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Veröffentlicht am 05.01.2020

Auftakt der Widerstandstrilogie

Blutblume
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Der Klappentext hat mich direkt angesprochen und neugierig gemacht auf den Auftakt der Trilogie von Louise Boije af Gennäs.

Klappentext:
Als Saras Vater bei einem rätselhaften Brand zu Tode kommt, zieht ...

Der Klappentext hat mich direkt angesprochen und neugierig gemacht auf den Auftakt der Trilogie von Louise Boije af Gennäs.

Klappentext:
Als Saras Vater bei einem rätselhaften Brand zu Tode kommt, zieht sie von der schwedischen Kleinstadt Örebro nach Stockholm. Dort läuft zunächst alles glatt für die 25 Jährige: Aus ihrem Job als Kellnerin wird eine Anstellung bei einer angesehenen PR-Agentur, und von der schäbigen Vorortwohnung geht es in ein luxuriöses Apartment im Nobelstadtteil Östermalm. Sara ist glücklich, dass sich in ihrem Leben endlich alles zum Guten gewendet hat.

Doch schon bald muss Sara erkennen, dass nichts so ist, wie es scheint. Beängstigende Dinge geschehen, für die sie keine Erklärung findet. Immer größer wird ihr Misstrauen gegenüber ihrem Umfeld, bis sie schließlich an ihrem eigenen Verstand zu zweifeln beginnt. Bildet sie sich all diese seltsamen Ereignisse nur ein? Oder kann sie tatsächlich niemandem mehr trauen?

Packend und erschreckend realistisch erzählt, stellt Louise Boije af Gennäs den Kampf einer jungen Frau gegen anonyme Kräfte ins Zentrum ihrer Widerstandstrilogie. In drei Bänden mischt sich das psychologische Verwirrspiel von "Girl on the train" mit den verschwörungstheoretischen Ansätzen der "Millennium"-Trilogie und macht Louise Boije af Gennäs’ Werk zu einer einzigartigen Suspense-Reihe, die man erst dann aus der Hand legen kann, wenn Sara erfahren hat, was wirklich hinter all den seltsamen Ereignissen steckt.


Es beginnt alles ganz harmlos und ich habe mich zwischendurch einige Male gefragt, ob bald noch etwas Entscheidendes passiert, oder die Geschichte weiter so vor sich hin erzählt wird. Ich fand es phasenweise nicht sonderlich spannend, aber dennoch hat mich die Geschichte interessiert und ich wollte wissen, was weiter passiert. Die handelnden Personen und auch die Handlungsorte konnte ich mir gut vorstellen und hatte beim Lesen ein klares Bild vor Augen.
Durch die phasenweise langatmige Erzählung vergebe ich „nur“ vier Sterne, aber dennoch werde ich Band 2 auf jeden Fall lesen, weil ich unbedingt wissen möchte, was als nächstes passiert und wie es mit allen weitergeht. Denke die Trilogie wird sich noch zu einem echten Highlight entwickeln.

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Veröffentlicht am 31.12.2019

Berlin-Krimi Band 1

Hinterhaus
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Das Cover ist recht unscheinbar, passt aber sehr gut zum Inhalt des Buches. Der Klappentext hat mich neugierig gemacht und direkt angesprochen und ich war gespannt auf diesen Kriminalroman von Lioba Werrelmann.

Klappentext:
Journalistin ...

Das Cover ist recht unscheinbar, passt aber sehr gut zum Inhalt des Buches. Der Klappentext hat mich neugierig gemacht und direkt angesprochen und ich war gespannt auf diesen Kriminalroman von Lioba Werrelmann.

Klappentext:
Journalistin Carolin stolpert wider Willen in einen Kriminalfall, der sie tief in die Vergangenheit Ost-Berlins führt. In einem Hinterhaus in Prenzlauer Berg findet sie die Leiche eines seit Langem vermissten Jungen. Doch kaum jemand scheint sich an ihn erinnern zu wollen. Die Hausbewohner schweigen, und die Polizei ermittelt nur halbherzig.

Eigentlich hat Carolin andere Sorgen. Ihr Freund ist weg, sie hat keine Wohnung mehr und keinen Job. Aber ehe sie sichs versieht, ist sie dem Mörder zu nahe gekommen. So wird das Hinterhaus auch für Carolin zur tödlichen Falle ...


Die Spannung ist in diesem Krimi von Anfang an sehr hoch und dieser Spannungsbogen hält sich auch über das gesamte Buch. Zudem gibt es einige überraschende Wendungen, die den Spannungsbogen zusätzlich steigern. Die Beschreibungen der Autorin sind kurz, aber dennoch so detailliert, dass ich mir die Personen und die Orte der Handlung sehr gut vorstellen konnte und beim Lesen ein klares Bild vor Augen hatte. Der Schreibstil, bzw. die Sprache, die in vielen Passagen des Buches verwendet wird, war nicht so mein Geschmack und mir ist einiges zu sehr in die Fäkalsprache abgerutscht. Aber mir hat es trotzdem Spaß gemacht das Buch zu lesen und in die Geschehnisse des Hinterhauses abzutauchen, zumal es zum Ende hin noch einmal richtig spannend wurde und die Aufklärung mich überraschen konnte. Ich würde mich über eine Fortsetzung mit den Personen, die man in diesem Krimi kennen lernen durfte freuen.

Von mir vier Sterne für „Hinterhaus“ von Lioba Werrelmann, denn ich hatte spannende und unterhaltsame Lesestunden mit diesem Buch.

Veröffentlicht am 31.12.2019

Band 4 der Reihe

Cyrus Doyle und der dunkle Tod
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Das Cover hat mich direkt angesprochen und passt sehr gut zu den bisherigen Büchern der Reihe. Die ersten drei Bücher mit Cyrus Doyle haben mir gut gefallen und auch deshalb war ich gespannt auf die Fortsetzung ...

Das Cover hat mich direkt angesprochen und passt sehr gut zu den bisherigen Büchern der Reihe. Die ersten drei Bücher mit Cyrus Doyle haben mir gut gefallen und auch deshalb war ich gespannt auf die Fortsetzung der Reihe. Der Klappentext hat mich zudem neugierig gemacht auf das Buch.

Klappentext:
»Victor Hugo ermordet!«.

Auf Guernsey findet ein internationales Victor-Hugo-Symposium statt, denn die Insel wurde während seines Exils zur Heimat für den Autor. Bei einer Filmvorstellung geschieht das Unfassbare: Als die Lichter angehen, ist ein Victor-Hugo-Double tot. Erschossen. Doch galt der Angriff wirklich ihm? Cyrus Doyle, der selbst im Publikum saß, und seine Kollegin Pat übernehmen die Ermittlungen. Eine Spur führt zu Pats gewalttätigem Exmann. Düstere Geheimnisse aus der Geschichte Guernseys treten ans Tageslicht. Als schließlich ein Victor-Hugo-Forscher spurlos verschwindet, beginnt für Cyrus Doyle ein Wettlauf gegen die Zeit.

Ein charismatischer Chief Inspector ermittelt vor atemberaubender Kulisse.


Wie bereits in den letzten Büchern, war ich direkt in der Geschichte drin und auch die Spannung ist von Anfang an hoch. Der Spannungsbogen entwickelt sich im Verlauf des Buches immer mehr und hält auch bis zum Schluss, so dass es nie langweilig wurde. Der Schreibstil ist flüssig und ich hatte beim Lesen sowohl von den Personen, als auch von den Handlungsorten ein klares Bild vor Augen. Die Hauptpersonen kenne ich natürlich schon von den vorherigen Büchern und war auch deshalb direkt wieder in der Handlung. Ich finde es besser, die Bücher in der erschienen Reihenfolge zu lesen, da man so auch die Hintergründe um die Hauptpersonen besser versteht. Mich konnte Jan Lucas auch mit diesem Band um Cyrus Doyle begeistern und ich hatte einige spannende Lesestunden mit dem Buch.

Von mir auch für Band 4 eine klare Leseempfehlung und ich vergebe gerne 5 Sterne, auch wenn es nicht das stärkste Buch der Reihe ist.

Veröffentlicht am 13.10.2019

Die Profilerin – Band 2

Tagebuch meines Verschwindens
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Das Cover hat mich direkt angesprochen und passt sehr gut zu diesem Buch. Es hat, zusammen mit dem Klappentext, direkt meine Neugier geweckt auf dieses Buch von Camilla Grebe. Schon der erste Band um Profilerin ...

Das Cover hat mich direkt angesprochen und passt sehr gut zu diesem Buch. Es hat, zusammen mit dem Klappentext, direkt meine Neugier geweckt auf dieses Buch von Camilla Grebe. Schon der erste Band um Profilerin Hanne hat mir gefallen und so war ich gespannt auf Band 2.

Klappentext:
Eine Tote, mitten im Wald. Getötet an dem Ort, wo vor Jahren das Skelett eines kleinen Mädchens lag. Ein cold case, der nie gelöst wurde. Wer sind die Toten? Was hat der spurlos verschwundene Kommissar mit ihnen zu tun? Und warum erinnert Profilerin Hanne sich an keine Ermittlungsergebnisse? Die Einwohner des kleinen trostlosen Omberg, das mitten zwischen dunklen Kiefernwäldern liegt, halten sich bedeckt. Doch niemand, nicht einmal die Polizei, kann der Wahrheit entkommen, die sich nach jahrelangem Schweigen bahnbricht…


Der Schreibstil ist flüssig und ich war direkt in der Geschichte drin. Die handelnden Personen und auch die Handlungsorte konnte ich mir, dank der detaillierten Beschreibungen sehr gut vorstellen und hatte beim Lesen ein klares Bild vor Augen. Die Spannung braucht lange, bis sie auf dem Niveau eines Psychothrillers ist. Den Anfang fand ich spannend, aber dann ist es etwas langatmig. Der Schluss hat mich dann aber wieder überzeugt und zum Ende des Buches konnte ich es dann auch nicht mehr aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht und wie alles endet. Aber der langatmige Mittelteil hat die Lesefreude leider etwas getrübt.

Dennoch konnte mich „Tagebuch meines Verschwindens“ von Camilla Grebe gut unterhalten und ich hatte einige unterhaltsame Lesestunden damit, wenn auch der Mittelteil sehr langatmig war. Aber der Schluss entschädigt für den Mittelteil und ist dann so, wie ein Psychothriller sein soll. Ich vergebe vier Sterne, weil es mich insgesamt doch gut unterhalten hat.

Veröffentlicht am 04.10.2019

Spannend und überraschend

Einer wird sterben
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Das Cover hat mich nicht direkt angesprochen, auch wenn es zum Inhalt des Buches passt, aber dafür hat der Klappentext direkt meine Neugier geweckt und ich war gespannt auf diesen Psychothriller von Wiebke ...

Das Cover hat mich nicht direkt angesprochen, auch wenn es zum Inhalt des Buches passt, aber dafür hat der Klappentext direkt meine Neugier geweckt und ich war gespannt auf diesen Psychothriller von Wiebke Lorenz.

Klappentext:
Sie ist allein im Haus. Allein mit ihrer Angst.
Sie kann mit niemandem sprechen. Nicht einmal mit ihrem Mann.
Was wissen die Leute im Auto?
Und vor allem, was werden sie tun?

Eines Morgens steht es plötzlich da. Das schwarze Auto. Mitten in der ruhigen Blumenstraße in einem gehobenen Wohnviertel. Darin ein Mann und eine Frau, die reglos dasitzen.
Stundenlang, tagelang.

Nach und nach macht diese stumme Provokation die Anwohner nervös. Allen voran Stella Johannsen, die sich immer und immer wieder die eine Frage stellt: Was wissen sie? Über die schreckliche Nacht vor sechs Jahren, als Stella und ihr Mann Paul einen schweren Unfall hatten. Einen Unfall, bei dem ein Mensch starb.

Sind sie deswegen hier? Was werden sie tun? Und wie viel Zeit bleibt Stella noch?


Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Die Spannung baut sich nach und nach auf und es gibt auch einige Überraschungen im Verlauf des Buches. Die handelnden Personen und auch die Handlungsorte konnte ich mir, dank der detaillierten Beschreibungen sehr gut vorstellen und hatte beim Lesen ein klares Bild vor Augen. Ich konnte mich sehr gut in die Handlung um Stella hineinversetzen und war schon nach wenigen Seiten in der Geschichte gefangen. Nur das Ende der Geschichte konnte mich nicht ganz überzeugen, da hätte ich auch noch mit einer Überraschung gerechnet, doch die kam dann leider nicht, so dass das Ende zu vorhersehbar war, denn ich hatte mit diesem Ausgang schon gerechnet.

Dennoch ein richtig guter Psychothriller der mich gut unterhalten hat und somit 4 Sterne von mir für „Einer wird sterben“ von Wiebke Lorenz.