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Veröffentlicht am 19.02.2020

Spannende Ermittlungsarbeit

Wisting und der fensterlose Raum
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Bisher kannte ich Wisting nur aus der gleichnamigen Fernsehreihe. Aber da mir diese (soweit ich sie bisher gesehen habe) gefallen hat, war ich natürlich neugierig, wie die Buchvorlagen sind. Ich dachte, ...

Bisher kannte ich Wisting nur aus der gleichnamigen Fernsehreihe. Aber da mir diese (soweit ich sie bisher gesehen habe) gefallen hat, war ich natürlich neugierig, wie die Buchvorlagen sind. Ich dachte, dass es sich bei Wisting und der fensterlose Raum um den zweiten Teil der Wisting-Reihe handelte, was mich etwas wunderte, ich dachte, dass die Bücher schon länger existierten.
Als ich zum lesen angefangen habe wunderte ich mich noch mehr, schließlich war die Ausgangssituation eine vollkommen andere als ich sie aus der Serie kannte.
Inzwischen bin ich aber schlauer und weiß, dass die Cold Cases-Reihe eine Fortsetzung der ursprünglichen Wisting-Reihe ist.

Und zumindest der fensterlose Raum entspricht genau meinem Geschmack (obwohl ich sonst kein großer Fan der Skandinavien-.Krimis bin, aber wie man sieht bestätigen Ausnahmen die Regel).

Ich mag Verbrechen, die in der Vergangenheit passierten, aber noch Auswirkungen auf die Gegenwart haben. Und in diesem Fall ist es anfangs sehr spannend, auch wenn außer Ermittlungsarbeit kaum etwas passiert.

Zwei Fälle, die irgendwie miteinander verbunden sind und schließlich zusammenfinden.

Gut geschrieben und spannend und ich freue mich, mehr von Wisting zu lesen.

Das einzige, was mich etwas gestört hat war das etwas sehr schnelle Ende. das hätte man durchaus noch etwas länger zelebrieren können.

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Veröffentlicht am 04.02.2020

Unterhaltsames Intrigenspiel

Das tödliche Wort
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Das tödliche Wort ist bereits der 5. Band der Unsichtbaren Bibliothek-Reihe und der erste denn ich daraus gelesen habe.
Ich weiß gar nicht wann und warum ich angefangen habe manche Reihen (vorwiegend Krimis) ...

Das tödliche Wort ist bereits der 5. Band der Unsichtbaren Bibliothek-Reihe und der erste denn ich daraus gelesen habe.
Ich weiß gar nicht wann und warum ich angefangen habe manche Reihen (vorwiegend Krimis) nicht in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Normalerweise ist das nicht unbedingt sinnvoll.
Beim 5. Band der Unsichtbaren Bibliothekl (der zwar auch irgendwie Krimi ist, aber mit phantastischen Elementen wie Drachen, Elfen, Parallelwelten ....) hatte ich nicht den Eindruck, dass ich die vorangegangenen Bücher unbedingt kennen müsste. Es gibt Andeutungen, die dazu verleiten, die Vorgänger zu lesen (und ich habe durchaus vor, dass auch in nächster Zeit zu tun), aber für den Verlauf der Geschichte sind sie nicht wichtig.
Das Buch selbst hat mir gut gefallen. Die beschriebene Welt klingt vertraut und ist es dann doch nicht. Es wird eine interessante Mischung aus Fantasy, Krimi und Steampunk geboten. Die Charaktere werden gut und glaubhaft dargestellt.
Die Welt hat mich schnell in ihren Bann gezogen und das Buch lies sich schnell lesen.

Und es macht Spaß nach mehr. In gewisser weise wurde ich an die Serie THE QUEST erinnert, aber abgesehen von der Bibliothek gibt es kaum Gemeinsamkeiten.

Die Unsichtbare Bibliothek wird eine Reihe sein, die ich nicht so schnell aus den Augen verlieren werde.

Freunde von Genremischungen werden ihren Spaß haben.

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Veröffentlicht am 30.01.2020

Gute Unterhaltung

Die Stimme des Zorns
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Die Stimme des Zorns ist nicht der erste Auftritt des Serienkillers Francis Ackerman jr., aber das erste Buch, das ich mit ihm lese. Bereits in sechs Bänden der Shephard-Reihe und einem Kurzroman, der ...

Die Stimme des Zorns ist nicht der erste Auftritt des Serienkillers Francis Ackerman jr., aber das erste Buch, das ich mit ihm lese. Bereits in sechs Bänden der Shephard-Reihe und einem Kurzroman, der die Vorgeschichte des interessanten Charakters beleuchtet, hatte Ackermann seine Auftritte.
Schade, dass diese mir bisher entgangen sind.
Nachdem Die Stimme des Zorns der Auftakt einer neuen Reihe ist, war ich der Meinung, man könnte Ackerman eine Chance geben, nachdem ich soviel Positives über ihn gehört habe.
Und ich wurde nicht enttäuscht. Ich hatte auch nicht den Eindruck, dass ich die Shephard-Bücher kennen müsste, obwohl das Lesevergnügen dadurch vermutlich noch größer gewesen wäre.
Aber ein Vergnügen war es.
Ich gebe durchaus zu, dass man es nicht mit anspruchsvoller Literatur zu tun bekommt, manche Charaktere auch blass und farblos wirken (vor allem die Frauen) und das ganze manchmal schon sehr unrealistisch daherkommt, aber ... wenn man das ganze als eine Art Superheldeneopos betrachtet wird es sehr spaßig... Popcornkino auf Romanebene.
Mehr kann und darf man wohl auch nicht erwarten.
Aber ich mag Ackerman. ich bin regelrecht von ihm begeistert und wundere mich, warum man noch nicht versucht hat ihn als Serie zu vermarkten (oder man hat es bereits und es ist mir entgangen).

Ich freue mich auf die Fortsetzungen und werde mich wohl auch bald an die Shephard-Bücher machen.
Zum Abschalten (und Entspannen) ist Die Stimme des Zorns gut geeignet.

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Veröffentlicht am 16.01.2020

Faszination Aal

Reise mit Aal
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Ein Buch über Aale, interessiert das überhaupt jemanden?
Oder anders gefragt: Ist ein Buch, dass keine Aalrezepte beinhaltet lesenswert?
Und was weiß man schon über Aale?
Ich kann mich an die faszinierende ...

Ein Buch über Aale, interessiert das überhaupt jemanden?
Oder anders gefragt: Ist ein Buch, dass keine Aalrezepte beinhaltet lesenswert?
Und was weiß man schon über Aale?
Ich kann mich an die faszinierende Geschichte der Aalwanderungen erinnern, die wir in der Schule gelernt haben. Ich fand das damals so faszinierend, dass ich ein Referat darüber gehalten habe.
Aber so sehr mich das Tier interessiert (und auch wenn ich kein Vegtarier bin) Aal gegessen habe ich vielleicht ein oder zwei mal in meinem Leben, dann allerdings geräuchert (und Räucherware ist in den seltensten Fällen mein Ding).
Aber das hat mit dem Buch an sich nichts zu tun, erklärt aber ein bisschen, warum ich ein Buch über Aale lese (obwohl … ich lese fast alles, was mit Tieren zu tun hat und irgendwie interessant klingt) und wie gesagt … Aale sind interessant.
Reise mit Aal ist also ein Buch über Aale … aber es geht auch um die Menschen, die sich mit den Tieren befassen, hauptsächlich Fischer, Industrielle und natürlich Naturwissenschaftler und -schützer.
Torolf E. Kroglund begiebt sich auf die Spuren des europäischen Flussaals (natürlich nicht mit einem Aal im Gepäck) und besucht wichtige Orte und Personen. Nebenbei gibt er Einblicke in die Lebensweise und Kulturgeschichte des Aals und nimmt den Leser auf eine interessante, niemals langweilige (dafür sehr kurzweilige) Reise mit in der es auch um Aale in der Küche geht.
Ein Buch dass die Geheimnisse der aale nicht entschlüsseln kann, aber interessante Einblicke zum Thema Aal bietet.

Zurück zu meinen Fragen…
Ein Buch über Aale, interessiert das überhaupt? Ja, es sollte zumindest, denn der Aal ist eine bedrohte Art, in Deutschland hauptsächlich als Räucheraal bekannt, aber ein zu faszinierendes Tier, um nur auf den Lebensmittelaspekt reduziert zu werden.
Ist ein Buch, das keine Aalrezepte beinhaltet lesenswert? Ja, wer Aalrezepte will soll zu einem Kochbuch greifen.
Was weiß man schon über Aale? Weniger als man denkt zu wissen.

Lesenwert, nicht nur für Angler oder Freunde des Räucheraals.

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Veröffentlicht am 13.01.2020

Anders als erwartet

Psychose
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Als ich die erste Folge der Serie gesehen habe, war ich wenig begeistert (eigentlich ziemlich gelangweilt). Aber nachdem ich viel Positives über die Bücher gelesen habe, wollte ich mir ein eigenes Bild ...

Als ich die erste Folge der Serie gesehen habe, war ich wenig begeistert (eigentlich ziemlich gelangweilt). Aber nachdem ich viel Positives über die Bücher gelesen habe, wollte ich mir ein eigenes Bild von der Vorlage machen. Psychose war ein Weihnachtsgeschenk, den zweiten Band habe ich als Rezensionsexemplar erhalten, Band drei habe ich mir selbst gekauft.
Aber alles der Reihe nach.
Psychose war anders als ich es erwartet habe. Am Anfang war ich etwas genervt, nachdem die Handlung scheinbar nicht voranging und sich die Bewohner von Wayward Pines einfach nur merkwürdig verhalten haben (vielleicht war es das, was mich am Anfang der TV-Serie überrascht hat), dann fand ich es durchaus spannend (als man Jagd auf Ethan machte). Dann war ich irritiert (wegen diverser Dinge, die auftauchten und die mir seltsam vorkam).
Ich wollte wissen, was an Wayward Pines nicht stimmte und die Auflösung war dann ganz anders als erwartet. Und rückblickend betrachtet: Mir gefällt das Buch. Tatsächlich erinnert es (oberfächlich) gesehen an Twin Peaks, ist aber doch etwas eigenes (und vollkommen anders, wenn man unter die Oberfläche sieht).
Es ist definitiv kein Krimi oder Thriller. In vielen Dingen fühlt man sich an einen düsteren Comic erinnert.
Es war kein Buch wie ich es erwartet habe, aber es hat mich gut unterhalten.

Ich bin gespannt wie es weiter geht, denn Psychose endet nicht mit einem Cliffhanger. Alles ist möglich ....

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