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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.07.2020

Nette Geschichte, hätte besser sein können

Sommerglück und Honigduft
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Nells Leben gerät aus den Fugen, da erinnert sie sich an den Ort, an dem sie so glücklich war. Den Ort an dem sie ihre große Liebe kennengelernt hat, den Vater ihrer Tochter, der ihr jedoch nie gefolgt ...

Nells Leben gerät aus den Fugen, da erinnert sie sich an den Ort, an dem sie so glücklich war. Den Ort an dem sie ihre große Liebe kennengelernt hat, den Vater ihrer Tochter, der ihr jedoch nie gefolgt ist. Spontan kommt sie auf die Idee erneut nach Kreta zu reisen. Dort fängt sie an mitzuarbeiten, in der Hoffnung ihren Ex wiederzusehen und den Ort zu retten. Doch einige kämpfen gegen den Ort, sorgen dafür dass der Berg nicht mehr genutzt werden kann und die Bienen verschwunden sind.

Nells Charakter hat mir nicht so recht gefallen, die Frau kam mir mit ihrem Verhalten eher vor wie ein Teenager als wie eine Mutter einer gerade erwachsen gewordenen Tochter. Auch das Verhalten von anderen Figuren war öfter nicht sehr schlüssig. Der Inhalt der Geschichte war ganz nett für zwischendurch, aber leider nicht zu 100% überzeugend.

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Veröffentlicht am 24.03.2020

Zu viele Längen

Limit
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"Limit" war mein erstes Buch von Schätzing, der für seine Thriller bekannt ist. Leider hab ich mir mehr davon erwartet. Immer wieder bin ich über Längen gestolpert, weshalb mich das Hörbuch nicht wirklich ...

"Limit" war mein erstes Buch von Schätzing, der für seine Thriller bekannt ist. Leider hab ich mir mehr davon erwartet. Immer wieder bin ich über Längen gestolpert, weshalb mich das Hörbuch nicht wirklich gefesselt hat.

2025 gibt es neue Technologien. Die Amerikaner und die Chinesen wetteifern im fördern von Helium-3 auf dem Mond, mit welchem die Energieprobleme auf der Erde gelöst werden sollen. Plötzlich ist eine Chinesin verschwunden und ausgerechnet diese ist in Besitz eines lebensgefährlichen Geheimnisses. Kann Detektiv Owen Jericho den Fall knacken?

Der Inhalt verteilt sich über zahlreiche Hörstunden, ohne die richtige Spannung einfach zu viele. Hätte Schätzing manche Passagen zusammengestrichen und nicht ganz so detailliert geschrieben, wäre es bestimmt besser geworden, aber so komme ich leider nicht über 3 Sterne hinaus.

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Veröffentlicht am 25.02.2020

Die Weltbevölkerung wächst immer weiter...

Inferno
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Ein weiterer Band rund um den Kunsthistoriker und Symbologe Robert Langdon. Langdon wacht in Florenz im Krankenhaus auf, nur hat er vergessen warum er überhaupt dort ist und was er in Italien macht. Dann ...

Ein weiterer Band rund um den Kunsthistoriker und Symbologe Robert Langdon. Langdon wacht in Florenz im Krankenhaus auf, nur hat er vergessen warum er überhaupt dort ist und was er in Italien macht. Dann geht es rund, schon wird auf ihn geschossen und er muss fliehen. Nur vor wem? Und wer kann ihm helfen? Langsam puzzelt er alles wieder zusammen und kommt der Wahrheit immer näher. Alles dreht sich um die Ideen eines Wissenschaftlers. Dieser hält die immer weiter wachsende Weltbevölkerung für gefährlich.

In diesem Buch spielt die Kirche mal keine Rolle, dafür gibt es Ausflüge in die Wissenschaft und Medizin. Die Geschichte entwickelt sich leider zäh, was das Hören sehr anstrengt. Bei seinem Abenteuer wird Langdon hier von der Ärztin Sienna begleitet. Diese Rolle hätte Dan Brown eindeutig besser ausarbeiten können. Oder besser weniger, denn sie scheint mir viel zu übertrieben. Als wäre alles was Brown eingefallen ist schnell auf Sienna projeziert worden wäre. Was mich auch sehr gestört hat, war dass das Lesen immer wieder von Musik unterbrochen wurde. Entweder sollte es ein richtiges Hörspiel sein oder ein Hörbuch. So war es doch sehr irritierend. Die Ortsbescheibungen in Florenz gefallen mir an sich, sind aber manchmal fast schon zu detailliert. Das Muster der Handlung an sich erinnert stark an die vorherigen Robert Langdon Bücher.

Manchmal ist weniger mehr, hier wäre eindeutig mehr drin gewesen wenn alles feiner ausgearbeitet und abgestimmt worden wäre.

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Veröffentlicht am 22.11.2019

Terror

Der Ermittler
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Der Krimi „Der Ermittler“ von Lee Child ist der 21. Band der Reihe um Jack Reacher und der erste der in Deutschland spielt.
Zufällig bekommt ein CIA-Agent mit, dass ein Anschlag geplant wird. Natürlich ...

Der Krimi „Der Ermittler“ von Lee Child ist der 21. Band der Reihe um Jack Reacher und der erste der in Deutschland spielt.
Zufällig bekommt ein CIA-Agent mit, dass ein Anschlag geplant wird. Natürlich geht es um Geld. Nur wer genau verlangt die hundert Millionen Dollar und wofür? Ermitteln soll eine Spezialeinheit der CIA mit Unterstützung des Militärpolizisten Jack Reacher. Was bekommen sie in Hamburg heraus und was ist das Ziel?
Das Buch spielt 1996 und dennoch verwirrt es, dass man das Gefühl bekommt sich direkt im Nachkriegsdeutschland zu befinden. Hier hat wohl Child leider nicht genau genug recherchiert denn die Szenerie passt nicht so richtig. Auch die Figuren wirken nicht immer sehr gut gezeichnet und unglaubwürdig. Jack Reacher ist allerdings natürlich im 21. Band schon ein komplexer Charakter geworden, Militärpolizist, seit vielen Jahren im Dienst und ein Einzelgänger.
Positiv ist definitiv dass alle zwischendurch entstandenen losen Fäden am Ende verknüpft werden.
Eine Spannung ist zwar vorhanden, hätte aber gerne mehr sein können. Auch der Schreibstil ist gwöhnungsbedürftig und teilweise holprig oder telegrammartig. Hier hätte Child lieber noch mehr Zeit in das Buch investiert um alles sorgfältiger auszuarbeiten, dann wäre es besser geworden denn die Idee an sich ist gut und die Anlagen für ein richtig gutes Buch sind vorhanden. So kann ich leider nur 3 Sterne vergeben.

Veröffentlicht am 14.11.2019

Achtung, Serienmörder!

Totenstille im Watt
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Dr. Bernhard Sommerfeldt ist ein neuer Arzt in Ostfriesland. Seine Vergangenheit kennt das Umfeld nicht. Seine Freundin wird Beate, eine Grundschullehrerin. Doch kleine Details aus ihrem Leben stellen ...

Dr. Bernhard Sommerfeldt ist ein neuer Arzt in Ostfriesland. Seine Vergangenheit kennt das Umfeld nicht. Seine Freundin wird Beate, eine Grundschullehrerin. Doch kleine Details aus ihrem Leben stellen seins völlig auf den Kopf und ein gefährlicher Rachefeldzug beginnt.

Das Hörbuch wird vom Autoren selbst gelesen und ab und an merkt man, dass kein gelernter Sprecher am Werk ist. Das Buch selbst wird aus der Sicht von Sommerfeldt geschrieben, die Ermittler sind nur Nebendarsteller. Die Hauptfigur manipuliert das ganze Umfeld geschickt und so wirklich konnte ich mich die Ganze Zeit nicht in ihn hineinversetzen. Klar haben seine Handlungen irgendwie Sinn gemacht, aber es ist nicht schlüssig, dass er nicht auch noch andere Lösungen in Betracht gezogen hat. Beate war mir bis zum Ende überhaupt nicht sympathisch, sie wirkte sehr naiv.

Leichte Kost, die aber nicht jeden anspricht.