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Veröffentlicht am 16.02.2020

Band 2 ist verdammt super

Die Lichtbringerin 2
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Kurzbeschreibung
*Stell dich dem Kampf der Lichtkrieger*
Seit Lucias Erweckung ist nichts mehr, wie es war: Sie verfügt über magische Fähigkeiten, muss sich mit übernatürlichen Wesen herumschlagen und ...

Kurzbeschreibung
*Stell dich dem Kampf der Lichtkrieger*
Seit Lucias Erweckung ist nichts mehr, wie es war: Sie verfügt über magische Fähigkeiten, muss sich mit übernatürlichen Wesen herumschlagen und dann ist da noch ihr Mentor Rakesh. Er bringt ihr Herz immer wieder unfairerweise zum Rasen. Als wäre das nicht genug, taucht ein fremder Lichtkrieger in der Stadt auf, der auf mysteriöse Weise mit Lucia verbunden scheint. Aber all die Irrungen und Wirrungen treten in den Hintergrund, als der schwarzmagische Zirkel erneut ihre Heimatstadt bedroht. Obwohl Lucia sich diesem Kampf längst nicht gewachsen fühlt, muss sie sich ihrer Bestimmung als Lichtbringerin stellen…
(Quelle: Impress)

Meine Meinung
Bereits der erste Band der „Lichtbringerin“ von Johanna Danninger hat mir total gut gefallen. Nun stand „Die Lichtbringerin 2“ auf meinem Leseplan und ich war echt gespannt auf die Fortsetzung.
Das Cover hat mir wieder total gut gefallen und der Klappentext versprach mir richtig tolle Lesestunden. Daher ging es nach dem Laden auch flott los mit Lesen.

Ihre Charaktere sind der Autorin auch in diesem zweiten Teil wieder gut gelungen. Sie sind ja bereits bekannt aus Band 1 und entwickeln sich hier merklich weiter.
Als Leser trifft man hier wieder auf Lucia, die sich mehr und mehr mit ihren Fähigkeiten anfreundet. Sie lernt sie zu nutzen, in ihr toben aber auch heftige Kämpfe. Ich persönlich mag Lucia einfach total gerne.
Weiterhin taucht hier ein Lichtkrieger auf, der sehr geheimnisvoll und mysteriös auf mich wirkte. Zwischen ihm und Lucia herrscht eine Verbindung, die nicht wirklich zu erklären ist.

Neben den beiden genannten Figuren gibt es auch hier wieder Wesen und andere Charaktere, die sich wunderbar ins Geschehen einfügen. Hier bin ich echt gespannt was in der Fortsetzung noch folgen wird.

Der Schreibstil der Autorin ist wieder sehr flüssig und lässt sich so auch richtig leicht lesen. Als Leser kommt man sehr gut durch das Geschehen hindurch und kann diesem problemlos folgen.
Die Handlung hat mir hier in diesem zweiten Teil noch viel besser gefallen als im ersten Band. Man sollte Band 1 aber definitiv vorab gelesen haben um hier folgen zu können, denn die Handlungen bauen aufeinander auf.
Und es geht hier wieder richtig spannend zu. Es gibt Aufgaben, Missionen und als Leser fiebert man total mit. Auf mich wirkte hier alles viel besser strukturiert, viel besser durchdacht als noch im ersten Band.
Von der Idee hinter der Handlung bin ich noch immer sehr angetan, die Autorin hat einfach richtig gut recherchiert und hier alles eingebracht.

Das Ende ist dann leider wieder ziemlich offen. Ich habe noch immer sehr viele Fragen im Kopf, auf die ich dann hoffentlich im dritten Teil Antworten bekomme. Dieser ist bereits für Ende März 2020 angekündigt.

Fazit
Letztlich gesagt ist „Die Lichtbringerin 2“ von Johanna Danninger eine Fortsetzung, die mich um einiges besser für sich gewinnen konnte als es noch bei Band 1 der Fall war.
Charaktere, die sich hier wirklich sehr gut weiterentwickeln, ein sehr angenehmer Stil der Autorin sowie eine Handlung, die an Band 1 anknüpft und in der es wieder einiges an Spannung und auch mysteriösen Dingen zu entdecken gibt, haben mir dieses Mal richtig tolle Lesestunden beschert und mich überzeugt.
Sehr empfehlenswert!

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Veröffentlicht am 12.02.2020

spannender Auftakt der Reihe - zu empfehlen

Ada (Band 1): Die vergessenen Kreaturen
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Meine Meinung
Von Miriam Rademacher kannte ich bereits mehrere Romane, mit denen sie mich auch immer wirklich sehr gut unterhalten konnte. Nun stand mit „Ada: Die vergessenen Kreaturen“ wieder ein Roman ...

Meine Meinung
Von Miriam Rademacher kannte ich bereits mehrere Romane, mit denen sie mich auch immer wirklich sehr gut unterhalten konnte. Nun stand mit „Ada: Die vergessenen Kreaturen“ wieder ein Roman von ihr auf meinem Leseplan. Es handelt sich hierbei um Band 1 einer neuen Reihe und mir hat ja das Cover hier total zugesagt. Nachdem ich auch den Klappentext kannte war ich richtig neugierig auf die Geschichte und so habe ich das eBook nach dem Laden auch flott gelesen.

Die handelnden Charaktere haben mir wirklich gut gefallen. Sie wirkten auf mich vorstellbar und die Handlungen sind auch gut zu verstehen. Hierbei wirkte Ada auf mich glaubhaft gezeichnet. Sie ist eine sehr zielstrebige Person und irgendwie hat sie etwas an sich, das mir echt gut gefiel.

Neben Ada tauchen dann noch einige andere Personen im Geschehen auf. So trifft man beispielsweise auf die Torfinderin Valerie oder auch den Schnüffler Teddy. Die Mischung, die hier geschaffen wurde, ist in meinen Augen echt gut gelungen.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig, wodurch ich auch direkt richtig mitgerissen wurde. So bin ich dann auch flott durch die Handlung hindurch gekommen und konnte gut folgen.
Geschildert wird das Geschehen aus verschiedenen Sichtweisen. Die Autorin hat hierfür dann immer die personale Sichtweise gewählt, die ich hier richtig gut passend empfunden habe. So schaut man zwar von oben auf alles hinab, ist aber dennoch immer hautnah und dicht dran dabei. Als Leser springt man dabei zwischen zwei Zeitsträngen hin und her. Zum einen befindet man sich in der Gegenwart und dann gibt es noch Einblicke in die Zeit vor 40 Jahren.
Die Handlung selbst empfand ich als wirklich gut. Es kommt rasch Spannung auf, obwohl man eigentlich nicht weiß womit hat es hier eigentlich zu tun. Doch es kommt Licht ins Dunkel, man erfährt einiges. Meist kommt, wenn eine Frage geklärt wurde, eine neue hinzu. Dadurch wird das Spannungslevel dann auch immer konstant hoch gehalten, was ich wirklich klasse empfand. Ich bin so quasi durch das Buch gerauscht, war total gefesselt. Damit es nicht zu düster wird hat die Autorin immer auch eine Prise Humor mit ins Geschehen eingefügt. So ergibt sich dann eine tolle Mischung.

Das Ende ist meiner Meinung nach gut gemacht. Hier läuft alles zusammen, es ist spannend und macht auch gleichzeitig Lust auf die Fortsetzung. Ich bin jetzt schon gespannt wann und vor allem auch wie es wohl weitergehen wird.

Fazit
Insgesamt gesagt ist „Ada: Die vergessenen Kreaturen“ von Miriam Rademacher ein wirklich gelungener Auftakt der neuen Reihe, der mich auch wirklich gut einnehmen konnte.
Vorstellbare, interessant beschriebene Charaktere, ein angenehm flüssig zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als spannend, humorvoll und abwechslungsreich empfunden habe, haben mir richtig tolle Lesestunden beschert und mich letztlich auch überzeugt.
Wirklich zu empfehlen!

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Veröffentlicht am 07.02.2020

düster, emotionsgeladen und absolut spannend - ich bin beeindruckt

Hate is all I feel
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Meine Meinung
Ich muss ja gestehen bisher habe ich von Siobhan Davis noch rein gar nichts gehört. Umso gespannter war ich nun auf „Hate is all I feel“ aus ihrer Feder. Hierbei handelt es sich um den ersten ...

Meine Meinung
Ich muss ja gestehen bisher habe ich von Siobhan Davis noch rein gar nichts gehört. Umso gespannter war ich nun auf „Hate is all I feel“ aus ihrer Feder. Hierbei handelt es sich um den ersten Teil der „Rydeville Elite“-Reihe.
Das Cover hat mich wirklich sehr angesprochen und der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden. Daher ging es nach dem Laden des eBooks auch umgehend mit Lesen los.

Die hier auftauchenden Charaktere sind der Autorin unheimlich gut gelungen. Ich konnte sie mir alle vorstellen, sie wirkten auf mich authentisch.
Abby kommt aus gutem Hause. Doch sie hasst ihr Leben total. Dieser goldene Käfig engt sie ein, sie hasst die Regeln. Mir gefiel es wirklich gut wie sie rebelliert, wie sie ausbrechen will. Sie muss viel durchstehen, will aber auch immer ihre eigenen Ziele erreichen.
Camden Marshall gehört zur neuen Elite. Zwischen ihm und Abby herrscht direkt eine gewisse Anziehung, es knistert gewaltig. Das kann man als Leser richtig gehend greifen. Mir gefiel Camden sehr gut, er wirkt auch ein wenig geheimnisvoll, was ihn sehr interessant macht.

Neben den genannten Charakteren gibt es noch einige andere Figuren, wie Drew, Abbys Zwillingsbruder, oder auch Sawyer und Jackson, die ebenfalls nur neuen Elite gehören. Jeder von ihnen fügt sich sehr gut ins Geschehen ein, bringt ganz eigene Dinge mit, die interessant sind. Einzig Trent mochte ich irgendwie gar nicht. Er war mir etwas zu glatt.

Der Schreibstil der Autorin ist absolut fesselnd. Man kommt flüssig durch die Seiten hindurch, es war immer ein Drang weiterzulesen, um zu erfahren was weiter passiert.
Die Handlung ist wirklich nichts für schwache Nerven. Die Autorin warnt direkt zu Anfang, wer also zart besaitet ist sollte das Buch außen vor lassen.
Es geht hier unheimlich spannend zu, bereits der Prolog macht auch unheimlich neugierig auf die Geschichte.
Hinzu kommt ein großer Teil von erotischen Szenen und auch einigen Passagen in denen Gewalt vorherrscht. Ich war total gefangen, es ist alles sehr düster und emotionsgeladen. Es gibt hier allerlei Geheimnisse, die Autorin spinnt hier ein dichtes Netz, wo man am Ende auch nicht mehr weiß wem kann man trauen und was ist wahr. Das ist sehr geschickt gemacht.

Das Ende ist dann ganz gemein. Den Leser erwartet hier ein richtig fieser Cliffhanger. Es gibt so viele Fragen, es ist so viel offen. Ich kann Band 2 kaum erwarten, will wissen wie es weitergeht.

Fazit
Kurz gesagt ist „Hate is all I feel“ von Siobhan Davis ein Reihenauftakt, der mich echt schwer beeindruckt hat und mich vollkommen für sich gewinnen konnte.
Sehr gut ausgearbeitete Charaktere, ein mitreißender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als emotionsgeladen, spannend und ziemlich brutal und düster empfunden habe, haben mir verdammt gute Lesestunden beschert und mich echt begeistert.
Wirklich zu empfehlen!

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.01.2020

ein erstklassiger Auftakt, der nach mehr schreit - einfach Wow!

12 - Das erste Buch der Mitternacht, Band 1
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Meine Meinung
Ich habe bereits einige Romane der Autorinnen, die sich hinter Rose Snow verbergen, gelesen und auch immer für wirklich sehr gut befunden. Jetzt war es endlich soweit, ich durfte auch „12 ...

Meine Meinung
Ich habe bereits einige Romane der Autorinnen, die sich hinter Rose Snow verbergen, gelesen und auch immer für wirklich sehr gut befunden. Jetzt war es endlich soweit, ich durfte auch „12 – Das erste Buch der Mitternacht“ lesen und entsprechend war ich auch sehr gespannt darauf.
Das Cover hat mich auf Anhieb total angesprochen und der Klappentext versprach mir einfach tolle Lesestunden. Daher ging es nach Erhalt auch umgehend los mit dem Lesen.

Ihre Charaktere haben die Autorinnen sehr gut ausgearbeitet und in das Geschehen eingesetzt. Ich konnte sie mir allesamt sehr gut vorstellen und die Handlungen waren verständlich gehalten.
Alles voran lernt man hier als Leser Harper kennen. Ich mochte sie von der ersten Seite an, konnte mich sehr gut in sie hineinversetzen und ihre Handlungen verstehen. Ab und an ist Harper ziemlich stur, dazu denkt sie eigenständig und lässt sich dabei auch nicht beeinflussen. Sie bildet sich ihre ganz eigene Meinung.
Der männliche Protagonist heißt Cajus und er ist das genaue Gegenteil von Harper. Cajus ist reich, sieht sehr gut aus und wirkt zudem doch auch arrogant und überheblich. Am Anfang mochte ich ihn ja so gar nicht, mit der Zeit aber wurde er mir immer sympathischer, je mehr ich ihn kennenlernte.
Die Dialoge zwischen den beiden sind klasse, hier habe ich wirklich auch immer wieder Schmunzeln müssen.

Neben den beiden Protagonisten tauchen noch andere Figuren im Geschehen auf. Auch sie sind wunderbar gelungen und passen wirklich perfekt in die Geschichte hier.

Der Schreibstil der Autorinnen ist einfach der Wahnsinn. Sie haben es geschafft mich mit ihren Worten an die Seiten zu fesseln, ich bin förmlich durch die Geschichte geflogen, war total in der Geschichte versunken.
Geschildert wird das Geschehen aus der Sichtweise von Harper. Dadurch ist man als Leser noch viel näher dran und bekommt alles hautnah mit. Mir gefiel dies unheimlich gut.
Die Handlung ist schlichtweg wow. Es geht spannend zu, es gibt viele verschiedene Emotionen und Gefühle, das alles fügt sich hier zu einer Mischung zusammen, absolut begeistern konnte.
Die von den Autorinnen geschaffene Welt Noctaris ist detailliert beschrieben, man kann sie sich wunderbar vorstellen und fühlt sich beinahe schon so, als wäre man selbst vor Ort. Überhaupt ist die Idee mit einer Traumstadt absolut genial. So etwas ist mir bisher noch nicht untergekommen.

Das Ende ist dann leider ziemlich gemein. Es gibt einen Cliffhanger, der Band 2 herbeisehen lässt. Dieser ist für Anfang Juni 2020 angekündigt und ich bete das die Zeit bis dahin schnell vergeht.

Fazit
Kurz gesagt ist „12 – Das erste Buch der Mitternacht“ von Rose Snow ein erstklassiger Auftakt der Trilogie, der mich echt total fesseln konnte.
Wunderbar beschrieben Charaktere, ein mitreißender flüssiger Stil der Autorinnen sowie eine Handlung, die spannend ist, in der es viele verschiedene Emotionen und Gefühle zu finden gibt und deren Idee echt genial ist, haben mich begeistert und vollkommen umgehauen.
Band 1 ist für mich ein Highlight!
Lesen! Unbedingt!

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Veröffentlicht am 25.01.2020

ein einnehmender, emotionaler dystopischer Roman

Autumn & Leaf
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Meine Meinung
Bisher konnte mich J. K. Bloom immer mit ihren Romanen richtig begeistern. Jetzt also stand mit „Autumn & Leaf“ ihr neuestes Werk auf meinem Leseplan und ich war richtig gespannt darauf.
Das ...

Meine Meinung
Bisher konnte mich J. K. Bloom immer mit ihren Romanen richtig begeistern. Jetzt also stand mit „Autumn & Leaf“ ihr neuestes Werk auf meinem Leseplan und ich war richtig gespannt darauf.
Das Cover ist wirklich richtig gelungen, mir gefiel es sehr gut. Und der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden. Daher habe ich mich nach dem Laden auch direkt ans Lesen des Buches gemacht.

Die handelnden Charaktere hat die Autorin in meinen Augen richtig gut gezeichnet. Für mich als Leser war es so einfach sie mir vorzustellen und die Handlungen auch zu verstehen.
Die beiden Protagonisten Autumn und Leaf wurden quasi auf chemische Weise hergestellt. Sie sind sehr menschenähnlich, werden aber beispielsweise nicht krank, was von Vorteil ist. Normal haben diese Individuen nur Nummern, die beiden haben sich aber Namen gegeben.
Leaf ist eine sehr starke Persönlichkeit. Sie ist eine richtige Kämpfernatur und ich habe sie total in mein Herz geschlossen. Auch Autumn ist ein Kämpfer, doch insgesamt ist er ruhiger als Leaf. Er lässt sich daher auch nicht von seinen Zielen abbringen. Beide wirkten sie, obwohl sie hergestellt wurden, absolut menschlich auf mich, da sie beide auch echte Gefühle und Emotionen zeigen.

Neben den beiden Protagonisten gibt es noch andere Charaktere, die sich sehr gut in das Geschehen hier einfügen. Manche von ihnen mochte ich, andere wiederum eher nicht.

Der Schreibstil der Autorin ist wirklich toll. Er ist flüssig und emotional gehalten, zudem beschreibt die Autorin alles sehr bildhaft und somit vorstellbar. Man ist als Leser wirklich drin und fiebert und leidet hier total mit.
Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus den Sichtweise von Autumn und Leaf. Für beide hat die Autorin die Ich-Perspektive verwendet, die mehr als passend ist. Somit erhält der Leser interessante Einblicke in die Gefühlswelt der Protagonisten. Man ist mit ihnen verbunden und erfährt so auch sehr viel mehr über die persönlichen Schicksale der beiden.
Die Handlung hat mich sehr für sich eingenommen. Es kommt schnell Spannung auf, zudem wird man hier als Leser auch berührt. Immer wieder tauchen Wendungen auf, gibt es Entwicklungen, mit denen man nicht rechnet. Es ist ein stetiges Auf und Ab, zum Teil musste ich bei bestimmten Dingen doch auch schlucken. Hier waren die Emotionen dann besonders greifbar für mich.
Auch die dystopische Welt, in der die Protagonisten hier leben, ist anschaulich beschrieben. Sie ist doch ziemlich düster gehalten und durch die angesprochenen Dinge ist es auch alles sehr gesellschaftskritisch gehalten. Man denkt hier als Leser auch automatisch über das Gelesene nach.

Das Ende ist dann in meinen Augen wirklich verdammt gut gemacht. Ich empfand es als stimmig, es passt zur Gesamtgeschichte und macht diese dann letztlich auch rund.

Fazit
Kurz gesagt ist „Autumn & Leaf“ von J. K. Bloom ein dystopischer Roman, der mich von Anfang an sehr für sich einnehmen konnte.
Vorstellbare sehr interessant gezeichnete Charaktere, ein angenehm flüssig zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die spannend und abwechslungsreich gehalten ist und in der es durchaus auch gesellschaftskritisch zugeht, haben mir richtig gute Lesestunden beschert und am Ende auch begeistert.
Absolut zu empfehlen!

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