Unbedingt lesen
Das Haus in der LöwengassePauline Schmitz wurde nach dem Tod ihrer Eltern von ihrem Onkel aufgenommen und erzogen. Doch bevor dieser sie gut verheiraten konnte, verstirbt auch er. Pauline muß eine Gouvernantenstelle annehmen, um ...
Pauline Schmitz wurde nach dem Tod ihrer Eltern von ihrem Onkel aufgenommen und erzogen. Doch bevor dieser sie gut verheiraten konnte, verstirbt auch er. Pauline muß eine Gouvernantenstelle annehmen, um sich ernähren zu können. Doch der Herr des Hauses verlangt nicht nur die Kinderbetreuung. Als dessen Frau dies bemerkt, muß Pauline die Stadt verlassen und findet in Köln eine Anstellung als Magd. Doch die Arbeit erweist sich für sie als schwer, da sie körperlich keine Arbeit gewohnt ist. Während eines offiziellen Anlasses wird sie von Julius Reuther erwischt, wie sie dessen Sohn die Leviten liest. Dieser ist davon so beeindruckt, daß er sie als Gouvernante einstellt. Dies könnte für sie eine glückliche Fügung des Schicksals sein, doch dann verliebt Pauline sich in Julius.
Auch hier beweist Petra Schier wieder ihr Talent! Der Schreibstil ist flüssig und man kann sich alles bildlich sehr gut vorstellen. Besonders die Sprache fand ich gut: Der berühmte Kölsche Dialekt zwischendurch war sehr abwechslungsreich und nicht alltäglich!
Mit diesem Buch hat Petra Schier ein Experiment gewagt und einen Roman geschrieben, der nicht ein typisch historischer Roman ist, den man sonst von ihr gewohnt ist. Aber: Das Experiment ist gelungen! Dies Buch ist absolut empfehlenswert, nicht nur für Frauen! Auch Männer werden Spaß an diesem Roman haben!