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Veröffentlicht am 14.03.2020

Engel und Teufel ergänzen sich

Angels deserve to die
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Inhalt:

Anna ist auf der Flucht. Nass und verzweifelt bittet sie den ehemaligen Arbeitgeber ihres besten Freundes um Hilfe. Sie weiß, dass sie ihm nicht trauen darf, dass er gefährlich ist, und doch ist ...

Inhalt:

Anna ist auf der Flucht. Nass und verzweifelt bittet sie den ehemaligen Arbeitgeber ihres besten Freundes um Hilfe. Sie weiß, dass sie ihm nicht trauen darf, dass er gefährlich ist, und doch ist Vice der einzige, der ihr helfen und sie beschützen kann.

Meinung:

Die Geschichte gehört zur Narbensohn-Reihe, kann aber ohne Vorkenntnisse gelesen werden. Das kann ich bestätigen, denn ich kannte die Reihe vorher nicht und habe die anderen Teile auch jetzt noch nicht gelesen.

Der Schreibstil der Autorinnen ist sehr flüssig und mitreißend. Die Charaktere sind gut beschrieben und erfahren eine nachvollziehbare Entwicklung. Allerdings sind bei diesem Buch die Triggerwarnungen sehr wichtig. Es geht um Missbrauch, Suizid, Selbstverletzung, Abhängigkeit usw. Aufgrund dieser Themen ist das Buch sehr düster und gehört zu recht in das Genre Dark Romance.

Anna ist eine liebenswerte Protagonistin, die in ihrem Leben schon sehr viel erlebt und erlitten hat. Auch wenn ihre Psyche schon sehr gelitten hat, ist sie trotzdem freundlich, nett und liebenswürdig. Vice hingegen ist ein Mann, der von sich selbst sagt, keine Gefühle zu haben. Er ist gefährlich, kurz angebunden und anfangs gar nicht begeistert, Anna nun bei sich zu haben. Anfangs kommt er sehr unsympathisch rüber und man hofft eigentlich, dass Anna bald wieder weggeht von ihm.

Dennoch ist es wirklich schön, die Entwicklung der Beziehung zwischen Anna und Vice zu beobachten. Eigentlich passen sie überhaupt nicht zusammen und trotzdem können sie nicht ohne einander. Es gibt wohl eine Anziehung zwischen Engel und Teufel.

Am Schluss gibt es zwei alternative Enden. Darüber war ich sehr froh, ich habe Happy Ends viel lieber als einen traurigen Schluss.

Fazit:

Ich fand die Geschichte wirklich gut und auch tiefgehend. Leider konnte mich das Buch nicht so packen, wie ich es mir gewünscht hätte. Darum vergebe ich gute 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 06.03.2020

Gefühlschaos vorprogrammiert

Hold me now
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Inhalt:

Jessica kann es nicht fassen. Ihre Eltern schicken sie wegen eines verpatzten Schuljahrs in ein Touristenkaff am Meer, um dort in einem Hotel als Zimmermädchen zu arbeiten. Sie soll dort den Dreck ...

Inhalt:

Jessica kann es nicht fassen. Ihre Eltern schicken sie wegen eines verpatzten Schuljahrs in ein Touristenkaff am Meer, um dort in einem Hotel als Zimmermädchen zu arbeiten. Sie soll dort den Dreck anderer Leute wegputzen! Aber nicht nur, dass sie die Arbeit verabscheut, vermisst sie auch noch ihren Freund mit Benefits Marc. Zusätzlich muss sie sich noch mit dem arroganten Sohn des Hotelbesitzers Noah herumschlagen ...

Meinung:

Das ist wieder ein Buch, das sich fast von selbst gelesen hat. Die Seiten sind nur so dahingeflogen. Wobei ich Jazz (Jessica) am Anfang nicht so wirklich mochte. Sie war ziemlich hochnäsig und arrogant. Andererseits hat sie mir auch ein bisschen leid getan. Wer möchte schon die Sommerferien in einem Hotel als Zimmermädchen verbringen, noch dazu ohne wirklich viel dabei zu verdienen?

Noah war einfacher zu mögen. Zumindest als man ihn das erste Mal kennenlernte. Danach war er - wie soll ich das nett umschreiben - ein arrogantes A***loch.

Im Verlauf des Buches hat man aber beide Protagonisten besser kennengelernt. Und was soll ich sagen, ich mochte sie beide. Jazz hat eine wahnsinnige Entwicklung zum Besseren durchgemacht und Noah hat wieder seine nette Seite gezeigt (wenn auch nicht immer). Dann gab es natürlich noch Marc, der mir eigentlich von Anfang an unsympathisch war und das hat sich auch nicht geändert.

Die Geschichte wird aus der Perspektive von Jessica erzählt. Teilweise war das Buch auch sehr witzig. Besonders wenn Jazz auf manche Gäste traf und denen vielleicht noch ihre Meinung gesagt hat.

Fazit:

Es hat Spaß gemacht, das Buch zu lesen. Für das angegebene Alter genau richtig.

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Veröffentlicht am 02.03.2020

Gute Unterhaltung, prickelnde Szenen, liebenswerte Charaktere

Broken Wildcat: Entfesselt
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Inhalt:

Robyn ist eine junge Assistenzärztin, die aufgrund ihrer Vergangenheit zurückgezogen mit ihrer Tochter in einer kleinen Wohnung in Somerset. Mit ihrer Arbeitsstelle im Krankenhaus ist sie sehr ...

Inhalt:

Robyn ist eine junge Assistenzärztin, die aufgrund ihrer Vergangenheit zurückgezogen mit ihrer Tochter in einer kleinen Wohnung in Somerset. Mit ihrer Arbeitsstelle im Krankenhaus ist sie sehr glücklich. Dort stößt sie irgendwann auf Philipp, der für ihren Chef Ermittlungen wegen Medikamentendiebstählen anstellen soll. Zwischen Philipp und ihr knistert es gewaltig, doch sie schiebt ihn immer wieder von sich. Bis sie ihre Vergangenheit einholt und sie Hilfe braucht ...

Meinung:

Mir hat voriges Jahr schon der erste Teil der Reihe Broken Bird (Rezension) sehr gut gefallen. Natürlich war klar, dass ich auch den zweiten Band lesen muss. Und er hat mich nicht enttäuscht.

Die Story war gut, auch wenn sie teilweise sehr ähnlich zum ersten Buch aufgebaut war. Aber das haben wir ja oft bei Reihen und auch bei TV-Serien erleben wir es nicht selten, dass der Aufbau immer gleich ist.

Auch die Charaktere mochte ich wieder. Robyn ist eine starke junge Frau, die sich sehr schwer tut, Hilfe anzunehmen. Außerdem will sie niemandem von ihrer Vergangenheit erzählen, sie schämt sich einfach zu sehr. Aus ihrer Sicht vielleicht verständlich, aber was das angeht, habe ich ein paar Mal den Kopf geschüttelt. Es wäre so viel einfacher für sie, wenn sie sich jemandem anvertrauen würde.

Philipp kommt vielleicht zuerst etwas arrogant rüber. Doch in Wirklichkeit ist er ein herzensguter Mann, der für seine Familie alles tun würde. Und als Familie gilt jeder, der ihm wichtig ist. Seine Sexvorlieben sind allerdings etwas speziell, wie von allen Männern, die in dem großen Haus wohnen. Da muss er natürlich aufpassen, seine Auserwählte nicht zu erschrecken und behutsam einzuführen. Was das betrifft, war mir die Einführung vielleicht ein bisschen zu schnell. Ich fand die eine Szene für jemanden, der das noch nie gemacht hat, doch etwas heftig. Andererseits wird auch in diesem Buch wieder Wert darauf gelegt, verantwortungsvoll mit dem Thema BDSM umzugehen und aufzuklären, was dabei wichtig ist.

Fazit:

Ein Buch, das mich sehr gut unterhalten hat. Ein paar BDSM-Szenen bringen ein bisschen Prickeln in die Leselust.

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Veröffentlicht am 22.02.2020

Eine Liebesgeschichte zum Verlieben

True North - Unser Traum von Für immer
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Inhalt:
Skye arbeitet als Journalistin. Aber nun steht ihr Job an der Kippe und sie muss in ihre alte Heimat nach Vermont zurückkehren, was sie eigentlich niemals wieder tun wollte. Und gleich am ersten ...

Inhalt:
Skye arbeitet als Journalistin. Aber nun steht ihr Job an der Kippe und sie muss in ihre alte Heimat nach Vermont zurückkehren, was sie eigentlich niemals wieder tun wollte. Und gleich am ersten Tag begegnet sie Benito Rossi, ihrer Jugendliebe, der ihr damals das Herz gebrochen hat. Nun will sie einen Schlussstrich ziehen, doch das Knistern zwischen ihnen ist so stark wie nie zuvor ...

Meinung:

Dieses Buch ist der Abschlussband der Vermont-Reihe von Sarina Bowen. Ich habe die anderen Bände (noch) nicht gelesen, was aber für das Verständnis absolut kein Problem darstellte. Wahrscheinlich hätte ich sonst aber einige Charaktere wiedererkannt.

Sarina Bowen schreibt sehr flüssig und man fliegt förmlich durch die Seiten. Man kommt den Charakteren sehr schnell näher und fühlt und leidet mit ihnen mit, auch wenn Skye manchmal ein bisschen naiv wirkt.

Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt. In der Gegenwart, in der Skye wieder auf Benito trifft und in Rückblenden in die Kindheit und Jugend von Skye, die nicht einfach war und ihre Spuren hinterlassen hat. Leider rissen mich diese Kapitel immer wieder aus dem aktuellen Geschehen. Außerdem werden manche Kapitel aus der Sicht von Benito erzählt.

Von Anfang an baut sich ein Spannungsbogen auf, der einen nicht los lässt. Sowohl was die Liebesgeschichte betrifft als auch die Geschehnisse in der Gegenwart.

Fazit:

Eine Liebesgeschichte zum Verlieben.

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Veröffentlicht am 21.02.2020

Unterhaltsam, witzig, aber keine überraschenden Wendungen

Heartbreaker
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Inhalt:

Sawyer ist ein erfolgreicher Unternehmer und leitet sein Unternehmen mit eisener Hand. Für etwas anderes hat er keine Zeit - schon gar nicht für die Liebe. Seine Mutter möchte ihn allerdings unbedingt ...

Inhalt:

Sawyer ist ein erfolgreicher Unternehmer und leitet sein Unternehmen mit eisener Hand. Für etwas anderes hat er keine Zeit - schon gar nicht für die Liebe. Seine Mutter möchte ihn allerdings unbedingt unter die Haube bringen. Da ihm ihre Verkupplungsversuche auf die Nerven gehen, engagiert er Clover Lee, die seine Verlobte spielen soll. Doch dann passiert es: ein heißer Kuss zwischen Sawyer und Clover stellt seine Welt auf den Kopf und aus dem Spiel wird etwas ganz anderes ...

Meinung:

Das Buch hat seinen Zweck insofern erfüllt, dass es mich wirklich gut unterhalten hat. Die Geschichte ist zwar nicht neu und bringt auch keine überraschenden Wendungen. Dennoch ist sie gut geschrieben, man kann sie sehr flüssig und schnell lesen. Außerdem ist sie witzig.

Clover war mir von Anfang an sympathisch. Sie ist eine junge Frau, die schon viel gesehen hat. Sie hat viele Länder bereist und hatte schon viele verschiedene (und besondere) Jobs. Der Job bei Sawyer soll ihr das Geld für eine Australienreise in die Kasse bringen. Besonders hat mir ihre Schlagfertigkeit gefallen, die die Unterhaltungen zwischen Sawyer und ihr immer wieder witzig gemacht haben.

Sawyer ist der typische vielbeschäftigte Unternehmer. Er wacht mit dem Gedanken an die Arbeit auf und geht damit auch wieder schlafen. Alles andere stört nur seine Konzentration. Clover sollte eigentlich nur ein Puffer sein und seine Mutter daran hindern, ihn weiter mit jungen heiratswilligen Frauen zu belästigen. Doch wie sich herausstellt, ist sie viel mehr ...

Was etwas anstrengend war, war die Unfähigkeit von Sawyer, aber auch Clover, ihre Gefühle für einander zu erkennen und auszudrücken. So kommt es immer wieder zu Mißverständnissen, die man durch ein Gespräch leicht hätte klären können. Aber dann wäre die Geschichte natürlich kürzer und es würde natürlich auch etwas Drama fehlen.

Fazit:
Ein vielbeschäftigter Unternehmer, eine junge Frau, eine vorgetäuschte Verlobung. Sehr unterhaltsam, witzig, aber keine überraschenden Wendungen. Guter Auftakt zur Harbor City Reihe.

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