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Bisco

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.04.2020

Langweilige, blasse Charaktere

Ashes and Souls (Band 1) - Schwingen aus Rauch und Gold
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Die Welt besteht aus einem Gleichgewicht. Wo es Böses gibt muss es Gutes geben. Wo Licht ist gibt es Schatten. So sind die Ewigen die Wächter, welche darauf achten das dieses Gleichgewicht besteht.

So ...

Die Welt besteht aus einem Gleichgewicht. Wo es Böses gibt muss es Gutes geben. Wo Licht ist gibt es Schatten. So sind die Ewigen die Wächter, welche darauf achten das dieses Gleichgewicht besteht.

So lernen wir Asher kennen mit seinen beiden „Hündchen“ Mim und Pan. Welche die heimlichen Stars des Buche sind. Die beiden sind kleine Fellknäuel, welche auch eine sehr gegensätzliche Seite haben. So hat man auch von Asher erstmal ein Bild, welches man mit der Zeit korrigiert.

Ebenfalls zu den Ewigen gehört die „andere“ Gruppe um Tariel. Er ist der Charakter welcher als der freundliche, liebe „Engel“ im Buch erscheint. Er lebt wie Asher im Bereich der Ewigen wo viel Gold und Glitzer und Licht herrscht.

Beide haben eine Abneigung und eine gemeinsame Geschichte miteinander. Diese werden wir nicht vollständig im ersten Buch erfahren.

Über diesen steht der Hohe Rat in Form von Reia, Ceto und Micael.

Viele Charaktere und alle drehen sich später um die eine. Um Mila. Seit kurzem ist sie allein, da ihre Mutter verstorben ist. Leider hat Mila die Fähigkeit den Tod der Menschen zu sehen. Sie sieht sogenannte „Graue“. Die Farbe des Menschen zeigt ihr, dass dieser bald sterben wird.

In Prag geht Mila auf die Suche nach Antworten und findet dort die Ewigen und mehr Antworten als sie sich jemals vorgestellt hätte, aber auch sehr viele Fragen und Gefahren und das ein oder andere Gefühl.

Mir hat das Buch so gar nicht gefallen. Es war langatmig, langweilig und viel zu viele Charaktere, welche alle keinen Tiefgang haben. Die Autorin spielt mit dem Wer-ist-böse- und-wer- ist-es nicht. Mehr passiert gefühlt aber nicht. Tariel ist super blass, seine Kollegen haben fast schon mehr Charakter abbekommen. Mila ist für mich absolut kindisch und dumm. Wie man so schnell mit fremden Leuten weggehen kann oder denen alles glaubt. Klar schweres Los hat sie und das man glaubt man ist nicht normal ist auch verständlich. Aber darüber hinaus ist sie für mich so grau wie die Menschen, die sterben.

Die Kapitel sind von der Länge her in Ordnung und der Wechsel zwischen den Charakteren ist auch gut gelungen, aber Tariel kam dabei zu kurz. Asher und Mila dominieren. Die Wechsel haben auf der anderen Seite aber auch den Nachteil das mir der rote Faden gefehlt hat und wenn der Rat noch dazu kam, war ich schonmal überfordert welcher Charakter wer ist und was dieser für Absichten hat.

Das zweite Buch könnte ich zwar umsonst lesen habe aber damit abgeschlossen

Veröffentlicht am 31.03.2020

Nicht immer hat das Leben einen Sinn und auch nicht deren handeln

Bevor ich sterbe
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Wenn du jung bist und weißt du wirst bald sterben, dann lebst du nicht wie es normale Mädchen tun würden. So weiß Tessa um ihren anstehenden Tod, denn die Leukämie im Endstadium ist unheilbar. Also stellt ...

Wenn du jung bist und weißt du wirst bald sterben, dann lebst du nicht wie es normale Mädchen tun würden. So weiß Tessa um ihren anstehenden Tod, denn die Leukämie im Endstadium ist unheilbar. Also stellt sie eine Liste auf mit allen Dingen, die sie unbedingt noch machen will, bevor sie stirb. Vom Sex, über Drogen und eine Straftat und einen Tag zu allem Ja sagen. Helfen soll ihr dabei ihre beste Freundin.

Das Buch geht einen Weg, der sehr unkonventionell ist. Auf der einen Seite kann man Tessa verstehen, weil sie denkt alle Konsequenzen sind egal, denn sie wird diese nicht mehr erleben. Das dann Sex und Verlieben drauf steht kann ich noch verstehen, aber Drogen und die Straftat sind für mich nicht verständlich.

So sehr ihre Familie versucht für sie da zu sein und ihr das Leben zu erleichtern, so sehr macht sie für mich dich und kapselt sich ab. Ich finde ihr Verhalten daher absolut verständnislos, aber wer kann sich schon in einen so jungen Menschen hineinversetzen.

Von daher ist die Geschichte in all ihren Facetten doch einfach nur traurig. Denn wir wissen wie es enden wird und dass sie nun einen Jungen kennen lernt, für den sie noch Gefühle entwickelt schmerzt dafür nur noch umso mehr.

Eine Geschichte der Selbstfindung in den letzten Tagen deines Lebens und dem zurücklassen von Menschen, die du liebst. Sehr traurig und vier Taschentücher bekommen hat.

Veröffentlicht am 30.03.2020

Alice bleib doch lieber im Wunderland

ALICE IM TOTENLAND
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Märchen als Grundlage für moderne Geschichte, so könnte man dieses Buch bezeichnen. Zudem die Geschichte von Alice im Wunderland sogar im Buch vorkommt.

Wir erleben die junge Alice. Mit ihren 15 Jahren ...

Märchen als Grundlage für moderne Geschichte, so könnte man dieses Buch bezeichnen. Zudem die Geschichte von Alice im Wunderland sogar im Buch vorkommt.

Wir erleben die junge Alice. Mit ihren 15 Jahren ist sie bereits ausgebildet zu kämpfen und zu schießen. Beides ist nötig in den Indien der Zukunft, in der sie lebt. In einer kleinen Gemeinde von Menschen die sich dagegen währen sich der Regierung anzuschließen. So kämpfen sie gegen das Zentralkomitee auf der einen Seite und dem täglichen weit tödlicheren Feinden, den Biter.

Wir befinden uns in einer Welt in der Zukunft wo ein Virus Menschen zu Zombies macht. Jeder Biss sorgt für die Verwandlung zu dem Menschenfleisch fressenden Volk.

So erfahren wir zwar im Laufe des Buches wie es dazu kam und was die Biter doch noch menschlicher macht als gedacht, aber leider fehlt dem Buch im weiteren Verlauf doch sehr der Tiefgang. Wir erleben nur Alice und weniger von der Familie und wie ihr Leben in Gesellschaft des täglichen Überlebens aussieht. All das was wir heute haben, hat sie nie kennen gelernt. Dieser menschliche, soziale und alltägliche Aspekt fehlt dem Buch leider gänzlich.

Stattdessen erleben wir den Aufstieg der kleinen Alice zu einer Anführerin der Massen welche die Befreiung der Dörfer, für eine gemeinsame Zukunft und für ein Heilmittel führen will. Eine Prophezeiung möchte erfüllt werden. Alles in allem hat das Buch eine sehr solide Grundidee, viel Humor an den richtigen Stellen, aber leider keinen Tiefgang in der Geschichte. So ist für mich im letzten Drittel das Buch extrem langweilig geworden wo es nur noch Seite um Seite darum ging zu kämpfen und mehr Leute auf ihre Seite zu ziehen.

Den zweiten Teil hätte ich zum Lesen auch gehabt, werde aber drauf verzichten, da dieser erste leider die Geschichte zu sehr hinplätschern lässt und einem Kind zu viel Macht überlässt was der Geschichte einfach zu viel Surrealismus gibt.

Veröffentlicht am 30.03.2020

Wenn der Autor seiner eigenen Geschichte nicht mehr folgen kann

Beastmode 1: Es beginnt
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Die Inhaltsangabe und das Cover vom Buch haben mich auf mehr als eine Bücherseite angesprochen und so war ich echt happy das ich ein Rezensionsexemplar erhalten habe. Dann habe ich dieses Buch in knapp ...

Die Inhaltsangabe und das Cover vom Buch haben mich auf mehr als eine Bücherseite angesprochen und so war ich echt happy das ich ein Rezensionsexemplar erhalten habe. Dann habe ich dieses Buch in knapp vier Tagen abgerissen und frage mich nach wie vor: Was ist das bitte für ein zusammengeschusterter Mist.

Zur Geschichte gibt es erstmal nicht viel zu sagen. Fünf junge Menschen, die nicht unterschiedlicher sein könnten und besondere Fähigkeiten haben werden von der Army eingesammelt und sollen durch eine riesige Energieblase hüpfen, welche sich immer mehr ausbreitet und alles vernichtet auf ihrem Weg. Eine Elitetruppe hat den Rückweg nicht geschafft und auch den „Reaktor“ nicht stoppen können.

Wir haben da eine Mischung aus einer 5000 Jahre alten Göttin. Diese ist für ihr Alter sehr, sehr unreif und erinnert mehr an eine 16-Jährige. Dafür das wir erfahren das sie auch schon so manche Affären hatte, ist das Verhalten absolut nicht dem Alter entsprechend.

Der Dämon, der während der Französischen Revolution beschworen wurde und menschlich wurde. Die Liebe kennt und niemanden tun weh mag. Auch hier erwarte ich einen reifen, erwachsenen Menschen. Fehlanzeige

Das Mädchen, deren eine Körperhälfte aus Metall besteht und Technik und somit ein halber Cyborg ist. Die Arme hat keinerlei Erinnerung und weiß nicht wie sie zu dem wurde was sie ist. Der einzige sympathische Charakter bis hier hin.

Der arme Waisenjunge Wilbur, der für ganze 5 Sekunden die Zeit anhalten kann und vollständig tätowiert ist. Hier stört mich in der Geschichte das er in fünf Sekunden mehr schafft zu erledigen als es wirklich möglich ist, da er nicht schneller ist als normalerweise.

Dann der klassische Nerd, der natürlich nicht gut aussehen kann. Der einen toten Zwilling in sich trägt und seinen „Bruder“ wie einen Schutzschild immer bei sich hat.

Interessante Charaktere, welche dann aber blass und dumm erscheinen. Teenielovestory deluxe, da schon am ersten Tag heiße Blicke getauscht werden und festgelegt wird in der nonverbalen Sprache, wer wem gehört. Da geht der Nerd natürlich leer bei aus. Aber der bekommt auch noch seine Chance, an der Stelle sage ich nicht mehr dazu, aber wtf was für ein Schwachsinn.

Ansonsten erleben wir die Kräfte der Leute, darüber hinaus stellt sich aber kein Teamgefühl ein. Die Logik der Situationen wird den Leuten selbst erst viel zu spät bewusst und dass es ungeschriebene Gesetzte gibt, die in allen Filmen laufen, haben die Leute auch noch nicht von gehört.

So ist die „Parallelwelt“ für mich eine Enttäuschung gewesen, denn die Geschichte in ähnlicher Form kenne ich bereits von anderen Büchern und Filmen und hier ist lediglich der Aspekt der besonderen Protagonisten mit eingeflossen und das leider nicht besonders gut.

Besonders gestört hat mich am Anfang wo die Dialoge als Außenstehender so sprunghaft zwischen den Charakteren gewechselt hat, dass ich manchmal nicht mal mehr wusste wer gerade spricht und wer nicht.

Das Buch ist in Ordnung aber auch nicht mehr. Für mich war es im Ganzen sogar eine Enttäuschung so dass ich die weiteren Teile nicht lesen werde. Zu offensichtlich ist es wo es hinf

Veröffentlicht am 05.03.2020

Weniger Charaktere und weniger von allem hätte dem Buch gut getan

Apocalypsis II
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Apocalypsis II ist so vollgestopft mit Informationen und Zeitgeschichte, mit Charakteren und Mythen, dass ich gar nicht weiß wo ich anfangen soll etwas über das Buch zu schreiben.
Um den Inhalt zu verstehen, ...

Apocalypsis II ist so vollgestopft mit Informationen und Zeitgeschichte, mit Charakteren und Mythen, dass ich gar nicht weiß wo ich anfangen soll etwas über das Buch zu schreiben.
Um den Inhalt zu verstehen, erstmal etwas zum Aufbau. Das Buch besteht aus mehreren Episoden, welche unterteilt in Kapitel sind. Die Episoden spielen in der frühsten Vergangenheit mit der Schöpfung der Erde und ziehen sich durch die Zeitgeschichte von der Steinzeit, über die Maya, Kreuzzüge bis in die Gegenwart. Wir erleben kirchliche Kriege, Geheimorden und viel Töten des Glaubens wegen.
Die Geschichte beginnt im Anschluss an den ersten Teil und wir beginnen somit wieder mit Peter. Dieser steht im Kölner Dom und versteht die Welt nicht mehr. Dies soll im Laufe des Buches noch sehr oft vorkommen.
Im Wechsel dazu, haben wir die Erzählstränge, die sich aus dem oben erläuterten ergeben.
Peter hat im Buch immer wieder Erinnerungsaussetzer und befindet sich manchmal im Körper von seinem Bruder Nikolai. So kommt es, dass er in Köln ist und Minuten später Italien. Das es zu diesem Körpertausch kommt, wird aber erst später erläutert und so hat Peter zum Anfang erstmal schwere Gedächtnislücken. Für den Leser ist der Tausch schwer nachzuvollziehen, denn manchmal weiß man nicht wer nun wer ist, da Nikolai erstmal der Böse der beiden Brüder ist.
Zudem hat Peter nun im zweiten Teil viele Tätowierungen am Körper, welche den Code für einen tödlichen Virus enthalten, welcher in seiner DNA versteckt ist.
Wäre es nun mit den beiden Brüdern nicht schon kompliziert genug, haben wir wieder eine Palette von Namen und Menschen, welche zu Teilen nicht zuzuordnen sind und niemand so richtig weiß ob diese für oder gegen die Apokalypse sind. Man weiß es nur bei Seth, dem Bösen in seiner Grundform, und Kelly, dem Seth als Diener und in der zeitlichen Geschichte auch als Wirt dient.
Weitere Charaktere wie Franziskus, der Vater von Maria, Maria selbst, der Papst und viele andere sind mal als die Guten und mal als die Bösen erkennbar. Wären nicht genügend Leute der katholischen Kirche mit inbegriffen, kommt noch ein japanisches Technikunternehmen hinzu und macht die Geschichte komplett unübersichtlich.
Leider ist die Geschichte in weiten Teilen Sinnbefreit und so unübersichtlich, dass selbst Stift und Papier nicht helfen können bis zum Ende klar erkennen zu können, wer auf welcher Seite steht.
Zu viel ist zu viel, passt zu diesem zweiten Band.
Band drei werde ich leider nicht mehr lesen, da es bei der Anzahl involvierter nur noch schlimmer werden kann.