Cover-Bild Römische Verdächtigungen
Band 3 der Reihe "Rom Krimi"
4,99
inkl. MwSt
  • Verlag: beTHRILLED
  • Themenbereich: Belletristik - Kriminalromane und Mystery
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Ersterscheinung: 07.06.2016
  • ISBN: 9783732526246
  • Empfohlenes Alter: ab 16 Jahren
Bianca Palma

Römische Verdächtigungen

Ein Fall für Commissario Caselli

Commissario Caselli muss in einem grausamen Fall ermitteln: Eine Kunststudentin wurde ermordet, ihr Gesicht so fürchterlich entstellt, dass sie nur anhand ihrer außergewöhnlichen Ohrringe identifiziert werden kann. In Verdacht geraten die verflossenen Liebhaber der jungen Frau. Einem nach dem anderen fühlt Caselli auf den Zahn. Besonders verdächtig macht sich der exzentrische Kunstprofessor Alfiero Attardi, der in seinem Palazzo einen "Liliputaner" als Hausangestellten beschäftigt und dem Verbindungen zu einem Geheimbund nachgesagt werden. Und als hätte Caselli nicht schon alle Hände voll zu tun, muss er auch noch die Frau seinen Kollegen Sergente Scurzi trösten ... Commissario Alessandro Caselli ermittelt in Rom - ein eleganter Kriminalbeamter mit guten Manieren und Geschmack.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.01.2017

„Römische Verdächtigungen“

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Meine Meinung:
Ein Krimi mit italienischen Charme. Ein sehr guter Schreibstil, die Orte sind sehr gut beschrieben, auch die Landschaft sowie die Menschen.
Die Hauptperson ist sympathisch und man kann ...

Meine Meinung:
Ein Krimi mit italienischen Charme. Ein sehr guter Schreibstil, die Orte sind sehr gut beschrieben, auch die Landschaft sowie die Menschen.
Die Hauptperson ist sympathisch und man kann ihn sich gut vorstellen den jungen Kommissar. Caselli ist ein typischer Sizilianer. Großzügig guckt er über vieles hin weg und man meint er löst nie den Fall. Aber da liegt der Leser falsch.
Der Schreibstil ließ das Buch flüssig lesen. In allem hat mir das Buch ganz gut gefallen. Ein Krimi den ich mag, weil nicht so blutrünstige Morde darin geschehen. Der typisch italienische Humor kam manchmal darin vor und der einen schmunzeln ließ.

Veröffentlicht am 05.12.2017

Römische Verdächtigungen

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Eine ermordete Kunststudentin, deren Gesicht so schlimm entstellt wurde, dass sie nur anhand ihrer Ohrringe identifiziert werden kann. Da kann wohl nur einer ihrer Liebhaber der Täter sein.
Jede Menge ...

Eine ermordete Kunststudentin, deren Gesicht so schlimm entstellt wurde, dass sie nur anhand ihrer Ohrringe identifiziert werden kann. Da kann wohl nur einer ihrer Liebhaber der Täter sein.
Jede Menge Arbeit für den Commissario Caselli, der sympathische Ermittler löst den Fall offenbar so im Vorbeigehen, aber genaugenommen nimmt er die Dinge sehr ernst. Es ist wieder sein Charme, dem der Leser hier erliegt. Und selbst hat man sicher auch den ein oder anderen Verdächtigen auf der Liste.
Richtig spannende Auflösung auch hier wieder, der Schreibstil und die umfänglichen Beschreibungen der Handlungsorte und Protagonisten. Das Umfeld des Ermittlers wird mehr beleuchtet, das passt gut und macht den Fall etwas lockerer.

Veröffentlicht am 12.11.2016

Casellis neuer Fall

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„...Die Teutonen haben noch auf den Bäumen gehockt, als Rom längst ein Weltreich war!...“

Simona ist Kunststudentin in Rom. Sie will ihren Vater besuchen, wird ihn aber nie erreichen. Man findet sie mit ...

„...Die Teutonen haben noch auf den Bäumen gehockt, als Rom längst ein Weltreich war!...“

Simona ist Kunststudentin in Rom. Sie will ihren Vater besuchen, wird ihn aber nie erreichen. Man findet sie mit zerschlagenem Gesicht in einer Straßenecke. Der Fall landet bei Commissario Caselli.
Anhand ihrer wertvollen Ohrringe konnte Simona identifiziert werden. Zwei Tage später meldet sich Philipp Mortan, ihr englischer Cousin, der sich gerade in Rom aufhält, ihr Bild in der Zeitung gesehen und sie erkannt hat.
Die Autorin hat einen spannenden Krimi geschrieben. Das Buch lässt sich zügig lesen. Es ist der dritte Fall mit Caselli. Auf die Vorgängerbände gibt es kaum Hinweise. Die habe ich auch nicht vermisst. Dafür aber gibt es Andeutungen, warum Caselli seine Heimat Sizilien verlassen musste.
Die Protagonisten werden gut charakterisiert. Caselli nimmt seine Arbeit ernst. Er mag Ordnung und Ruhe. Beides wird in dem Fall empfindlich gestört. Allerdings hat er damit zu kämpfen, dass seine langjährige Freundin Dora in Sizilien zurückgeblieben ist. Er hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass sie ihn nach Rom folgt.
Sein Kollege Scurzi hat ebenfalls private Probleme. Der jüngste Sohn ist kränklich. Das belastet die Ehe.
Der Fall führt die Kriminalisten in die Kunstszene. Geschickt hat die Autorin dabei zwei völlig unterschiedliche Männer kreiert. Roland Krogmann hat in Deutschland alles verloren und das nie verkraftet. Er versucht nun, sich ein neues Leben aufzubauen. Simona hat ihn aufgebaut und Lebensmut gegeben.
Der Kunstproffessor Alfiero Attardi dagegen ist von sich eingenommen. Er leidet an Selbstüberschätzung und Selbstbeweihräucherung. Mit den Kommissaren spielt er Katz und Maus. Simona hat ihm Modell gesessen.
Der Schriftstil ist dem Genre angemessen. Dazu gehören aussagekräftige Dialoge. Sehr schöne Sprachbilder findet die Autorin für die Beschreibung von Sizilien. Daran ist Casellis Sehnsucht nach der Heimat spürbar. Auch die Örtlichkeiten in Rom werden ausführlich dargestellt. Neben der Ermittlungsarbeit vermittelt die Autorin Informationen über verschiedene Kunstformen. Das ergibt sich einfach im Handlungsverlauf und passt ins Gefüge des Geschehens. Ich mag es, wenn ich bei einem Krimi nicht nur mit raten darf, sondern auch Wissen über die anliegenden Themen erhalte. Attardis Begeisterung für Edelsteine und ihre Wirkungen gehören genauso dazu wie die Ausführungen zu verschiedenen Geheimbünden. Ab und an blitzt ein feiner Humor auf. Obiges Zitat stammt von Scurzi nach der telefonischen Vernehmung von Simonas ehemaligen Freund Michael von Weilershausen.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Die Handlung war geschickt aufgebaut und wurde konsequent zu Ende geführt.

Veröffentlicht am 24.10.2016

Mord an einer Kunststudentin

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Der dritte Band mit Commissarion Alessandro Caselli konnte mich leider nicht ganz so gut überzeugen wie der zweite Teil.

Caselli wird zu einer Frauenleiche gerufen, bis auf die Ohrringe ist sie komplett ...

Der dritte Band mit Commissarion Alessandro Caselli konnte mich leider nicht ganz so gut überzeugen wie der zweite Teil.

Caselli wird zu einer Frauenleiche gerufen, bis auf die Ohrringe ist sie komplett entstellt. Anhand der Ohrringe kann die Tote durch ihren Cousine Philipp Morten identifiziert werden. Caselli freundet sich eher unfreiwillig mit Morten an und wird ihn auch nicht mehr los. Die tote Emilia ist Künstlerin und in diesen Kreisen fängt Caselli an zu ermitteln. Auch sein Privatleben bleibt hier nicht außen vor. Obwohl ich froh bin, wie sich dort die Entwicklungen ergeben, aber der Kommissar scheint meine persönliche Einschätzung hier nicht zu teilen.

Auch dieses Buch ist unblutig und etwas für gemütliche Abende auf der Couch, leider hat es sich durch viele ausführliche Beschreibungen etwas in die Länge gezogen. Die vielen Namen in der Künstlerszene mit denen die Tote zu tun haben, haben mich ganz schön verwirrt. Eigentlich erfahren wir auf den ersten Seiten sehr viel, so dass wir zwar mit Caselli ermitteln aber ihm so ein bisschen voraus sind. Was jedoch auch mal ganz interessant ist.

Ich hab den Kommissar trotz dessen ins Herz geschlossen und würde auch weiterhin mit ihm in Rom ermitteln, mithin um sein Privatleben weiter zu verfolgen. Persönlich würde ich diesem Buch 3,5 Sterne geben, dies ist hier leider nicht möglich.

Veröffentlicht am 22.10.2016

Römische Verdächtigungen

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Commissario Alessandro Caselli wird zu einem Tatort gerufen und findet eine auf brutalste Art und Weise entstellte Leiche einer Frau vor. Es handelt sich bei der Leiche um eine junge Kunststudentin, die ...

Commissario Alessandro Caselli wird zu einem Tatort gerufen und findet eine auf brutalste Art und Weise entstellte Leiche einer Frau vor. Es handelt sich bei der Leiche um eine junge Kunststudentin, die nur anhand ihrer sehr außergewöhnlichen Ohrringe identifiziert werden kann. Bei der Identifizierung ist ihr Cousin behilflich und mischt sich fortan intensiv in die polizeilichen Ermittlungen ein. Diese führen alle Beteiligten quer durch Rom, durch die Kunstszene und die ein oder andere mysteriöse Gestalt gerät in den Fokus der Polizei.

Ich muss zugeben, dass ich mit all den italienischen Namen teilweise Probleme hatte und die Personen zeitweise kaum auseinander halten konnte. Das Buch an sich lässt sich gut lesen, jedoch darf man hier keinen vor Spannung triefenden Krimi erwarten. Es ist eine unblutige Story, die man gut bei dem derzeit ungemütlichen Wetter auf der Couch genießen kann. Die Spannung ist zu Beginn noch da, doch diese verflüchtigt sich leider, da sehr viele Nebenschauplätze und andere Handlungsstränge beleuchtet werden, die den Leser die ursprüngliche Story aus den Augen verlieren lassen. Man hat das Gefühl, dass die Ermittlungen hier nur zweitrangig sind.

Ich liebe Rom und es ist schön in dem Buch durch die Straße von Rom zu laufen und diverse Orte zu besichtigen, doch hätte ich mir ein wenig mehr Spannung und eher einen Krimi und weniger einen Roman gewünscht. Für Zwischendurch ist das Buch völlig in Ordnung, aber eingefleischte Krimifans werden denke ich eher enttäuscht sein.