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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.03.2017

Nimmergrün

Nimmergrün
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Lore Kukuk ist zu Tode erschrocken als sie in ihrem Garten die ersten Anzeichen einer rätselhaften Pflanzenkrankheit entdeckt. Vergeblich bemüht sie sich dem Verfall Einhalt zu gebieten. Als wenig später ...

Lore Kukuk ist zu Tode erschrocken als sie in ihrem Garten die ersten Anzeichen einer rätselhaften Pflanzenkrankheit entdeckt. Vergeblich bemüht sie sich dem Verfall Einhalt zu gebieten. Als wenig später bekannt wird dass sich in den Wäldern von Darmstadt und Umgebung ein unerklärliches Waldsterben ausbreitet, ist es um ihre Ruhe vollends geschehen. Nachdem sie argwöhnt, dass es sich um einen gezielten Anschlag handelt, nimmt sie Kontakt zu Kommissar Roland Otto auf, den sie während eines mittlerweile länger zurückliegenden Falles kennengelernt hat. Doch diesmal sieht es so aus, als ob es den beiden nicht gelingt auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen. Der Verdacht, dass es sich tatsächlich um einen gezielten Anschlag handeln muss verstärkt sich und der anfangs mysteriöse Fall erweist sich plötzlich als politisch hochbrisant. Ein gefundenes Fressen für die Presse, die sich mit Freude auf das unleidliche Thema einschießt und es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit …

Fazit
Ein ganz besonderer Kriminalfall der sich, geprägt von anschaulichem Lokalkolorit, als spannende Tour durch Darmstadt und sein Umland erweist.

Veröffentlicht am 10.02.2017

Kofferfund

Kofferfund
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Marco ist schlecht drauf. Entsprechend behandelt er den Alten der einen Koffer gefunden hat und diesen, in der Hoffnung auf eine saftige Belohnung, im Altonaer Fundbüro abliefert. Zwei Tage später, nachdem ...

Marco ist schlecht drauf. Entsprechend behandelt er den Alten der einen Koffer gefunden hat und diesen, in der Hoffnung auf eine saftige Belohnung, im Altonaer Fundbüro abliefert. Zwei Tage später, nachdem der üble Gestank eindeutig dem abgegebenen Koffer zuzuordnen war und es unumgänglich wurde den Koffer zu öffnen, könnte er sich dafür ohrfeigen dass er den Fund nicht ordentlich aufgenommen hat. Jetzt hat er nicht nur einen erzürnten Chef am Hals, auch die Polizeibeamten sind über seine schlampige Arbeitsweise alles andere als erfreut. Ohne jeglichen Anhaltspunkt erscheint es fast unmöglich die Identität des Toten, dessen Torso sie in dem Koffer gefunden haben, zu klären. Geschweige denn ein Motiv für eine derart grausige Tat zu finden. Während die Kommissare noch im Dunkeln tappen, taucht ein weiteres Leichenteil auf. Akribisch gehen die Beamten jeder noch so kleinenen Spur nach, um anschließend frustriert festzustellen, dass sie schon wieder auf dem Holzweg waren. Und so ist es kein Wunder, dass es ihnen erst nach der Beerdigung des Mordopfers gelingt die Tat aufzuklären.

Fazit
Ein Verwirrspiel mit vielen Leichenteilen und beinahe ebenso vielen Verdächtigen, eine kurzweilige Story mit absehbarem Ende.

Veröffentlicht am 01.02.2017

Dunkeltage im Elbsandstein

Dunkeltage im Elbsandstein
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Ein Toter im Wald und zwei vermißte Frauen. Nach Auswertung der ersten Ermittlungsergebnisse sind die Kommissare sicher dass es sich nicht um zwei, sondernum einen einzigen überaus mysteriösen Fall handelt. ...

Ein Toter im Wald und zwei vermißte Frauen. Nach Auswertung der ersten Ermittlungsergebnisse sind die Kommissare sicher dass es sich nicht um zwei, sondernum einen einzigen überaus mysteriösen Fall handelt. Während die Spuren im Fall des ermordeten Mannes ins Drogenmilieu führen, sieht es im anderen Fall nach einer Entführung aus, auf die sich die Beamten zunächst keinen Reim machen können. In der Hoffnung, dass die Veröffentlichung von Fahndungsfotos der beiden Frauen zu einem brauchbaren Hinweis aus der Bevölkerung führen, schalten sie die Presse ein. Doch von den eingehenden Anrufen klingt einer bizarrer als der andere. Trotzdem gehen sie ihnen nach und bald zeigt sich dass es eine direkte Verbindung zu dem Toten im Wald gibt. Als die Beamten daraufhin das Gelände erneut absuchen, tun sich ungeahnte Gräben auf, die vor allem Leo Reisinger in höchste Gefahr und eine Situation bringen aus der er sich selbst unmöglich befreien kann. Doch es ist Wochenende, die Kollegen haben dienstfrei und die Zeit läuft…

Fazit
Eine phantasievolle Geschichte, mit teilweise stark überzeichneten Protagonisten und etlichen fragwürdigen Szenen, die dennoch Spaß macht.

Veröffentlicht am 29.01.2017

Weiße Magie - Vorsicht Stufe!

Weiße Magie – Vorsicht Stufe!
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Obwohl Alanis selbst in keinster Weise an ihre, mittlerweile durch hinlängliches Studium einschlägiger Fachliteratur, erworbenen Tarotkünste glaubt, ist sie von den unerwartet tödlichen endenden Folgen ...

Obwohl Alanis selbst in keinster Weise an ihre, mittlerweile durch hinlängliches Studium einschlägiger Fachliteratur, erworbenen Tarotkünste glaubt, ist sie von den unerwartet tödlichen endenden Folgen ihrer Künste schwer irritiert. Wohl wissend, dass hinter dem Mord an Marshas Ehemann kein Fluch steckt, versucht sie ihrer Kundin beizustehen und sie vor der drohenden Verhaftung wegen Anstiftung zum Mord zu retten. Als dies, trotz des involvierten hochkarätigen Rechtsbeistands voll daneben geht, nimmt sie die Ermittlungen kurzentschlossen selbst in die Hand. Ihre Methoden sind genauso unkonventionell wie auch Alanis selbst und so bringt sie sich in manch abenteuerliche Situation. Dank ihrer neu gewonnenen Freunde, die sie mit mehr oder weniger Hingabe unterstützen, schafft sie es immer noch rechtzeitig nicht selbst zum Opfer zu werden und mit einem blauen Auge davonzukommen. Doch dann setzt der Gegner zum entscheidenden Schlag an – aber wozu hat man denn Freunde…

Fazit
Eine Kriminalkomödie, die mit flapsigen Sprüchen und schrägen Aktionen für überwiegend humorvolle Unterhaltung sorgt.

Veröffentlicht am 30.12.2016

Mord im stillen Belfrey

Mord im stillen Belfrey
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Als Keeley, nach dem mehrjährigen Aufenthalt in einem indischen Aschram, in ihren alten Heimatort Belfrey zurückkehrt, um sich dort eine neue Existenz aufzubauen,wird sie jäh auf den Boden der Tatsachen ...

Als Keeley, nach dem mehrjährigen Aufenthalt in einem indischen Aschram, in ihren alten Heimatort Belfrey zurückkehrt, um sich dort eine neue Existenz aufzubauen,wird sie jäh auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Auf das alte Ladengeschäft ihres Vaters, in dem sie geplant hat ein Yoga-Café einzurichten, wurde ein Brandanschlag verübt. Viel Zeit bleibt ihr nicht sich von dieser Schreckensnachricht zu erholen, denn bei der Besichtigung des Tatorts erfährt sie, dass im ersten Stock eine Leiche gefunden wurde. Ihre Gefühle fahren Achterbahn. So hat sie sich die Rückkehr in ihre alte Heimat nicht vorgestellt und nachdem sie auch noch massiv bedroht wird, kommt schon bald der Punkt an dem sie ihr gesamtes Vorhaben in Frage stellt und am liebsten nach London flüchten würde.

Fazit
Ein unterhaltsamer Liebesroman, der kriminelle Energie und menschliche Gefühle in einer kurzweiligen Geschichte vereint und für tiefergehende Unterhaltung sorgt als es auf den ersten Blick scheint.