gelungenes Debüt
No Sound – Die Stille des Todes
Meine Meinung:
Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Die Sprache bildreich, sodass ich mir alles gut vorstellen konnte. Die Geschichte wird aus Calebs Sichtweise erzählt, sodass ich als Leser ...
Meine Meinung:
Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Die Sprache bildreich, sodass ich mir alles gut vorstellen konnte. Die Geschichte wird aus Calebs Sichtweise erzählt, sodass ich als Leser einen guten Einblick in seine Gedanken und Gefühlswelt erhielt und die Herausforderungen – die seine Gehörlosigkeit an ihn stellt – besser nachvollziehen konnte. Und so seine Handlungsweisen besser nachvollziehen konnte.
Die Charaktere wurden gut ausgearbeitet, sodass ich eine Vorstellung von Ihnen und ihrem Charakter erhielt. Auf den ersten Seiten war ich von Calebs Reaktionen und Beschreibungen überrascht/verwirrt. Diese Verwirrung klärte sich nach ein paar Seiten, durch einen Aspekt auf – den ich so nicht in meine Überlegungen einbezogen hatte/an den ich nicht gedacht hatte. Insgesamt wurde Calebs Gehörlosigkeit und deren Auswirkungen auf das tägliche Leben gut herausgearbeitet – und mir als Leser in den unterschiedlichsten Situationen vor Augen geführt. Die Auswirkungen auf seine Persönlichkeit, sein Privatleben, aber auch auf sein tägliches Leben – den Umgang und das Leben mit seinen Mitmenschen. Gebärdensprache, die Schwierigkeiten im Alltag – telefonieren, aber auch die Kompensation durch die anderen Sinne wurden mir als Leser anschaulich vermittelt.
Die Handlung an sich konnte mich überzeugen. Immer wieder ergaben sich neue Hinweise, denen Caleb und seine Partnerin nachgingen und so den Spannungsbogen meistens aufrechterhielten. Und ich als Leser gespannt der Auflösung entgegenfieberte.
Fazit:
Eine Geschichte, deren Focus in etwas zu gleichen Teilen auf Calebs Gehörlosigkeit und den Auswirkungen auf seine Ermittlungstätigkeit - und der Auflösung des Falles selbst liegt.