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Veröffentlicht am 25.08.2020

Es war einmal...

Die Märchenerzählerin
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Ich glaube nie ist es mir schwerer gefallen, eine Rezension zu schreiben, wie die zu Die Märchenerzählerin von Monika Detering.
Denn obwohl diese Geschichte wunderbar geschrieben ist, fehlte mir doch irgenetwas...
Warum ...

Ich glaube nie ist es mir schwerer gefallen, eine Rezension zu schreiben, wie die zu Die Märchenerzählerin von Monika Detering.
Denn obwohl diese Geschichte wunderbar geschrieben ist, fehlte mir doch irgenetwas...
Warum das Buch am Ende dennoch 4 Sterne von mir bekommen hat, erfahrt ihr, wenn ihr weiterlest...

Inhalt:
Die Märchenerzählerin Lila Oelmann ist mittlerweile 76 Jahre alt und lebt seit einem Jahr in einer Männer-WG. Als Hermanns große Liebe kann sie dessen Platz in der Wohnung nach seinem Tod nutzen. In der letzten Neujahrsnacht kamen Erinnerungen aus ihrer Kindheit und Jugend hoch. Ihre Schwester Astrid war das schöne Mädchen, während sie immer das dicke Kind war. Ihre schwesterliche Verbindung wurde frühzeitig nicht nur von Gemeinsamkeiten, sondern auch von Eifersucht geprägt. Diese eskalierte, als Astrid ihr an einem Wochenende eröffnete, sie würde von Konstantin, Lilas damaliger Freund, ein Kind erwarten. In rasender Eifersucht tauchte Lila ihre Schwester bei nächster Gelegenheit in einem Wassergraben unter und ließ Astrid allein im Graben zurück. Sie kümmerte sich fieberhaft um eine Suchaktion, aber dennoch blieb Astrid verschwunden...

Die Hauptprotagonisten ~VORSICHT SPOILER~

Elisabeth "Lila" Oelmann:
Elisabeth, genannt Lila, ist 76 Jahre und lebt in einem Haus voller Männer. Sie möchte als Märchenerzählerin bekannt werden. In der Vergangenheit war sie einer Liebe wegen sehr eifersüchtig auf ihre Schwester Astrid, die sie in einem Anfall aus Wut mehrmals in einen Bach tunkte...

Die Männer - WG:
Achim, Hannes, Olaf und Freddy sind vier Senioren die in einer eigens ernannten Männerwirtschaft wohnen und Lila dort eingentlich nur wohnen lassen, weil Hermann - ihre verspätete große Liebe - auch in der Männer- WG wohnte bevor er starb...

Astrid Oelmann:
Astrid ist Lilas vier Jahre ältere Schwester und stand seit der Kindheit der Beiden eigentlich immer im Vordergrund. Sie war nicht nur bildhübsch, sondern auch elegant...
Nach der Attacke ihrer Schwester, blieb Astrid jahrelang verschwunden...

Henny Oelmann:
Henny ist Astrids und Lilas Mutter. Mit strenger Hand, aber auch Herz erzieht sie ihre doch so unterschiedlichen Töchter, wobei Lila dieenige ist, die öfter mal "Schimpfe" bekommt. Seit der wohl nicht ganz freiwilligen Trennung vom Vater der Geschwister, lernt sie ihren Karl kennen...

Karl Sonnewald:
Karl ist Hennys späterer Lebenspatner, der ein Ferienhaus in Neuseeland besitzt, dass er Lila, Astrid und Konstantin für ein verlängertes Wochenende zur Verfügung stellt. Dort nimmt das Schicksal seinen Lauf...

Konstantin Novotny:
Konstantin ist ein aus Prag stammender, junger Mann, der nach Bielefeld kommt und Anfangs mit Lila zusammen ist. Doch mehr und mehr zeigt er Interesse an ihrer Schwester Astrid. Da ist Eifersucht vorprogrammiert oder...?

Frau Goldmann:
Frau Goldmann, derren Vornamen man nicht erfährt ist eine ziemlich nervige und vorallem laute Nachberin der Männer- WG. Lernt man sie aber besser kennen, so bemerkt man recht schnell, dass sie immer für ihre Freunde da ist und ihr Herz am rechten Fleck hat...

Karola Bernstein:
Karola ist eine Journalistin, die Lila später bei der Suche nach Astrid hillft und sie sogar zu Hause bei "ihren Männern", besucht...
Ich fand sie als Journalistin echt cool...

Meine Meinung:~VORSICHT SPOILER~
Anfangs, dass gebe ich ganz offen und ehrlich zu, hatte ich ein wenig Schwierigkeiten in das Buch reinzukommen. Hatte ich doch ständig das Gefühl etwas verpasst oder gar überlesen zu haben.
Erst als Lila beginnt durch ihre alten Tagebücher ihre Vergangenheit zu rekonsturuieren und aufzuschreiben wurde ich mit der Geschichte warm. Gemeinsam mit Lila in ihr damaliges Ich und durch ihr junges Leben zu wandern, war nicht nur super schön, sondern auch enorm interessant. Auch die Tatsache, dass man zwischendurch immer mal wieder in die Gegenwart auftaucht, bevor man dann doch wieder in das ferner Zurückliegende gebracht wird, empfand ich als sehr angenehm...
Das Lila sich dann doch relativ schnell entschließt, nach so vielen Jahren - vermutlich auch getrieben von Schuldgefühlen- nach ihrer Schwester Astrid zu suchen, trieb mir fast das Pipi in die Augen, weil ich diese Situation als einfach so sehr wunderbar empfand..
In dieser Hinsicht dachte ich aber tatsächlich, dass diese besagte Suche, etwas länger dauert und nicht innerhalb von ein paar Seiten abgehandelt wird. Das fand ich wahrlich etwas schade und ich denke dass es da ein paar Seiten mehr, doch getan hätten...
Die Charaktere sind allesamt liebenswert, aber Frau Goldmann - neben Lila natürlich- war meine absolute Favoritin. Sie war zwar laut, neugierig und... ja schon etwas nervig, aber sie hatte ihr Herz auf dem rechten Fleck. Das merkt man vor allem später auch, als sie Lila bei der Suche nach Astrid hilft und auch hinterher immer für sie und die Anderen einsteht....
Der Charakter von Astrid, war sehr interessant, wobei ich sie zwischendurch auch ein paar Mal als sehr egoistisch und selbstverliebt eingestuft habe, was aber natürlich auch an ihrer Demenz- einhergehend mit dem älter werden - liegen konnte...
Lila selbst mochte ich echt super gern. Sie ist eine interessante alte Dame, die ein aufregendes und emotionales Leben geführt hat.
Was es aber letzten Endes für mich absolut rausgerissen hat, war der Schreibstil der Autorin. Monika Detering, schreibt nicht nur unglaublich toll, sondern auch sehr emotional und poetisch. Da bekommt der Titel Die Märchenerzählerin für mich eine ganz andere Bedeutung...

Mein abschließendes Fazit:
Es war einmal..." Der erstaunliche und emotionale fiktive Lebensweg einer betagten Dame, die im Alter noch einmal alles riskiert...

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Veröffentlicht am 16.06.2020

Eine wunderschöne Geschichte, die einen völlig für sich einnimmt, wenn man sich darauf einlässt!

Denn Geister vergessen nie
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Mit ihrem neuen Roman Denn Geister vergessen nie, wurde mir von der Autorin ein echter Herzenswunsch erfüllt, denn von Jessica Koch wollte ich immer schon einmal etwas lesen....

Inhaltsangabe:

Wenn dein ...

Mit ihrem neuen Roman Denn Geister vergessen nie, wurde mir von der Autorin ein echter Herzenswunsch erfüllt, denn von Jessica Koch wollte ich immer schon einmal etwas lesen....

Inhaltsangabe:

Wenn dein Herz zu zerbrechen droht, kann nur noch die Liebe dich retten.

Amy hat das Wichtigste in ihrem Leben verloren. Sie ist kurz davor, alles aufzugeben, als plötzlich Mian vor ihr steht.
Mian ist anders. Er kann spüren, was Amy fühlt. Und er schaut nicht nur bis in den letzten Winkel ihres Herzens, er erkennt auch als Einziger ihren unendlichen Schmerz.
Als Amy und Mian mit einer Gruppe von Freunden zu einem zweiwöchigen Segeltrip aufbrechen, entwickelt sich eine tiefe Liebe zwischen den beiden, und Amys Herz beginnt langsam zu heilen. Doch das Glück scheint nur von kurzer Dauer. Denn als Amy bemerkt, dass auch Mian mit den Dämonen seiner Vergangenheit kämpft, kommt es auf dem Schiff plötzlich zur Katastrophe. Und am Ende wird ihnen klar – die Geister aus der Vergangenheit vergessen nie...

Die Hauptcharaktere ~VORSICHT SPOILER~

Marie:
Marie ist eine junge Frau, die bereits zu Beginn der Geschichte schwanger ist. Sie ist mit Jayden verheiratet und die ältere Schwester von Collin.
Früher in der Highschool wurden sie und ihr Bruder gemobbt, bis sie Jayden kennen lernte und durch ihn ein neues Leben beginnen konnte...

Jayden:
Jayden ist mit Marie verheiratet. Ihm gehört das gleichnamige Segelschiff. In der Gruppe gibt er immer den Starken, hat aber durchaus auch eine sensibele Seite...

Collin:
Collin ist Maries jüngerer Bruder und hat schon seit seiner Jugend Schwierigkeiten sich in die Gesellschafft zu integrieren...das mag der Tatsache geschuldet sein, dass er etwas ist, das er sich lange Zeit nicht eingestehen will...

Amy:
Amy hat das für Sie Wichtigste in ihrem Leben verloren. Erst durch Mian und den gemeinsamen Segeltrip lernt sie nach und nach loszulassen und wieder aufzublühen...

Mian und Jano:
Mian und Jano sind Brüder, die auf einzigartige Weise miteinander verbunden sind...
Sie sind sogenannte Emphaten und spüren nicht nur ihre eigenen, sondern auch die Emotionen der Menschen in ihrer Umgebung stärker, als andere...

Ben:
Ben ist ein Freund von Jayden und Collin, der mit ihnen auf den zweiwöchigen Segeltrip kommt. Er wirkt auf den ersten Blick sehr unscheinbar, aber im Ernstfall kann man sich auf ihn verlassen...

Josephine und Andreas:
Josephine und Andreas sind die Eltern von Mian und Jano. Um Mian vor dem Tod zu bewahren, gingen die Beiden in der Vergangenheit einen Pakt mit den Geistern des karibischen Urwalds ein...

Meine Meinung: ~VORSICHT SPOILER~
Anfangs hatte ich zugegebenermaßen ein bisschen Schwierigkeiten in die Geschichte rein zu kommen, aber es dauerte nicht lang, dann verfiel auch ich dem Sog, in den der Roman einen durchaus ziehen kann, wenn man nur bereit ist sich darauf einzulassen...
Was ich richtig schön fand, war die Tatsache, dass die Charaktere nicht einfach stereotypisch daher kamen. Ein jeder hat seine Probleme, die er auf ganz eigene Art und Weise bewältigen muss. Besonders der Lebenszyklus der beiden Brüder war super interessant zu lesen, da dieser spiritueller Natur war. Wer sich also für so etwas interessiert und sich beschäftigen mag, ist hier auf keinen Fall fehl am Platz und wird seine wahre Freude an der Story haben.
Aber auch alle anderen Elemente, die diese Geschichte zu dem machen, was sie ist, sind absolut wunderbar in den Erzählstrang eingebaut. Zumal man nicht alles auf einmal präsentiert bekommt, sondern Häppchenweise. Immer wieder wird der Leser auch in die Vergangenheit katapultiert und erfährt durch die Eltern von Mian und Jano, was damals passiert ist. Diese Passagen waren stets spannend und gaben dem Buch das gewisse Etwas.
Deshalb fand ich es auch ganz besonders toll, dass die Geschichte nicht nur von Einer, sondern gleich von Mehreren Beteiligten erzählt wird. So bekommt man die Gelegenheit, das Geschehen aus allen wichtigen Perspektiven zu erleben. Wobei die junge Amy, die Einzige ist, die die Geschichte aus der Egoperspektive erzählt, was mich zu Beginn zwarnm etwas irritiert hat, mich aber nicht mehr störte, als ich mich erst einmal daran gewöhnt hatte...
Amy, als Hauptprotagonistin hätte ich am liebsten die ganze Zeit umarmt, denn ihr Schmerz und ihre Verzweiflung aufgrund ihrer Situation sind so verdammt greifbar, dass ich schon aufpassen musste, dass dieser nicht zu meinem Eigenen wird...
Ihre spätere Verbindung zu Mian empfand ich als wunderschön, weil es eben vorrangig um diese tiefe, emotionale Bindung ging, die man beispielsweise einem Seelenverwandten gegenüber empfindet kann und nicht zwangsläufig um das körperliche Bündnis, das zwei Liebende ja nun früher oder später auch miteinander eingehen.
Der Schreibstil war überwiegend toll, mir aber an einigen Stellen auch ein wenig holprig. Keine Ahnung woran das liegen mochte, aber ich stolperte eben ab und an über so manchen Satz.
Trotzdem ist Denn Geister vergessen nie ein wunderschöner Roman, der mich definitiv dazu bringen wird noch mehr von Jessica Koch zu lesen...

Mein abschließendes Fazit:
Eine wunderschöne Geschichte, die einen völlig für sich einnimmt, wenn man sich darauf einlässt!

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Veröffentlicht am 26.04.2020

Die Schöne und das Biest!?

Eine Lady für den brennenden Baron
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Was verbindet eine in Ungnade gefallene junge Frau und einen Baron, der sich nach einem unglücklichen Unfall von der gesamten Welt zurück gezogen hat?
Richtig! Sie können versuchen ihr Leben eine Weile ...

Was verbindet eine in Ungnade gefallene junge Frau und einen Baron, der sich nach einem unglücklichen Unfall von der gesamten Welt zurück gezogen hat?
Richtig! Sie können versuchen ihr Leben eine Weile in Einsamkeit zu verbringen, müssen aber früher oder später erkennen, dass das gar nicht so einfach ist. Zumindest dann nicht, wenn man im Jahr 1817 lebt und die Gesellschaft eigentlich etwas ganz anderes erwartet...
Und genau so eine Geschichte legt uns Felicity D´Or mit Eine Lady für den brennenden Baron vor. Dem vierten Teil der Enterprysing Ladies...

Inhaltsangabe:
Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert.
Nicht im Fall von Mathilda Dorring. Einer Lady, die ihren guten Ruf verspielt hat, stehen nicht viele Optionen offen. Der Posten einer Gouvernante im hinterwäldlerischen Wales kommt da wie gerufen. Niemand wird sie dort vermuten und sie kann in Ruhe ihre Wunden lecken.
Für Jasper Fallon ist es eine glückliche Fügung, Mathilda als Gouvernante für seine Schwester zu finden. Niemand sonst möchte die Stelle auf dem abgelegenen walisischen Landgut antreten. Seit einem folgenschweren Unfall, der ihn vernarbt und einsam zurückließ, haben ihn die Bewohner der Gegend den brennenden Baron getauft und meiden ihn und seine Familie. Obwohl er vermutet, dass die junge Frau ein Geheimnis mit sich trägt, stellt er sie ein.
Die beiden Außenseiter kommen sich viel näher als gedacht, bis die Welt in ihre Idylle vordringt und sie sich ihr stellen müssen.

Die Hauptprotagonisten: ~VORSICHT SPOILER~

Mathilda Dorring / Swann:
Mathilda ist kaum zwanzig Jahre alt und doch hat sie durch eine Intrige ihrer Muttter ihren Cousin fast eine Ehe mit sich aufgezwungen. Nachdem sie die Verlobung öffentlich in der Zeitung gelöst hat, verlässt sie aus lauter Scham ihr Elternhaus und sucht eine Stellung als Gouvernannte...
Es ist wohl ein Wink des Schicksals, dass sie dabei ausgerechnet Baron Jasper Fallon in die Arme fällt...

Baron Jasper Fallon:
Jasper ist ein Baron, der zurückgezogen auf einem Gut in Wales lebt. Aufgrund eines Unfalls hat er eine Narbe im Gesicht zurückbehalten und versteckt sich deswegen vor der Welt. Er wird als „Brennender Baron“ bezeichnet und sucht für seine Schwester Sophia händeringend eine Gouvernannte. Ist Mathilda etwa seine Rettung?

Miss Sophia Fallon:
Sophia ist gerade sechzehn Jahre alt und hat sehr unter dem Ruf ihres Bruders zu leiden. Sie kennt die Etikette der guten Gesellschaft nicht und kann auch ganz im Allgemeinen nicht viel damit anfangen...
Erst Mathilda schafft es mit viel Einfühlungsvermögen zu der jungen Frau durchzudringen und sie aus ihrem Schneckenhaus zu holen...

Lady Julianna Fallon:
Lady Julianna ist die Mutter von Jasper und Sophia, die den Tod ihres Gatten nie wirklich verkraftet hat und darüber hinaus sehr krank wurde.
Auch ihr Verhältnis zu ihrem Vater ist durch die Vergangenheit zerrüttet...

In diesem Roman gibt es natürlich noch so viel mehr Charaktere, die es verdient hätten erwähnt zu werden, allen voran, die Bediensteten auf dem walisischen Landgut, aber wie das ja immer so ist, würde es definitiv den Rahmen sprengen, Sie hier alle aufzuführen...

Meine Meinung: ~ VORSICHT SPOILER ~
Ich lese für mein Leben gern historische Liebesromane und von daher war es für mich eine wahre Freude Eine Lady für den brennenden Baron von Felicity D´Or lesen zu dürfen...
Zwar war ich anfangs etwas missmuttig, weil ich die Vorgängerbände nicht kannte, aber die Autorin versicherte mir, dass dies absolut kein Problem darstellt, da man die Bücher getrost auch unabhängig voneinander lesen könnte. Und so war es auch...
Gleich zu Beginn habe ich mich durch den wunderschönen Schreibstil, dem sich die liebe Felicity bedient, in die damalige Zeit hinein versetzt gefühlt und man wusste auch sofort, warum Mathildas „Vegehen“ so ein riesen Problem darstellt....
Mathilda war mir trotz des Fehlers, den sie begangen hat, als Hauptprotagonistin sofort sympathisch. Ihrer Unsicherheit und die Tatsache, wie sie aufgrund ihrer eigentlichen Stellung so manches Mal aus der Rolle der Governannte fällt, hafteten stets etwas Zuckersüßes und Liebenswertes an...
Jasper, als totaler Einsiedler war schon eine seltsame Type. Doch, manchmal muss man hinter die Fassade eines Menschen schauen und Tiefer gehen, um seine Beweggründe zu verstehen. Und mit der Zeit und je mehr ich Jasper kennen lernen durfte, desto mehr verstand ich ihn tatsächlich...
Mein Lieblingscharakter war aber auf jeden Fall seine Schwester Sophia, die anfangs zwar etwas anstrengend wirkte, aber dessen Gründe dafür man später auch verstehen kann...
Ich hatte mir von Mathildas und Sophias Kennenlernen erhofft, dass aus ihnen irgendwie so etwas, wie Freundinnen werden und war mehr als erfreut als dieser Wunsch erhört worden ist...
Die Atmosphäre in dieser Geschichte ist zudem so treffend eingefangen, dass man sich irgendwie wohl fühlt, wenn man mit den Charakteren durch ihr Leben und auf den Spuren der damaligen Zeit wandeln darf...
Das Einzige, was mir nicht so sehr gefallen hat, waren die erotischen Szenen, die mir – zwar NICHT IMMER fehl am Platz erschienen, aber gerade zu Beginn etwas seltsam anmuteten. Ich meine Jasper kennt Mathilda kaum, hat aber gleich mal heiße Gedanken an sie und legt dann prompt selbst Hand an sich, um diesen Gedanken Herr zu werden...
Auch die Szene in dem Speiseaufzug wirkte auf mich unter den gegebenen Umständen etwas merkwürdig, denn Mathilda und Jasper kommen sich dort sehr sehr nah, obwohl sie sich eigentlich kaum kennen...
Klar man könnte jetzt meinen, einsamer Mann hat zum ersten Mal wieder eine Frau in seinem Haushalt und muss ja nun auch sehen, wo er mit seiner Männlichkeit bleibt, aber irgendwie war mir das dort doch ein bisschen too much...
Nichts desto trotz ist dieser historische Liebesroman wunder, wunderschön und ich konnte ihn gerade zum Ende hin kaum noch aus der Hand legen...

Mein abschließendes Fazit
Ein wunderschöner Liebesroman, bei dem mir die erotischen Szenen aber leider manches Mal fehl am Platz erschienen...

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Veröffentlicht am 04.05.2026

Ein cutes Wettrennen um die Lebe! <3

The Romance Rivalry
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Auf The Romance Rivalry von Suan Lee habe ich mich mehr als nur gefreut. Habe ich diesen Romance – Titel doch schon im Auge, seitdem ich ihn das erste Mal auf amazon entdeckt habe.
Als dann die Lesejury ...

Auf The Romance Rivalry von Suan Lee habe ich mich mehr als nur gefreut. Habe ich diesen Romance – Titel doch schon im Auge, seitdem ich ihn das erste Mal auf amazon entdeckt habe.
Als dann die Lesejury auch noch eine Leserunde zu diesem Roman angekündigt hat, habe ich mich einmal mehr gefreut, dass ich ihn tatsächlich vorab lesen durfte.
Wie er mir Schlussendlich gefallen hat, könnt ihr hier lesen. 😊

Inhaltsangabe:
Sie kennt jede Liebesgeschichte ... außer ihre eigene.

Irene Park liebt Romance-Bücher - so sehr, dass sie sie zu ihrem Beruf machen will. Sie studiert nicht nur Literaturwissenschaft am Brighton College, sondern begeistert als erfolgreiche Buchbloggerin online Hunderttausende Follower:innen. Doch während sie täglich über große Gefühle schreibt, bleibt ihr eigenes Liebesleben auf der Strecke. Also beschließt Irene, die Sache endlich selbst in die Hand zu nehmen und die wahre Liebe mithilfe dessen zu finden, was sie am besten kennt: Romance Book Tropes. Immerhin ist ihr Kandidat fürs Fake Dating mit Aiden Jeon, ihrem stärksten Rivalen - am Campus und unter den Buchblogger:innen -, schnell gefunden. Was für Irene jedoch als lästiges Abhaken ihres unbeliebtesten Tropes beginnt, fühlt sich bald schon verdächtig nach einem Happy End an ...

Die Hauptprotagonistin: ~VORSICHT SPOILER~

Irene:
Irene ist eine junge Studentin, die gerade neu am Brighton – College anfängt und dort Literaturwissenschaften studiert. Sie liebt es Romance – Bücher zu lesen, diese zu rezensieren und sich im Internet darüber auszutauschen. Ihr größter Konkurrent ist der Blogger Aiden Jeon.
Ihr Plan ist es, anhand von Romance – Tropes, einen Freund zu finden.

Aiden:
Auch Aiden studiert, - wie es der Zufall so will, - am Brighton College und ist angehender Schriftsteller. Als er und Irene sich begegnen sind beide mehr als erstaunt.

Jeanette:
Jeanette ist ebenfalls eine Studentin am Brighton – College und studiert Psychologie.
Zudem ist sie die Mitbewohnerin und später beste Freundin von Irene.

Charles:
Brighton hat viele Studenten. Charles ist einer davon. Er und Aiden sind die besten Kumpels.

Jennifer und John:
Jennifer und John sind die Eltern von Irene. Auch Irenes Vater hat zu seiner Zeit ebenfalls in Brighton studiert. Die beiden sind sehr stolz auf Irene.

Meine Meinung: ~VORSICHT SPOILER~
Tja, wo soll ich nur beginnen? Anfangs habe ich das Buch sehr geliebt. Musste ich doch so oft schmunzeln oder gar laut lachen, dass ich irgendwann dachte, dass kann nur gut werden. Und als ich mitbekommen habe, dass die Überschriften, die von verschiedenen Romance – Tropes sind, war ich gänzlich INTO IT! (Diese Idee ist nach wie vor absolut klasse.)
Ich mochte unsere Hauptprotagonistin Irene unglaublich gern. Sie stand für das, was sie liebt – nämlich das Lesen und Rezensieren von Romance Büchern, ein und versuchte mit der Leidenschaft, die dafür nötig ist auch andere davon zu begeistern.
Doch je mehr ich in diesem Roman vorankam, desto mehr ärgerte ich mich (eigentlich) über Irene. Ihr Literaturwissenschaftsstudium nimmt sie leider irgendwie keine Minute ernst und ohnehin tut sie alles andere grundlegend viel lieber als studieren. Man würde wohl meinen, sie hängt mit dem Kopf viel zu oft in den Wolken.
Gerade Aiden gegenüber ist sie oft zickig und schlichtweg unfair. Aber auch er selbst ist – anders als von mir gedacht – auch nicht unbedingt immer eine 100 %-tige Greenflag. Er wirkt in Gegenwart von Irene sehr bevormundend und reagiert oft sehr eifersüchtig anderen Männern gegenüber. Letzteres kann und ist in manchen Situationen zwar echt süß, jedoch gibt es ja auch hier Grenzen. Die Definition der „gesunden Eifersucht.“, ist definitiv etwas anderes.
Das größte Problem, das Aiden und Irene miteinander haben ist, dass sie zwar kommunizieren, aber – meiner Meinung – über die falschen Dinge und irgendwie auch nur sehr oberflälich.
Hier sind die Sidekicks auf jeden Fall diejenigen, die den besseren Auftritt hinlegen. Jeanette ist einfach großartig! Nicht nur als Charakter, sowie in der Rolle der besten Freundin, sondern auch später mit Charles macht sie einfach eine „gute Figur“ und ist Sympathieträgerin Nummer 1.
Der Schreibstil von Susan Lee ist angenehm und flüssig. Selbst ich, die sich alles laut vorliest, bin nur so durch die Seiten geflogen.
Auch das Irene und Aiden am Ende jedes einzelnen Kapitels immer ein Buch mit dem jeweils nächsten Kapitel – Trope rezensieren bzw. kommentieren, war eine originelle Idee von der Autorin.
Dennoch werden hier zwar viele Themen angeschnitten, jedoch gar nicht erst richtig aus – bzw. zu Ende erzählt. Die verschiedenen Dates und die damit einhergehende Challange, sind da wohl das beste Beispiel. Von denen hätte – zumindest ich, super gerne mehr mitbekommen.
Schlussendlich kann man sagen, dass The Romance Rivalry ein tolles Buch für Zwischendurch. Allerdings verliert es sich nach hinten raus ein wenig und wo ich zu Beginn noch total begeistert war, war zum Ende hin irgendwie nur noch enttäuscht.

Mein abschließendes Fazit:
Eine wahnsinnig süße Geschichte, die ab der Hälfte jedoch leider nicht nur mich, sondern auch sich selbst ein wenig verloren hat...


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Veröffentlicht am 21.04.2025

💔EIN ABSOLUTES WECHSELBAD DER GEFÜHLE💔

The Summer We Fell
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VORSICHT! WER DIESES BUCH NOCH VOREINGENOMMEN LESEN MÖCHTE, SOLLTE MEINE REZI ERST NACH BEENDIGUNG DES ROMANES LESEN.
FÜR ALLE ANDEREN: "NUR ZU...!"

Wow! Was war denn das bitte für ein teilweise schwer ...

VORSICHT! WER DIESES BUCH NOCH VOREINGENOMMEN LESEN MÖCHTE, SOLLTE MEINE REZI ERST NACH BEENDIGUNG DES ROMANES LESEN.
FÜR ALLE ANDEREN: "NUR ZU...!"


Wow! Was war denn das bitte für ein teilweise schwer zu tragendes (Surf)Brett? The summer we fell von Elisabeth O' Roark ist eine mitunter sehr schwierige Liebesgeschichte, die - zumindest für mich, - durchaus ihre kleinen positiv funkelnden Momente hatte, aber ansonsten leider so etwas, wie eine wandelnde Red Flag war...
Warum? Das möchte ich euch gern in meiner Rezension erklären...

Inhaltsangabe:

Ich habe noch nicht viele Dinge auf dieser Welt geliebt, doch dich habe ich vom ersten Moment an geliebt!

Nachdem Juliet in der Vergangenheit viel Schlimmes erleben musste, ist sie froh, als sie Danny kennenlernt und bei seiner Familie unterkommen darf. Ihre eigenen Pläne für die Zukunft hat sie aus Dankbarkeit längst begraben - bis Danny eines Tages seinen besten Freund Luke vom College mit nach Hause bringt. Wenn sie mit dem unverschämt attraktiven Surfer zusammen ist, hat Juliet das erste Mal in ihrem Leben das Gefühl, dass es sich für ihre Träume zu kämpfen lohnt. Doch das zwischen ihr und Luke darf nicht sein, und sie muss sich von ihm fernhalten, egal wie stark die Anziehungskraft zwischen ihnen ist - bis ein tragischer Schicksalsschlag alles zerstört ...

Die Hauptprotagonistin ~ VORSICHT SPOILER ~

Juliet Cantrell:
Mit 17 Jahren ist Juliet bei der Familie ihres Freundes Danny untergekommen, nachdem ihr in der Vergangenheit Schreckliches wiederfahrwn ist. Sie wusste nie wirklich, dass ihr etwas fehlt.
Erst mit Surfer Luke, traut sie sich mehr vom Leben zu erwarten zu dürfen...
Jetzt mit 24, versucht sie mehr oder minder immer noch ihrer Vergangenheit zu entkommen...

Luke Taylor:
Luke geht mit Danny auf dasselbe College und ist darüber hinaus sein bester Freund.
Zwischen ihm und Juliet gibt es von Anfang an eine besondere Verbindung, eine Anziehungskraft, die sich beider kaum entledigen können...
Später wirkt es fast so, als sei er wegen irgendwas furchtbar sauer auf Juliet...

Daniel "Danny" Allen:
Danny ist Juliets fester Freund und der Sohn von Dan und Donna.
Als derjenige, der in einer Pfarrersfamilie aufgewachsen ist, hat er natürlich gewisse Werte...

Donna Allen:
Donna ist die fürsorgliche Frau von Pfarrer Dan und Dannys Mutter. Sie versucht immer alles richtig zu machen, merkt aber nicht, dass das - in ihren Augen - Richtige, nicht umbedingt das Richtige für Andere ist...

Dan Allen:
Pfarrer Dan ist Donnas Mann und Dannys Vater. Während er seinen Sohn mit strenger Hand erzieht, wirkt es auch oft so, als würde er seine Frau unterdrücken.
Seine Lieblingsbeschäftigung ist es Juliets schlimme Vergangenheit in "verschleierten" Sonntagsprädigten einzubauen....

Meine Meinung: ~ VORSICHT SPOILER ~

Du siehst aus, wie etwas Seltenes und Wildes. Etwas, dass sie in einen Käfig gesperrt haben. Und ich glaube, du warst so erleichtert, einen sicheren Ort zum landen gefunden zu haben, dass dir gar nicht bewusst gewesen ist, was passiert. Ich dachte, ich könnte dich retten, wenn ich diesen Sommer herkomme.
Aber auch wenn jemand deinen Käfig öffnet, musst du selbst bereit dazu sein wegzufliegen, Jules."


~Luke Taylor - Kapitel 20 - S. 193~

Dieser Roman, der auf Zwei Zeitebenen spielt, hat mir wirklich das Herz gebrochen. Hat er es geschafft, es wieder zu reparieren? Nein... nicht ganz... Vermutlich... Und dann Irgendwie doch. Zumindest ein wenig!

Ich bin wirklich Hin - und Hergerissen worden zwischen wunderschönen, positiven Momenten und kaum aushaltbaren negativen Augenblicken. Mit was soll ich denn anfangen?
Hauptprotagonistin Juliet war einer jener Menschen, denen man im Laufe der Geschichte an allen Ecken und Kanten eigentlich immer nur helfend zur Seite springen und sie fragen wollte: "Warum lässt du das alles mit dir machen?", denn eigentlich kann sie einem als Leser wirklich nur leid tun, sobald man erst einmal begonnen hat sich mit ihrer Vergangenheit bzw. Gegenwart auseinander zu setzen..
Dabei kann man sich diese eine Frage eigentlich schon selbst beantworten: Sie lässt es aus Dankbarkeit, aus einem Verantwortungsgefühl heraus, mit sich machen. Von der Gefühlsebene zwischen Kopf und Herz einmal ganz abgesehen. Ich kenne das selbst, weiß also definitiv, wie das ist und wie zerrissen man sich fühlt...

Luke ist derjenige, der Juliets innere Zerrissenheit entweder wieder heilt oder noch schlimmer macht. So genau weiß man das immer nicht. Vermutlich beides. Klar zu sagen für mich ist aber, dass ich immer wieder ein wenig erleichtert aufgeatmet habe, wenn diese kurzen, aber durchaus wunderschönen Sehnsuchtsmomenente mit Luke daherkommen und für kurze Zeit durchblicken ließen, dass alles irgendwann ganz sicher wieder in Ordnung kommt...
Zugegeben: Luke hatte seine ganz eigene Weise Dinge zu klären, die mir auch nicht immer gefiel, aber dennoch sollte er die einzige Person sein, die Juliet versteht, die weiß, wie sie sich fühlt und wie man dem "Vögelchen" endlich das Fliegen beibringt.
Die Spicy - Szenen, zwischen ihm und Juliet, von denen es im Buch einige gibt, sind unglaublich schön, sinnlich und authentisch dargestellt und lockerten das Ganze tatsächlich echt ein bisschen auf!
Die fast schon erdrückenden Momente waren für kurze Zeit vergessen...
Das hat Elisabeth O` Roark wirklich gut umgesetzt...

Mir ist ebenfalls definitiv klar, dass die Autorin ihr Buch vermutlich genauso erzählen wollte, damit sie uns näher bringen kann, warum Lukes und Juliets "Anziehungskraft" eben etwas ganz besonderes ist...
Allerdings ist alles, was um Juliet herum passiert für mich so arg toxisch gewesen, dass es wirklich Zeiten gab, in denen ich das Buch am liebsten abgebrochen hätte. Eben weil es mir partiell so schwer viel es zu lesen...

Das Umfeld bei den Allens ist da ein wirklich gutes Beispiel. Beim Lesen des Altags dieser Pfarrerfamilie und wie es Juliet hier ergeht, konnte ich nichts anderes machen, als entweder wütend zu werden oder laut losheulen zu wollen. Es werden hier am laufenden Band Entscheidungen für Juliet getroffen, die als "Wir meinen es doch nur gut!", deklariert werden, was wohl in andere Augen auch so sein mag. Von denen, die Allens aber nicht merken, dass sie für das arme Mädchen alles nur noch schlimmer machen...

Danny, ihr eigentlicher Freund, ist da auch keine große Hilfe. Aufgewachsen mit gewissen Werten, bremst er Juliet unwissentlich ständig aus, ohne es wirklich zu merken. Er bevormundet sie und behandelt sie oft, wie ein kleines Kind...
Auch gibt es einige heikle Situationen, in denen Danny - meiner Meinung nach - nicht rational, nicht korrekt handelt oder reagiert...
Unterstützung ist echt was anderes...

Was hier aber wieder wirklich schön zu sehen war, war Juliets Entwicklung. Ganz langsam und durch Luke sehr klar, erkennt sie den wahren Wert von eigenen Träumen, und dass es okay ist diese zu haben...
Man darf mit offenen Augen auf das Leben zugehen und muss es nicht aus einem "Käfig" hindurch betrachten.
Juliet schafft es sich später immer mehr zur Wehr zu setzen, ihre eigene Meinung darzulegen und diejenigen, die nicht damit gerechnet haben, mit großen Augen und offenen Mündern dastehen zu lassen...

Der Schreibstil von Elisabeth O' Roark ist richtig schön und gibt der Geschichte gerade dadurch eine sehr besondere Atmosphäre...

Schlussendlich gönnt man Juliet ihr Happy End mit Luke auf jeder einzelnen der 384 Seiten.
Ob sie das auch bekommt, müsst ihr selber lesen.
Die Geschichte lies aber nach Beendigung definitiv etwas in mir zurück.

Mein abschließendes Fazit:
Eine teilweise echt schwer zu ertragene (Liebes-) geschichte, die anderseits soviel Schönes bereit hält und irgendwie Mut macht und Hoffnung gibt...



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