Interessante Idee mit viel verschenktem Potenzial
Road to OmbosDer Gott Seth ist gefallen und findet sich ohne Kräfte im modernen Las Vegas. Dort trifft er auf die Obdachlosen Fernando, Tara und Billy, die ihn unter ihre Fittiche nehmen.
Leider konnte ich mit der ...
Der Gott Seth ist gefallen und findet sich ohne Kräfte im modernen Las Vegas. Dort trifft er auf die Obdachlosen Fernando, Tara und Billy, die ihn unter ihre Fittiche nehmen.
Leider konnte ich mit der Geschichte von Seth nicht so ganz viel anfangen. Vom Schreibstil und auch von der Geschichte her habe ich immer drauf gewartet, dass die Geschichte wirklich anfängt, dann war sie aber auf einmal schon vorbei. Der Kampf mit den modernen Technologien hat mich beim Lesen des Klappentextes besonders gereizt, leider kommen die Szenen aber erst etwas willkürlich in den Bonuskapiteln vor. Generell hätte ich mir gewünscht, dass die einfach in das „Hauptbuch“ eingearbeitet gewesen wären. Damit hätte die Geschichte etwas mehr Tiefe gehabt und man wäre nicht so viel hin und her gesprungen.
Die Hauptcharaktere Seth, Fernando, Billy und Tara fand ich ganz interessant, aber mir hat die Tiefe gefehlt, ich habe mich mit niemandem wirklich verbunden gefühlt und sie wirkten auf mich nicht wirklich nahbar.
Insgesamt muss ich leider sagen, dass „Road to Ombos“ auf mich ziemlich zusammengewürfelt wirkte und mich überhaupt nicht mitreißen konnte. Ich würde das Buch also eher nicht weiterempfehlen.