Tristan ist seit dem Tod seines Vaters Mitglied in der FiftySeven, der gefährlichsten Gang in Millers, Arkansas. Wer dabei ist, gehorcht. Wer austreten will, stirbt. Alle Hoffnungen auf eine bessere Zukunft hat Tristan längst aufgegeben – bis Riley in sein Leben tritt. Doch er darf ihr seine Gefühle niemals zeigen, denn wer ihm etwas bedeutet, wird zur Zielscheibe der Gang. Riley hat gelernt, niemals aufzugeben. Als sie nach Millers zieht und Tristan begegnet, fasziniert sie der unnahbare Bad Boys sofort. Obwohl sie ständig aneinandergeraten, sieht Riley hinter Tristans harte Fassade. Und je näher sich die beiden kommen, desto mehr möchte Riley Tristan helfen, aus der FiftySeven auszutreten. Doch er wäre nicht der Erste, der dabei sein Leben lässt …
***Eine Szene aus LIPS DON`T LIE***„Hast du Angst?“ Tristans Augen trüben sich und er wappnet sich gegen meine Antwort, aber ich schüttele den Kopf. Es ist keine Lüge. Ich habe keine Angst. Vermutlich gibt es im Moment keinen anderen Ort, keinen Menschen, bei dem ich sicherer wäre.Sein Blick wandert über mein Gesicht. Als er die Hand hebt und sie an meine Wange legt, schließe ich die Augen. Ich habe mich so sehr nach diesem Moment gesehnt. Als sich unsere Lippen berühren, ist der Kuss behutsam und vorsichtig. Er ist ängstlich und verlangend. Elektrisierend.„Es tut mir leid, dass du mir begegnet bist, Riley“, sagt er nah an meinen Lippen, seine Stimme ist nur ein leises Wispern.Ich schmiege mich an ihn. „Ich bin froh, dass ich dir begegnet bin, Tristan. Das ist der Unterschied.“
Zum Buch:
Riley ist neu in der Stadt, in einer Stadt, in der eine Gang das Sagen hat.
Tristan gehört dieser Gang an seit er denekn kann, sein Dad hat sie gegründet, sein Dad ist ...
Bewertet mit 3.5 Sternen
Zum Buch:
Riley ist neu in der Stadt, in einer Stadt, in der eine Gang das Sagen hat.
Tristan gehört dieser Gang an seit er denekn kann, sein Dad hat sie gegründet, sein Dad ist dafür gestorben.
Die Beiden könnten unterschiedlicher nicht sein und dennoch ziehen sich soch gegenseitig an ...
Meine Meinung:
Mich sprach das Cover an, obwohl rosa normal so gar nicht meine Farbe ist. Der Klappentext tat sein übriges und ich wollte das Buch so gerne lesen.
Und dann kam die Enttäuschung, der Anfang bis zur Hälfte des Buches, vielleicht sogar nicht mehr, war sehr zäh und langatmig. Ich kam mit den Protagonisten nicht klar, Riley ist sehr anstrengend, Tristan zu farblos. Ich wollte schon abbrechen, was ich aber ungern mache.
Dann kam durch das Verschwinden von Paul auf einmal eine Wendung und auf einmal wurde es dann doch spannend genug um es zu beenden.
Die letzten siebzig Seiten konnten mich dann doch noch emotional erreichen.
Also, wenn ihr es lesen wollt, gebt ihm eine Chance. Am Ende lohnt es sich dann doch noch.
Das Cover ist wirklich wunderschön und die Farben harmonieren super miteinander. Ich finde es jedoch eher unpassend zu der Geschichte, weil durch diese rosa-lila-Töne suggeriert wird, dass es sich um eine ...
Das Cover ist wirklich wunderschön und die Farben harmonieren super miteinander. Ich finde es jedoch eher unpassend zu der Geschichte, weil durch diese rosa-lila-Töne suggeriert wird, dass es sich um eine reine Liebesgeschichte handelt, aber dieses Buch ist definitiv mehr! Es geht hier nämlich um Tristan und Riley. Tristan wirkt auf den ersten Blick wie der eiskalte Bad Boy, dem andere Menschen vollkommen egal sind, aber für seine Familie und Freunde würde er alles tun. Riley zieht mit ihrem Vater mal wieder um, direkt in die Nachbarschaft von Tristan. Sie will einfach nur Basketball spielen und lässt sich auch nicht von Tristan unterkriegen.
Dieser Jugendroman hat mir insgesamt recht gut gefallen. Ich wurde gut unterhalten und ich mochte vor allem auch Tristan und Riley. Beide waren sehr realistisch in ihren Einstellungen und gaben trotzdem nie auf. Ich habe bereits einige Gang-Geschichten gelesen und obwohl ich jetzt nicht wirklich von Erfahrungen aus dem realen Leben, was das Thema angeht, zehren kann, fand ich die meisten absolut unrealistisch und übertrieben. Erst absolut brutal und zum Schluss natürlich das zuckersüße, vollkommen überzogene Happy End. Und genau das war hier nicht so. Ich möchte jetzt absolut nicht das Ende verraten, aber zu keinem Zeitpunkt hätte ich genau das so vorhergesagt und das hat mir gefallen. Diese Unvorhersehbarkeit!
Die Beziehung von Riley und Tristan entwickelt sich nur sehr langsam und das war auch gut so. Ich mag wie reflektiert Tristan ist, aber trotzdem diesen Funken Hoffnung nie aufgibt und tief in seinem Inneren vielleicht doch was anderes als die Gang möchte. Denn seit dem Tod seines Vaters, einem hohen Tier der FiftySevens, ist er die rechte Hand des Bosses. Riley hingegen hat keine Ahnung von den Gang-Aktivitäten und will mit dem Ganzen auch gar nichts zu tun haben. Sie möchte einfach nur Basketball spielen. Deswegen lässt sie sich auch nicht von Tristan befehlen, der sie am liebsten vom Basketballplatz vertreiben würde. Diese Hartnäckigkeit liebe ich an Riley. Sie lässt sich nichts sagen, nicht unterkriegen und findet immer ihre eigenen Lösungen, die manchmal etwas radikal, aber in der Regel sehr wirksam, sind. Leider haben mir jedoch etwas die Emotionen gefehlt. Obwohl die Geschichte abwechselnd aus der Sicht der Protagonisten erzählt wurde, hat sie mich nicht so nachhaltig berührt, wie ich erwartet hätte. Ich denke mir haben manchmal einfach detaillierte Schilderungen der Gefühle und Emotionen der Protagonisten gefehlt, wenn sie bestimmte Dinge getan haben. So blieb alles gefühlt etwas oberflächlich und somit konnte es mich nicht abschließend berühren und vollkommen überzeugen. Insgesamt aber ein durchaus gelungenes Jugendbuch und eine realistischere Ganggeschichte! Definitiv eine Empfehlung!
Die Geschichte Lips Don't Lie von Ginger Scott spielt in einer amerikanischen Stadt namens Millers. Riley und ihr Vater sind gerade dabei in ihr neues Haus in der Gegend einzuziehen, als sie Tristan begegnet. ...
Die Geschichte Lips Don't Lie von Ginger Scott spielt in einer amerikanischen Stadt namens Millers. Riley und ihr Vater sind gerade dabei in ihr neues Haus in der Gegend einzuziehen, als sie Tristan begegnet. Im ersten Moment scheint er nett und sympatisch, setzt dann jedoch bei ihrer nächsten Begegnung seine eiskalte Fassade wieder auf und weist sie ab. Dies ist der Beginn einer sich anbahnenden Romanze die jedoch viele Schwierigkeiten mit sich bringt. Vor allem dadurch, dass Tristan ein wichtiges Mitglied der gefährlichen Gang FiftySeven ist.
Die Autorin schreibt über ein Thema, dass sich unter anderem mit ihren eigenen Erfahrungen auseinandersetzt. Da sie in ihrer Kindheit/Jugend selber in einer eher von Gangs beherrschten Gegend zu Schule ging.
Die Idee der Geschichte finde ich gut, man hätte jedoch ein wenig mehr Spannung einbauen können bzw früher mit dem Spannungsbogen anfangen können, da meiner Meinung nach die Geschichte erst ab der Hälfte ungefähr wirklich Fahrt aufnimmt. Die Figuren sind authentisch dargestellt, da sie "Ecken und Kanten" haben, jedoch trotzdem nicht den typischen Klischees entsprechen. Beispielsweise Tristan, anfangs scheint er doch eher wie der typische Badboy, mithilfe von Einblicken in seine Perspektive der ganzen Situation kann man jedoch schnell erkennen, dass er eigentlich gar nicht so unbedingt in diese "Badboy" Kategorie passt. Und Riley ist auch durchaus vielschichtig. Den Schreibstil fand ich, für mich persönlich, zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig und bin leider erst nach einiger Zeit wirklich in die Geschichte gekommen.
Das Thema des Buches find ich wichtig, da es leider oftmals der Realität entspricht, wie die Autorin selbst in der Danksagung anspricht. Allein schon deshalb würde ich das Buch empfehlen auch wenn es leider für mich nicht unbedingt der packendste Schreibstil war.
Zusammengefasst würde ich sagen, ist das Buch gut für zwischendurch. Als Sommerlektüre ist es gut zu lesen auch wenn es, würde ich behaupten, sehr tiefgründig ist. Falls jedoch eine Liebesgeschichte gesucht ist, die sich mit "oberflächlicheren" Problemen auseinandersetzt, würde ich erstmal zu einem anderen Buch greifen. Das entspricht jedoch alles einfach meiner Meinung, da hat ja jeder auch einen anderen Geschmack.
lips • D O N T • lie
Vor ein paar Wochen habe ich Lips don’t lie gelesen und fand es wirklich unterhaltsam. Zwei Charaktere, aus Welten, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Riley und Tristan, sie ...
lips • D O N T • lie
Vor ein paar Wochen habe ich Lips don’t lie gelesen und fand es wirklich unterhaltsam. Zwei Charaktere, aus Welten, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Riley und Tristan, sie aus einer “normalen” Welt, nett, freundlich, kümmert sich um ihren Vater und er, aus einer Welt, die mit Kriminalität und Gewalt behaftet ist.
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Vom Cover bis hin zum Klappentext hat mich das Buch wirklich angesprochen, darum musste ich mehr über die Geschichte von Riley und Tristan erfahren. Der Schreibstil, aber auch die Protagonisten sowie Nebencharaktere konnten meine Erwartungen wirklich erfüllen. Ginger Scott hat einen leichten und wirklich flüssigen Schreibstil, wodurch man gut in die Geschichte von Riley und Tristan findet. Auch die Charaktere hat sie meiner Meinung nach wirklich interessant gestaltet. Gerade Riley hat mir von Anfang an sehr gut gefallen. Die Art wie sie denkt, handelt und mit Tristan umgeht - das alles war für mich persönlich perfekt umgesetzt.
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Lips don’t lie hat mir insgesamt wirklich gut gefallen. Die Geschichte war ansprechend, die Charaktere interessant. Das zusammen mit dem wirklich flüssigen Schreibstil macht es meiner Meinung nach lesenswert! 4 / 5 ⭐
Tristan ist nicht mal 18 und steckt schon bis zum Hals in Bandenkriminalität fest. Für ihn gibt es kein zurück. Allerdings wünscht er sich, es wäre anders, als Riley in seine Straße zieht und ihn mit ihrer ...
Tristan ist nicht mal 18 und steckt schon bis zum Hals in Bandenkriminalität fest. Für ihn gibt es kein zurück. Allerdings wünscht er sich, es wäre anders, als Riley in seine Straße zieht und ihn mit ihrer hartnäckigen Art auf dem Basketballfeld herausfordert.
Ich habe eigentlich nichts gegen den aktuellen Covertrend, alles in abstrakten Farbexplosionen zu verpacken. Es ist halt sehr nichtssagend, aber meist schön anzusehen. Hier finde ich Cover und Titel überhaupt nicht gut gelöst, da sie eine rosarote Lovestory vermuten lassen, die es gar nicht gibt.
Die Handlung dreht sich hauptsächlich um Bandenkriminalität und wie deren Auswirkung in der Kleinstadt Miller sind. Tristan ist seit seiner Kindheit in einer Gang, er kennt es nicht anders und hat demnach auch viel Dreck am Stecken. Dabei weiß er, dass es für ihn lebend keinen Ausweg geben kann.
Dann trifft er Riley, die sich von nichts unterkriegen und einschüchtern lässt. Nicht mal vom Verschwinden ihrer Mutter. Sie schlägt sich mit ihrem Vater durch und gibt alles, um ein Basketballstiendium fürs College zu bekommen. Riley hat mir imponiert, auch wenn sie oftmals sehr impulsiv und unberechenbar war. Welche 17-Jährige würde sich schon spontan die gesamten Haare abrasieren?
Die Liebesgeschichte der beiden beginnt sehr langsam. Der Fokus liegt halt einfach auf der Bandengeschichte. Diese nimmt viel Raum ein und brauchte recht lang, um mich vollständig in ihren Bann zu ziehen.
Wenn Tristan Riley an sich heran lässt, in unbeobachteten Momenten, in denen er sich sicher fühlen konnte, dann war das wirklich schön und einfühlsam erzählt.
Mir gefiel dahingehend auch das Ende gut. Allerdings habe ich das Gefühl, dass es erst nach dem Ende so richtig losgeht und dann eine erwachsene New Adult Geschichte startet. Diese hätte mich fast ein wenig mehr gereizt. Irgendwie war das Happy End zu kurz und ich hätte mir noch ein wenig mehr Input nach allem gewünscht.
"Lips don't lie" von Ginger Scott ist ein Jugendbuch mit wichtiger Thematik, welches zu rosarot verpackt wurde. Selten passte ein Cover so wenig. Dabei hat die Geschichte einiges zu bieten gehabt und gerade das Ende konnte einiges bereithalten und ich wollte danach einfach mehr erfahren, das machen nicht viele Geschichten mit mir.