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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.03.2020

Zuckersüßer YA-Roman über die große Liebe

To all the boys I've loved before
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Jenny Han hat mit ihrer Reihe um Lara Jean Covey eine einzigartige, romantische und humorvolle YA-Trilogie erschaffen, die mitten ins Herz trifft und einen nicht mehr so schnell loslässt. Ich bin durch ...

Jenny Han hat mit ihrer Reihe um Lara Jean Covey eine einzigartige, romantische und humorvolle YA-Trilogie erschaffen, die mitten ins Herz trifft und einen nicht mehr so schnell loslässt. Ich bin durch den Netflixfilm erst wirklich auf die Bücher aufmerksam geworden und bin froh, dass ich sie noch gelesen habe.

Lara Jean ist eine Protagonistin, die man einfach lieben muss. Sie ist das zuckersüße Mädchen von nebenan, eine Träumerin und hoffnungslose Romantikerin. Sie war fünf Mal in ihrem Leben verliebt, doch bei keinem dieser Jungs hat sich mehr entwickelt. Um sich zu entlieben hat sie diesen Kandidaten jeweils einen Liebesbrief geschrieben, doch nie abgeschickt. Das schicksal nimmt seinen Lauf als die Jungs ihre Briefe plötzlich doch erhalten.

Als Leser fiebert man von Anfang an mit und möchte wissen, wer die Briefe auf Reise geschickt hat. Insgeheim ist man dieser Person aber auch dankbar, denn ansonsten wäre Peter wohl niemals als Love Interest auf der Bildfläche erschienen. Er ist einer der beliebten Jungs der Schule, viele liegen ihm zu Füßen und himmeln ihn an.
Er geht mit Lara Jean eine kleine Wette, bzw. einen Deal ein, bei dem sie sich immer näher kommen. Eigentlich hat sie für Peter keine Gefühle, aber das Knistern ist nicht zu leugnen und es ist klar, weshalb die beiden sich schlussendlich verlieben.

Die Geschichte ist unglaublich spritzig und locker-leicht geschrieben, sodass die Seiten schnell dahinfliegen. Zudem werden viele wichtige YA-Themen angeschnitten über die erste Liebe, das Erwachsenwerden, Freundschaft und Co. Deshalb ist es ein wundervolles Buch, gerade für die etwas jüngeren Leser.

Veröffentlicht am 09.02.2020

sehr bewegend

Nur noch ein einziges Mal
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Natürlich ist auch dieses Buch von Hoover absolut lesenswert und wunderschön. ABER irgendwie hat es mich jetzt doch nicht so von den Socken gehauen, wie ich dachte. Bis Seite 250 etwa fand ich es noch ...

Natürlich ist auch dieses Buch von Hoover absolut lesenswert und wunderschön. ABER irgendwie hat es mich jetzt doch nicht so von den Socken gehauen, wie ich dachte. Bis Seite 250 etwa fand ich es noch richtig gut, aber dann ging es irgendwie ein bisschen bergab. Ich kann nichtmal so genau sagen, woran es gelegen hat (also doch schon, aber dann würde ich spoilern). In meinen Augen ist am Schluss zu wenig passiert, was irgendwie nicht zu den anderen Büchern der Autorin passt. Und der Epilog hat mich auch eher enttäuscht. Ich habe mir zwar gedacht, dass da noch irgendwas kommen muss, es war mir aber zu plump leider.
Ich weiß, dass angekündigt war, dass dieses Buch ein bisschen anders werden wird, als ihre vorherigen. Aber ich denke mal, dass ich viel zu hohe Erwartungen an "It Ends with us" hatte, weil die Autorin selbst über Monate immer wieder betont hat, dass dies auf jeden Fall ihr bestes Werk bisher ist.
Die Thematik hat mir zwar "gefallen" (sofern man dieses Wort in dem Zusammenhang verwenden kann / sollte), allerdings wollte der Funke nicht so ganz überspringen :/

Aber das macht das Buch bei Weitem nicht schlecht(er), denn ein Hoover bleibt trotz allem ein Meisterwerk. Und selbstverständlich werde ich es in Ehren halten und ihm so viel Liebe schenken, wie ich nur kann ❤
Nun kann ich aber sagen, dass "November 9" noch immer meine unangefochtene Nummer 1 ist und dies vermutlich auch immer sein wird

Veröffentlicht am 09.02.2020

Besser als der Vorgänger!

Gläsernes Schwert (Die Farben des Blutes 2)
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Victoria Aveyard hat es mit ihrem Debütroman "Red Queen" (dt. "Die Farben des Blutes: Die rote Königin") geschafft internationale Bekanntheit zu erlangen und die Leser weltweit auf ihre Seite zu ziehen. ...

Victoria Aveyard hat es mit ihrem Debütroman "Red Queen" (dt. "Die Farben des Blutes: Die rote Königin") geschafft internationale Bekanntheit zu erlangen und die Leser weltweit auf ihre Seite zu ziehen. Nun geht die Schlacht der Scharlachroten Garde in die zweite Runde und man wird sofort ins Geschehen geworfen. Eine Atempause gibt es keine, denn kaum ist es Mare und Cal gelungen zu fliehen, hat Maven sie mit seiner Armee auch schon eingeholt. Die Spannung kommt hier also nicht zu kurz.

Wir treffen einige liebgewonnene Charaktere wieder und lernen Mares totgeglaubten Bruder Shade besser kennen. Zudem liefert "Glass Sword" einen interessanten Einblick in die Arbeit der Garde und auch Farleys Vergangenheit wird ein wenig beleuchtet. Es ist wundervoll einen Blick hinter die Kulissen der Roten Rebellen zu bekommen und zu sehen, dass es auch in ihren Reihen zu Machtkämpfen kommt. Doch besonders überzeugend ist die Darstellung der Newbloods, diejenigen mit besonderen Fähigkeiten. Die Autorin hat sich einige interessante Fähigkeiten für diese ausgedacht. So gibt es Gareth, der imstande ist die Gravitation zu manipulieren, Herrick der Illusionen erschaffen kann, Nanny die ihr äußeres Erscheinungsbild verändern kann und Cameron die eine ähnliche Macht hat, wie Silent Stone – sie kann dafür sorgen, dass die Silbernen ihre Fähigkeiten nicht mehr nutzen können. Doch es gibt noch zahlreiche andere Newblood, die allesamt sehr interessant sind. Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt, was Aveyard sich für Teile drei und vier noch an Neuerungen überlegt hat.

Zwar hat die Autorin sich sehr viele wunderbare Charaktere ausgedacht, allerdings sollte man diese besser nicht ins Herz schließen, denn sie ist genauso skrupellos wie George R. R. Martin wenn es darum geht Personen zu töten, die man gerne hat. Wen sie tötet? Das sage ich euch selbstverständlich nicht! Aber es lässt sich ein Muster erkennen: Kapitel 26 ihrer Bücher wird immer böse! Erst bei der roten Königin und nun auch beim gläsernen Schwert. Immerhin weiß man so, dass man auch bei Buch drei in diesem Kapitel die Taschentücher holen sollte!

Zu der Geschichte an sich kann eines gesagt sein: Es ist unfassbar spannend. Hinter jeder Ecke lauern gefahren, Maven entwickelt sich zu einem noch grausameren Biest und die Suche der Newbloods ist ebenso interessant. Auch verfolgt man durchaus gerne die Entwicklung von Mare. Viele finden die ewigen Wiederholungen etwas nervig, allerdings ist es in ihrem Fall durchaus nachvollziehbar, wenn man bedenkt, was sie alles durchgemacht hat. Es ist selbstverständlich, dass sie panische Angst vor sich selbst und ihrer ungewissen Zukunft hat und dass sie niemanden mehr an sich heranlassen kann. Maven sagte ihr einst, dass sie ihr Herz besser verschließen sollte, sonst werden ihre Gefühle ihr noch zum Verhängnis und genau das ist passiert. Jeder kann jeden hintergehen, eine bittere Wahrheit die das Mädchen mit den Blitzen mehr als einmal zu spüren bekommen hat.

Aveyard ist ausgesprochen gut darin den Leser zu verwirren und hinters Licht zu führen. Ich für meinen Teil weiß noch immer nicht, wem man eigentlich über den Weg trauen kann. Was mir aber am meisten das Herz bricht ist die Tatsache, dass Maven ein noch grausamerer Mensch ist, als man nach dem Ende von Teil 1 dachte. Er widert mich an und ich beginne wirklichen Hass für ihn zu Empfinden. Wenn es einer Autorin gelingt, dass man einem fiktionalen Charakter bloß noch Abscheu gegenüber empfindet, dann hat sie alles richtig gemacht.

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Fazit
Ich würde sagen, dass "Glass Sword" einen Zacken besser ist als sein Vorgänger, was daran liegt, dass es hier weitaus düsterer vor sich geht und es kein glitzerndes Luxusleben im Palast gibt. Volle Punktzahl kann ich aber dennoch nicht geben, denn dafür war mir ein Tod etwas zu schnell abgespeist (mit anderen Worten sie hat es gar nicht erwähnt, sondern erst, als man die Leiche "gesehen" hat) und Kapitel 26 nehme ich ihr ein wenig übel. Aber ansonsten ein hervorragender Lesegenuss

Veröffentlicht am 09.02.2020

Wundervoller erster Band

Splitterherz
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Mit "Splitterherz" hat Bettina Belitz einen gelungenen Debütroman geschaffen, der zwar Parallelen zur weltbekannten "Twilight"-Saga aufweist, aber dennoch komplett anders ist. Die ewigen Vergleiche erscheinen ...

Mit "Splitterherz" hat Bettina Belitz einen gelungenen Debütroman geschaffen, der zwar Parallelen zur weltbekannten "Twilight"-Saga aufweist, aber dennoch komplett anders ist. Die ewigen Vergleiche erscheinen mir mittlerweile lächerlich, denn jedes Buch ähnelt einem anderen auf gewisse Art und Weise.

Ellie ist ein junges Mädchen, das sich auf jeden Fall als Protagonistin eignet. Sie weist alle typischen Teenager-Klischees auf, was einem beim Lesen ein Schmunzeln auf's Gesicht zaubert - nur ihr andauerndes Schlafen am Ende jedes Kapitels ist anstrengend. Ihre Art ist zwar teilweise sehr eigen und nervig, aber alles in allem kann man sich gut mit ihr identifizieren und mit ihr mitfühlen. Trotz ihrer merkwürdigen Art ihren Mitmenschen gegenüber, übt Ellie eine gewisse Magie auf den Leser aus. Bettina Belitz weiß mit ihrer Sprache zu verzaubern und so fühlt man sich manchmal, als wäre man Ellie selbst.

Einzig negativ an Ellie sind ihre ständigen Träume von Krabbelviechern, was auf Dauer sehr ekelt. Doch sind diese Träume wichtig für den Handlungsverlauf, was den Leser die gesamte Zeit bei der Stange hält. Langsam baut sich immer mehr Spannung auf, während sich die Träume zu einem großen Puzzle zusammenfügen.

Colin ist von Anfang an ein sympathischer und überzeugender Romanheld. Und wenn man ohnehin schon immer jedes Buch mit "Bis(s) zum Morgengrauen" vergleichen muss, kann man eines sagen: Bye bye, Edward Cullen, hier kommt Colin Blackburn! Auszeichnen tut ihn seine geheimnisvolle, düstere Art. Auf der anderen Seite ist er jedoch auch der liebevolle Gentleman, der Ellie zwei Mal nach Hause bringt, worauf ihre Eltern ihn kennenlernen wollen. Bei diesem Treffen erfährt der Leser, dass es etwas gibt, was nicht nur Colin, sondern auch Ellies Vater verschweigt. Es vergehen viele Seiten, bis man endlich einen Anhaltspunkt bekommt, was Colins Geheimnis ist. Dieses Geheimnis ist so genial, dass es einem die Sprache verschlägt. Es ist einfach so gut durchdacht und geht weit über die typischen Fabelwesen hinaus, doch zu viel verraten möchte ich ja auch nicht.

"Splitterherz" ist einfach eine einzigartige, wunderschöne und spannende Geschichte, in der natürlich auch die Liebe zwischen Ellie und Colin nicht zu kurz kommt – diese wird jedoch nicht zu schmalzig und daher sehr realistisch dargestellt. Das letzte Lob geht an Maria-Franziska Löhr, die das wunderschöne Cover gestaltet hat. Das Farbspiel und die Schriftart machen die Gestaltung einzigartig, was ein wesentliches Kaufkriterium darstellt.

Fazit

Bettina Belitz hat mit "Splitterherz" den wundervollen ersten Teil einer Trilogie geschaffen. Die Geschichte rund um Ellie und Colin fasziniert von der ersten bis zur letzten Seite und lässt den Leser einfach nicht mehr los.

Veröffentlicht am 09.02.2020

Fesselnd und gleichermaßen schockierend

Das Juwel - Die Gabe
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"Das Juwel – Die Gabe" von Amy Ewing ist nicht nur äußerlich, sondern auch innerlich ein absolutes Schmuckstück. Das Cover ist mit vielen kleinen Glitzersteinen besetzt, wodurch es zu einem absoluten Hingucker ...

"Das Juwel – Die Gabe" von Amy Ewing ist nicht nur äußerlich, sondern auch innerlich ein absolutes Schmuckstück. Das Cover ist mit vielen kleinen Glitzersteinen besetzt, wodurch es zu einem absoluten Hingucker wird. Doch auch der Inhalt ist wunderschön, obgleich auf eine gewisse Art und Weise absolut schrecklich und grausam. Der Roman ist wie eine gute Mischung aus "Der Report der Magd" von Margaret Atwood und "Selection" von Kiera Cass. Zwar ist dieses Buch in der Jugendbuchabteilung zu finden, allerdings können auch Erwachsene sofort in diese Geschichte eintauchen.

Obwohl Dystopien derzeitig den Buchmarkt förmlich überschwemmen, sicht "Das Juwel" inhaltlich sehr aus der Masse hervor. Violet ist eine Protagonistin, die einem sofort ans Herz wächst. Mit jedem geschriebenen Wort fühlt man sich in ihre Lage hineinversetzt, wodurch es leicht fällt, Mitleid für sie zu empfinden. Sie befindet sich in einer schrecklichen Situation, da sie keinerlei Rechte besitzt. Als wäre sie ein Gebrauchsgegenstand wird sie an den Meistbietenden versteigert, wodurch sie auch ihr letztes bisschen Würde verliert. Das Leben in einer solchen Welt ist erschreckend und absolut grausam, weshalb wir uns glücklich schätzen kkönnen, dass es so etwas in unserer Gesellschaft nicht gibt. Kann man es überhaupt "Leben" nennen, wenn man kein Mitspracherecht hat, wenn man noch nicht einmal über seinen eigenen Körper verfügen kann, wie es einem beliebt? All diese Schreckensszenarien muss Violet durchleben und das Schlimmste an ihrer Situation ist, dass sie keine Wahl hat. Sie hätte sich nicht gegen die Ausbildung zur Surrogat entscheiden können, denn es sollte eine Ehre sein, sein altes Leben den Rücken zu kehren und ein neues im Juwel zu beginnen. Violet muss viele grausame Dinge im Haus der Herzogin vom See über sich ergehen lassen. Widerspricht sie, so wird sie auf brutalste Weise bestraft. Weder darf sie unaufgefordert reden, noch Gefühle haben. So beginnt für Violet ein erbitternder Kampf mit sich selbst, als sie sich plötzlich verliebt – ein Gefühl, von dem sie niemals erwartet hätte es, jemals zu empfinden.

Die Liebesgeschichte von Violet und Ash spielt sich glücklicherweise über keinen allzu langen Zeitraum ab. Auch wenn mir die Harmonie der beiden Liebenden sehr gut gefällt, wäre es wünschenswert gewesen, hätte Ewing in diesem Buch auf die Romantik verzichtet, da sie für den Spannungsbogen nicht nötig ist. Schon allein die erbarmungslose Gesellschaft, in der Violet lebt, wirft den Leser aus der Bahn und erweckt starke Empathie in ihm. Deswegen hätte sich die Autorin mehr auf die Entwicklung ihres Charakters konzentrieren können, die langsam aber sicher zu einer unfassbar starken und unabhängigen Persönlichkeit wird. Genau diese Unabhängigkeit ist es, durch die man Violet so sehr ins Herz schließt. Durch ihre Liebesbeziehung mit Ash wird genau diese Unabhängigkeit mit den Füßen getreten; sie auf ihn angewiesen und von ihm abhängig. Violet trifft ihre Entscheidungen nur noch mit dem Gedanken an ihn im Hinterkopf. Ja, es ist irgendwo verständlich, da dies ihre einzige wirkliche Chance auf das große Glück sein könnte, allerdings gibt es im Juwel unendlich viele Gefahren, die sie alleine um einiges besser bestehen könnte. Aber vielleicht hat sich Ewing an dieser Stelle etwas ganz Besonderes für die Folgebände überlegt, wodurch sich meine Meinung bezüglich Ash noch ändern könnte. Schließlich ist auch er ein Opfer der Gesellschaft, da er ein Gefährte ist, der in Liebesdingen tun und lassen muss, was sein Käufer von ihm verlangt. Man kann auf jeden Fall gespannt sein, in welche Richtung sich das Techtelmechtel von Violet und Ash noch entwickeln wird.

Doch ist es nicht bloß Violet, die einem zum Nachdenken anregt, sondern ebenso ihre beste Freundin Raven, mit der sie ihre Ausbildung absolviert hat. Ab und zu bekommt man einen kleinen Einblick in ihr Leben und wie grausam sie von ihrer Herrscherin behandelt wird. War Raven zu Beginn noch viel stärker als Violet, so fällt ihre Mauer stückchenweise zusammen, bis Raven gebrochen ist. Es ist eine schrecklich mitleidserregende Entwicklung, die man in der Novelle "The House of the Stone" (bisher nur als englisches Ebook erhältlich) noch genauer mitverfolgen kann. Doch auch Violets Herrscherin ist erbarmungslos und bösartig. Sie hat zwei komplett verschiedene Gesichter, was sie unberechenbar macht, da man nie weiß, wie sie als nächstes handeln wird. Genau das ist einer der Hauptgründe, weshalb "Das Juwel" ein außerordentlich guter Roman geworden ist: Es bleibt spannend bis zum bitteren Ende. Gerade in den letzten Kapiteln gibt es noch unfassbar viele unerwartete Wendungen, die das Warten auf die Fortsetzung (unter dem Titel "The White Rose" bereits auf Englisch erschienen) unerträglich machen.

Fazit

Mit diesem Auftakt ist es Amy Ewing gelungen, einen fesselnden und zugleich überaus schockierenden Roman zu erschaffen, der absolut unter die Haut geht. Auch wenn man auf den romantischen Aspekt getrost hätte verzichten können, weiß "Das Juwel" doch den Leser komplett zu überzeugen.