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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.02.2020

Tolle saisonale Gerichte!

WW - Genial saisonal!
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Raffiniert, lecker und ganz einfach nachzukochen: Zusammen mit WW hat Sternekoch Andi Schweiger saisonale Gerichte kreiert, die Lust auf eine frische und ausgefallene Küche machen! Jede Jahreszeit hat ...

Raffiniert, lecker und ganz einfach nachzukochen: Zusammen mit WW hat Sternekoch Andi Schweiger saisonale Gerichte kreiert, die Lust auf eine frische und ausgefallene Küche machen! Jede Jahreszeit hat ihre besonderen Anlässe, Zutaten und Leckereien. In diesem Weight Watchers Kochbuch finden Sie daraus das Beste: frische Kräuter im Frühling, buntes Gemüse und Fisch im Sommer, herbstliche Rezeptideen mit Kürbis und Honig und Wohlfühlküche für den Winter. Zu allen Zutaten gibt es Informationen zu Warenkunde und Produktqualität – denn die Qualität der Lebensmittel steht für Andi Schweiger an oberster Stelle.

Ich wollte in diesem Jahr gerne mehr Regional und daher auch Saisonal kochen und bin auf dieses Buch hier gestoßen. Ich kenne weder Andi Schweiger, noch bin ich WW Mitglied aber die Rezepte haben mich sofort angesprochen.
Die Fotos sind wirklich ansehnlich, was mir bei einem Kochbuch sehr wichtig ist. Ich muss sehen können, wie mein Essen aussehen sollte. Auch die Kochanweisungen sind für den Alltagskoch gut zu bewältigen.
Von warmen Gerichten, über Suppen und Salaten ist alles dabei. Ein Inhaltsverzeichnis verschafft einen guten Überblick.
Für die WW Mitglieder gibt es immer Anzeigen über die Zero-Points bzw. Smart-Points eines jeden Gerichts. Ich kann mir vorstellen, dass das die Auswahl der Gerichte wirklich vereinfacht.
Ich werde noch öfter aus diesem Buch kochen!

Veröffentlicht am 28.01.2020

Ein richtig spannender Cold-Case-Krimi!

Wisting und der Tag der Vermissten
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Seit 24 Jahren hat Kommissar William Wisting ein Ritual. Am Jahrestag des Verschwindens von Katharina Haugen nimmt er sich die Fallakten erneut vor. Dieser Cold Case lässt ihm einfach keine Ruhe. Jedes ...


Seit 24 Jahren hat Kommissar William Wisting ein Ritual. Am Jahrestag des Verschwindens von Katharina Haugen nimmt er sich die Fallakten erneut vor. Dieser Cold Case lässt ihm einfach keine Ruhe. Jedes Jahr trifft er zudem Martin Haugen, den Ehemann der Vermissten und damaligen Hauptverdächtigen, dem nie eine Schuld nachgewiesen werden konnte. Doch dieses Jahr sind zwei Dinge anders: Aus Oslo reist Adrian Stiller an, der in einem anderen Fall über die Fingerabdrücke von Martin Haugen gestolpert ist. Und als Wisting Haugen wie immer treffen will, ist dieser spurlos verschwunden.

Der erste Teil der Wisting-Reihe ist wirklich ein richtig schön klassischer Krimi. Ich bin ein großer Fan, wenn es um Cold-Cases geht. Ich finde besonders die Aufklärung alter Fälle sehr spannend. Das Thema wird hier wunderbar ohne große Aufregung angegangen.
Wisting ist ein sehr sympathischer und Bodenständiger Hauptcharakter. Er hat keine psychischen Probleme oder sonst irgendwie Dreck am Stecken, sondern versucht einfach nur diesen einen Fall aufzuklären, der ihn immer wieder umtreibt.
Besonders die Aufklärungsarbeiten haben mir gut gefallen. Es war sehr plausibel, wie die Ermittler zu neuen Hinweisen gekommen sind und für mich als Leser gut nachvollziehbar.
Der Krimi kommt ohne Blutvergießen und ohne große Action-Szenen aus und beinhaltet trotzdem eine fesselnde Grundspannung. Mir hat es gut gefallen, dass wir hier wirklich mal wieder von einem Kriminalroman und nicht von einem Thriller sprechen.
Wisting ist ein durch und durch solider und guter Krimi, der mich begeistern konnte. Ich freue mich schon sehr darauf die Fortsetzung zu lesen!

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Veröffentlicht am 16.01.2020

Spannendes Thema, gut umgesetzt

LifeHack. Dein Leben gehört mir
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Als sie Ada das erste Mal begegnet, steht Ellie quasi sich selbst gegenüber - ihrer Doppelgängerin. Ada ist so cool und mutig, wie Ellie es selbst gern wäre. Aber Ada ist Ellies lebendig gewordener Albtraum: ...

Als sie Ada das erste Mal begegnet, steht Ellie quasi sich selbst gegenüber - ihrer Doppelgängerin. Ada ist so cool und mutig, wie Ellie es selbst gern wäre. Aber Ada ist Ellies lebendig gewordener Albtraum: Denn sie ist eine Software und gekommen, um Ellies Leben zu übernehmen!

Jeder von uns nutzt sie und viele wollen sie nicht mehr missen – Alexa, Siri und Co. Von KI kann hier noch nicht wirklich die Rede sein aber die Wissenschaft arbeitet mit Hochdruck daran, diesen Wunschgedanken Wirklichkeit werden zu lassen.
June Perry hat diesen Gedanken mal zu Ende gedacht und sich gefragt, was passiert, wenn KIs genauso menschlich werden wie der Rest der Welt.
Mir hat es gefallen, dass die Welt, die June Perry hier geschaffen hat, gar nicht so weit weg ist. Die Technik ist weiter und überall gibt es KIs und „Persönliche-assistenz-Programme (PAP)“ die das Leben erleichtern und viele Aufgaben übernehmen, für die die Menschen keine Lust oder Zeit mehr haben. Trotzdem ist es nicht übermäßig futuristisch und nah an unserer jetzigen Zeit.
Spannend finde ich den Gedanken, dass es die Menschen in verschiedene Lager teilt. Es gibt Menschen, die die Technologie befürworten und zu schätzen wissen und die Menschen, die sie als Bedrohung und Gefahr ansehen.
Der Hauptgedanke des Buchs ist auf jeden Fall „Wann ist ein Mensch ein Mensch?“. Ada und Ellie fragen sich beide was einen Menschen ausmacht und ob das reine Ich-Bewusstsein ausreicht oder ob auch noch der fleischliche Körper dazu gehört.
All diese Themen sind wirklich spannend umgesetzt. Auch der Schreibstil ist wirklich fesselnd. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der sich für dieses Thema interessiert oder auch nicht interessiert.

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Veröffentlicht am 31.12.2019

So erdrückend und faszinierend wie ein herannahendes Gewitter

Wir gegen euch
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Die Menschen von Björnstadt haben erlebt, was es heißt, wenn ein ganzer Ort auseinanderbricht. Und sie wollen nur eines: wieder zusammenfinden. Um eine Zukunft zu schaffen für alle. Dafür braucht es etwas, ...

Die Menschen von Björnstadt haben erlebt, was es heißt, wenn ein ganzer Ort auseinanderbricht. Und sie wollen nur eines: wieder zusammenfinden. Um eine Zukunft zu schaffen für alle. Dafür braucht es etwas, an das sie glauben können. Etwas, das sie zusammenbringt. Doch der Kampf darum wird einer auf Leben und Tod.

Wer schon „Stadt der großen Träume“ kennt, der weiß, dass Björnstadt eine ganz eigene Stimmung zugrunde liegt. Man kann es nicht wirklich als Melancholie oder Schwere beschreiben, denn dieser Ort enthält gleichzeitig eine unheimliche Energie. Grade wenn es um Familie oder Eishockey geht.
Schon im ersten Band habe ich mich durchweg gefühlt, als würde sich ein Sturm zusammenbrauen, der nur darauf wartet sich zu entladen. Dieses Mal gab es zwar ein Gewitter, doch überraschenderweise nur Blitze und Regen, was irgendwie erfrischend war.
Das Besondere an diesen Büchern ist, wie sehr einem die Leute aus Björnstadt ans Herz wachsen. Man fiebert mit den Charakteren mit und hofft einfach, dass es bald für sie besser läuft. Dass sich ihre Träume irgendwie erfüllen. Auch in diesem Band war es für mich schon fast ein Zwang, der mich getrieben hat, dieses Buch bis zum Ende zu lesen. Ich wollte einfach nur sichergehen, dass es allen irgendwie gut geht.
Fredrik Backmann hat einen eigenen Kosmos mit ganz speziellen Figuren geschaffen und um sie herum, so viele Ereignisse, wie sie nur das Leben und die Liebe schaffen kann.
Ein wirklich gelungenes Buch über Familie, Eishockey, Liebe und Zusammenhalt.
Von mir eine klare Empfehlung.

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Veröffentlicht am 29.12.2019

Eine unglaubliche gute Buchadaption

Das Labyrinth des Fauns
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Spanien, 1944: Ofelia zieht mit ihrer Mutter in die Berge, wo ihr neuer Stiefvater mit seiner Truppe stationiert ist. Der dichte Wald, der ihr neues Zuhause umgibt, wird für Ofelia zur Zufluchtsstätte ...

Spanien, 1944: Ofelia zieht mit ihrer Mutter in die Berge, wo ihr neuer Stiefvater mit seiner Truppe stationiert ist. Der dichte Wald, der ihr neues Zuhause umgibt, wird für Ofelia zur Zufluchtsstätte vor ihrem unbarmherzigen Stiefvater: ein Königreich voller verzauberter Orte und magischer Wesen.
Ein geheimnisvoller Faun stellt dem Mädchen drei Aufgaben. Besteht sie diese, ist sie die lang gesuchte Prinzessin des Reiches. Immer tiefer wird Ofelia in eine phantastische Welt hineingezogen, die wundervoll ist und grausam zugleich. Kann Unschuld über das Böse siegen?

Direkt vorweg: Guillermo del Toros „Pans Labyrinth“ ist einer meiner Lieblingsfilme. Entsprechend aufgeregt und skeptisch war ich, als ich hörte, dass ausgerechnet Cornelia Funke diesen genialen Film als Buch umgesetzt hat. Ich muss gestehen, ich bin trotz aller anfänglichen Skepsis einfach begeistert.
Das Buch besticht zunächst optisch. Der Buchumschlag ist typisch im Funke-Stil gehalten. Er hat mich ein wenig an die Recless-Reihe erinnert. Wenn man den Umschlag entfernt, bekommt man ein Bild zu sehen, was mein Film-Fan-Herz direkt höher schlagen ließ. Nämlich der Faun, wie er Ofelia umarmt und das auch noch genial gezeichnet. Innen besticht das Buch mit einzelnen gezeichneten Bildern, die definitiv dem Film entnommen wurden und trotzdem nicht zu sehr an eine Filmedition erinnern.
Die Geschichte ist wirklich nah an den Film angelehnt, enthält aber einige Szenen und Geschichten, sowie Details, die im Film nicht vorkommen, die dem Ganzen einen eigenen Charakter verleihen. Mir persönlich hat es sehr gefallen, die Parallelen zum Film zu entdecken, da ich den Film sehr gut finde aber auch die neuen Stellen haben mich sofort in ihren Bann gezogen.
Ich denke, diese Geschichte hier, ist die düsterste und blutigste von allen Cornelia Funke Büchern und vielleicht wirklich nicht für Kinder aber definitiv für Fans des Films und solche, die auf düstere Mythen stehen. Trotz aller Parallelen zum Film, kann dieses Buch definitiv auch gelesen werden, wenn man den Film nicht kennt.
Ich finde die Umsetzung sehr gelungen und werde dieses Buch bestimmt noch öfter lesen.

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