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Veröffentlicht am 04.10.2020

Zu hohe Erwartungen

Kiss the Bodyguard, Band 1 - Kiss Me Once
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Eigentlich hatte ich dem Buch 4/5⭐ gegeben, aber jetzt, wenn ich nochmal nachdenke, wird es wohl doch ein bisschen weniger.

Zuallererst: Der Schreibstil von Stella Tack ist einfach und lässt einen das ...

Eigentlich hatte ich dem Buch 4/5⭐ gegeben, aber jetzt, wenn ich nochmal nachdenke, wird es wohl doch ein bisschen weniger.

Zuallererst: Der Schreibstil von Stella Tack ist einfach und lässt einen das Buch schnell durchlesen. Fangen wir mal gar nicht von ihrem Humor an, der mich öfters zum Lachen gebracht hat.
Auch die kurzen Kapitel sind sehr angenehm. 🥰

Die Geschichte an sich hat mir auch super gut gefallen, aber trotzdem hat etwas gefehlt.
Der berühmte Funken ist einfach nicht rübergesprungen.
Ich fand die Story jetzt nicht besonders oder außergewöhnlich...

Ich glaube einfach, ich hatte da zu hohe Erwartungen an das Buch, da es so in den Himmel gelobt wurde.
Und da ich wusste, dass es um eine Bodyguard Geschichte geht, war ich besonders auf diese Thematik gespannt.
Nur wurde ich da leider ein bisschen enttäuscht.
Meiner Meinung nach hat sich das Buch nicht viel von anderen Büchern aus dem Genre unterschieden.

Die Charaktere waren aber richtig gut gelungen. Besonders Ivy ist mir mit ihrer offenen und bodenständigen Art ans Herz gewachsen.
Nur fand ich es ein bisschen eigenartig, dass Ivy und Ryan ziemlich oft sagten: "Oh es ist verboten, wir dürfen das nicht!"
Und sie erlebten trotzdem eine super schöne Zeit miteinander, wo sie es wieder komplett ignorierten.

Ab diesem Zeitpunkt war die Handlung leider sehr vorhersehbar.
Es passierte etwas Furchtbares, wo es auch richtig spannend wurde, aber genau das wurde sofort wieder aufgelöst. 😑 Und dann gab es das berühmte Missverständnis, welches die Charaktere erst nach einer Ewigkeit klärten.

f a z i t
An sich ist es kein schlechtes Buch, doch für mich eine Zwischendurchlektüre.
Den zweiten Band werde ich vermutlich trotzdem lesen. 😌

3/5⭐

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Veröffentlicht am 21.05.2021

Historische Geschichte mit langen Beschreibungen

Die Säulen der Erde
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Der Einstieg in die Geschichte fiel mir überraschend leicht, ich hätte gedacht, dass ich mehr Probleme mit dem Schreibstil habe, da das Buch auch im 14. Jahrhundert spielt, aber das war gar nicht der Fall. ...

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir überraschend leicht, ich hätte gedacht, dass ich mehr Probleme mit dem Schreibstil habe, da das Buch auch im 14. Jahrhundert spielt, aber das war gar nicht der Fall.
Es wird sehr viel und sehr genau bis ins Detail beschrieben, was natürlich zu langen Textpassagen führt, in denen es z.B. nur um die Architektur eines Gebäudes geht.
Dadurch konnte ich mir zwar alles sehr gut vorstellen, aber an besagten Stellen wurde es auch etwas langweilig. Vor allem in den ersten Kapiteln (die ca. 90 Seiten lang sind) war das sehr anstrengend. Ein paar mal habe ich auch überlegt, das Buch abzubrechen. Aber ab der Hälfte der Geschichte wurde es dann richtig interessant, da habe ich das Buch sehr gerne gelesen und wollte erfahren, wie es weiter geht.
Wem dieser sehr bildhafte Schreibstil gefällt, kann ich das Buch nur empfehlen, aber ich habe gegen Ende hin diese Zeilen auch nur überflogen, denn auf über 1100 Seiten fand ich das schon etwas ermüdend.

Durch die Beschreibungen war alles aber auch verständlich, was die verschiedenen Aufgaben und Beweggründe der Charaktere angeht.
Im Laufe des Buches habe ich die Menschen kennengelernt und bin mit ihnen aufgewachsen, das fand ich richtig schön.
In dem Buch konnte ich ganze Leben verfolgen, was an den großen Zeitsprüngen liegt.
Manchmal können diese 2-5 Jahre sein.
Es wird richtig gut erklärt und verständlich beschrieben, wie die Menschen in der Zeit leben.
Aber trotzdem dreht sich das ganze Buch eher um den Kirchenbau.
Ich fand es sehr interessant, wie viele Hindernisse erst überwunden werden müssen, um diesen Bau möglich zu machen, was alles davon abhängig ist und wie viele Jahre er dauert.
Diese ganze Umschreibung der Zeitepoche war richtig gut.
Klosterleben, Schlachten, Liebe, Hungersnöte, Morde, Überfälle,... Intrigen dieser Zeit. Also hier kann ich nur sagen: langweilig ist es an diesen Stellen nicht. Es war manchmal schon unerwartet grausam und widerlich, was vor allem eine bestimmte Person angeht...
Aber viele Personen mochte ich sehr, auch wenn ich ein paar ein bisschen eigenartig fand. Wahrscheinlich auch, weil es damals noch andere Bräuche gab als heute, die ich mir nicht mehr vorstellen kann.
Trotzdem hat es sich wirklich so angefühlt, als wäre ich auch dabei.

Wenn ich jetzt nochmal über das Buch nachdenke, habe ich es viel toller in Erinnerung, als zu dem Zeitpunkt als ich es gelesen habe.
Mal schauen ob ich es jemals rereaden werde, aber in nächster Zeit eher nicht.

f a z i t
Historischer Roman mit sehr vielen Beschreibungen, die mir an manchen Stellen zu langatmig waren. Trotzdem ein tolles Buch über die Zeit, in die ich mich hineinversetzen konnte. Meiner Meinung nach kein Mustread, aber vor allem eine Empfehlung für Fans von Historik.

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Veröffentlicht am 22.01.2022

Nur sehr langsam an Fahrt aufnehmend

Red Sky Burning (Bd. 2)
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// 2.25 Sterne //
Nachdem mir der erste Band „Dark Blue Rising“ so gut gefallen hat und ich auch schon von anderen Büchern der Autorin ein großer Fan war, habe ich mich umso mehr auf die Fortsetzung gefreut. ...

// 2.25 Sterne //
Nachdem mir der erste Band „Dark Blue Rising“ so gut gefallen hat und ich auch schon von anderen Büchern der Autorin ein großer Fan war, habe ich mich umso mehr auf die Fortsetzung gefreut. Leider muss ich leider sagen, dass er mich nicht vollkommen von sich überzeugen konnte.

Das Cover hat mich schon wie beim ersten Band wegen den Farben und den glänzenden Elementen angesprochen, dadurch ist es sehr stimmig und spiegelt gut den Inhalt des Buches wider. Der Schreibstil der Autorin ist eher schlicht, weshalb sich das Buch eigentlich sehr gut lesen lässt. Ich habe trotzdem verhältnismäßig lange gebraucht. Das lag zum einen daran, dass ich den letzten Wochen nicht so viel Zeit zum Lesen hatte, aber auch, weil mir nach ungefähr 100 gelesenen Seiten das Interesse am Buch verlorengegangen ist. Nur sehr wenige Fragen aus dem ersten Band wurden geklärt, es sind sogar noch mehr aufgetaucht. In einem gewissen Maße finde ich das noch vollkommen gut für eine Handlung, da dadurch die Spannung erheblich erhöht wird. Denn ich als Leserin möchte natürlich wissen, was nun wirklich dahintersteckt. Hier war es mir aber wirklich too much. Ich hatte kein Gefühl mehr dafür, in welche Richtung es hier überhaupt noch geht, der rote Faden war weg. Deswegen hat sich die Handlung in den ersten zwei Dritteln wirklich gezogen, gefühlt haben sich die Charaktere nur im Kreis gedreht. Aus diesem Grund war ich enttäuscht von der Geschichte. Zum Glück besserte sich das im letzten Drittel wieder und ich fühlte mich auch mehr mitten im Geschehen, als nur davon zu lesen. Mir hat sehr gut an diesem Teil gefallen, dass die Handlung aus Tabbys, aber auch Denzis Sicht geschrieben wurde, wodurch ich mir besser vorstellen konnte, auf welchem Wissensstand sie jeweils waren. Auch bin ich immer noch ein großer Fan der Grundidee, auch dass es um das Klima auf der Erde geht. Dadurch ist es auch sehr aktuell, vor allem durch Aspekte wie beschriebene Demonstrationen im Buch. Trotzdem bin ich der Meinung, dass diese Idee noch besser und vor allem konkreter hätte umgesetzt werden können. Die Action habe ich erst gegen Ende hin gespürt, wo ich auch wirklich mitgefiebert habe. Genau das und auch das emotionale Fühlen während dem Lesen hat mir im Rest des Buches aber einfach gefehlt.

Ich finde das super schade, vielleicht trifft die Reihe auch einfach nicht mehr meinen Geschmack.
Ich weiß natürlich nicht, inwiefern meine offenen Fragen im dritten Band geklärt werden, und auch nicht, ob ich diesen noch lesen möchte. Das Ende hat mich mit seinem Cliffhanger definitiv neugierig gemacht. Jedoch kann ich natürlich nicht wissen, ob es weiterhin so diffus bleibt.

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Veröffentlicht am 30.08.2021

Mega Idee - Umsetzung so naja

Bevor ich dich sah
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Ich habe mich wirklich auf dieses Buch gefreut – nicht nur wegen dem, in meinen Augen sehr schönen, Cover – sondern auch, weil sich das Buch so schön anhört.

Zwei Personen im Krankenhaus, die durch einen ...

Ich habe mich wirklich auf dieses Buch gefreut – nicht nur wegen dem, in meinen Augen sehr schönen, Cover – sondern auch, weil sich das Buch so schön anhört.

Zwei Personen im Krankenhaus, die durch einen Vorhang voneinander getrennt sind und sich nie sehen, sich dann aber trotzdem ineinander verlieben. Die Idee ist super, meiner Meinung nach haderte die Umsetzung trotzdem an einigen Stellen. Komplett überzeugen konnte mich dieses Buch leider nicht. Das lag vermutlich am verschiedenen Faktoren.

„Urteile nie nach dem Äußeren.“ (S. 389)

Ist vermutlich ein Satz, der das Buch am besten beschreibt. Ich fand die Message dahinter unglaublich gut und wichtig, das Thema wurde oftmals im Buch aufgegriffen und auch Selbstakzeptanz sehr stark mit eingebunden. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und dadurch, dass die Schrift auch nicht winzig ist, liest sich das Buch sehr gut. Eines meiner größten Probleme war vermutlich, dass die Handlung nicht wirklich spannend ist. Da im Buch ein längerer Krankenhausaufhalt geschildert wird ist das vermutlich auch nicht verwunderlich, trotzdem hätte ich mir gewünscht, dass ei der Seitenanzahl ein paar Ereignisse passiert wären. So hatte ich im Mittelteil ein größeres Problem damit, mich weiter zum Lesen zu motivieren. Zudem habe ich einfach keinen Zugang zu einigen Charakteren gefunden, allen voran Alfie, den ich grundsätzlich echt gerne mochte, doch irgendwie hatte ich immer das Gefühl, dass er extrem jung ist. Im krassen Gegensatz dazu die unnahbar Alice – irgendwie habe ich die Verbindung zwischen ihnen nicht gespürt. Bis zum Ende hatte ich damit meine Probleme, auch wenn es da deutlich besser wurde. Ich konnte aber so gut wie jede Handlung und Meinung der beiden nachvollziehen, da sie einfach beide schon einiges durchmachen mussten und sich vermutlich in der schwierigsten Zeit ihrer beiden Leben kennengelernt haben.

Das Ende kam mir ein wenig zu rasch vor. Da hätte ich mir wiederum ein paar mehr Seiten gewünscht, so war das Ende zwar mehr oder weniger offen – wogegen ich grundsätzlich nichts einzuwenden habe – doch hier wollte es meiner Meinung nach nicht ganz reinpassen.

Alles in allem muss ich leider für mich sagen, dass ich mich mit der gesamten Geschichte sehr schwer getan habe und mich auch die Gefühle nicht erreichen konnten.

Einen Charakter, den ich aber wirklich sehr gut gelungen fand, war Sarah: Ihre unerschütterliche Freundschaft zu Alice fand ich wirklich schön.

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Veröffentlicht am 15.07.2021

nicht ganz überzeugend

Disney. Twisted Tales: Elsas Suche (Die Eiskönigin)
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Ich war sehr gespannt auf dieses Buch, da ich "Frozen" sehr gerne mag und schon oft geschaut habe. Leider konnte mich das Buch aber nicht wirklich von sich überzeugen.

Zuerst einmal mochte ich es sehr, ...

Ich war sehr gespannt auf dieses Buch, da ich "Frozen" sehr gerne mag und schon oft geschaut habe. Leider konnte mich das Buch aber nicht wirklich von sich überzeugen.

Zuerst einmal mochte ich es sehr, wie der Fluch und die Zusammenhänge erklärt wurden. Dadurch wurden Entscheidungen der Charaktere auch schlüssiger und nachvollziehbar. Auch der Schreibstil war angenehm, nur hat es mich gestört, dass in Dialogen immer im Präteritum gesprochen wurde. Es wirkte dadurch etwas unnatürlich. Meiner Meinung nach hätte aus dem Konzept auch viel mehr gemacht werden können. Die Idee war ja wirklich sehr gut - aber die Umsetzung... naja. Meine Kritik daran ist, dass für mich dieses Buch viel zu nah an der eigentlichen Handlung des Films war. Es gab fast ausschließlich nur Szenen, die nahezu 1:1 auch so im Original vorkamen, nur in etwas anderer Reihenfolge und vielleicht ein wenig veränderter Situation. Aber selbst die Dialoge waren gleich. Aus diesem Grund gab es auch keine größeren Überraschungen oder Plotwists, da von Anfang an das Ende vorhersehbar war. Ich denke, wenn sich die Handlung noch etwas stärker vom Buch distanziert hätte, wäre es deutlich spannender gewesen.
Zwar war es eine angenehme Geschichte für Zwischendurch, aber mehr auch nicht.
Mich persönlich konnte es nicht wirklich überzeugen, aber natürlich ist es höchstwahrscheinlich auch eher für jüngere Leser:innen gedacht.

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