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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.09.2020

ein interessanter Ratgeber mit wertvollen Tipps

Mein Familienkompass
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Wie einfach wäre das Familienleben, wenn man ein Rezept für eine gelungene Erziehung bekommen könnte. Viele Ratgeber erwecken den Anschein, dass es dieses auch gibt. Anders in diesem Buch. Die Autorin ...

Wie einfach wäre das Familienleben, wenn man ein Rezept für eine gelungene Erziehung bekommen könnte. Viele Ratgeber erwecken den Anschein, dass es dieses auch gibt. Anders in diesem Buch. Die Autorin erklärt nachvollziehbar, dass es so etwas nicht geben kann, da jede Familie und jeder Mensch anders ist und somit gilt: Was den einen hilft, ist bei anderen keine Lösung. Schon das macht mir das Buch sympathisch.

Bei der Frage der Erziehung wird hier dann auch ganz von vorne angefangen. Es geht beispielsweise darum, wie sich die Kindererziehung im Laufe der Jahre verändert hat oder um den Erziehungsbegriff an sich. Man versteht, wie die eigene Kindheit das Erziehungsverhalten beeinflusst. Auch, dass erlittene Traumatas noch auf nachfolgende Generationen wirken, fand ich sehr interessant. Hier gab es einiges zum Nachdenken. Doch es bleibt auch sehr theoretisch, was das Lesen für mich ein bisschen anstrengend machte. Vielleicht hätten prägnantere Überschriften oder kleine Zusammenfassungen ein bisschen mehr Abwechslung in das Ganze gebracht.

Ab der Hälfte kommt dann aber auch der Praxisbezug. Hier geht es dann beispielsweise um die Bedürfnisse und der Schwierigkeit alle unter einen Hut zu bekommen oder um achtsame Sprache. Sehr gefallen haben mir auch die Beispiele, wie man manche Dinge hinterfragen kann. Dadurch bekommt man gleich eine andere Sicht darauf, was manchmal wirklich alles in einem anderen Licht scheinen lässt.

Mir haben die Ausführungen gut gefallen und man findet hier auch immer wieder gute Möglichkeiten, wie man mit Kleinigkeiten schon viel in der Beziehung zueinander verändern kann. Ich habe mir hier einiges notiert und herausgeschrieben, da immer wieder - in meinen Augen - sehr wertvolle Gedanken und Tipps enthalten sind. Doch ich hätte mir auch gewünscht, dass es zwischendurch z. B. kleine Zusammenfassungen der wichtigsten Punkte gibt. So würde das Nachschlagen ein bisschen schneller gehen bzw. man würde manche Dinge wieder schneller finden. Außerdem wäre das kleine Schriftbild evtl. auch gleich ein bisschen aufgelockert.

Fazit:

Ein sehr interessanter Ratgeber, der zum Nachdenken anregt und auch wertvolle Tipps für ein harmonisches Miteinander gibt, der aber zum Lesen schon ein bisschen Ausdauer benötigt.

Veröffentlicht am 12.08.2020

spannend und witzig

Wie man 13 wird und zum Superhelden mutiert (Wie man 13 wird 4)
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Tallulah und Markus sind gute Freunde. Doch als sie sich eine Weile nicht sehen, kennt Markus Tallulah plötzlich nicht mehr. Er hat bei einem Unfall sein Gedächtnis verloren - zumindest kann er sich an ...

Tallulah und Markus sind gute Freunde. Doch als sie sich eine Weile nicht sehen, kennt Markus Tallulah plötzlich nicht mehr. Er hat bei einem Unfall sein Gedächtnis verloren - zumindest kann er sich an die jüngere Vergangenheit nicht mehr erinnern. Das ist sehr schlecht, denn die Beiden haben in dieser Zeit böse Vampire bekämpft. Auch, dass Markus ein Halbvampir ist, weiß er nicht mehr. Der Gedächtnisverlust fällt in eine ungünstige Zeit, denn irgendwie gehen seltsame Dinge in ihrer Stadt vor. Tallulah ist sich sicher, dass hier wieder gefährliche Vampire ihr Unwesen treiben. Ob Markus ihr dieses Mal beistehen kann?

Ich habe bisher noch kein Buch aus dieser Reihe gelesen. Auch ohne Vorwissen habe ich aber gut in die Geschichte gefunden.

Das Buch ist in vier Abschnitte eingeteilt. Man erlebt die Geschichte in zwei Teilen aus Tallulahs Sicht, in den anderen aus Markus Sicht. Das finde ich sehr gelungen, da man die ganzen Geschehnisse aus zwei verschiedenen Blickwinkeln betrachtet. Damit lernt man die Beiden auch besser kennen.
Tallulah ist eine Einzelgängerin, mit Hang zu Monstern und Co., was niemand aus ihrer Familie richtig nachvollziehen kann. Sie ist aber eine unterhaltsame und mutige Figur, die nicht so schnell aufgibt. Punkte für gute Laune heimst in der Geschichte aber Markus ein. Er ist eigentlich immer fröhlich und gut gelaunt, auch wenn die Situation brenzliger wird. Zusammen sind sie auf jeden Fall ein unterhaltsames Team.

Die Geschichte selbst ist spannend und auch ein bisschen verrückt. Auch an Action fehlt es ihr nicht. Die böse Seite sorgt auch für etwas Grusel. Man bekommt hier also definitiv gute Unterhaltung.

Die Geschichte ist in 24 Kapitel mit angenehmer Länge eingeteilt. Außerdem liest sich der Schreibstil flüssig und leicht. Man kann sich die verschiedenen Situationen auch immer vorstellen.

Fazit:

Spannend und witzig. Wer gern Vampirgeschichten liest, kommt hier voll auf seine Kosten.

Veröffentlicht am 28.07.2020

fröhlich, witzig und fantasievoll

Das Sams 10. Das Sams und der blaue Drache
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Ich habe das Buch unseren Mädels (6 und 8 Jahre) vorgelesen. Die Beiden kennen das Sams bisher nur von Hörspielen und wussten daher gar nicht, wie der kleine Kerl eigentlich aussieht. Das fanden sie dann ...

Ich habe das Buch unseren Mädels (6 und 8 Jahre) vorgelesen. Die Beiden kennen das Sams bisher nur von Hörspielen und wussten daher gar nicht, wie der kleine Kerl eigentlich aussieht. Das fanden sie dann auch dementsprechend lustig, vor allem, dass er einen Taucheranzug trägt. So war schon der Start in die Geschichte sehr amüsant.

Dazu spielt hier wieder die Wunschmaschine eine Rolle, was natürlich auch für Heiterkeit sorgte. Die Maschine führt nämlich ungenaue Wünsche auch ungenau aus, was für den Leser viel Spaß bedeutet. Dass das Sams ganz allein mit der Wunschmaschine zu Hause ist, führt dann auch dazu, das es plötzlich einen echten Drachen in Herrn Taschenbiers Haushalt gibt. Und der sorgt dann - zusammen mit dem Sams - für einigen Trubel.

Den kleinen Drachen fanden unsere Mädels, genau wie das Sams, total toll. Die Beiden sind schon ein besonderes Team. Das muss auch Frau Rotkohl erfahren, die aufgrund mancher Aktionen der Beiden für andere Menschen etwas verwirrt scheint. Es gibt in der Geschichte also ganz viel Fantasie und viel zu Kichern und so sorgt das Buch für viel gute Laune. Außerdem kamen die Sams-Reime hier gut an. Sehr gefallen haben meinen Zuhörerinnen auch die fröhlichen, farbenfrohen Illustrationen, die den Text gleich ein bisschen auflockern. Diese tragen auch zur fröhlichen Atmosphäre des Buches bei.

Fazit:

Fröhlich, witzig und fantasievoll. Da sorgt das Lesen für gute Laune. Empfehlenswert.

Veröffentlicht am 25.05.2020

Miezbert

Miezbert
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Miezbert ist normalerweise ein toller Spielkamerad. Doch heute passt irgendetwas nicht. Der kleine Kater fühlt sich nicht wohl und bekommt schlechte Laune. Irgendwann merkt er, dass er Hunger ...

Miezbert ist normalerweise ein toller Spielkamerad. Doch heute passt irgendetwas nicht. Der kleine Kater fühlt sich nicht wohl und bekommt schlechte Laune. Irgendwann merkt er, dass er Hunger hat. Die anderen Tiere wollen ihm helfen, aber er rennt wütend nach Hause. Doch nach einem ausgiebigen Abendbrot kehrt auch seine gute Laune zurück.

Die Geschichte ist witzig und unterhaltsam. Miezbert ist ein sympathischer Kater, dessen Stimmungslage man immer am Gesicht ablesen kann. Das ist sehr gelungen. Außerdem gefallen uns die kleinen Wiederholungen, die manches Mal im Text vorkommen. So können kleine Kinder bald Miezberts Schlechte-Laune-Part übernehmen, was das Ganze gleich noch ein bisschen lustiger macht. Daneben ist das Ganze auch noch sehr fröhlich und farbenfroh illustriert. Es macht Spaß, die Geschichte auf den Bildern mitzuverfolgen.

Fazit:

Eine lustige Geschichte mit tollen Illustrationen.

Veröffentlicht am 24.02.2020

Was machen wir im Zoo?

Was machen wir im Zoo?
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In diesem Buch darf man die Tierpflegerin Hanna bei ihrer Arbeit begleiten. Auf 11 Doppelseiten macht sich Hanna erst für die Arbeit fertig. Dann geht es zu den Tieren und man ist bei der Fütterung der ...

In diesem Buch darf man die Tierpflegerin Hanna bei ihrer Arbeit begleiten. Auf 11 Doppelseiten macht sich Hanna erst für die Arbeit fertig. Dann geht es zu den Tieren und man ist bei der Fütterung der Giraffen, Löwen und Elefanten dabei. Es gibt je einen kurzen Text und vollflächige, bunte Illustrationen. Diese sind auf das Wesentliche beschränkt. Schön ist, dass man auf einer Seite auch eine Übersicht verschiedener Zootiere findet. So können die kleinen Zuhörer gleich ein paar Tiere kennenlernen.

Doch die Kinder dürfen nicht nur zuhören, sondern auch aktiv mitmachen: Hanna braucht nämlich ein bisschen Hilfe der Kinder. Man muss ihr beispielsweise den Weg freischütteln, Giraffen streicheln, den Löwenkäfig öffnen oder die Elefanten rufen. Das gefällt mir sehr. Die Kleinen machen hier auch mit Freude mit. So wird die Geschichte gleich doppelt schön.

Positiv ist auch, dass das Buch Pappseiten hat. Somit können es die Kleinen auch alleine durchblättern und betrachten.

Fazit:

Ein Zoobesuch ist schön und Tiere kommen bei Kindern immer gut an. Außerdem sind Mitmachbücher auch richtig toll. Da kann man die Allerkleinsten mit viel Spaß und ein bisschen Aktion mit Büchern vertraut machen.