine Ruhe und so stochert sie immer weiter, bis sie schließlich selbst zum Opfer wird …

Meine Meinung:
Leider konnte Ariane Grundies mich mit diesem Ostsee-Krimi nicht ganz überzeugen. Es beginnt noch ganz unterhaltsam mit der Vorstellung von Helga Heidenbluth, die schon ein Unikum ist, mich auf Dauer aber auch etwas genervt hat. Immer wieder gibt es was zum Schmunzeln, aber auch zum Augenverdrehen.

Der Plot ist zwar ganz interessant und auch nicht sofort durchschaubar. Aber es hätte durchaus etwas mehr Spannung darin stecken dürfen. So war es für mich nichts Halbes und nichts Ganzes: nicht wirklich witzig, aber auch nicht wirklich spannend.

Fazit:
Einigermaßen unterhaltsamer und unblutiger Ostsee-Krimi, den man lesen kann, aber nicht muss.

★★★☆☆