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Veröffentlicht am 27.02.2020

Verlieb dich nie in einen Cop

Crushing on the Cop (Saving Chicago 2)
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Vanessa hat zwei Argumente die gegen Cristian Bianco sprechen, zum einen ist er Polizist und ihr Vater ist sein Boss.
Vanessa hat es nie leicht und lebt inzwischen nach ihren eigenen Regeln und die besagen ...

Vanessa hat zwei Argumente die gegen Cristian Bianco sprechen, zum einen ist er Polizist und ihr Vater ist sein Boss.
Vanessa hat es nie leicht und lebt inzwischen nach ihren eigenen Regeln und die besagen sie möchte keinen Polizisten als Freund haben.
Doch je besser Vanessa Cristian kennenlernt umso näher kommen sie sich und Vanessa muss ihre Entscheidung kräftig überdenken.

Als ich im Advent den ersten Teil der Bianco Brüder Reihe gelesen habe fühlte ich mich mit dem Roman so wohl, dass es für mich klar war den zweiten Roman möchte ich auch unbedingt lesen.
Mir war von Anfang an klar, dass es sehr heiß werden wird und ja es bestimmt ein Happy End geben wird wie es bei diesem Genre eben auch üblich ist.
Mir ist der Einstieg ins Buch sehr leicht gefallen und so konnte ich gar nicht anders als das Ebook innerhalb kürzester Zeit zu lesen.
Gut gefallen hat mir, dass der Roman abwechselnd aus der Sicht von Cristian und Vanessa erzählt wurde und so hat man als Leserin die Gedanken- und Gefühlswelt von beiden Hauptfiguren erfahren. Zusammen mit den Gesprächen mit den anderen Figuren des Romans ergab alles ein völlig rundes und stimmiges Bild für den Leser.
Man konnte dem Handlungsverlauf immer sehr gut folgen und auch die Entscheidungen die getroffen wurden waren immer gut nachvollziehbar.
Mir war klar, dass Vanessa ein Geheimnis hat welches nicht so ganz legal ist aber damit hätte ich dann doch nicht gerechnet.
Einige der Figuren des Romans konnte man schon aus dem ersten Teil und anhand der sehr anschaulich beschriebenen Figuren war es gar kein Problem mir diese während des Lesens vorzustellen.
Vanessa und auch Cristian fand ich schon im ersten Teil sehr sympathisch und so hatte ich sie gleich in mein Leserherz geschlossen gehabt.
Auch die Handlungsorte empfand ich als sehr gut beschrieben und auch wenn ich noch nie in Chicago war konnte ich mir alles sehr gut vor dem inneren Auge entstehen lassen.
Alles in allem hatte ich schöne Lesestunden mit dem Roman und nun warte ich sehr gespannt auf den dritten Teil wo es dann um Luca und Lauren gehen wird.
Sehr gerne vergebe ich alle fünf Sterne für das Buch.

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Veröffentlicht am 26.02.2020

Sophias Hoffnung für die Zukunft

Die Farben der Schönheit – Sophias Hoffnung (Sophia 1)
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Als Sophia Krohn 1926 von einem Tag auf den anderen ihr Elternhaus verlassen muss weiß sie nicht was sie tun soll. Erst als sie vor dem Mann steht von dem sie glaubt er liebt sie, begreift Sophia dass ...

Als Sophia Krohn 1926 von einem Tag auf den anderen ihr Elternhaus verlassen muss weiß sie nicht was sie tun soll. Erst als sie vor dem Mann steht von dem sie glaubt er liebt sie, begreift Sophia dass sie das gemeinsame Kind alleine aufziehen muss.
Zusammen mit ihrer Freundin Henny entschließt sich Sophia nach Paris zu gehen da sie als ledige Mutter sowie keine Zukunft in Berlin hätte.
In Paris erhält Sophia die einzigartige Chance bei der großen Helena Rubinstein zu arbeiten uns so geht die Reise für Sophia über den großen Teich nach New York wo sie auf ein neues Glück hofft.

Die Romane von Corina Bomann begeistern mich immer wieder aufs Neue und so war ich auf den Auftaktband dieser neuen Reihe wirklich gespannt und obwohl ich den ganzen Beautykram nicht spannend finde hatte ich mich auf das Lesen gefreut.
Mir ist der Einstieg ins Buch leider nicht ganz so leicht gefallen und es hat locker 150-200 Seiten gedauert bis ich richtig in die Handlung eingetaucht war. Da ich dies aber immer als Startproblem bei den Romanen von Frau Bomann habe wusste ich dies und es hat mich dadurch im Lesefluss auch nicht behindert.
Den Erzählstil den die Autorin gewählt hat empfand ich als sehr angenehm während des Lesens und auch wenn alles nur aus der Sicht von Sophia erzählt war so ergab alles zusammen mit den Dialogen mit den anderen Figuren ein völlig rundes Bild für den Leser.
Sophia hatte es nicht leicht nachdem ihr Vater sie verstoßen hat, auch war sie zu Beginn wirklich sehr Naiv man hat bemerkt wie behütet sie aufgewachsen ist. Mit der Zeit wurde Sophia selbstbewusster wobei ich sagen muss etwas Weltfremd habe ich sie bis zum Schluss gehalten. Ihre Zeit in Paris war wirklich nicht leicht, wobei mir das Angebot bei Helena Rubinstein zu arbeiten doch etwas zu schnell kam, aber das ist ja auch Ansichtssache.
Den Handlungsort New York und Sophias Geschichte dort hat mir dagegen besser gefallen auch wenn manches auch nicht ganz so realistisch war, aber dies ist eben die künstlerische Freiheit der Autorin.
Den Puderkrieg zwischen Helena Rubinstein und Elizabeth Arden musste ich nachschlagen und ja mehr kann ich dazu eigentlich auch nicht sagen.
Dem Handlungsverlauf konnte man immer sehr gut folgen und bei fast 550 Seiten ist das ja leider auch nicht immer so. Obwohl ich nicht alle Entscheidungen die Sophia im Laufe des Romans getroffen hat verstehen konnte, auch wenn es damals vor fast 100 Jahren eine andere Zeit war, so konnte ich sie wenigstens nachvollziehen.
Gut gefallen aht mir, dass der Spannungsbogen bis zum Schluss gespannt war und es so nie langweilig oder langatmig wurde. Einiges ist passiert was ich so vielleicht auch nicht erwartet hätte aber dies empfand ich als sehr positiv beim Lesen.
Die Figuren des Romans waren alle mit sehr viel Liebe zum Detail beschrieben, so dass man sie sich während des Lesens sehr gut vorstellen konnte.
Es hat seine Zeit gedauert, aber dann mochte ich Sophia wirklich sehr gerne. Bei Henny bin ich mir bis jetzt noch nicht so Sicher was ich von ihr halten soll und ich warte mal ob sie im zweiten Teil auftaucht um mir eine bessere Meinung von ihr bilden zu können.
Man konnte sich alle Handlungsorte des Romans problemlos vor dem inneren Auge entstehen lassen nur durch die detaillierten Beschreibungen obwohl ich noch nie in Paris oder New York war.
Alles in allem habe ich mit dem Roman unterhaltsame Lesestunden verbracht nachdem ich richtig in die Geschichte eingetaucht war. Nun bin ich sehr gespannt wie Sophias Geschichte weitergehen wird und freue mich jetzt schon auf den zweiten Teil.
Sehr gerne vergebe ich alle fünf Sterne für das Buch.

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Veröffentlicht am 23.02.2020

Mord bei den Astrologen

Sonne, Mord und Sterne
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In Bochum findet ein Astrologiekongress statt mit allem was in der Branche Rang und Namen hat.
Ausgerechnet Stella Albrecht findet das Aushängeschild des Kongresses erschlagen auf.
Wie es das Schicksal ...

In Bochum findet ein Astrologiekongress statt mit allem was in der Branche Rang und Namen hat.
Ausgerechnet Stella Albrecht findet das Aushängeschild des Kongresses erschlagen auf.
Wie es das Schicksal wird ermittelt ausgerechnet Arno Tillikowski in diesem Fall und ja er und Stelle haben ein besonderes Verhältnis zueinander. Während Arno also alle Teilnehmer befragt macht sich Stelle daran den Täter zu finden, mal sehen wer schneller zum Ziel kommt Arno oder Stella oder doch eher beide Zusammen?!

Ich liebe es einfach die Krimödien von Lotte Minck zu lesen. Dies ist ja jetzt schon der dritte Fall für Stella Albrecht und ihre Freunde und diesmal wird es richtig kosmisch.
Wie üblich geht es erst mal recht harmlos und sehr unterhaltsam los und nicht erst wenn es den Mord gibt wird es spannend. Für mich macht es hier die Mischung aus, es ist nicht blutrünstig man kann herzhaft Lachen und somit ist es ein toller Unterhaltungsroman.
Mir ist der Einstieg sehr leicht gefallen und ich kam auch wirklich sehr gut voran, so hatte ich den Krimi innerhalb kürzester Zeit gelesen gehabt nur die Schriftgröße hat mir diesmal etwas Probleme bereitet.
Der Hauptteil der Handlung wurde aus der Sicht von Stella erzählt, aber auch Arno kam zu Wort sowie zwei weitere Figuren die aber je nur ein kleines Kapitel bekommen haben.
Man konnte dem Handlungsverlauf wirklich sehr gut folgen, so hatte man keinerlei Probleme die Motive und Entscheidungen nachvollziehen und verstehen zu können.
Der Spannungsbogen war bis zum Schluss gespannt und so konnte man sich zu Motiv und Täter seine eigenen Gedanken machen wer es wohl war. Sehr gefreut habe ich mich als mir bewusst wurde ich hatte die richtige Person im Verdacht.
Die vielen verschiedenen Figuren des Romans konnte ich mir alle anhand ihrer detaillierten Beschreibungen sehr gut während des Lesens vorstellen.
Stella und ihre Oma Maria liebe ich einfach und ja sie haben inzwischen einen festen Platz in meinem Leserherz.
Auch die Handlungsorte empfand ich als sehr gut beschrieben, so konnte ich mir alles problemlos vor dem inneren Auge entstehen lassen.
Alles in allem wieder eine tolle Krimödie die mir sehr unterhaltsame Lesestunden beschert haben.
Sehr gerne vergebe ich alle fünf Sterne und freue mich auf den nächsten Teil.

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Veröffentlicht am 14.02.2020

Wiedersehen in der Inselbuchhandlung

Wiedersehen in der kleinen Inselbuchhandlung
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Hauke ist auf der nordfriesischen Insel Föhr aufgewachsen. Inzwischen ist er ein erfolgreicher Krimiautor und lebt in Berlin. Auch mit seiner alten Clique hat er gar nichts mehr zu tun.
Knapp 20 Jahre ...

Hauke ist auf der nordfriesischen Insel Föhr aufgewachsen. Inzwischen ist er ein erfolgreicher Krimiautor und lebt in Berlin. Auch mit seiner alten Clique hat er gar nichts mehr zu tun.
Knapp 20 Jahre nach seinem Weggang kehrt Hauke zu einer Lesen nach Föhr zurück. Bei der Lesung erkennt er alle drei beste Freunde wieder und dies bringt ihn etwas durcheinander. Vor allem Wiebke sieht er jetzt mit völlig anderen Augen und fühlt sich zu ihr hingezogen. Ob sich aber alles noch ins positive drehen kann nach der langen Zeit wird wohl erst die Zeit zeigen.

Für mich ist es immer ein Highlight einen neuen Roman von Janne Mommsen zu lesen und damit das Frühjahr einzuleiten.
Nun war es wieder soweit, auch dieser spielt wieder auf Föhr und die Inselbuchhandlung spielt eine Rolle im Roman. Toll finde ich es ja immer wieder, dass man die Figuren aus den vorherigen Bänder wieder trifft egal wie kurz die Szene auch sein mag.
Mir ist der Einstieg ins Buch wirklich sehr leicht gefallen und ich bin auch viel zu schnell durch das Buch durch gewesen.
Den Erzählstil den der Autor gewählt hat empfand ich als sehr angenehm. Es hat sich für mich angefühlt als ob er mich an die Hand genommen hat und mich durch den Roman geführt hat.
Der Roman war auf die Handlungsstränge von Wiebke und Hauke aufgebaut, so hat man von beiden Figuren die Gedanken und Gefühle mitbekommen und alles zusammen ergab dann ein völlig rundes Bild für den Leser.
Man konnte dem Handlungsverlauf sehr gut folgen und auch die getroffenen Entscheidungen empfand ich immer als Nachvollziehbar.
Wie immer war Föhr mit seinen vielen Handlungsorten sehr anschaulich beschrieben, so kann man sich alles vor dem inneren Auge entstehen lassen während des Lesens auch wenn man noch nie auf Föhr war.
Ebenso liebevoll und detailliert waren auch die Figuren des Romans beschrieben, so dass man sie sich gut vorstellen konnte.
Die Zwillinge hatte ich gleich in mein Leserherz geschlossen gehabt.
Alles in allem hat mir der Roman wieder sehr gut gefallen und ich habe schöne unterhaltsame Lesestunden mit ihm verbracht.
Sehr gerne vergebe ich alle fünf Sterne.

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Veröffentlicht am 08.02.2020

Polly hat es nicht leicht

Kann ich jetzt bitte mein Herz zurückhaben?
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Polly ist eine völlig normale junge Frau die ihre Mutter liebt und ihre Freunde. Nur ihr Liebesleben ist praktisch nicht existent.
Mit ihrer Arbeit beim Posh-Magazin ist sie zufrieden auch wenn sie immer ...

Polly ist eine völlig normale junge Frau die ihre Mutter liebt und ihre Freunde. Nur ihr Liebesleben ist praktisch nicht existent.
Mit ihrer Arbeit beim Posh-Magazin ist sie zufrieden auch wenn sie immer über die Lieblingshunderasse der britischen Adeligen schreibt.
Als sie aber den Auftrag bekommt Jasper Marquess von Milton zu interviewen nimmt sie die Chance gerne wahr nur wie dadurch ihr Leben auf den Kopf gestellt wird damit hat sie nicht gerechnet.

Als ich im Internet über dieses Cover gestolpert bin war ich sofort neugierig und da auch der Klappentext genau meinen Lesevorlieben entsprach wollte ich es auch lesen.
Als das Buch bei mir ankam war ich sofort davon angetan wie alles aufeinander abgestimmt war. Der Buchschnitt ist pink wie der Titel und der Herzlolly auf dem Cover, aber auch jede Seite des Buches hatte einen pinken Rand.
Vom Buch her kann man kurz und knapp schreiben, Polly ist auf der Suche nach ihrem Märchenprinzen und bis sie diesen findet muss sie ein paar Frösche küssen. Aber auch im Beruf und in ihrem Privatleben passiert einiges, langweilig kann es ihr nicht werden.
Mir ist der Einstieg ins Buch nicht ganz leicht gefallen was aber auch an Problemen im Privaten lag und liegt. Als ich richtig in die Geschichte eingetaucht war kam ich auch sehr gut voran.
Der gesamte Roman wurde aus der Sicht von Polly erzählt und durch Gespräche mit den anderen Figuren ergab dann alles ein völlig rundes Bild für den Leser.
Etwas gewöhnen musste ich mich an den britischen Humor, aber dann war alles gut für mich und ich musste das eine oder andere Mal schmunzeln.
Man konnte auch dem Handlungsverlauf sehr gut folgen und auch wenn ich nicht jede getroffene Entscheidung gut fand konnte ich sie nachvollziehen.
Das Ende bzw. das Happy End ist vielleicht anders als man er erwarten würde, aber genau deshalb hat es mir besonders gut gefallen.
Auch der Spannungsbogen war bis zum Schluss gespannt und so wurde es während des Lesens auch nie langweilig oder langatmig.
Ich persönlich empfand alle Figuren des Romans sehr anschaulich und detailliert beschrieben, so dass man sie sich während des Lesens sehr gut vorstellen konnte.
Pollys Mutter Susan hatte ich von allen Figuren sehr gerne in mein Leserherz geschlossen wobei Polly natürlich auch sehr sympathisch war.
Die Handlungsorte empfand ich auch als sehr gut beschrieben, man konnte sich alles vor dem inneren Auge entstehen lassen.
Alles in allem hatte ich unterhaltsame Lesestunden und das Buch hat es geschafft mich von unseren Sorgen abzulenken, deshalb vergebe ich für das Buch sehr gerne alle fünf Sterne.

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