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Veröffentlicht am 25.08.2020

Langatmiger Lauf...

Lauf, so schnell du kannst
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Das Cover verspricht ein prickelndes Abenteuer und auch der Klappentext klingt nach spannenden Frauenkrimi.

Inhalt: Angie Powell führt erfolgreich Gruppen durch die Wildnis rund um ihre Heimatstadt, bis ...

Das Cover verspricht ein prickelndes Abenteuer und auch der Klappentext klingt nach spannenden Frauenkrimi.

Inhalt: Angie Powell führt erfolgreich Gruppen durch die Wildnis rund um ihre Heimatstadt, bis der Dare Callahan sich in der Stadt niederlässt und ihr Konkurrenz macht. Nachdem es immer schlechter läuft, muss Angie ihr Unternehmen schließen, doch eine letzte Tour will sie noch führen. Doch einer ihrer Klienten führt nichts Gutes im Schilde und so beobachtet Angie einen Mord und wird selbst zur Gejagten.

Meine Meinung: Ich bin ein großer Fan von Linda Howard und liebe ihrer Schreibstil und die Schlagfertigkeit ihrer Figuren. Gerade die starken weiblichen Protagonistinnen mit ihren Ecken und Kanten mag ich sehr.

In „Lauf so schnell du kannst“ waren mir die Charaktere direkt sympathisch und es macht Spaß die Stadt und die Charaktere kennenzulernen.
Angie Powell ist taff und lässt sich so leicht nicht aus der Ruhe bringen, sie muss sich in einer Männerdomäne behaupten und das gelingt ihr recht gut. Trotzdem ist sie eigensinnig und stur, was sich auch in den Dialogen mit Dare Callahan zeigt.
Dare Callahan ist der klassische Beschützer der sich nicht wirklich um die Meinung anderer schert, er bleibt zu Beginn doch recht geheimnisvoll.
Auch bekommt der Leser einen Einblick in die Sicht und die Beweggründe des Kunden aka Mörders und dass schon recht früh. Der Klappentext verrät ja aber schon, dass ein Mord passiert.
Trotzdem mir die Charaktere sehr sympathisch waren, finde ich doch, dass die klassische Stereotypen hier ein wenig zu klischeehaft angelegt worden sind. Insbesondere wird, für mich, zu viel auf der Rolle von Frau und Mann herumgeritten.

Ich bin gut in die Handlung hereingekommen, fand aber den Mittelteil doch sehr zäh, irgendwie gab es für mich hier wenig spannende Handlung, eher viel für den Beziehungsaufbau zwischen Dare und Angie.

Fazit: Sympathische, aber sehr klischeehafte und stereotype Charaktere, für mich ein doch recht flacher Spannungsbogen. Eher eine Lektüre für den Urlaub oder Zwischendurch, weniger Krimistimmung als erwartet.

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Veröffentlicht am 07.07.2020

Traum oder Wunsch?

Die Liebe fällt nicht weit vom Strand
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Cover: Das Cover ist schön gestaltet und sehr ansprechend, mit der glitzernden Schrift und der blauen Farbe ist man schnell in romantischer Urlaubsstimmung.

Inhalt: Sophie arbeitet am Empfang eines Hamburger ...

Cover: Das Cover ist schön gestaltet und sehr ansprechend, mit der glitzernden Schrift und der blauen Farbe ist man schnell in romantischer Urlaubsstimmung.

Inhalt: Sophie arbeitet am Empfang eines Hamburger Filmverleihs, doch eigentlich ist ihr Traum ein eigener Food Truck um dort ihre Leidenschaft zum kochen zu folgen. Irgendwie läuft es in ihrem Leben aktuell nicht rund, auch mit ihrer Beziehung scheint sie nicht mehr zufrieden zu sein. Als ein Zufall sie in die Marketingabteilung befördert und sie plötzlich die Leitung einer Marketing-Kampagne für einen neuen Film übernimmt, überschlagen sich die Ereignisse und auch ihre Gefühle kommen ins Schleudern.

Meine Meinung: Der Schreibstil ist locker und flüssig und es ist eine schöne leichte Sommerromanze für zwischendurch. Mir hat ein wenig der Spannungsbogen gefehlt, dieser kam für mich erst so ab der Hälfte langsam in den Aufbau.

Die Charaktere finde ich ganz interessant, Sophie ist eine sehr sympathische Person. Sie macht sich allerdings mehr Sorgen um andere und lässt sich auch leicht verunsichern. Gut gefallen haben mir die Dialoge mit ihrer Freundin Sascha und zu ihrem Kollegen. Sascha ist praktisch das Gegenteil von Sophie und es ist interessant zu sehen, wie die beiden gemeinsam agieren und die Situationen bewerten. Dagegen gibt es noch ein paar sehr unsympathische Charaktere. Ich finde insgesamt gibt es eine Vielzahl von Persönlichkeiten, aber besonders viele extreme. Einzig Sophies Magenverstimmung fand ich etwas zu präsent in der Geschichte und es hat nachher etwas genervt.

Fazit: Nette Sommerlektüre für zwischendurch mit verschiedenen Charakteren, aber zu wenig Spannung.

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Veröffentlicht am 21.06.2020

Val for Virgin

V is for Virgin
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Cover: Hier ist das Cover sehr schön gestaltet und macht Lust durch das Buch zu blättern. Der Klappentext gibt schon mal eine gewisse Richtung vor.

Inhalt: Val hat sich dafür entschieden mit ihrem ersten ...

Cover: Hier ist das Cover sehr schön gestaltet und macht Lust durch das Buch zu blättern. Der Klappentext gibt schon mal eine gewisse Richtung vor.

Inhalt: Val hat sich dafür entschieden mit ihrem ersten Mal bis zur Ehe zu warten, doch als ihr Freund das herausfindet macht er Schluss. Am nächsten Tag gehen wilde Gerüchte durch die Schule, die Val in einer beeindruckenden Vorstellung in der Cafeteria der Schule klarstellt. Dabei wird sie ungewollt zum YouTube-Star. Was wiederum Kyle Hamilton, einen ehemaligen Mitschüler und Rockstar auf Val aufmerksam macht.

Meine Meinung: Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, er ist leicht und flüssig und passt gut zur Geschichte. Der erste Teil der Dilogie wird aus Val’s Perspektive erzählt, im zweiten Band kommt dann Kyle zu Wort.

Die Charaktere sind interessant und abwechslungsreich. Val hat klar ihre Beweggründe und ihr Ziel im Blick, allerdings zweifelt sie immer mal wieder auf ihrem Weg. Für mich gibt das schön die Phase zwischen Teenager und Erwachsenen wieder, die sich langsam entwickelt. Sie steht klar für andere ein und weiß sich auch zu verteidigen, für mich ein Glaubwürdiger und starker Charakter.

Kyle Hamilton ist ein schlagfertiger Typ, der mir recht schnell sympathisch war, auch wenn die Figur häufig recht oberflächlich wirkt. Mit Cara, Vals bester Freundin kommt noch ein Facettenreiche Nebenfigur dazu, die ebenfalls für viele lustige Momente und Dialoge gesorgt hat.

Das Thema Abstinenz und Jungfräulichkeit ist während der gesamten Geschichte präsent, obwohl mir Val’s Kampagne an einigen Stellen doch zu extrem. Wichtig finde ich die Aussage, dass jeder ruhig warten sollte bis er zu diesem Schritt bereit ist und sich nicht den Erwartungen anderer oder dem Druck beugen soll. Allerdings ist auch Abstinenz nicht immer das Heilmittel für alle Teenagerprobleme.

Was mit ein wenig gefehlt hat war ein Spannungsbogen in der Geschichte, für mich hat die Geschichte lange vor sich erzählt ohne wirklich vom Fleck zukommen und dann ging alles irgendwie ganz schnell.

Fazit: Sympathische Charaktere und mal ein etwas anderes Thema zum Nachdenken.

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Veröffentlicht am 06.06.2020

Actionfilm im Buchformat

Secret Protector, Band 1: Tödliches Spiel
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Inhalt: Bei einer Gamingveranstaltung trifft Lukas auf Una und ihren Bruder. Doch plötzlich wird Una’s Bruder entführt und es beginnt eine rasante Jagd nach den Kidnappern. Diese wollen das Una einen ...

Inhalt: Bei einer Gamingveranstaltung trifft Lukas auf Una und ihren Bruder. Doch plötzlich wird Una’s Bruder entführt und es beginnt eine rasante Jagd nach den Kidnappern. Diese wollen das Una einen Gamingwettbewerb beeinflusst, aber Lukas hat andere Pläne und will Una helfen, ihren Bruder zu befreien.

Meine Meinung: Ich finde den Schreibstil des Autors sehr angenehm und die Szenen sind sehr actionreich und anschaulich beschrieben. Dadurch gibt es immer viele spannende Momente, allerdings finde ich die Passagen dazwischen etwas zäh, sodass für mich nur ein unterbrochener Spannungsbogen aufgekommen ist.

Die Hauptfiguren Lukas und Una sind mir sehr sympathisch. Lukas wirkt für mich sehr jugendlich, scheint aber auch ein echtes Allroundtalent zu sein. Für mich war das an vielen Stellen einfach zu viel, fast schon ein Superheld ohne Anzug. Viele Schritte seiner Gegner hat er vorhergesehen, daher haben mir hier ein wenig die Wendungen gefehlt.

Una ist ein eher emotionaler Charakter und bildet daher einen guten Kontrast zu Lukas, sie wirkte auf mich realistischer als Lukas.
Die Action-Szenen haben mir sehr gut gefallen, allerdings hat für mich zum Ende hin der Realitätsbezug gefehlt, was mich beim Lesen, dann doch irgendwann gestört hat.

Fazit: Viel Action und ein toller Schreibstil, leider verliert die Geschichte etwas die Realität aus den Augen.

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Veröffentlicht am 20.05.2020

Crazy Déjà-vu Erlebnis

Crazy in Love (Weston-High-Reihe 1)
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Crazy in Love, der erste Teil von drei Bänden, spielt in Boston an einer High-School.

Inhalt: Sasha zieht nach Bosten um ihren Traum vom Studium an der Yale zu verfolgen. Dabei ist der Neuanfang ohne ...

Crazy in Love, der erste Teil von drei Bänden, spielt in Boston an einer High-School.

Inhalt: Sasha zieht nach Bosten um ihren Traum vom Studium an der Yale zu verfolgen. Dabei ist der Neuanfang ohne ihre Mutter und beste Freundin nicht das schwierigste. Sie will es hier schaffen, auch wenn die Mitschüler eher arrogant und elitär sind.

Meine Meinung: Crazy in Love, der erste Teil von drei Bänden, spielt in Boston an der Weston High.

Der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen und die Autorin schafft es sehr schön ein positives Bild zu zeichnen. Es gibt viele schöne Formulierungen, die insbesondere auch den positiven Charakter von Sasha ausmachen. Es sind immer kurze Kapitel was das zügige lesen einfach macht, dabei wird immer zwischen der Perspektive von Sasha und Ben gewechselt, so dass man hier Einblicke in beide Charaktere bekommt.

Sasha ist eine sehr positive junge Frau auf dem Weg sich ihren Traum zu erfüllen. Sie war mir direkt sympathisch, da sie neben ihrem Ehrgeiz auch noch einen Fable fürs Backen und Listen schreiben hat. Durch ihre direkte, aber liebenswerte Art macht es Spaß ihre Dialoge zu verfolgen. Allerdings viel mir zunehmend auf, dass sie auch eine sehr naive Seite hat, was ich persönlich etwas anstrengend fand, bin gespannt wie sich das noch in der weiteren Geschichte entwickelt.

Ben hat ein typisches Macho Image vom unnahbaren, reichen und abgehobenen Schulidol, diesem wird er aber bei näherer Betrachtung nicht gerecht. Hinter dieser Fassade verbirgt sich viel mehr und ein sehr liebenswerter Charakter.

Beim Lesen der Geschichte hatte ich häufig ein Déjà-vu-Gefühl, es erinnerte mich sehr an verschiedene Geschichten aus diesem Genre. Auch fand ich das die Zuneigung zwischen Ben und Sasha, hätte mehr Zeit vertragen, mir ging das etwas zu schnell. Dadurch gab es dann viel hin und her zwischen Vertrauen und Enttäuschung, was ich persönlich sehr anstrengend fand.

Am Ende bleibt ein typischer Cliffhänger und macht neugierig darauf wie es im nächsten Band weitergeht.

Fazit: Eine nicht neue Geschichte rund um On-Off-Beziehung mit angenehmen Charakteren und dem nötigen High-School-Drama.

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