Einzelgänger trifft Tollpatsch
Herzgeflüster in Sandcastle BayWährend Jamie nett und hilfsbereit, aber eher ein Einzelgänger ist, hadert Melody mit ihrer Ungeschicklichkeit, die sie immer wieder dem Gespött anderer aussetzt. Obwohl die beiden ineinander verliebt ...
Während Jamie nett und hilfsbereit, aber eher ein Einzelgänger ist, hadert Melody mit ihrer Ungeschicklichkeit, die sie immer wieder dem Gespött anderer aussetzt. Obwohl die beiden ineinander verliebt sind, können sie nicht über ihre Schatten springen, haben Angst vor Zurückweisung. So kreisen sie ein Jahr lang umeinander herum, bevor sie ein Date vereinbaren.
Durch Rückschläge aus der Vergangenheit vorsichtig geworden, träumen Jamie und Melody zwar von der großen Liebe, wagen jedoch nicht den ersten entscheidenden Schritt. So entwirft Holly Martin ein langwieriges Hin und Her; eine Reihe von Missverständnissen und übertriebene Rücksichtnahme führen zu peinlichen Szenen, die weder spannend noch besonders unterhaltsam sind. Durch die übertrieben dargestellten und sich stets wiederholenden Charakterschwächen, die wohl witzig sein sollen, driftet die Geschichte in eine fade dahindümpelnde Abfolge von Kapiteln ab. Spaß, Witz und Ironie bleiben über große Teile auf der Strecke, ob vom Autor so verfasst oder durch eine unzureichende Übersetzung ungewollt so passiert, ist die Frage.
Die unterschiedlichen Charaktere sind grundsätzlich gut gewählt und passend zueinander in Kontrast gesetzt, auch die wuselige Schar an niedlichen Welpen ist in einer romantischen Liebesgeschichte kaum fehl am Platz. Aber die hölzernen und unglaubwürdigen Dialoge zerstören leider viel an möglicher Spannung und aufkommender Romantik.
Leider kann mich dieses Buch auf verschiedenen Eben nicht überzeugen und gibt den anderen Bänden aus dieser Serie keine Chance.