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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.06.2022

Interessant & Detailreich

Nordsee - 50 Rätsel mit Ausflugstipps
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Dieses Rätselspiel, angelehnt an das Format der „Black Stories“, hat mir beim Ausprobieren sehr viel Freude bereitet und das Interesse an einem Kurztrip oder Urlaub an die Nordsee sofort aufleben lassen.
Allgemein ...

Dieses Rätselspiel, angelehnt an das Format der „Black Stories“, hat mir beim Ausprobieren sehr viel Freude bereitet und das Interesse an einem Kurztrip oder Urlaub an die Nordsee sofort aufleben lassen.
Allgemein lässt sich zunächst festhalten, dass das Format und die Größe der Verpackung, sowie die Spielkarten eine optimale Größe haben, um sie in die Tasche zu packen und unterwegs dabei zu haben, als auch sie in einer gemütlichen Runde zu Hause zu spielen. Auch die Aufmachung mit der Robbe außen und den Bildern auf den Kärtchen regt sofort das Interesse. Auf der Unterseite der Verpackung findet man das Thema und den Inhalt, welche einen Ausblick auf das Spiel gibt. Darin befindet sich außerdem auch ein Ablaufkärtchen, welches kurz und knapp die Spielregeln erklärt, die sehr einfach zu verstehen und mit einer beliebigen Anzahl von Spielern (mindestens jedoch zwei) zu befolgen sind. Auf den Rückseiten der Rätselkarten findet man zu allen Rätseln die jeweilige Auflösung, Karte, Adresse und Ort, um diesen auch selbst besuchen zu können.
Letztendlich wird dieses Spiel allen gefallen, die auch an der Nordsee gefallen finden und Lust haben, neue Details und Orte zu entdecken. Man darf hier jedoch kein extrem spannendes Spiel erwarten, da die Rätsel lediglich mit Ja-/Nein-Fragen zu beantworten sind.

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Veröffentlicht am 14.10.2021

Hoher Wohlfühlfaktor

A Galaxy FOR US (Elbury University - Reihe 1)
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Addison studiert im dritten Jahr an der Elbury, doch sie schenkt dem Inhalt ihres Studiums nicht sonderlich viel Aufmerksamkeit. Lieber geht sie mit ihrer Freundin feiern oder genießt ihre Zeit woanders. ...

Addison studiert im dritten Jahr an der Elbury, doch sie schenkt dem Inhalt ihres Studiums nicht sonderlich viel Aufmerksamkeit. Lieber geht sie mit ihrer Freundin feiern oder genießt ihre Zeit woanders. Doch Kian ist der komplette Gegensatz von ihr, weshalb sie sich wohl kaum begegnen werden. Doch Addison denkt gar nicht daran inne zu halten, sondern geht aufs Ganze…

Dies ist der erste Teil der Trilogie, rund um verschiedene Charaktere an der Elbury Universität, welcher mir gut gefallen hat.
Das Cover catcht einen sofort, da es mit seinen Pastellfarben und der leichten Verträumtheit zum Wohlfühlen einläd. Und so ist auch die Atmosphäre des Buches. Zu Beginn wird man direkt in das Geschehen hinein geworfen und lernt sofort die Kern-Charaktere der Geschichte kennen, die größtenteils alle einen recht entspannten und lockeren Eindruck machen. Durch Perspektivenwechsel lernt man die einzelnen Personen immer wieder etwas besser kennen und geben dem Leser einen besseren Eindruck von deren Persönlichkeiten. Auch der flüssige Schreibstil trägt dazu bei.
Zu Beginn hattte ich etwas Probleme mit den Namen, die mir sehr ausgedacht erschienen sind, doch daran hat man sich im Laufe des Buches gewöhnt. Manchmal hatte die Geschichte außerdem ein paar Längen, die man besser hätte gestalten können.

Zusammenfassend ist dieses Buch ein toller Einstieg in eine neue Reihe, mit großem Wohlfühlfaktor und spannenden Charakteren. Ich bin gespannt welche Personen wir danach verfolgen dürfen und ob wir die „alten“ wieder treffen werden.

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Veröffentlicht am 04.10.2021

Sehr spannend

Eis. Kalt. Tot.
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In den dunklen Gassen von Kopenhagen wird einer nach dem anderen Opfer grausamer Gewalttaten. Marit, Super-Recognizerin, und die Kollegen von der Mordkommission werden auf den Plan gerufen. Doch auch sie ...

In den dunklen Gassen von Kopenhagen wird einer nach dem anderen Opfer grausamer Gewalttaten. Marit, Super-Recognizerin, und die Kollegen von der Mordkommission werden auf den Plan gerufen. Doch auch sie geraten irgendwann in die Schusslinie des Täters…

Der Auftakt dieser neuen Reihe hat mir wirklich gut gefallen.
Die Kapitel sind nie länger als zehn Seiten und auch diese werden ab und an mittendrin unterbrochen. Die meisten enden mit Cliffhanger, was das Buch immer wieder spannend macht. Genauso wie das erste, in welchem die Person nicht über ihre Vergangenheit reden darf und es später erneut aufgegriffen wird. Auch die skandinavische Atmosphäre hat mir wie immer gut gefallen; die Kälte, die Namen der Menschen und Städte. Außerdem lernt man verschiedene Jobs kennen und folgt nicht immer den Ermittlern. Es treten auch andere Personen auf, die interessante Fähigkeiten haben und in das Ermittlerteam mit eingebracht werden. Man muss allerdings auch erwähnen, dass das Buch absolut nichts für schwache Nerven ist. Es beinhaltet extrem schockierende Leichenfunde, die den Leser definitiv nicht kalt lassen.
Der einzig negative Punkt für mich ist, dass ich anfangs Probleme mit den Namen hatte, da es recht viele sind und sich auch recht ähnlich anhören. Im Laufe der Geschichte fällt es dem Leser allerdings leichter diese zuzuordnen.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass mir das Buch gut gefallen hat, da es fast durchgehend extrem spannend ist. Vor den Leichenfunden sollte man allerdings vorgewarnt sein, sie sind mit die grausamsten, über die ich in Büchern je gelesen habe, und ich lese viel in diesem Genre. Dennoch kann ich das Buch absolut weiter empfehlen, wenn man solch spannende Geschichten mag.

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Veröffentlicht am 22.11.2020

Spannend und schnell zu Lesen

Der Kodex des Clans
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Lucy Westerberg und ihr neuer Partner werden zum Tatort einer Leiche gerufen, die Besonderheit: Die Leiche hat stark geschminkte Lippen. Der Lippenstift befindet sich außerdem in der Hand der getöteten ...

Lucy Westerberg und ihr neuer Partner werden zum Tatort einer Leiche gerufen, die Besonderheit: Die Leiche hat stark geschminkte Lippen. Der Lippenstift befindet sich außerdem in der Hand der getöteten Person. Tauchen vielleicht sogar bald weitere Personen mit dem selben Merkmal des Mörders auf? Lucy versucht das Rätsel des Täters zu lösen, doch bald gerät auch sie in Gefahr…

Der zweite Teil der Reihe rund um Ermittlerin Westerberg hat mir gut gefallen.
Zum einen liegt das am flüssigen Schreibstil und der Tatsache, dass die recht kurzen Kapitel den Leser animieren, immer weiter zu Lesen. Das Buch im gesamten liest sich genauso schnell, da es mit ungefähr 250 Seiten nicht sehr dick und daher gut für zwischendurch geeignet ist. Zum anderen liegt es aber auch daran, dass die Spannung zum größten Teil recht hoch gehalten wird. Das erkennt man beispielsweise an dem extremen Prolog direkt zu Anfang, bei welchem man direkt in eine Situation mit Täter und Opfer hinein geworfen wird. An einigen Stellen wird sehr detailreich gearbeitet, wie beispielsweise an den Tatorten. Auch die recht vielen Ortswechsel und den Wechsel des Arbeitsplatzes in der Buchreihe mit neuem Umfeld gefällt mir ziemlich gut. Genauso gefällt mir, wie die Gefühle und Gedankengänge der Personen deutlich und nachvollziehbar dargestellt werden. Anfangs kommt es auch zu einem kurzen Bezug des vorherigen Falls, doch dieser wird nur kurz genannt und sich nicht an Details aufgehalten, sodass man die Bücher auch unabhängig voneinander lesen kann. Zum Abschluss wird nocheinmal die Geschichte zusammenfassend und aufholend erklärt.
Ein paar Aspekte haben mir jedoch nicht so gut gefallen. An manchen Stellen wird mir etwas zu viel drumherum geredet, wo Details für den Verlauf der Geschichte nicht nötig sind. Auch einige Ausdrücke oder Sätze sind mir sehr geschwollen rüber gekommen. Auch wenn wir gut in die Köpfe der anderen Personen rein schauen können, bin ich der Meinung, dass man das bei der Kommissarin überhaupt nicht kann. Sie wirkt oft distanziert dem Leser gegenüber, da man ihre Gefühle oder Ansichtsweisen nicht situatonsabhängig erläutert bekommt. Und auch wenn man Einblicke in ihr privates Leben außerhalb der Arbeit bekommt, finden sich im Buch leider kaum Handlungen, welche sich auf ihr Privatleben konzentrieren. Zum Schluss kann ich sagen, dass mir die Inszenierung der/s Täter/s gut gefallen hat, doch in manchen Punkten ist mir das etwas zu unspektakulär ausgefallen.

Zusammenfassend kann ich jedoch sagen, dass die positiven Punkte definitiv überwiegen. Auch wenn man noch etwas an der Hauptperson pfeilen kann, finde ich toll, wie schnell man durch den Schreibstil, die Spannung und die Kürze des Buches und der Kapitel durch das Buch geleitet wird. Auch die Inszenierung der Tatorte ist gut gelungen und teilweise etwas ganz Neues.

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Veröffentlicht am 14.09.2020

Spannend und komplex

Beastmode 2: Gegen die Zeit
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Damon, Jenny, Malcolm, Amanda und Wilbur sind noch nicht am Ende ihrer Reise angelangt. Ihre Mission, Herauszufinden, weshalb die Fische in das Zeitfenster über dem Meer hinein gesogen werden, lässt sie ...

Damon, Jenny, Malcolm, Amanda und Wilbur sind noch nicht am Ende ihrer Reise angelangt. Ihre Mission, Herauszufinden, weshalb die Fische in das Zeitfenster über dem Meer hinein gesogen werden, lässt sie neue Abenteuer und Gefahren erleben. Sie kommen dem Rätsel und dessen Lösung immer näher, doch irgendwann müssen sie auch um ihr eigenes Leben bangen…

Der finale Teil der Dilogie hat mir, wie der Erste auch schon, ziemlich gut gefallen.
Zu Kapitelbeginn ist es für das Verständnis gut gelöst, Jahreszahlen zu nennen. Genauso gut gefallen mir dort die kleinen Illustrationen, die sich auch im Cover wiederfinden lassen. Die Cover beider Bücher nebeneinander sehen übrigens super aufeinander abgestimmt aus; auch im Regal machen sie eine tolle Figur. Die Kapitel besitzen alle eine angenehme Länge von ungefähr zehn Seiten und es wird in der Er-/Sie-Perspektive erzählt, die immer mal wieder die im Mittelpunkt stehende Person wechselt. Der Schreibstil und die verhältnismäßige große, aber für ein Jugendbuch vollkommen angebrachte, Schrift, lassen die Seiten nur so dahin fliegen, was gleichzeitig auch die Spannung weit oben hält. Außerdem hat mir wirklich gut gefallen, dass die Gefühle der Charaktere gut und vorallem verständlich rüber gebracht wurden, so konnte man sich gut in die Protagonisten und die Geschichte einfühlen. Vorallem gegen Ende wurden auch Dinge geklärt, vor denen schon im ersten Teil ein großes Rätsel stand, sodass alle Stränge hinterher zusammen führten. Zum Schluss gab es außerdem eine kurze Zusammenfassung der Geschichte und ein generelles Fazit, sowie die Zukunftspläne der einzelnen Charaktere, was die Dilogie sehr schön abrundet.
Allerdings gibt es auch ein paar Aspekte, die mir nicht ganz so gut gefallen haben. Zu Beginn des Buches wurde leider keine kurze Wiederholung der Handlungen oder Charaktere aus Band Eins vorgenommen. Dies geschieht zwar im Laufe der Geschichte, doch für den Einstieg ins Buch macht es das für den Leser nicht so einfach. Manchmal habe ich auch das Gefühl gehabt, dass die Ideen oder Gedankengänge der Protagonisten etwas skurril sind, doch die Idee dahinter ist definitiv erkennbar. Gleichzeitig wäre ich an vielen Stellen froh gewesen, wenn es mehr Details oder Ausführungen gegeben hätte, da mir manche Szenen einfach zu schnell gingen. Zum Ende hin war ich außerdem öfter verwirrt, da verschiedene Überschneidungen durch die Zeit und damit auch der Handlungen vorhanden waren, was manchmal zu ein paar Verständnisproblemen geführt hat.

Zusammenfassend kann ich jedoch sagen, dass ich über die meisten negativen Aspekte hinwegsehen kann, da die Geschichte Alles in Allem mehr als spannend ist und man nur so durch die Seiten fliegt und dabei eine mehr als interessante Zeitreisentheorie und toll ausgearbeitete Charaktere kennenlernt. Man fiebert mit ihnen mit und bekommt gleichzeitig eine recht komplexe Theroie der Zeitreisen vorgestellt, weshalb ich das Buch, bis auf die sehr jungen Leser, allen empfehlen kann, die sich für diese Thematik interessieren.

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