Seichte Story in toller Landschaft
Der kleine Strickladen in den HighlandsDie junge Maighread wird vom Pech verfolgt: Durch die Trennung von ihrem Freund verliert sie auch den Job in seiner Firma und wohnt vorübergehend wieder bei ihrer Mutter. Dort findet sie ein Foto ihrer ...
Die junge Maighread wird vom Pech verfolgt: Durch die Trennung von ihrem Freund verliert sie auch den Job in seiner Firma und wohnt vorübergehend wieder bei ihrer Mutter. Dort findet sie ein Foto ihrer Großeltern und erfährt, dass diese nicht schon lange tot sind, wie ihre Mutter immer behauptet hat. Sie macht sich auf den Weg zum Loch Lomond in die Schottischen Highlands. Dort angekommen trifft sie auf den charmanten Joshua. Viel mehr muss ich eigentlich nicht erzählen, denn es ist klar, wie die Geschichte weiter geht. Ach ja, einen Strickladen gibt es auch noch.
Die Landschaft ist wundervoll beschrieben und man bekommt sofort Lust dorthin zu reisen. Man merkt, dass die Autorin sich viel Mühe mit der Beschreibung gegeben hat! Die Story ist anfänglich auch wirklich gut, es gibt Irrungen und Wirrungen, Flirts, Freundschaften... Alles verläuft ganz gut und ich war gespannt, welche Wendungen es am Ende gibt um die losen Fäden zu verknüpfen. Was dann aber kam, war so hanebüchen, dass es das mir einen Teil Lesevergnügen genommen hat.
Ich möchte nicht spoilern, deshalb gehe ich nicht näher darauf ein.
Ein Schwerpunkt des Buches ist natürlich das Stricken. Diesen Teil hat die Autorin gut umgesetzt, am Ende des Buches gibt es die Strickanleitungen von Maighread auch zum Nachstricken. Auch über Wolle lernt man ein wenig und es ist schön, über dieses Hobby zu lesen.
Insgesamt ein Wohlfühlbuch, bei dem man das Ende hätte weglassen können. So viele "Zufälle" von denen vorher niemand gewusst hat (was nicht sein kann) mag ich nicht. Wer darüber hinwegsehen kann, wird hier seine Freude haben und sich mit diesem Buch in die selbstgestrickte Wolldecke kuscheln.