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Veröffentlicht am 16.03.2020

eine kurzweilige Geschichte

Rabenprinz
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Isobel ist eine begabte Porträtmalerin, was besonders dem Volk der Elfen gefällt. Immer wieder tauchen diese Wesen bei ihr auf und lassen sich von ihr porträtieren. Das ist nicht ungefährlich, denn die ...

Isobel ist eine begabte Porträtmalerin, was besonders dem Volk der Elfen gefällt. Immer wieder tauchen diese Wesen bei ihr auf und lassen sich von ihr porträtieren. Das ist nicht ungefährlich, denn die Elfen sind unberechenbar und ein falsches Wort kann Isobel Tod bedeuten. Als der Prinz der Herbstlande, Rook, bei ihr auftaucht, um sich von ihr malen lässt, löst das eine Kette von Ereignissen aus, die Isobel in große Gefahr bringen. Nicht nur, dass sie sich zu ihm hingezogen fühlt, sie gibt dem Bild so viele menschliche Gefühle, die Rook das Leben kosten könnten.

Als ich die Ankündigung zu diesem Buch gelesen habe, wusste ich, dass ich es lesen will, denn Geschichte mit Elfen üben auf mich immer einen gewissen Reiz aus. Die Elfen hier sind alles andere als freundlich und nett, sondern intrigant und hinterhältig. Man weiß nie was sie im Schilde führen, was sie extrem gefährlich machen. Außerdem sind sie arrogant und selbstverliebt.

Isobel hat gelernt, mit diesen Eigenschaften umzugehen, denn schon seit vielen Jahren hat sie durch ihre Arbeit Kontakt mit ihnen. Sie ist eine starke junge Frau, die versucht ihren Weg zu gehen, was ich sehr an ihr mochte. Und dann taucht Rook bei ihr auf und bringt ihr Leben ganz schön durcheinander. Die Romanze zwischen Isobel und Rook fand ich sehr schön, manchmal war Rooks Verhalten auf seine arrogante Art recht witzig und unterhaltsam.

Zum Ende hin gibt es einige Überraschungen, mit denen ich nicht gerechnet habe. Die Handlung ist abgeschlossen und benötigt rein theoretisch keine Fortsetzung. Von mir gibt es 4 von 5 Punkte.

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Veröffentlicht am 19.01.2020

ein interessanter 1. Teil

Ardantica
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Durch Zufall entdeckt die Mathematikstudentin Leyla einen Durchgang in das magische Land Naurénya. Immer wieder unternimmt sie kurze Ausflüge dort hin, um das Land zu erkunden. Sie lernt in Naurénya den ...

Durch Zufall entdeckt die Mathematikstudentin Leyla einen Durchgang in das magische Land Naurénya. Immer wieder unternimmt sie kurze Ausflüge dort hin, um das Land zu erkunden. Sie lernt in Naurénya den Gestaltenwandler Pan und den Adligen Theodor kennen, die ihr ihre Welt vorstellen. Als sie von dem Problemen in Naurénya hört, will sie helfen und begibt sich auf eine gefährliche Mission.

Bei diesem Buch handelt es sich um den 1. Teil einer Fantasy-Reihe. Die Hauptfigur ist die 20-jährige Mathematikstudentin Leyla. Aus ihrer Sicht wird die Handlung auch erzählt. Durch Zufall gelangt sie in die Parallelwelt Naurénya. Diese Welt ist voller Magie und Geheimnisse, die es zu ergründet gibt.

Leyla ist im realen Leben eher ein Außenseiter und zurückhaltend. Ihr bester Freund ist Majik, den sie schon sehr lange kennt. Die Welt, in die uns die Autorin hier entführt, gefällt mir gut. Die Autorin erklärt viel, aber sie könnte auch ruhig mehr zu der Landschaft erzählen, das hat mir etwas gefehlt. Wir begleiten Leyla bei ihrem Abenteuern in Naurénya und ihre kleine Gruppe, mit der sie unterwegs ist.

Pan und Theo finde ich schwierig einzuschätzen, so richtig weiß ich nicht, ob sie Leyla friedlich gesonnen sind oder was ihre Beweggründe sind. Für die Fortsetzung würde ich mir wünschen, mehr über die zu erfahren. Romantik gibt es übrigens leider nicht, was ich ein bisschen schade finde. Da hätte die Autorin ruhig mehr herausholen können.

Insgesamt wurde ich aber gut unterhalten und vergebe 4 von 5 Punkte.

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Veröffentlicht am 18.01.2020

etwas schwächer als Teil 1

Die Pan-Trilogie: Das gestohlene Herz der Anderwelt (Pan-Spin-off 2)
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Allison hat versehentlich die Pforte in ein magisches Reich geöffnet. Diese muss sie jetzt unbedingt schließen und der Wächter Finn hilft ihr dabei. Nur ist sie sich gar nicht sicher, ob sie Finn trauen ...

Allison hat versehentlich die Pforte in ein magisches Reich geöffnet. Diese muss sie jetzt unbedingt schließen und der Wächter Finn hilft ihr dabei. Nur ist sie sich gar nicht sicher, ob sie Finn trauen kann, denn der hat sie gerade in eine echt düstere und verlassene Welt gestoßen. Glücklicherweise kann Allison aus dieser entkommen.

Das Buch lässt mich mit gemischten Gefühlen zurück, denn nachdem die Autorin ihre Leser beim ersten Teil des Spin-Offs zur Pan-Trilogie mit einem echt fiesen Cliffhanger zurück gelassen hat, mussten wir geschlagene zwei Jahre auf die Fortsetzung warten. Das fand ich persönlich zu lang. Zwar kommt man sehr gut in die Handlung, wenn man sich den Klappentext von Teil eins durchliest, aber die Charaktere sind mir nach zwei Jahren völlig fremd geworden.

Ich fand Teil 1 richtig super, für mich persönlich kann Teil 2 da einfach nicht mithalten. Das Buch ist nicht grundsätzlich schlecht, aber ich würde jedem empfehlen, die beiden Teile kurz nacheinander zu lesen, dann macht die Reihe wahrscheinlich mehr Spaß. Von mir gibt es 4 von 5 Punkte.

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Veröffentlicht am 10.01.2020

die Trennung hat der Handlung nicht gut getan

Strange the Dreamer - Ein Traum von Liebe
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Nachdem Lazlo feststellt, dass die junge Frau mit der blauen Haut, die er in seinen Träumen gesehen hat, real ist, kann er es gar nicht erwarten, sich schlafen zu legen, um sie wieder zu treffen. Sarai ...

Nachdem Lazlo feststellt, dass die junge Frau mit der blauen Haut, die er in seinen Träumen gesehen hat, real ist, kann er es gar nicht erwarten, sich schlafen zu legen, um sie wieder zu treffen. Sarai gehört zu den wenigen überlebenden, die sich im Refugium verstecken. Niemand von den Bewohnern Weeps ahnt, dass es Überlebende des Massakers gibt . Lazlo und Sarai kommen sich in ihren Träumer näher und verlieben sich. Aber haben sie wirklich eine Chance, sich jemals in echt zu treffen?

Das Hörbuch ist insgesamt 10 Stunden und 40 Minuten lang. Es wird wieder von Moritz Pliquet vorgelesen, dessen Stimme mir sehr gut gefallen hat. Nachdem der erste Abschnitt mir als Hörbuch sehr gut gefallen hat, wollte ich auch den 2. Abschnitt wieder hören.

Im zweiten Abschnitt spielt die Romanze eine sehr große Rolle. Hier wird beschrieben, wie die beiden sich näher kommen, was ich zwar schön fand, aber manchmal fand ich das Ganze auch etwas zu kitschig. Ich bin immer noch der Meinung, dass die Trennung dem Buch nicht gut getan hat. Gerade, weil sich der zweite Abschnitt so auf die Romanze konzentriert.

Im letzten Drittel spitzt sich dann die Handlung noch einmal richtig zu und wird richtig dramatisch. Manche Dinge waren für mich vorhersehbar, mit manchen Entwicklungen hätte ich nie gerechnet. Für das ganze Buch als Teil 1 und 2 zusammen würde ich jetzt trotzdem 5 Sterne geben. Aber durch die Trennung bekommt dieser Teil 4 von 5 Punkte von mir.

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Veröffentlicht am 08.01.2020

eine faszinierende Welt

House of Companions
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An ihrem 15. Geburtstag muss Katinka ihre Familie und ihr Zuhause verlassen und in das Haus der Geliebten ziehen. Denn seit ihrer Geburt trägt sie das Zeichen der Geliebten und ihr war immer klar, dass ...

An ihrem 15. Geburtstag muss Katinka ihre Familie und ihr Zuhause verlassen und in das Haus der Geliebten ziehen. Denn seit ihrer Geburt trägt sie das Zeichen der Geliebten und ihr war immer klar, dass dieser Tag kommen wird. Der Abschied fällt ihr schwer, denn das einfache Leben in den Wäldern hat ihr bisher sehr gut gefallen. In Evangelista und Raphael findet sie schnell Freunde. Die drei Freunde schließen einen Pakt, sie sind immer für einander da und halten sich gegenseitig den Rücken frei. Dann kommt Katinka hinter ein Geheimnis, das sie selbst betrifft und dass ihr ganzes Leben durcheinander bringt. Trotzdem halten ihre Freunde weiter zu ihr.

Die Welt, in die uns die Autorin hier entführt, fand ich wirklich interessant. Durch eine genetische Veränderung kommt jeder Mensch bei seiner Geburt mit einer Art Narbe auf die Welt, aus der hervorgeht, was ihre Bestimmung ist. Mit 15 Jahren müssen sie dann diese Bestimmung erfüllen und ihre Familien verlassen.

Die Handlung wird aus der Sicht von Katinka erzählt, deren Bestimmung es ist, eine Geliebte zu werden. Dieser Beruf hat ein sehr hohes Ansehen und meistens sind es Adlige und einflussreiche Menschen, die diesen Beruf ausüben. Geliebte dienen als so eine Art Vertrauter von einflussreichen Personen. Dieses Konzept fand ich unglaublich spannend, was mir aber etwas fehlt, sind Hintergrundinformationen. Wie ist es dazu gekommen, dass die Menschheit sich in diese Richtung entwickelt hat? Das hätte mich wirklich sehr interessiert.

Die Geschichte ist sehr spannend, aber teilweise auch recht ruhig. Es handelt sich nicht um die typische Dystopie, in der ein Mädchen eine Revolution anzettelt. Außerdem gibt es leider ein Liebesdreieck, das zum Ende hin auch gar nicht richtig aufgelöst wird. Das Ende fand ich nicht so befriedigend, für mich bleiben zu viele Fragen offen. Mir hat da am Ende noch etwas gefehlt. Auch wenn ich hier etwas Kritik geübt habe, konnte mich das Buch aber sehr gut unterhalten. Ich vergebe 4 von 5 Punkten.

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