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Viola

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.07.2020

Speziell, aber lesenswert

Vom Weg zur Quelle meines Sieges
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Dieses Buch hat mich neugierig gemacht, weil ich inzwischen einige Leute kenne, die auf dem Jakobsweg gepilgert sind. Es hier nochmal aus einer ganz andere Persepktive zu lesen, fand ich spannend. Was ...

Dieses Buch hat mich neugierig gemacht, weil ich inzwischen einige Leute kenne, die auf dem Jakobsweg gepilgert sind. Es hier nochmal aus einer ganz andere Persepktive zu lesen, fand ich spannend. Was bewegt jemanden, dass er sich auf die Pilgerreise macht, was empfindet und fühlt er, was erlebt er...?

Zuerst habe ich mich ein bisschen schwer mit dem Buch getan, weil ich den Schreibstil des Autors als etwas sperrig empfunden habe. Er ergeht sich manchmal in für mich etwas zu detailreichen Schilderungen. Sobald ich mich aber eingelesen hatte, war es ok.

Ich fand es interessant zu erfahren, was ihn dazu brachte, diese ganz besondere Reise auf sich zu nehmen. Auch die lange Reise selbst fand ich gut und lesenswert beschrieben. Man erlebt die Gedanken und Gefühle des Autors während des Wanderns und unterwegs mit - höchst spanennd.

Schön fand ich, wie die Gedichte, die der Autor unterwegs geschrieben hat, mit eingebunden werden. Und auch, dass man etwas über ihr Entstehen erfährt.

Wer sich auf den etwas eigenwilligen Stil des Autors einlässt und sich gedanklich mit ihm auf die Reise macht, wird viel Freude an diesem Buch haben.

Veröffentlicht am 11.07.2020

Faszinierend und erschreckend

Alles Geld der Welt
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Dieses Buch war für mich ein etwas schwieriger Fall. Warum? Weil es eigentlich so authentisch und gut geschrieben ist – auch in der passenden damaligen Sprache – gleichzeitig ist es dadurch aber auch etwas ...

Dieses Buch war für mich ein etwas schwieriger Fall. Warum? Weil es eigentlich so authentisch und gut geschrieben ist – auch in der passenden damaligen Sprache – gleichzeitig ist es dadurch aber auch etwas anstrengend. Und dafür musste ich leider einen Stern abziehen, weil es mich dann manchmal doch gestört hat beim Lesen...Das Buch selbst ist gut und unterhaltsam, spannend, was damals so alles passiert ist undwas auf was Auswirkungen hatte. Die Hauptfigur ist eher nicht so sympathisch, aber das hat mich hier nicht gestört. Man erlebt mit, was so alles passiert und welche Folgen welche Taten haben. Das ist wirklich gut dargelegt und bestens nachvollziehbar geschrieben.Gut gefallen hat mir, dass man in die damalige Welt eintauchen kann. Auch in die der Juden und die Probleme, die sie hatten.

Der Roman ist wie eine kleine Zeitreise ins damalige Wien. Gleichzeitig ist es faszinierend und erschreckend zugleich, wie ähnliche die damalige Welt der heutigen war. Scheinbar lernen die Menschen nie, Verbrecher sterben nie aus.

Wer gerne ins Wien Ende des 19. Jahrhunderts eintauchen will und keinen spannenden Thriller, sondern einen Krimi voller feiner Töne mag, ist hier genau richtig.

Veröffentlicht am 04.06.2020

Wunderschöne Natur und interessante Begegnungen

Kein Tee mit Mugabe
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Dieses Buch hat mich sehr neugierig gemacht, weil ich sehr gerne reise, von Afrika aber bisher nur den Norden kenne. Dort war ich schon in einigen Ländern, den Süden aber habe ich bisher noch nicht besucht. ...

Dieses Buch hat mich sehr neugierig gemacht, weil ich sehr gerne reise, von Afrika aber bisher nur den Norden kenne. Dort war ich schon in einigen Ländern, den Süden aber habe ich bisher noch nicht besucht. Daher wollte ich die Gelegenheit ergreifen und gemeinsam mit der Autorin auf die Reise gehen nach Südafrika, Mosambik und Simbabwe.
Die herrlichen Schilderungen der wunderschönen Natur fand ich einfach toll, vor allem der Bazaruto-Nationalpark hat es mir angetan. Allerdings würde ich nicht nur wegen eines Strandurlaubs dorthin reisen, sondern es – wie die Autorin – mit weiteren Stationen verbinden. Die Natur ist sicherlich ein besonderes Gut, das Länder wie Mosambik haben. Ich denke, die Abgeschiedenheit dort ist Fluch und Segen zugleich. Ein sanfter Tourismus wäre hier schön, sodass die Natur geschützt bleibt und auch die Einheimischen etwas von den Besuchern haben.
Besonders interessant sind für mich immer die Begegnungen mit den Menschen aus fremden Ländern und Kulturen. Das finde ich immer wieder spannend und mag ich auch gerne lesen. Ich hätte gerne mehr über Frauen und die Kultur als solche gelesen und weniger über die aufdringlichen Männer. Klar muss man die auch erwähnen, aber bitte nicht so ausführlich. Davon abgesehen hat mir das Buch gut gefallen und es war eine schöne Reise in Zeiten, in denen man sich nicht wirklich fernab bewegen kann.

Veröffentlicht am 17.04.2020

Aufgeräumt und befreit

Räuchern, Raunacht, Rituale
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Aufgeräumt und befreit durch das Jahr, so lautete der Untertitel dieses Buches und das hat mich neugierig gemacht. Wer möchte das nicht? Ich bin eher der chaotische Typ und versuche, dem Chaos und der ...

Aufgeräumt und befreit durch das Jahr, so lautete der Untertitel dieses Buches und das hat mich neugierig gemacht. Wer möchte das nicht? Ich bin eher der chaotische Typ und versuche, dem Chaos und der Unordnung Herr zu werden. Das gelingt auch immer besser, dennoch lese ich gerne mal was darüber, um mich weiter zu motivieren. Dieses Buch bietet einen ganz anderen Ansatz und das fand ich interessant.

Hier geht es um uralte Rituale, um die Raunächte und das Räuchern. Damit, so beschreibt die Autorin verständlich und gut nachvollziehbar, kann man aufgeräumt und befreit in das neue Jahr starten. Ich bin nicht so der esoterische Typ, fand diese Ideen aber durchaus interessant.

Alles wird so beschrieben, dass man es gut nachmachen kann und auch verstehen kann, wenn man sich bisher noch nicht mit dieser Thematik beschäftigt hat. Das hat mir gut gefallen. Auch die Gliederung des Buches ist gut und hilfreich. So geht es anfangs erst um Allgemeines, später dann um das Räuchern und die Rituale.

Wer Einblick in diese Ideen und Ansätze haben möchte, ist hier genau richtig! Perfekt für Anfänger und Interessierte!

Veröffentlicht am 04.04.2020

Unterhaltsam und lustig

Liebe, Tod und Tofu
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Wer es gerne nicht so blutig und bierernst mag, der ist hier genau richtig. Ein Krimi, der für Spannung, gute Laune und nette Abwechslung sorgt. Die Hauptfigur Francesca Carlotti ist eine starke Frau, ...

Wer es gerne nicht so blutig und bierernst mag, der ist hier genau richtig. Ein Krimi, der für Spannung, gute Laune und nette Abwechslung sorgt. Die Hauptfigur Francesca Carlotti ist eine starke Frau, die genau weiß, was sie will und was nicht. Das mochte ich sehr. Gleichzeitig fand ich auch den Humor toll, der immer wieder im Geschehen aufblitzt.
Der Roman ist gut durchdacht und spannend und führt den Leser auf eine schöne Reise in die Berge. Gemeinsam mit den Protagonisten wird es gefährlich, romantisch, lustig und schön. Das Ende ist nicht vorhersehbar und so bleibt es bis zum Schluss spannend, wer nun wirklich der Täter ist ...
Bisher kannte ich weder die Autorin, noch den Verlag, aber das hat sich zum Glück ja nun geändert.
Danke auch für die Beigabe!