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Salti_79

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Veröffentlicht am 19.03.2020

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Libellenjahre
1

Inhalt:
Eine starke Frau im Spiegel ihrer Zeit, eine verlorene Welt und eine große Liebe: der bewegende erste Band von Izabelle Jardins Familiensaga um die ostpreußische Familie von Warthenberg.

Königsberg, ...

Inhalt:
Eine starke Frau im Spiegel ihrer Zeit, eine verlorene Welt und eine große Liebe: der bewegende erste Band von Izabelle Jardins Familiensaga um die ostpreußische Familie von Warthenberg.

Königsberg, 1930: Die selbstbewusste Constanze von Warthenberg ist neunzehn Jahre alt, als sie während einer Segelregatta dem weltläufigen Clemens Rosanowski aus Warschau begegnet. Es wird die große Liebe. Trotz einigen Widerstandes in Constanzes Familie heiratet das Paar und lässt sich in Danzig nieder. Die beiden erleben Jahre voller Leichtigkeit.

Doch die politische Lage in der alten Hansestadt wird unter den neuen Machthabern zunehmend schwieriger, und mit Ausbruch des Zweiten Weltkrieges muss Clemens als Soldat der Wehrmacht gegen sein Heimatland Polen kämpfen.

Seine Feldpostbriefe werden immer seltener, und eines Tages erreicht Constanze eine erschütternde Nachricht. Für sie beginnt nun eine dramatische Odyssee Richtung Westen.

Meine Meinung:

Die Autorin schafft es mit viel Charme und Witz eine emotionale Geschichte zu erzählen, der ich als Leser jedes Wort glaube und vollends darin abtauchen kann. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut, gradlinig und flüssig, ohne langes drum herum reden. Viele Emotionen runden die Geschichte ab und hinterlassen ein gutes Gefühl, vor allem mit Constanze musste ich oft richtig mitleiden.

Es gab Dramatik, emotionale Konflikte, Liebe, Freundschaft, Ängste und kommt ohne jeglichen Kitsch oder Übertreibungen aus. Ich bin wirklich begeistert, und werde mich sehr gerne auch noch an andere Bücher von Izabelle Jardin wagen.

Die Charaktere dieses Buch, haben mich zu 100% überzeugt. Authentisch, mit einer ungeheureren Tiefe und starken Emotionen erzählt die Autorin hier eine Geschichte, die es verdient erzählt zu werden. Es hat mich wirklich berührt und mich sehr zum Nachdenken animiert.

Fazit:

Ich bin der Meinung, wir dürfen einfach nicht vergessen! Niemals! Irgendwann wird es keinen Zeitzeugen mehr geben, aber die Geschichten rund um das Thema werden immer weiterleben, auch durch uns, die sie lesen, darüber nachdenken und es vielleicht besser machen, als so manche Generation vor uns. Ich hoffe es sehr

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.03.2020

Erstklassige Unterhaltung

Vortex – Der Tag, an dem die Welt zerriss
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Inhalt:

„Die Vortexe zerstörten unsere Welt. Wir lernten in ihnen zu laufen. Doch niemand ahnte, was sie in uns entfachen würden …“ Für Elaine ist es der wichtigste Tag ihres Lebens: In Neu London findet ...

Inhalt:

„Die Vortexe zerstörten unsere Welt. Wir lernten in ihnen zu laufen. Doch niemand ahnte, was sie in uns entfachen würden …“ Für Elaine ist es der wichtigste Tag ihres Lebens: In Neu London findet das spektakuläre Vortexrennen statt, und sie ist eine der Auserwählten. Hunderte Jugendliche jagen bei dem Wettkampf um den Globus – doch nicht zu Fuß. Sie springen in die Energiewirbel, die die Welt vor Jahrzehnten beinahe zerstört haben. Der Sprung in einen Vortex ist lebensgefährlich, doch gelingt er, bringt er einen wie ein geheimes Portal in Sekunden von einem Ort zum anderen. Elaine will das Rennen um jeden Preis gewinnen. Doch mitten im Vortex erwacht eine Macht in ihr, die die Welt erneut erschüttern könnte. Und der Einzige, der Elaine nun zur Seite stehen kann, ist ein Junge, der nichts mit ihr zu tun haben will …

Unglaubliche Twists, Spannung und eine Hauptfigur auf den Spuren von Katniss Everdeen: der packende Auftakt einer Future-Fantasy-Trilogie auf Weltklasseniveau!

Meine Meinung:

Die Charaktere dieses Buch, haben mich zu 100% überzeugt. Authentisch, mit einer ungeheureren Tiefe und starken Emotionen lernt man die Protagonisten sehr gut und schnell kennen. Sie sind vielschichtig und toll ausgearbeitet.

Der Schreibstil ist gradlinig und flüssig, ohne viel Geschnörkel, er packt einen ab der ersten Seite.
Wer würde nicht einmal gerne durch Raum und Zeit springen? An fremde Orte oder eben an Orte die man gerne nochmal sehen würde? Das wäre einfach gigantisch, oder?

Die Autorin schafft es mit viel Charme und Witz eine emotionale Geschichte zu erzählen, der ich als Leser jedes Wort glaube und vollends darin abtauchen kann. Vielen Dank dafür!

Fazit:

Mit Spannung warte ich auf die Fortsetzung! Dieses Buch sticht meiner Meinung nach aus der Fülle der „Fantasie-Geschichten“ heraus. Es ist grundehrlich und geht nicht die klassischen 0815 Wege. Von mir eine klare Empfehlung!

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Veröffentlicht am 17.03.2020

Wenn der Täter zum Opfer wird....

Asklepios
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Inhalt:

Ein grausamer Mörder. Ein Gott der Heilkunst. Eine perfide Therapie.

Als die fünfjährige Emma entführt und ermordet wird, zerbricht das Leben ihrer Familie. Nur schwer finden sich die Angehörigen ...

Inhalt:

Ein grausamer Mörder. Ein Gott der Heilkunst. Eine perfide Therapie.

Als die fünfjährige Emma entführt und ermordet wird, zerbricht das Leben ihrer Familie. Nur schwer finden sich die Angehörigen mit Emmas Tod ab. Jahre später wird ihr Mörder aus dem Gefängnis entlassen, kurz danach verschwindet er spurlos. Wurde er entführt? Hat er wieder ein Mädchen in seiner Gewalt?

Die Kommissare Ruby und Spike versuchen, die Lügen und Geheimnisse rund um den Fall zu durchschauen. Doch während das Ermittlerduo noch die Fäden entwirrt, befindet sich Emmas Mörder in der Hand von Asklepios, dem Gott der Heilkunst ...

Meine Meinung:

Die Charaktere dieses Buch, haben mich zu 100% überzeugt. Authentisch, mit einer ungeheureren Tiefe und starken Emotionen lernt man die Protagonisten sehr gut und schnell kennen.

Der Schreibstil ist gradlinig und flüssig, ohne viel Geschnörkel. Gekonnt lässt Charlotte Charonne seine Leser im Dunkeln tappen und lässt bis zum Schluss vieles im Unklaren. Das gefällt mir persönlich immer gut an Thrillern. Auch durch die dargestellten Charaktere und durch die gezielt gestreuten Vermutungen und Andeutungen, die mich als Leser oft in eine andere Richtung haben denken lassen. Man spürt förmlich, dass hinter der nächsten Ecke etwas lauert. Und ich habe niemals mit diesem Ende gerechnet. Hier überschlagen sich die Ereignisse noch mal, aber ohne den Leser zu überfordern.

Fazit:
Gut durchdachter Thriller, der durch seine perfide Art, dem Leser Gänsehaut bereitet und den Kopf schütteln lässt

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Veröffentlicht am 03.03.2020

Unglaublich, und doch wahr

Opferkind
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Inhalt:
Astrid Dauster lebt ein scheinbar normales Leben - bis plötzlich ihre vergessene Vergangenheit wie ein kalter Schock über sie hereinbricht. In ihren ersten 13 Lebensjahren wurde sie von ihrem Vater ...

Inhalt:
Astrid Dauster lebt ein scheinbar normales Leben - bis plötzlich ihre vergessene Vergangenheit wie ein kalter Schock über sie hereinbricht. In ihren ersten 13 Lebensjahren wurde sie von ihrem Vater und anderen Mitgliedern einer Satanisten-Loge auf grausamste Weise gequält. Und dann taucht mitten in diesem Abgrund der Kindheitserinnerungen ein außergewöhnliches, liebevolles Licht auf: Astrid erinnert sich an Begegnungen mit einem Schäfer. Ihm stellt sie alle schwierigen Warum-Fragen und er schenkt ihr tiefe Offenbarungen über Gut und Böse und das Wesen Gottes. Erst im Rückblick wird Astrid klar, was diese Nahtoderfahrungen bedeuten und erkennt ihren ganz besonderen Auftrag.

Meine Meinung:

Was muss ein Mensch ertragen können oder vielmehr was hält eine kleine Kinderseele aus?

Dinge über die man sich in meiner Vorstellung eigentlich keine Gedanken machen müsste/sollte.

Leider ist Astrid Schlimmes angetan worden, Dinge die man sich mit dem menschlichen Verstand nicht ansatzweise ausmalen könnte. Und dennoch sind sie geschehen. Astrid verdrängt, vielleicht der einzige Weg um zu überleben, doch irgendwann holt einen die Vergangenheit wieder ein.

Dass man sich in dieser Zeit an Gott wendet, kann ich verstehen. Man sagt nicht umsonst „Glaube versetzt Berge“. Das sich ein kleines Kind an Gott wendet, um zu flüchten und Dinge die ihm widerfährt zu verarbeiten, grenzt schon an Leben und Tod.

Muss man gläubig sein, um Astrids Verhalten zu verstehen? Nein, muss man nicht, aber man sollte über den Tellerrand hinweg schauen können.

Fazit:

Diese Buch ist wirklich harter Tobak, berührt einen dort wo es weh tut und lässt einen oftmals einfach nur den Kopf schütteln. Meinen größten Respekt für die Autorin!

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Veröffentlicht am 03.03.2020

Wunderschönes Werk

Die Farben der Schönheit – Sophias Hoffnung (Sophia 1)
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Inhalt:
Ein unerwarteter Aufbruch
Berlin, 1926. Aufgewühlt verlässt Sophia ihr Elternhaus. Ihr Vater will sie nie wiedersehen, ihre Mutter ist in Tränen aufgelöst. Erst als sie vor ihrem Geliebten steht, ...

Inhalt:
Ein unerwarteter Aufbruch
Berlin, 1926. Aufgewühlt verlässt Sophia ihr Elternhaus. Ihr Vater will sie nie wiedersehen, ihre Mutter ist in Tränen aufgelöst. Erst als sie vor ihrem Geliebten steht, begreift Sophia, dass sie das gemeinsame Kind alleine aufziehen muss. Noch dazu als Unverheiratete. Verzweifelt reist sie zu einer Freundin nach Paris, wo sich ihr eine unerhörte Möglichkeit bietet. Die große Helena Rubinstein ist von Sophias Ausstrahlung und von einer ihrer selbstgemachten Cremes begeistert. Und sie bietet ihr an, in ihrem Schönheits-Imperium zu arbeiten. Sophia reist nach New York, voller Hoffnung auf ein neues Glück.
Meine Meinung:
Ich war nach den „Frauen vom Löwenhof“ ein großer Fan Bomann’s. Was soll ich sagen? Keine kann so gut über starke Frauen in schweren Zeiten schreiben als Corina Bomann. „Die Farben der Schöhnheit“ steht seinen vorangegangen Büchern in nichts nach.
Die Autorin schafft es mit kleinen Aufmerksamkeiten, dem Leser ein genaues Bild der Szenerie darzustellen, ohne Ausschmückungen oder übertriebenen Formulierungen. Detailverliebt und facettenreich schafft sie Protagonisten, die man am liebsten auch in seinem Leben haben möchte, als Nachbarin, Freundin oder Schwester.
Sophie, die Hauptdarstellerin wären wir beim Film, wächst dem Leser sofort ans Herz. Und genau das ist es, was die Charaktere in Bomann’s Büchern ausmachen, sie haben Herz und Charakter. Man fiebert mit ihr mit, taucht ein in ihren Lebensweg und wünscht ihr einfach nur das Beste!
Die Autorin schafft es mit dieser Geschichte Gefühle und Emotionen mit einander zu verknüpfen, nicht zu Letzt auch durch den flüssigen Schreibstil. Ich habe es in einem Rutsch durchgelesen, würde es immer wieder tun und freue mich extrem auf die Fortsetzungen. Authentisch, mit einer ungeheureren Tiefe und starken Emotionen erzählt die Autorin hier eine Geschichte, die es verdient erzählt zu werden. Es hat mich wirklich berührt, wie sehr Sophie kämpfen musste, allem voran, bei ihrer eigenen Familie.

Fazit:
Die Autorin schafft es mit viel Charme und Witz eine emotionale Geschichte zu erzählen, der ich als Leser jedes Wort glaube und vollends darin abtauchen kann. Vielen Dank dafür! Für mich ein Lese-Highlight!

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